Fotos und Grafiken sind auf Websites ein Dauerbrenner. Immer wieder landen Website-Bilder falsch in der Mediathek: zu groß in den Abmessungen, zu schwer in der Dateigröße oder im falschen Format. Dazu fehlen oft sinnvolle Dateinamen und Alt-Texte, zwei Punkte, die für SEO und Barrierefreiheit zählen.
Wenn du deine Website-Bilder optimieren willst, bearbeitest du die Bilder am besten noch vor dem Upload nach WordPress. Mit ein paar Handgriffen lädt deine Website schneller, Google versteht deine Bilder besser und seheingeschränkte Menschen verstehen, welche Motive auf deinen Fotos abgebildet sind.
Website-Bilder optimieren: das Wichtigste in Kürze
Website-Bilder für WordPress optimierst du am besten vor dem Upload: Bring sie auf die Pixelbreite, in der sie angezeigt werden, komprimiere sie und speichere sie als WebP. Jedes Bild bekommt einen sprechenden Dateinamen und nach dem Upload in WordPress einen Alt-Text. Komprimierung und Umwandlung kann ein Plugin automatisch übernehmen.
Die folgenden sechs Fehler sehe ich bei Kundinnen-Websites am häufigsten.
Fehler 1
Die Pixelmaße passen nicht zum Einsatzort
Hat dein Foto mehr als 3.000 Pixel Breite? Fotos vom Handy oder aus der Kamera sind oft 4.000 Pixel breit oder mehr. Diese Pixelzahl brauchst du für den Druck, für eine Website ist sie zu viel. Wie groß dein Bild sein muss, hängt vom Einsatzort ab. Für ein kleines Begleitbild im Text reichen 900 bis 1.200 Pixel Breite, kleine Bilder dürfen noch schmaler sein. Das Headerbild (auch Herobild genannt) läuft dagegen oft über die ganze Breite des Displays und braucht deutlich mehr Pixel, damit es auf großen Monitoren scharf bleibt.
Oft wird nach „dpi“ gefragt. Für deine Website spielt das keine Rolle. Ob dein Bild mit 72 oder 300 dpi gespeichert ist, sieht der Browser nicht, er zeigt Pixel an. Entscheidend sind Breite und Höhe in Pixeln, die dpi-Angabe zählt erst beim Druck.
Wie viele Pixel braucht dein Bild?
Die Breite hängt von der Layoutbreite deiner Seiten ab. Angenommen, dein Inhaltsbereich ist 1.200 Pixel breit. Damit meine ich den Bereich, in dem deine Texte laufen bzw. bei einem zweispaltigen Format Text + Bild. Ich meine also nicht den Bereich von Displayrand zu Displayrand. Diese Layoutbreite kannst du übrigens auf deiner Website global einstellen, damit sie für alle Seiten gilt.
Bei der Gelegenheit: Bilder sind ein wichtiger Bestandteil deines Contents, der schon vor der Umsetzung der Website mit dem Konzept der Website überlegt werden sollte. Es ist also sinnvoll, auch die Anzahl, die Art und die Größe der Bilder gut zu überlegen. > Erfahre hier mehr darüber, wie du ein Website-Konzept erstellst
Nehmen wir nun als Beispiel ein Seitenlayout von 1200 Pixel, das zwei Spalten hat. Links der Text und rechts ein Bild. Wenn deine Texte nun über knapp die Hälfte von 1200 Pixel laufen sollen, weil neben dem Text ein Bild steht, rechnest du die Abstände von Layoutrand zu Text (wenn der Text auf einer Hintergrundfarbe steht, braucht er ja etwas Luft) und den Abstand zwischen Text und Bild dazu. Du rechnest also (Ja, beim Bau einer Website gehört einiges an Rechenarbeit dazu):
1.200 Pixel – 600 Pixel für den Text – 20 Pixel Abstand vom Text zum Layoutrand – 20 Pixel Abstand zwischen Text und Bild = 560 Pixel Bildbreite. Die Zwischenräume kannst du natürlich frei wählen, die Spaltenbreiten sind zumindest im Divi-Theme vorgegeben.
Allerdings schneidest du das Bild besser nicht auf 560 Pixel zurecht, aus folgendem Grund:
Warum die doppelte Breite oft besser aussieht
Viele Laptops und fast alle Smartphones haben hochauflösende Displays, bei Apple heißen sie Retina-Display. Sie stellen auf derselben Fläche doppelt so viele Pixel dar. Ein 560 Pixel breites Bild wirkt dort leicht weich oder sogar pixelig.
Deshalb lade das Bilder für die Spalte in diesem Beispiel mit rund 1.200 Pixel Breite hoch, auch wenn die Spalte halb so breit ist. Die Ladezeit leidet darunter nicht, denn WordPress schickt jedem Gerät automatisch die passende Größe (mehr dazu weiter unten). Für Google gibt es einen weiteren Grund: Damit ein Bild in Google Discover oder als große Vorschau erscheint, empfiehlt Google mindestens 1.200 Pixel Breite.
Ein kurzes Wort zum Seiten-Layout und ein praktisches Beispiel: Das Layout für meine Blogartikel habe ich mit 1.150 Pixelbreite eingerichet. Etwas schmaler als das Grundlayout, weil ich hier weniger Bilder einsetze, dafür viel Fließtext. Und lange Texte auf dem Bildschirm lesen sich leichter, wenn sie schmaler laufen. Deshalb habe ich an den Seiten Zwischenräume zwischen Hintergrund und Text eingegeben, in diesem Fall pro Seite links und rechts 60 Pixel. Falls du mehr darüber wissen möchtest, wie breit Textzeilen laufen sollten (was sich auf das Seitenlayout auswirkt), dann lies hier meinen Blogartikel > Website-Texte lesbar gestalten.
Das ergibt für meine Bilder folgende Rechnung, wenn sie über die gesamte Layout-Breite laufen sollen:
1.150 – 2x 60 = 1.030 Pixel Breite für die Bilder.
So erkennst du in WordPress die Dateigröße
Manchmal ist es sinnvoll, direkt in der WordPress-Installation zu schauen, ob die Bilder optimal sind. Das kannst du hier natürlich auch machen: Auf der linken, schwarzen Leiste des WordPress-Menüs (wenn du auf deiner WordPress-Website eingeloggt bist), siehst du oben den Punkt „Medien“. In diesem Bereich findest du alle deine Bilder, die du in WordPress hochgeladen hast. Klicke nun auf das Bild, das du untersuchen möchtest. WordPress öffnet das Bild in einem neuen Fenster, in dem du oben rechts die wichtigsten Informationen zum Bild findest. Also Dateiformat, Dateigröße, Datum der Erstellung bzw. des Hochladens und Name der Datei.
Sonderfall Headerbild
Für das Headerbild wählst du 1.920 Pixel Breite, für große und hochauflösende Monitore bis zu 2.560 Pixel. Die Höhe bestimmst du selbst. Ich verwende meist Panoramaformate, zum Beispiel 1.920 × 600 Pixel. Panorama deshalb, damit man beim Öffnen der Website auf größeren Monitoren nicht nur Bild sieht, sondern auch unterhalb des Bildes den oberen Teil des Inhaltsbereichs der Website. Ziel soll ja sein, dass die Besucher auf der Seite weiter nach unten scrollen. Ausnahme: Layouts mit einem Hintergrundbild über die gesamte Bildschirmfläche. Hier braucht das Bild mehr als 1.000 Pixel Höhe, für Retina-Displays eher 2.000.
Was WordPress mit deinen Bildern macht
Sobald du ein Bild in die Mediathek lädst, erstellt WordPress mehrere Kopien in verschiedenen Größen: standardmäßig mit 150, 300, 768, 1.024, 1.536 und 2.048 Pixel. Falls du dich jetzt wunderst: Diese unterschiedlichen Bildmaße findest du nicht in der Mediathek deiner WordPress-Installation. Erst wenn du z.B. per FTP die Verzeichnisse deiner Installation untersuchst, findest du im Verzeichnis „uploads“ (im Verzeichnis „wp-content“) alle Bilder, also auch die Duplikate der Originalbilder in den unterschiedlichen Pixelmaßen. Beim Aufruf der Seite bekommt jedes Gerät die Version, die zu seinem Display passt. Dein Smartphone lädt also kein 2.000-Pixel-Bild, wenn 400 Pixel reichen. Schlau, oder?
Drei dieser Größen (Vorschaubild, Mittel, Groß) stellst du im Dashboard unter „Einstellungen > Medien“ ein. Viele Themes legen weitere Größen an, Divi zum Beispiel eine ganze Reihe eigener Formate. Deshalb wächst der Upload-Ordner bei Divi-Websites schnell, ein Grund mehr, Bilder vor dem Upload zu verkleinern. Ist dein Original breiter als 2.560 Pixel, verkleinert WordPress es automatisch und hängt „-scaled“ an den Dateinamen. Das Original bleibt trotzdem auf dem Server und belegt Speicherplatz.
Fehler 2
Die Dateigröße ist zu hoch
Ist dein Foto größer als 200 KB oder sogar 1 MB? Auch nach dem Verkleinern der Pixelmaße ist die Datei oft noch schwer im Sinne von > viel KB. Der nächste Schritt heißt Komprimierung: Ein Programm entfernt Bildinformationen, die das Auge kaum wahrnimmt. So schrumpft ein Foto von 330 KB auf 70 KB, und du siehst keinen Unterschied.
Beim Speichern wählst du eine Qualitätsstufe. Zwischen 75 und 85 Prozent liegt meist der beste Kompromiss aus Qualität und Dateigröße. Ich nutze für Beispielbilder in Blogposts sogar stärkere Komprimierungen, da es hier nicht so sehr auf die Qualität der Bilder ankommt.
Wie klein die Datei wird, hängt vom Motiv ab. Je detailreicher und farbiger ein Bild, desto größer die Datei. Schwarzweißbilder sind meist kleiner als Farbbilder desselben Motivs. Als Richtwert gilt: Bilder im Text unter 150 KB, Headerbilder bis etwa 200 KB.
Warum das so viel ausmacht? Das Headerbild ist meist das größte Element, das beim Aufruf deiner Seite sichtbar wird. Google misst, wie schnell es erscheint (Largest Contentful Paint, kurz LCP). Dieser Wert gehört zu den Core Web Vitals, und Google berücksichtigt ihn beim Ranking. Übrigens: Diesen Wert und andere kannst du mit Googles Tool > Pages Speed Insights messen. Das empfehle ich dir sogar, denn die Ladezeiten sind eines der vielen Rankingkriterien bei Google. Lädt deine Seite zu lange, wirkt sich das nachteilig auf deine Website-Position aus. Und Menschen, die deine Website besuchen, sind genervt.
Fehler 3
Das Dateiformat passt nicht
JPG, TIFF, PNG, HEIC, PSD, RAW, SVG, WebP, AVIF … Und das sind nur einige Beispiele. Beim Speichern bieten dir manche Programme eine lange Liste an Dateiformaten an. Das kann verwirren. Wenn du deine Website-Bilder optimieren willst, kommen nur die Formate infrage, die jeder Browser lesen kann. Damit bleiben sechs für deine Website übrig: JPG, WebP, AVIF, PNG, GIF und SVG. Für Fotos brauchst du davon meist nur ein Format.
WebP, AVIF und JPG: die Formate für Fotos
Alle drei Formate stellen über 16 Millionen Farben dar und komprimieren Fotos stark. JPG ist der Klassiker, wahrscheinlich am bekanntesten (denn das Format kommt auch aus der Kamera oder dem Handy) und es funktioniert überall. WebP ist leider immer noch nicht so bekannt. Es erreicht bei gleicher Bild-Qualität etwa 25 bis 35 Prozent kleinere Dateien (bezogen auf die KB-Zahl). WordPress unterstützt es seit Version 5.8. (im Jahr 2026 ist bereits Version 7+ aktuell). Für die meisten Websites ist WebP heute die beste Wahl.
AVIF komprimiert oft noch stärker. WordPress kann es seit Version 6.5, sofern dein Server das Format verarbeitet. Frag im Zweifel bei deinem Hoster nach. JPG brauchst du weiterhin für Vorschaubilder, die beim Teilen auf Social Media erscheinen: Dieses Format zeigen alle Plattformen zuverlässig an.
PNG: für Bilder mit Transparenz
PNG stellt ebenfalls Millionen Farben dar und kann zusätzlich Transparenz. Für Fotos ist es trotzdem ungeeignet, weil die Dateien sehr groß werden.
Transparenz, was ist das nun wieder? Du hast es bestimmt schon gesehen: Das Foto einer Blüte, die „frei geschnitten“ ohne Hintergrund auf Text oder einem anderen Bild liegt. Das funktioniert nur mit Bildformaten, die Transparenzen unterstützen. JPGs kennen keine durchsichtigen Bereiche. Stellst du ein Motiv frei, schneidest also den Hintergrund weg und speicherst das Bild als JPG, dann füllt das JPG die leere Fläche mit einer Farbe, meist Weiß. Auf einem farbigen Seitenhintergrund siehst du dann einen weißen Kasten um dein Motiv.
Die Fotoreihe unten zeigt das an einem verwelkten Blatt. Freigestellt und als JPG gespeichert, steckt es in einem weißen Kasten. Als PNG oder WebP liegt das Blatt direkt auf jedem beliebigen Hintergrund, denn auch WebP kann Transparenz, bei deutlich kleinerer Datei.
Animationen auf Websites: das GIF
GIF brauchst du nur für bewegte Bilder, etwa eine winkende Katze oder diese blinkenden Werbebanner, die jeder kennt. GIF kann nur 256 Farben darstellen und erzeugt trotzdem riesige Dateien. Ein kurzes Video im MP4-Format oder ein animiertes WebP ist ein Bruchteil davon groß.
SVG für Logo und Icons
SVG ist ein Sonderfall, denn es ist ein Vektorformat. JPG, PNG, GIF, WebP und AVIF bestehen aus Pixeln, SVG besteht aus mathematisch berechneten Kurven. Deshalb bleibt eine SVG-Grafik in jeder Größe gestochen scharf.
Einen Haken gibt es: WordPress blockiert SVG-Uploads standardmäßig, weil SVG-Dateien schädlichen Code enthalten können. Doch hier gibt es Umwege: Mit dem Plugin Safe SVG kannst du das SVG trotzdem sicher hochladen, es prüft jede Datei beim Upload.
Welches Format wofür?
Fotos: WebP, oder AVIF, falls dein Server es unterstützt
Vorschaubild für Social Media: JPG
Bilder mit Transparenz: WebP oder PNG
Logo und Icons: SVG, wenn die Grafik in einem Vektorprogramm entstanden ist, sonst PNG
Animationen: kurzes Video oder animiertes WebP statt GIF
Fehler 4
Der Dateiname ist nicht websicher
Die Pixelzahl wurde reduziert, das Bild komprimiert – nun fehlt nur noch der Dateiname. Viele, die ihre Website-Bilder optimieren, machen ausgerechnet im fast letzten Schritt einen großen Fehler: falsche Zeichen im Dateinamen. Die können nämlich dazu führen, dass Server, Betriebssystem oder Browser ein Bild nicht finden. Die Bilder auf der Website werden einfach nicht angezeigt. Die BesucherInnen sehen nur ein kleines, hässliches Platzhalter-Icon. Oder eine leere Fläche. Damit das nicht passiert, gibt es für das Web Grundregeln:
Die Grundregeln für Dateinamen
keine Umlaute und kein ß
keine Sonderzeichen
keine Leerzeichen
nur Kleinbuchstaben
Wörter mit Bindestrich trennen
In 8 Schritten zur selbstgebauten Website
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Warum Bindestrich und kein Unterstrich?
Google liest den Bindestrich als Worttrenner, den Unterstrich nicht. Aus schneiderin_mueller wird für Google ein einziges Wort.
Und warum Kleinbuchstaben?
Die meisten Webserver laufen unter Betriebssystem Linux und unterscheiden Groß- und Kleinschreibung. Für sie sind Haus.jpg und haus.jpg zwei verschiedene Dateien. Ein falscher Buchstabe im Link genügt, und das Bild fehlt. Spaßeshalber hab ich hier einen kleinen Test gemacht:
WordPress ersetzt Leerzeichen beim Upload automatisch durch Bindestriche. Auf den Rest verlässt du dich besser nicht.
Fehler 5
Der Dateiname sagt nichts über das Bild
IMG_3519.jpg. Mit solchen oder ähnlichen Bezeichnungen kommen Fotos aus der Kamera, und so landen sie oft in der Mediathek. Das ist aus zwei Gründen ungünstig:
Erstens findest du das Foto später kaum wieder. Ich suche Bilder auf meinem Rechner per Schlagwort, und img-2537.jpg hilft mir wenig, wenn ich das Selfie vom letzten Waldspaziergang brauche.
Zweitens liefert der Dateiname Google einen Hinweis auf den Bildinhalt. Laut Google ist dieser Hinweis schwach, deutlich wichtiger sind der Alt-Text und der Text rund um das Bild. Ein beschreibender Dateiname kostet dich trotzdem nur Sekunden. Außerdem findest du das Bild in der Mediathek von WordPress schneller, wenn der Dateiname passt.
Bleiben wir beim Beispiel der Schneiderin: Sie hat eine Website und zeigt dort mit einem Foto, wie sie Maß nimmt bei einer Kundin. Der passende Dateiname lautet dann: schneiderin-mueller-nimmt-mass.webp. Steht das Foto direkt neben dem Text über ihre Maßanfertigung, erkennt Google den Zusammenhang am besten.
Fehler 6
Der Alt-Text fehlt (Alternativtext)
Den Alt-Text vergibst du nach dem Upload, in der WordPress-Mediathek oder direkt im Bildmodul. Das Feld für den Alt-Text, genauer den „Alternativtext“, findest du wieder, wie oben beschrieben, unter den Informationen zum Bild. Dort gibst du einfach deinen Text ein. Er erfüllt zwei Aufgaben:
Menschen, die blind oder stark sehbehindert sind, nutzen Screenreader. Das Programm liest den Alt-Text vor, so erfahren sie, was auf dem Bild zu sehen ist. Außerdem nutzt Google den Alt-Text, um das Bild zu verstehen und in der Bildersuche einzuordnen.
So schreibst du einen guten Alt-Text
Beschreib in einem Satz, was zu sehen ist, zum Beispiel: „Schneiderin Anna Müller misst die Schulterbreite einer Kundin.“
Ein Keyword passt hinein, wenn es zum Bild gehört. Keyword-Listen im Alt-Text schaden mehr, als sie nützen.
Rein dekorative Bilder wie Linien oder Hintergrundmuster bekommen einen leeren Alt-Text. Der Screenreader überspringt sie dann.
Eine Falle aus der Praxis: Änderst du den Alt-Text später in der Mediathek, übernimmt ein bereits eingefügtes Bild die Änderung nicht automatisch. In Divi hat das Bildmodul ein eigenes Feld für den Alt-Text. Prüf nach dem Einfügen, ob dort etwas steht.
Das Gesetz zur Barrierefreiheit
Seit Juni 2025 gilt in Deutschland das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Ein typisch deutsches Wortungetüm, dessen Inhalt aber wichtig ist. Es betrifft vor allem Onlineshops und digitale Dienstleistungen für VerbraucherInnen. Kleinstunternehmen mit Dienstleistungen sind ausgenommen. Alt-Texte gehören trotzdem auf jede Website.
Zusammenfassung und wichtige Hinweise
Welche Bildgröße ist optimal für WordPress?
Als Faustregel gilt: Inhaltsbilder zwischen 1.200 und 2.000 Pixel Breite, Headerbilder bis 2.560 Pixel, und jedes Bild möglichst unter 150 KB. Die Werte im Einzelnen:
Optimale Bildgröße für deine Website: die Übersicht
Einsatz
Breite
Format
Dateigröße (Richtwert)
Headerbild, volle Displaybreite
1.920–2.560 px
WebP
bis ca. 200 KB
Bild über die volle Inhaltsbreite
doppelte Layoutbreite, höchstens 2.560 px
WebP
bis 150 KB
Bild neben dem Text
900–1.200 px
WebP
unter 100 KB
Kleines Bild, Porträt
600–800 px
WebP
unter 60 KB
Beitragsbild / Social-Media-Vorschau
1.200 × 630 px
JPG
ca. 100 KB
Logo, Icons
–
SVG, sonst PNG
wenige KB
Die 1.960 px in der zweiten Zeile gelten für deine Layoutbreite. Falls sich die nach dem Relaunch geändert hat, passt du den Wert noch an.
Zwei Punkte, die fast alle vergessen
Das Headerbild sollte sofort laden
WordPress lädt Bilder seit Version 5.5 erst, wenn BesucherInnen zu dem Bereich scrollen, in dem die Bilder eingebunden sind. Dieses Verhalten nennt man Lazy Loading, was enorm Ladezeit spart. Beim Headerbild bewirkt es das Gegenteil, denn dort soll das Bild sofort erscheinen.
Neuere WordPress-Versionen nehmen das erste große Bild deshalb automatisch vom Lazy Loading aus. Viele Cache- und Performance-Plugins überschreiben diese Einstellung aber wieder. Prüf in deinem Plugin, ob das erste Bild ausgenommen ist.
Standortdaten aus Handyfotos entfernen
Handyfotos speichern oft unsichtbar den Aufnahmeort, als GPS-Daten in den Metadaten. Ein Foto aus deinem Garten oder deiner Praxis verrät so im Zweifel deine Adresse. Viele Komprimierungstools entfernen diese Daten automatisch, aber nicht alle. Wenn du wie ich mit dem Mac arbeitest, findest du diese Daten in der Vorschau unter Werkzeuge > Informationen einblenden.
Tools: So bearbeitest du deine Bilder vor dem Upload
Website-Bilder optimieren mit einem Programm
Ich arbeite heute mit Affinity (vormals viele Jahre in Photoshop, doch das ist mir mittlerweile zu massig geworden). Mit Affinity erledige ich alles in einem Durchgang: Bild zuschneiden, Pixelmaße reduzieren, komprimieren, als WebP speichern und sinnvoll benennen.
Diese Programme eignen sich auch für Einsteigerinnen:
Affinity: seit Ende 2025 kostenlos mit einem Canva-Konto, Profi-Funktionen ohne Abo, für Mac und Windows
GraphicConverter: sehr gut, ich nutze es gelegentlich, allerdings gibt es das nur für den Mac
Handy-Apps gibt es ebenfalls reichlich. Ich finde Bildbearbeitung auf dem kleinen Display mühsam, für dich kann es trotzdem eine Alternative sein.
Website-Bilder optimieren mit einem Online-Tool
Squoosh (von Google, kostenlos): Du siehst Original und komprimierte Version nebeneinander und probierst WebP und AVIF direkt aus. So bekommst du schnell ein Gefühl für Qualität und Dateigröße. Squoosh verarbeitet die Bilder in deinem Browser, sie landen auf keinem fremden Server.
iLoveIMG: zuschneiden, verkleinern, komprimieren, in JPG oder WebP umwandeln, drehen. Du kannst sogar Text einfügen, etwa als Wasserzeichen.
Plugins: So optimierst du Bilder direkt in WordPress
Ein Optimierungs-Plugin übernimmt einen Teil der Arbeit beim Upload. Es verkleinert Bilder auf eine Maximalbreite, komprimiert sie und wandelt sie in WebP oder AVIF um. Zuschneiden und Umbenennen bleibt deine Aufgabe.
Ich empfehle ShortPixel Image Optimizer. Gute Alternativen sind Imagify, EWWW Image Optimizer oder Converter for Media. Nutze nur eines dieser Plugins, zwei gleichzeitig komprimieren doppelt und kommen sich in die Quere.
Ordnung: So behältst du den Überblick über deine Bilder
Auf dem Rechner
Was hat Ordnung mit Bildoptimierung zu tun? Erst mal nichts. Sie hilft dir aber, sofort das richtige Bild zu finden, und das spart Zeit und Nerven. Und sind beide erstmal am Ende, passieren schnell Fehler (wer kennt das nicht).
Ich lege für meine Website-Bilder Ordner nach Einsatzort an:
Header
Beiträge
Anleitungen
private Fotos
Selfies
Unterordner, etwa nach Hoch- und Querformat, helfen zusätzlich. Was auch immer du anlegst: Eine gute Struktur ist die halbe Miete. Für größere Bildbestände gibt es Verwaltungsprogramme wie Adobe Lightroom.
In der WordPress-Mediathek
Die Mediathek in WordPress ist meiner Meinung nach ziemlich grottig. Sie kennt nur zwei Arten von Ordnung: Bilder in Monatsordnern oder alle auf einem Haufen. So oder so suchst du dir nach kurzer Zeit einen Wolf.
Plugins wie Real Media Library oder FileBird bringen Ordner in die Mediathek. So sortierst du Bilder nach Themen und behältst den Überblick.
Ist die Mediathek schon voller Altlasten? Mit Media Cleaner findest du Bilder, die nirgends verwendet werden. Vorsicht bei Page Buildern wie Divi: Das Plugin erkennt nicht jedes eingebundene Bild zuverlässig. Mach vorher ein Backup und prüf jede Datei, bevor du sie löschst.
Mit Enable Media Replace tauschst du ein Bild gegen eine neue Version aus. Die URL bleibt gleich, alle Seiten mit diesem Bild zeigen automatisch die neue Datei. An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis, den viele Websitebetreiber vergessen: Jedes Bild hat eine eindeutige URL. Was ist das nun wieder? Ein Beispiel: Alle Bilder, die du über WordPress hochlädst, landen in einem Unterordner vom WordPress-Content. Das ist wie oben beschrieben der Ordner „uploads“. Demnach erhält mein Bild für das Blatt oben folgende eindeutige URL: „https://constanzestraub.de/wp-content/uploads/website-bilder-optimieren-blatt-mit-hintergrund.webp“.
Deshalb ist dieses Tool praktisch, wenn du alte Bilder nachträglich optimierst.
Das waren die wichtigsten Fakten und häufigsten Fehler zum Thema Website-Bilder. Wenn du Fragen hast oder wenn dir der Artikel gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar von dir 🙂
WordPress ist das Programm, mit dem du eine Website baust. Dafür hat WordPress alle grundlegenden Funktionen „an Bord“.
Das Theme legt das Design und die Optik deiner Website fest und beeinflusst einige Funktionen von WordPress.
Ein Pagebuilder ist ein Tool, das den Aufbau einer Website leichter macht. Manche Themes haben einen Pagebuilder integriert (so wie „Divi“)
Plugins erweitern WordPress um zusätzliche Funktionen. Manche Funktionen sind wichtig. Sie sorgen u.a. für die Sicherheit und Ladegeschwindigkeit der Website.
Keine besonders originellen Antworten.
Und irgendwie etwas trocken und abstrakt.
Nichts für visuell denkende Menschen.
Deshalb hab ich eine Art Übersetzung überlegt.
Eine, die das Thema verständlich macht, ohne mit Technik zu langweilen.
Falls du jetzt die Stirn runzelst: Keine Sorge, der Titel diese Artikels soll dich nicht in die Irre führen. Am Ende der Geschichte sage ich dir, mit welchem Theme ich arbeite und welche Plugins du WIRKLICH brauchst.
Lass mich dir ein Bild malen
Stell dir drei neu gebaute Häuser vor.
In eines der Häuser möchtest du einziehen.
Dazu schaust du dir Haus für Haus an.
Du schließt die Haustür von Haus Nummer eins auf.
Schon im Flur siehst du, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt:
Der Fußboden ist ein grauer, kalter Betonboden.
Das Haus ist kalt, denn im Haus gibt es keinen einzigen Heizkörper.
Die Küche ist leer. Aus den nüchternen Wänden ragen die nackten Wasserrohre. Wasseranschluss, Stromanschluss und Rohre sind zwar verlegt, aber die Einrichtungen und Anschlüsse fehlen: Spülbecken, Herd, Kühlschrank und Schränke gibt es nicht.
Auch das Bad hat nur die offenen Wasseranschlüsse und einen Ablauf für die Toilette. Waschbecken, Dusche und ein WC: Fehlanzeige.
Licht gibt es natürlich auch nicht: An der Decke baumeln die nackten Stromkabel.
Ziemlich unwohnlich also.
Du ahnst es vielleicht:
Dieses leere Haus ist WordPress, genauer deine WordPress-Installation.
Ohne Theme, ohne Plugins.
Nur das nackte WordPress.
Du kannst dich in diesem Haus aufhalten, du hast sogar einen Schlüssel für die Haustür, die du abschließen kannst. Du kannst deine Sachen mitbringen und in den Räumen ablegen.
Aber wohnen kann man diesen Aufenthalt nicht nennen.
Diesem Haus fehlt die Grundausstattung:
Heizkörper, Küchenschränke, Herd, Spülbecken, WC, Dusche, Waschbecken.
Erst mit dieser Grundausstattung kann das Haus als „Wohnung“ bezeichnet werden.
Das sagt sogar Wikipedia 😉
So machst du WordPress „wohnlich“: mit einem Theme
Also schaust du dir das zweite Haus an.
Du schließt wieder die Tür auf.
Dieses Haus sieht schon ganz anders aus:
Auf dem Fußboden wurde ein einfaches, aber schickes Klicklaminat verlegt. Das macht einen warmen und gepflegten Eindruck.
Die Küche ist vollständig eingerichtet. Mit Küchenschränken, Arbeitsplatte, Spüle, Herd und sogar einen Kühlschrank gibt es. In den Schränken findest du Tassen, Gläser und Teller.
Auch das Bad ist vollständig: Darin findest du eine Dusche mit Schiebetüren, ein Waschbecken und nebenan ein Stand-WC. Die Wände und der Fußboden sind mit weißen Fliesen bedeckt.
Und natürlich hat das gesamten Haus moderne Flachheizkörper unter den Fenstern.
Die Grundausstattung einer Wohnung ist also schon mal da.
Doch nicht nur das: Mittlerweile dämmert es und du siehst keine Details mehr. Du tippst auf den Lichtschalter und siehe da: Licht. In diesem Haus hängt in jedem Raum eine flache Deckenleuchte. Elegant geht anders, aber du kannst alles sehen. Das ist ja die Hauptsache.
Du gehst weiter:
In einem Raum findest du ein Bett und daneben ein Nachttisch mit einer kleinen LED-Lampe drauf. Im nächsten Raum stehen zwei Sessel, ein kleiner Hocker als Beistelltisch und eine Stehlampe. Im dritten Raum steht ein kleiner Esstisch mit zwei Stühlen.
Zwar ist dieses Haus immer noch nicht der Knaller. Aber wenn du Purist bist, reicht diese Einrichtung völlig: Du kannst dir einen Tee machen, dich auf dem Sessel ausruhen, im Bett die Nächte verbringen und für’s Frühstück setzt du dich an den Tisch.
So, jetzt kommt das Theme ins Spiel:
Dieses rudimentär eingerichtete Haus ist dein kostenloses Standard-Theme.
Nicht besonders schick und sehr einfach gestrickt.
Wenn du dein individuelles Design hinbekommen möchtest, brauchst du Zeit, Geduld und musst vielleicht etwas Technikkenntnisse haben, denn das Theme ist nicht so einfach zu handhaben.
Aber es reicht völlig aus, um damit einen einfach gestalteten Blog zu starten.
Jetzt denkst du sicher: Da geht natürlich mehr.
Und, weil wir ja malen wollen:
Du möchtest nicht nur „irgendwie“ wohnen.
Du möchtest es gemütlich haben, du möchtest deine Wohnung geniessen!
Also gehst du ins Haus Nummer drei.
In diesem Haus findest du das, was eine Wohnung erst so richtig behaglich macht: Teppiche auf den Fußböden, Bilder an den Wänden, Vorhänge an den Fenstern, passend zu den Sesseln eine gemütliche Coach, eine Musikanlage, um richtig schön zu chillen, weiche Kissen und ein hübsches Plaid auf dem Sofa, damit du dich wohlig zurücklehnen und dich einkuscheln kannst, während du dein Lieblingsbuch liest.
An der Wand steht ein cooles Echtholzregal für deine Bücher. Und gegenüber steht eine schicke Landhaus-Kommode, auf der eine stylische Tischlampe steht, die deinen Raum in warmes und gemütliches Licht taucht.
Die Wände haben einen Farbanstrich. Im Esszimmer steht ein einladender, großer Holztisch mit sechs gepolsterten Stühlen. Der Tisch bietet viel Platz und lädt dazu ein, mit Freunden stundenlang gemütlich zu brunchen.
Auch Küche und Bad sind tippitoppi: In der Küche sind moderne Einbaumöbel mit Schubladenelemente, in denen alles seinen festen Platz hat und die beim Schließen wie von Zauberhand leise zufahren. Hier findest du Küchenhelferchen, mit denen du ruckzuck deine Lieblingssachen machen kannst: Kaffee, Smoothies, Toast, Tee oder Kuchen. Eine Spülmaschine ist natürlich ebenfalls vorhanden – damit du deine Zeit nicht mit dem lästigen Abwasch verschwenden musst.
Diese Wohnung hat alles, wonach du dich sehnst, wenn du kaputt von der Arbeit kommst und dich einfach nur in den Kissen rekeln willst, um Vivaldis Vierjahreszeiten zu lauschen.
Das ist dein Premium-Theme, das viele zusätzliche Funktionen hat. Mit diesem Theme bekommst du deine Website schneller und einfacher nach deinem Geschmack hin als mit einem kostenlosen Standard-Theme.
Mit dem Pagebuilder baust du ruckzuck deine Seiten
Doch dieses 3. Haus hat noch mehr zu bieten.
Zu diesem Haus gehört ein Team von Helfern.
Du hast also nicht nur eine exquisite Wohnungseinrichtung, sondern zusätzlich Hilfe für deinen Haushalt:
eine Köchin, die dein Mittagessen zubereitet,
eine Haushaltshilfe, die deine Wohnung in Schuss hält und
eine Fachkraft, die deine Fenster putzt
Du hast endlich mehr Zeit für deine Hobbys.
Du brauchst keine lästige Hausarbeit machen.
Das ist dein Theme mit Pagebuilder
Der Pagebuilder nimmt dir viel Aufbau-Arbeit ab und hilft dir, Zeit zu sparen.
Die Entscheidung ist gefallen:
Haus Nummer 3 ist es. Hier ziehst du ein.
Nun fehlt dir fast nichts mehr zum Glück in deiner Wohnung.
Oder?
Plugins bringen wichtige Funktionen mit
Fast.
Denn dir fällt ein, dass du ein paar Erweiterungen für dein schickes Haus brauchst:
Du möchtest dich vor Einbruch absichern. Und du brauchst einen Schutz vor Sonneneinstrahlung, damit es im Sommer nicht zu heiß wird in der Wohnung. Also lässt du dir eine Aussenjalousie installieren.
Ein Gartenhäuschen fehlt dir auch noch. Damit du Rasenmäher, Werkzeuge und Fahrräder unterstellen kannst. Deshalb holst du dir vom Baumarkt eines der netten Holzhäuschen, die es als Bausatz gibt.
Außerdem fehlt noch ein gut sichtbares Nummerschild am Garteneingang, damit Besucher dich schnell finden und ein großer Briefkasten, damit der Postbote mit einem Blick sieht, wo er deine Briefe einwerfen darf.
Und schwups: Schon hat deine WordPress-Installation 4 Plugins bekommen.
Du siehst: Es ist gar nicht soooo kompliziert 😉
Mit diesem Theme arbeite ich
Ich arbeite seit Jahren mit dem Theme Divi.
Divi stammt vom Anbieter „Element Themes“. Divi ist ein Theme mit integriertem PageBuilder und wird ständig weiterentwickelt.
Mit so einem PageBuilder kannst du die einzelnen Elemente einer Seite ruckzuck zusammen bauen. Denn der Pagebuilder hat fertig programmierte Module, die du nur noch „zusammenstecken“ brauchst. Wie die Steine eines Lego-Hauses.
Übrigens: Viele sagen mir, dass sie Divi getestet haben und damit nicht zurecht gekommen sind.
Ich fand die Arbeit am Divi zu Anfang auch holperig. Immer wieder bin ich gestolpert. Und tatsächlich: Noch vor wenigen Jahren war Divi etwas sperrig – Anfänger konnten schon mal ihre liebe Not mit dem Divi haben.
Inzwischen ist das Theme richtig gut geworden. Es wurde schneller und es wurden Funktionen eingebaut, die richtig Gold wert sind. Einmal das Theme kennengelernt, können Laien ihre Seitenelemente ohne Probleme ruckzuck zusammenbauen.
Diese 4 Plugins brauchst du wirklich
Was ist ein Plugin?
Ein Plugin ist eine technische Erweiterung der Grundprogrammierung von WordPress.
Leider stellen Plugins immer wieder DIE Schreckgespenster von WordPress dar. Ganz zu unrecht. Denn im Gegensatz zu anderen Systemen kannst du auswählen, welche Plugins du installierst und welche nicht. Das ist ein riesiger Vorteil. Denn je mehr Plugins im System installiert werden, desto „schwerer“ wird das System – die Ladezeit der Website wird immer länger. Das stört den Besucher der Website und ist deshalb auch ein Rankingfaktor von Google. Außerdem: Die Website wird anfälliger für Störungen.
Viele Websitebetreiber nutzen leider zu viele Plugins.
Hier also meine Empfehlungen für die wichtigsten Plugins.
Du brauchst vor allem:
Etwas zum Verkürzen der Ladezeit: Damit deine Website schnell lädt, gibt es gute Plugins.
Ein Plugin, um Spams zu minimieren, falls du ein Kontaktformular hast.
Regelmäßige Backups: ein Plugin für deine BackUps ist super wichtig.
Sicherheit: ein PlugIn für die Sicherheit deiner Installation ist wichtig.
SEO: Sinnvoll ist immer ein Plugin zur Suchmaschinenoptimierung.
Bei Google Schriften: Die müssen aus rechtlichen Gründen lokal geladen werden. Dafür gibt es Plugins.
Vielleicht noch das ein oder andere Plugin zusätzlich. Als Beispiel: Falls du viele Bilder auf deiner Website hast, lohnt sich noch ein Plugin, das den Ladevorgang von Bildern optimiert.
Auch wenn der Titel banal scheint – die Geschichte ist es nicht. Denn sie zeigt dir und mir, was möglich ist, wenn wir vermeintliche Grenzen überwinden. Grenzen, die wir uns meistens selber setzen.
Wenn wir aus unserer Komfortzone rauskommen, können wir Dinge erreichen, die wir vorher nicht für möglich gehalten haben. Einfach mal den inneren Schweinehund überwinden – und wir überraschen uns und unsere Mitmenschen.
Und wieder eine Blogparade, die mich zum Schreiben angeregt hat. Danke an Tanja Rehmer für dieses Thema. Hier geht’s zu ihrer Blogparade.
Eigentlich könnte meine Erzählung zum Thema „Aufregung“ wieder eine Geschichte über Angst sein.
Stimmt aber nicht ganz. Was ist denn Angst? Wenn ich in einer Situation starke körperliche Reaktionen habe und am liebsten verschwinden möchte, dann spreche ich von Angst. So wie meine Angst, bei offiziellen Anlässen vor Menschengruppen zu sprechen.
Wie ich diese Angst überwunden habe und etwas für mich fast unmögliches geschafft habe – das hab ich in diesem Blogartikel geschrieben.
Anders eine Situation, die für mich zwar Stress bedeutet – die aber keine Widerstände in mir auslöst. Fotografiert zu werden ist so eine Situation. Stress ja – aber Angst wäre etwas too much.
Davon erzähle ich hier: Meine Fotosession im Juli 2022.
Mein aufregendster Moment: eine Fotosession.
Aufregung hatte ich in den vergangenen Monaten genug. Doch nicht nur in den vergangenen 12 Monaten. Die Monate davor bis Anfang 2020 waren für mich ein einziger, nicht enden wollender Moment der Aufregung. Ich hab schmerzhafte Erfahrungen gemacht, auf die ich gern verzichtet hätte. In der Zeit sind bei mir mehr Tränen geflossen als die 30 Jahre zuvor.
Die Aufregungen in den vergangenen 12 Monaten waren anders. Auf diese Erfahrungen schau ich gern zurück. Ich kann nicht mal sagen, welche Momente die aufregendsten waren. Jedenfalls waren alle wichtig für mich:
Im Herbst 2021 hab ich die Teilnahme in Populär gewonnen. Das grandiose Business-Programm von Marike Frick. Ich weiß noch, als wärs gestern: Ich saß da wie berauscht. Mir wurde heiß und kalt.
Wie jetzt – ich? Ich hab gewonnen? Das muss eine andere Constanze Straub sein.
Nee. Tatsächlich. Ich bin die Gewinnerin. Ich bin im Programm drin. Einfach so.
Im März 2022 hab ich mich entschieden, das Folgeprogramm zu buchen: Populär Rockstars. Auch das ein aufregender Moment: Soll ich wirklich investieren? Bin ich so weit? Bringt mich das Programm weiter? Ist ja echt viel Geld…
Ich hab echt mit mir gerungen.
Und ich hab ja gesagt.
Die nächste Herausforderung, der nächste große Moment: mein Freebie. Meine Anleitung für nullkommanull Euro „In 8 Schritten zu deiner selbst gemachten Website“ (kannst du hier laden).
Wird sich die ganze Arbeit lohnen? Diese vielen Stunden, die ich darin investiert habe. Werde ich den Leserinnen und Lesern damit wirklich helfen können? Und: Wird sich überhaupt jemand dafür interessieren?
Ich hatte super Unterstützung vom Team Populär-Rockstars. Ja, das PDF sieht wirklich gut aus. Und ja: Ich hab schönes Feedback erhalten. Trotzdem hab ich bis zuletzt gezweifelt. Ergebnis: 90 Anmeldungen innerhalb von drei Tagen, die sich meine Anleitung geladen haben.
Übrigens: Meine wundervollen Erfahrungen mit Marike, ihrem super Team und der grandiosen Community kannst du später in meinem Jahresrückblick lesen.
Ich könnte noch mehr aufregende Momente auflisten:
Mein Schritt, mehr zu schreiben und auch persönliches zu bloggen.
Mein Schritt, mehr auf Facebook und Instagram zu posten. Obwohl ich Facebook echt ätzend finde. Eine Überwindung für mich.
Alles aufregende Momente.
Fotos von mir für meine neue Website. Doch lieber Selfies?
Meine neue Website für mein Website-Coaching war noch nicht ganz fertig. Vor allem eins fehlte: schöne Fotos von mir. Fotos, die bei potenziellen Kundinnen Vertrauen wecken.
Denn das ist mir klar: Menschen kaufen von Menschen. Klar, ein Angebot kann unwiderstehlich sein. Aber bei mehreren ähnlichen Angeboten wird man das wählen, bei dem sich die Anbieterin zeigt. Die durch ein freundliches Lächeln Zugewandheit signalisiert.
Eigentlich wollte ich Selfies machen für meine Website. Denn ich konnte mir nicht vorstellen, von fremden Menschen locker und entspannt fotografiert zu werden.
Meine nächste Blockade: Mein Anspruch an guten Fotos ist sehr hoch. Ich muss also schon ein ziemliches Vertrauen haben in die Kompetenz der Fotografin.
Also doch lieber Selfies? Wie man gutes Licht wählt weiß ich. Kamera habe ich, Stativ und Selbstauslöser auch. Eine Selfiereihe wäre also drin. Immer wieder hab ich mir die Selfie-Session vorgenommen und vor mir hergeschoben. Auf der anderen Seite wußte ich: Sehr wahrscheinlich würden die Bilder gekünstelt aussehen. Und lockere Aussenfotos wären auch nicht möglich gewesen.
Ich hab lange mit mir gehadert.
Durch Populär Rockstars habe ich Philine Bach kennengelernt. Philine ist Fotografin und sie fotografiert Frauen. Sie hat sich auf Business-Porträts der besonderen Art spezialisiert: Sie spricht Frauen an, die eine Scheu haben, fotografiert zu werden. Und sie fotografiert die Frauen leger und ungezwungen.
Ich hab ihre Website studiert und war schon auf ihrer Startseite Feuer und Flamme.
Es ist nicht einfach, eine wirklich gute Fotografin zu finden. Für mich musste es eine FotografIN sein. Ich hab lange gesucht in meiner Umgebung. Kein Fotostudio, keine Fotografin hat mich überzeugt. Fast alle bieten alles an: von Hochzeitsfotos über Tierfotos bis konventionelle Businessfotos. Keine Spezialisierung. Ich bin überzeugt: Wenn man versucht, in allen Bereichen gut zu sein, wird man nie BESONDERS gut in einem einzigen Bereich.
Ich weiß das aus meiner Fotoausbildung: Gute Porträtfotos hab ich nie hinbekommen. Einige Kollegen waren einfach besser. Dafür war ich sehr gut im Bereich Tierfotografie. Klar, ich hab ja ständig meine Katzen fotografiert…
Ich möchte keinem zu nahe treten. Sicher sind alle Fotografinnen gut.
Aber für mich fühlen sich die Angebote auf den Websites, die ich gesehen habe, nicht richtig an.
Anders Philine Bach. Auf ihrer Website spricht sie mir aus dem Herzen.
Meine Entscheidung: Die Fotografin Philine Bach sollte es sein
Auch die Fotos der Frauen haben mich überzeugt. Sehr natürlich, ungestellt und trotzdem gelungen.
Philine war mir sofort sympathisch: Auf ihren Fotos zeigt sie sich natürlich und herzlich. Die Fotos und ihre Texte haben mich überzeugt. Ohne mit ihr gesprochen zu haben wußte ich, dass ich sie buchen werde.
By the way: Ihre Website ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig gute Fotos von sich sind. Und wie überzeugend aussagekräftige Texte auf einer Website sind. Sie machen es den Besuchern leichter, Vertrauen aufzubauen.
Ihr Angebot hat dann letzte Zweifel beseitigt:
Philine kommt zu ihren Kundinnen. Egal, in welcher Ecke Deutschlands sie wohnen: Philine besucht sie und fotografiert sie dort. Ein Heimspiel also. Fotos in vertrauter Umgebung.
Und: Philine fotografiert nicht nur 2 Stunden. Nö. Sie nimmt sich einen ganzen Tag Zeit. Vier Stunden, fünf Stunden, sogar 8 Stunden und mehr. Eben so lange es dauert…
Im Juni hatten wir unser Kennenlerngespräch über Zoom und im Juli war’s dann so weit: meine 1. richtige Fotosession.
Und klar: Ich war aufgeregt. Obwohl Philine genauso sympathisch ist, wie ich sie auf ihrer Website kennengelernt habe, war ich aufgeregt bis an die Haarwurzel.
Fotografiert zu werden ist eben meine Achillesferse.
Obwohl ich das gut kenne: Während meiner Fotoausbildung vor 30 Jahren haben wir uns drei Jahre lang im Studio gegenseitig fotografiert. Porträtfotos waren Teil unserer Ausbildung. Und natürlich haben wir uns gegenseitig Modell gestanden.
Das war damals kein Problem für mich. Fotoscheu war ich damals nie. Es gibt noch jede Menge richtig gute Fotos von mir aus dieser Zeit.
Stichwort Zeit. 30 Jahre sind eine lange Zeit. Ich bin älter geworden. Und mein Hüftblei ist umgekehrt proportional zu meinen Haaren gewachsen. Meine Frisur besteht nur noch aus ein paar dünnen Spinnenfäden. Auf Fotos mag ich mich einfach nicht mehr sehen.
Diesen Zahn hat mir Philine nach und nach gezogen.
So ganz ohne „Posen“ geht’s doch nicht
Es hat lange gedauert, bis ich „weichgeknipst“ war (ich glaub, so ähnlich hat Philine sich ausgedrückt). Trotzdem war ich gestresst und nervös. In das Objektiv gucken? Kein Problem. Das hatte ich schnell raus. Aber lachen? Ohne Grund? Das war meine größte Herausforderung.
Faxen machen: Ja, das hab ich beim Fotografieren schon immer gemacht. Das ist mein Spleen.
Aber nett lachen? Nicht meins.
Das hat für mich immer etwas von „Posen“ machen.
Nicht, dass ich ungern lache. Ich lach richtig gern. Aber ohne Grund? Einfach so? Ich beneide diejenigen, die das locker vom Hocker hinbekommen. Ich dagegen hab immer das Gefühl, völlig verkrampft in die Wäsche zu gucken.
Wir sind sogar durch die Stadt gezogen. Fotos in der Fußgängerzone. Lüneburg am Samstag in der Bäckerstraße. Ich sag nur: Hölle. Ich bin möglichst schnell durch den Touri- und Shopperwahnsinn gehetzt.
Mal „eben so“ umdrehen und dabei vergnügt lachen? Wieder eine Herausforderung. Und dann noch vor den vielen Leuten!
Philine hat unermüdlich weitergeknipst und tatsächlich: Sogar dort sind schöne Bilder entstanden. Ich war baff.
Pause im Glockencafe bei Quiche und Latte Macchiato – Philine hat uns kaum Ruhe gegönnt. Später war ich erstaunt, wie häufig sie mich am Tisch fotografiert hat und wie viele gute Fotos auch hier entstanden sind.
Philine hat es geschafft, immer wieder den richtigen Moment zu treffen. Den Moment, in dem ich entspannt blicke.
Mein Learning aus meiner größten Herausforderung
Ich war kaputt. Fix und fertig. Und so voller Adrenalin, dass ich lange gebraucht habe, um wieder runterzukommen.
Aber: Ich war stolz auf mich.
Stolz, mich gezeigt zu haben.
Stolz, aus meiner Komfortzone gekommen zu sein.
Doch nicht nur das: Allein – mit einer Selfiereihe – hätte ich so viele gute Fotos und in so unterschiedlichen Szenarien nie hinbekommen.
Mein Tipp für dich:
Trau dich aus deiner Komfortzone.
Dein Gewinn kann großartig werden. Egal, in welchem Bereich du gerade mit dir haderst. Zeig‘s deinem inneren Schweinehund.
Es kann sein, dass du dir dabei Hilfe holen musst. Und dazu wirst du dich vielleicht auch überwinden müssen. Doch das Ergebnis kann so viel besser sein, als wenn du die Arbeit allein machst.
Und falls du wie ich richtig gute Fotos brauchst: Hier nochmal der Link zu Philine > philinebach.de.
Wer meine „53 Fun Facts“ kennt weiß, dass ich ein Fan von Judith Peters bin. Ihre Blogideen sind grandios. Diesen Herbst hat sie wieder auf diverse Blogparaden aufmerksam gemacht und im Artikel auf spannende Bloggerinnen und deren Blogparaden verlinkt.
Darunter die Blogparade der sympathischen Shivani Vogt. Ihr Thema: “Dieser Angst habe ich mich gestellt: 1 – 2 – 3, Angst vorbei!”
Angst überwinden: Die Angst, vor Menschen zu sprechen
Ängste sind weit verbreitet. Und es gibt die unterschiedlichsten Formen von Angst. Auch in meinem beruflichen Umfeld: Viele Kundinnen müssen erst ihre Angst vor der Technik überwinden. Die Angst, etwas an ihrer Website kaputt zu machen. Die Angst vor Überforderung.
Ich habe gelernt: Selbst Ängste, von denen ich viele Jahre beherrscht werde, kann ich überwinden. Ich muss nur die richtige Strategie finden. Dann finde ich Fähigkeiten, an denen ich vorher nie geglaubt hätte.
Davon erzähle ich hier.
Ich habe eine Angst, die mich schon ein Leben lang begleitet:
Die Angst, vor einer Gruppe mir fremder oder nicht vertrauter Menschen zu reden.
Als Mädchen und Jugendliche war diese Angst besonders schlimm. Solange ich mich erinnern kann, hab ich mich vor Menschen versteckt, damit ich nicht auffalle.
Auf einem Gruppenfoto einer Abschlußklasse stehe ich in der hintersten Reihe. Obwohl ich nur 162 cm klein bin. Alle Mädchen aus dieser Klasse stehen in den ersten beiden Reihen. Ich stehe als einziges Mädchen ganz hinten. In der rechten Ecke. Nur ein winziges Augenpaar und ein Scheitel sind zu sehen. Das war für mich typisch, denn ich wollte zwar „da“ sein, aber nicht gesehen werden.
Vor der Klasse ein Referat halten? Ich hab mich davor gedrückt, wo ich nur konnte. Ich war immer die Schüchterne. Die Stille. Diejenige, die kaum auffiel.
Und wenn der Lehrer oder die Lehrerin eine Frage gestellt hat, hab ich mein gesamtes Schauspieltalent aus der Schultasche gezogen: Irgendwie hab ich es geschafft, mich unsichtbar zu machen. Eine besondere Ich-bin-nicht-da-Raffinesse hab ich in den Fächern Mathe, Physik und Chemie entwickelt…
So hab ich mich irgendwie durchs Leben laviert.
Natürlich hat sich meine Scheu vor Menschen im Laufe der Jahre gelegt.
Aber eins blieb noch lange: Meine Angst, vor vielen fremden Menschen zu sprechen. Allein der Gedanke daran, dass ich spreche und dabei von gleich sieben, acht oder mehr fremden Augenpaaren angesehen werde, macht mich nervös. Der Gedanke sorgt dafür, dass mein gesamter Bauch sich anfühlt wie ein nasser Schwamm, der mit Nägeln bespickt ist. Mein Magen schein sich zu einer Faust zusammenzuballen und den Körper verlassen zu wollen. Ich verliere die Stimme, habe keine Kraft mehr, meine Knie zittern, mein Kopf ist ein leerer Luftballon – das volle Programm.
Typisch Lampenfieber.
Panik auf der Bühne
Diese Angst potenziert sich zu einer wahren Panik, wenn die Anlässe der Reden offiziell sind. Wenn ich keine Fehler machen darf. Wenn ich allein auf einer „Bühne“ stehe.
Angst überwinden: „Bühne“ und „allein“ sind die Stichworte.
Nun wirst du zurecht fragen: Okay, wann hält man schon eine Rede? Wann muss man dazu so etwas wie eine Bühne betreten? Sind doch eher aussergewöhnliche Situationen. Wo also ist das Problem?
Stimmt.
Wenn man seine Schwäche kennt, kann man provozierenden Situationen aus dem Weg gehen. Man kann alles tun, damit man gar nicht erst in Situationen gerät, die man nicht beherrscht. Was aber, wenn man der Situation nicht ausweichen kann?
Das ist mir passiert.
Warum? Ich bin 2015 zur 1. Vorsitzenden des BBK Lüneburg gewählt worden (Berufsverband bildender Künsterinnen und Künstler).
Wie ich dazu gekommen bin? Wie die Jungfrau zum Kind: Ich war zu der Zeit neues Mitglied im BBK Lüneburg. Die Position der 1. Vorsitzenden wurde frei und als neues Mitglied wurde ich gefragt.
Wie so oft in meinem Leben bin ich einfach ins kalte Wasser gesprungen. Ich fand die Aussicht verlockend, mit netten Menschen und tollen Künstlern zusammenzuarbeiten, vielleicht künstlerisch etwas bewirken zu können.
Also hab ich die Wahl angenommen.
Hätte ich damals gewußt, was auf mich zukommt: Ich hatte die Finger davon gelassen.
Angst überwinden – meine Challenge: Reden halten
Denn eine der Aufgaben als 1. Vorsitzende war – traditionell: Einführungsreden halten auf den Ausstellungseröffnungen.
Und auf den Mitgliederversammlungen vor der Versammlung zu sprechen. Die richtigen Worte finden. Laut und deutlich reden.
Ausgerechnet ich!
Meine Arbeit als 1. Vorsitzende hab ich gut gemacht. Aber vor den Leuten sprechen? Das war absolut nicht meins. Und ich war davon oft genug gestresst. Ich glaube, ein souveränes und Vertrauen erweckendes Bild hab ich durch meine Unsicherheit nicht abgegeben.
Irgendwann geschah, was geschehen musste: Eine Panne während einer Rede. Ich sollte wieder eine Einführungsrede halten. An diesem Tag wollte ich es besonders gut machen. Ich wollte beweisen, dass ich es doch kann: reden.
An dem Tag brachte ein Kollege eine Verstärkeranlage und ein Mikrofon mit. Die Rednerinnen sollten also anders als sonst durchs Mikrofon sprechen. Allein das hat mich nervös gemacht.
Der Kollege wuselte hinter mir herum und fummelte an der Anlage.
Ich begann die Rede.
Dann ein schrilles, ohrenbetäubendes
Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeehhhrrrrrrrr!
Eine Rückkopplung.
Das Blut schoß mir in die Beine.
Mein Kopf war leer.
Ich fing an zu stammeln.
Ich hatte das Gefühl, Blödsinn zu quatschen, „doof“ zu wirken.
Ich bin geflüchtet. Ich hab mich in die Stuhlreihen zum Publikum gesetzt, so schnell ich konnte.
Diese Situation war Stress hoch zehn für mich.
Später war mir klar: Nie wieder werde ich eine Rede halten.
Nie wieder.
Wie ich meine größte Angst überwunden habe
Ein Jahr später wurde ich von neuen Mitgliedern gebeten, als 1. Vorsitzende die Rede zu ihrer Ausstellung zu halten. Ich hab mich geweigert. Eine liebe Kollegin wollte das für mich übernehmen.
Warum auch nicht? Wo zum Henker steht geschrieben, dass die Einführung unbedingt von der 1. Vorsitzenden gehalten werden soll? Gibt’s da ein Gesetz? Ist das ein 11. Gebot? Was soll dieser Dogmatismus – ausgerechnet von Künstlern…
Die neue Kollegin war enttäuscht.
Also hab ich mich überreden lassen.
Verdammt. Jetzt musste ich da durch.
Ich hab mir geschworen: Das kriegst du hin!
Und ich hab mich gefragt: „Constanze, warum hast du Angst davor, vor einer Gruppe von Menschen zu reden? Warum bist du da unsicher? Warum verlierst du auf der „Bühne“ die Fassung?“
Die Frage konnte ich mir ziemlich schnell selber beantworten: Mir fehlt die Übung. Geübt hab ich bisher nie. Weil meine bisherigen Reden immer nur sehr kurz waren und ich mir dachte: Also, für so‘n Pippiekram muss ich doch wirklich nicht üben!
Immer wieder hatte ich mich überschätzt.
Und die Schwierigkeit von noch so kleinen Einführungsreden unterschätzt. Warum sollte ich auch üben? Schließlich reden meine Kolleginnen völlig souverän. Das sieht immer so einfach aus. Das wirst du doch wohl hinbekommen!
Ein großer Fehler.
Weil jeder seine ganz eigene Baustelle hat.
Und natürlich hab ich alle möglichen Strategien angewendet, die da so im Umlauf sind:
„Stell dir vor, alle Leute sitzen in Unterhosen.“
Oder: Du musst richtig atmen.
Was ein Quatsch!
Genutzt hat das nie was.
Wenn man nur gelegentlich das macht, was einem Stress verursacht, nutzen auch die bestgemeinten Techniken nichts.
Es gibt eine viel bessere Strategie. Sie ist nicht neu, aber hocheffizient:
Üben, üben, üben.
Stichworte aufschreiben.
Reden üben.
Üben, üben und nochmals üben.
Üben, üben, üben
Das hab ich gemacht:
Ich hab auf einen Zettel geschrieben, was ich sagen wollte. Die gesamte Rede.
Dann hab ich die wesentlichen Stichworte aus den Sätzen oder Absätzen herausgeschrieben.
Denn ich wollte auf jeden Fall frei sprechen.
Ablesen war keine Option. Da kam wieder die Perfektionistin in mir durch. Außerdem wußte ich: Bei der kleinsten Störung würde ich die Fassung verlieren, aus dem Konzept geraten, wenn ich die Rede nicht komplett im Kopf haben würde. Die Stichworte sollten nur als Krücke für den Fall des Falles dienen. Wie der Regenschirm für den Spaziergänger. Oder das Trampolin für den Akrobaten.
Die Stichworte habe ich so groß geschrieben, dass sie mindestens einen Zentimeter hoch waren. So konnte ich sie ohne Brille und sehr bequem lesen. Denn auch das war für mich sinnvoll: Dass ich ohne störende Lesehilfe mein Publikum gut im Blick hatte.
Außerdem hab ich den Worten verschiedene Farben gegeben. So hatte ich eine gute Orientierung und Strukturierung der Inhalte. Ich konnte meinen Zettel schnell „scannen“.
Mit diesem Zettel hab ich mich in der Wohnung vor den großen Spiegel gestellt. Unser Spiegel ist einen Meter sechzig hoch. Ich konnte mir also in voller Größe gegenüber stehen und hatte so den Eindruck, vor Publikum zu stehen.
Etwas Überwindung hat es mich gekostet, laut mit mir selber zu sprechen.
Erst hab ich mich ständig verhaspelt. Musste immer wieder auf den Zettel blicken: Was war nochmal der nächste Punkt? Irgendwann war ich so sicher mit der Rede, dass es anfing, Spaß zu machen.
Jetzt noch die Kür:
Die Rede brauchte etwas Leben.
Gestik, Betonungen, Pausen – all das hab ich zusätzlich geübt.
Schließlich hab ich „live“ geübt: Mein Mann war das Publikum. Das ist schon ein anderer Schnack, als mit seinem Spiegelbild zu sprechen.
Angst überwinden: Der große Auftritt
Dann kam er:
Der große Auftritt.
Die Vernissage.
Die Rampensau
Die Rede sollte direkt im Ausstellungsraum stattfinden, nicht im Empfangsraum vor den Stühlen.
Das fand ich viel angenehmer.
Ich stand vor einer Gruppe von vielleicht 40 Menschen, die mich umringt haben. Alle standen. So waren wir auf Augenhöhe. Das Gefühl, dass mich ein Publikum beobachtet, war vor den stehenden Menschen geringer, als wenn ich vor 40 besetzten Stühlen stehen würde..
Mein Stehplatz war meine kleine Bühne.
Alles lief wie geschmiert.
Als ich beim letzten Wort meines Zettels angekommen war, stutzte ich kurz:
Was – schon fertig?
Ich würde aber gern weiterreden…
Das erste Mal in meinem Leben hab ich das Ende meiner Rede bedauert.
Am liebsten hätte ich weitergequatscht.
Ich war zu einer Rampensau mutiert.
Die Ironie der Geschichte: Ein Jahr später habe ich den Vorsitz abgegeben. Und die Wahrscheinlichkeit, dass ich nochmal eine Rede halten darf, ist ziemlich gering.
Egal. Ich habe meine Angst überwunden.
Dafür feiere ich mich noch heute.
Angst überwinden: Was ich daraus gelernt habe
Angst ist nichts schlimmes. Im Gegenteil: Die Natur hat das Gefühl der Angst „erfunden“, damit wir gefährliche Situationen meiden, die uns das Leben kosten können. Angst ist also lebensnotwendig.
Die Angst, von einem großen Raubtier getötet zu werden, ist also sicher sinnvoll.
Jeder hat irgendwo irgendein Raubtier vor sich. Das ist unser evolutionäres Erbe. Dagegen können wir nichts machen.
Aber es gibt für fast jedes Raubtier einen Trick.
Ein Trick ist: Übung.
Dem Raubtier wieder und wieder in die Augen sehen.
Irgendwann ist uns das Raubtier vertraut und wir sind nicht mehr vor Angst erstarrt. Wir wissen, was wir bei einer Begegnung tun müssen.
Ich hab gelernt, wie und vor allem DASS ich meiner Angst begegnen kann.
Die Belohnung: Selbstvertrauen. Sicherheit.
Diese Belohnung ist unbezahlbar.
Lässt sich mein Erlebnis auf andere Ängste übertragen?
Ja.
Jeder hat die Möglichkeit, sich von Ängsten frei zu machen oder wenigstens zu lernen, mit ihnen umzugehen.
Diese Erkenntnis kann man auch auf andere irrationale Ängste anwenden.
Die Angst vor Technik ist ein Beispiel.
Wenn mir jemand sagt, dass er oder sie unsicher ist, mit WordPress umzugehen und die Website selber zu machen, dann steckt dahinter ebenfalls eine irrationale Angst. Okay, nicht immer ist es sinnvoll, seine Website selber zu machen. Eigentlich sogar eher in wenigen Fällen, nämlich bei sehr kleinen Websites oder nur als Übergangslösung (bis ein Profi die Sache übernimmt).
Aber für die, die es machen wollen und Angst vor der Technik haben oder generell unsicher sind:
Hol dir eine wirklich gute Anleitung.
Eine, die du gut verstehst.
Schaffe dir eine Übungsumgebung.
Arbeite nicht an deiner richtigen Website.
Dort, in der Übungsumgebung, lernst du Schritt für Schritt.
Und du machst Fehler. Fehler sind wichtig, weil du daraus besonders gut lernst.
Kleine Schritte. Immer wieder.
Keine Angst vor Wiederholungen. Wenn du eine Seite oder eine Element gelöscht hast oder alles sieht plötzlich anders aus: Na und?
Fang von vorn an. Oder hol dein Backup zurück (ein Backup hast du immer parat). Oder noch simpler: deine Revision. Das ist eine gespeicherte ältere Version einer Seite oder eines Beitrags. Einfach Regler zurückschieben, Version auswählen, fertig.
Das ist in WordPress ganz einfach.
So wirst du immer sicherer.
53 Dinge, die du (vielleicht) noch nicht von mir wusstest
Fun Facts? Wozu das? Was gibt es schon von mir zu berichten? Ich bin keine Heldin und keine Abenteuerin. Ich bin sogar ein ziemlicher Angsthase. Aber Hasen können super Haken springen… Und schwups – schon wird diese Aktion zu einer unendlichen Geschichte. Und ich bin überrascht, wieviel gleiche Interessen und liebenswerte Macken ich mit anderen teile. Die Welt ist eben klein und wunderbar. #RapidBlogFlow2022.
Als Mädchen wollte ich Künsterin werden und dachte, dass ich schon irgendwie „entdeckt“ werde.
Irgendwann hab ich mich als Grafik- und Webdesignerin selber entdeckt.
Dafür male ich, wenn ich dazu Zeit habe. Es gab sogar schon einige Artikel meiner Ausstellungen in der Presse (okay, ins MoMA werde ich es nicht schaffen).
Ich liebe alles nussige. Mein genialster Brotaufstrich: Erdnusscreme. Und manchmal ist meine Kaffeebeilage statt Kuchen: Haselnussmus.
Meine Mutter erzählte mir mal, dass sie während der Schwangerschaft mit mir ständig Heißhunger hatte auf Nüsse. Zufall?
Ich hab noch nie einen Führerschein besessen.
Genau: Eine Führerscheinprüfung hab ich nie gemacht.
Ich tanze leidenschaftlich gern. Wenn mir danach ist, drehe ich im Büro Musik auf und tanze, bis mir die Puste ausgeht (natürlich nur, wenn ich nicht im Kundengespräch bin).
Ich mag Fußball nicht und finde Fußballübertragungen fürchterlich. Überhaupt den ganzen Bohei um Fußball, Liga und dieses Gedöns kann nicht verstehen. Kann man die vielen Millionen nicht sinnvoll investieren?
Klingt jetzt komisch: Ich bin total entzückt, sobald ich irgendwo einen Tischfußball sehe. Dann kann ich stundenlang mit Begeisterung kickern.
Abgesehen von Fußball mag ich Ballspiele aller Art. Als Mädchen hab ich mit Begeisterung Badminton gespielt und meinen Onkel mit flachen Schüssen genervt, die er selten erwischt hat.
Und Tischtennis: Im Keller bei meiner Mutter stand früher eine Tischtennisplatte. Die war vor mir nie sicher. Und alle, die die Herausforderung angenommen haben, wurden von mir mit blitzschnellen Schmetterbällen bedacht.
Wann immer es geht, schmeiße ich Stahlkugeln in den Sand. Wie das? Mein Lieblingsspiel ist Pétanque (auch Boule genannt). Noch eine Leidenschaft von mir.
Wenn ich mal länger nicht zum Spielen komme, schau ich auf YouTube Aufzeichnungen von den französischen oder internationalen Pétanque-Meisterschaften an.
Ich habe seit ich denken kann eine Schwäche für Erdtöne. Meine letzten Bildreihen hab ich fast ausschließlich mit Naturmaterialien wie Gesteinsmehlen, Erden und gelösten Kaffee gemalt.
Ich liebe Schachteln, geflochtene Körbe und Holzkästchen. Aber bitte nicht bunt. Naturton, Holzfarbe, Grauton und auch mal Schwarz muss es sein.
In Einrichtungsläden oder Baumärkten muss ich mich zusammenreißen, damit ich nicht wieder irgend einen wunderschönen Korb oder einen unwiderstehlichen Holzkasten kaufe, für den ich in meiner Wohnung erst einen Platz suchen muss.
Und noch eine Leidenschaft: Treibholz. Bei jedem Strandspaziergang an Elbe oder Nordsee grase ich den Boden ab, ob da nicht was spannendes liegt. Die interessantesten Hölzer erkläre ich kurzerhand zum Kunstobjekt. Dann dürfen sie auf dem Sideboard oder Fensterbrett betrachtet werden. Ach ja: auch neben der Badewanne (obwohl ich selten bade).
Weil ich nicht alle gesammelten Treibhölzer ausstellen kann, liegen die anderen in einem der vielen Körbe und Schachteln. Darin warten die gestrandeten Schönheiten, um später von mir neu entdeckt zu werden.
Ich darf auf keinen Fall bei Gewitter draußen sein, weil ich sonst vor Angst hysterisch werde.
Ich hab noch nie ein Flugzeug betreten. Was auch an meiner Flugangst liegt.
Ich hab nichts gegen Spinnen. Mit einer Ausnahme: Wenn ich eine schwarze Winkelspinne sehe, bekomme ich eine mittlere Krise. Eine hatte sich mal in meiner Socke verkrochen. Was ich mit einem merkwürdigen Kitzeln an den Zehen gemerkt habe. Die Spinne hat’s mit einem Schrecken überlebt und ich hatte den ganzen Vormittag weiche Knie.
Ich trage seit 2 Jahren Schuhe nur noch barfuß, ohne Socken oder Strümpfe. Auch im Winter. Und falls du jetzt fragst: Nein, die Spinne hat daran keine Schuld. Ganz sicher.
Ich wurde in einer langweiligen Kleinstadt nahe der DDR-Grenze geboren. In Lüneburg. Heute ist die alte Salzstadt eine der beliebtesten Touristenattraktionen aller deutschen Städte. Ich sag nur: Rote Rosen.
Als junge Frau konnte ich Noten lesen und ich hatte eine Gitarre, auf der ich gern klassische und spanische Stücke gespielt hab. Die Gitarre gibt es seit Jahren nicht mehr und Noten lesen hab ich verlernt. Leider.
Ich war in Mathe immer eine Niete. Und Physik und Chemie hab ich genauso wenig verstanden…
Mit 12 war ich in einen Lehrer verknallt. Der war zur selben Zeit mein Mathe-, Physik-, und Chemielehrer (was mein Verhältnis zu Formeln, physikalischen Gesetzmäßigkeiten und chemischen Verbindungen nur wenig beeinflusst hat).
Eine Beraterin beim Arbeitsamt sagte mir nach einem Test, dass ich „eine mathematische Flasche wäre und wie ich denn durch den Alltag käme“. Das war vor 30 Jahren. Der Alltag hat trotzdem ganz gut geklappt.
Ich kann schlecht lügen. Diese „Schwäche“ kam mir so manches mal teuer zu stehen. Und hat mich sogar Freundschaften gekostet. Unglaublich, aber wahr.
Als Schülerin sollte ich im Fach Handarbeit eine Hose nähen. Ich hatte keine Lust dazu. Also hat meine Oma eine wundervolle Jeans genäht. Aber die Lehrerin war nicht auf den Kopf gefallen und hat gefragt: „Das hast DU doch nicht gemacht.“ So kam ich zu meiner ersten 6 außerhalb von Mathe. Warum? Siehe oben.
Inzwischen nähe ich richtig gern. So gern, dass ich zu Beginn der Corona-Einschränkungen dutzende von Masken genäht habe in allen möglichen Farben und Mustern. Meine Familie hat sich gefreut.
Ich kann unbeschreiblich gut Teppiche, Laminat und Vinylböden verlegen. Und tapezieren konnte ich schon mit 14 perfekt. Das ist wahr! (Du weißt ja: Ich kann nicht lügen.)
Ich mag Cafés. Sehr oft schnappe ich mein iPad und arbeite in einem meiner Lieblingscafés. Dabei kann ich mich richtig gut konzentrieren.
Ich bin hoffnungslose Pferdenärrin. Schon als Achtjährige hab ich ständig Pferde gezeichnet. Damit hab ich jahrelang in fast jeder Schulstunde die Lehrer genervt. Zum Ende der Schulzeit konnte ich Pferde aus allen Perspektiven und in jeder Gangart fotorealistisch zeichnen.
Ich guck irre gern Tierfilme und Naturdokus. Frag mich, welche Katzen- und Bärenarten es gibt und was ein Przewalski ist: Ich sag’s dir.
Ich lasse fast immer Reste auf Tellern und in Bechern. Warum, kann ich dir nicht sagen. Ich weiß es einfach nicht.
Ich esse unter der Woche fast ausschließlich Rohkost, weil ich zu faul zum Kochen bin.
Mein liebstes Obst sind nicht Kirschen oder Erdbeeren. Sondern: Zwetschgen. Was aber kaum eine Rolle spielt, weil Kirschen und Erdbeeren im Sommer und Zwetschgen im Herbst reif sind. Ich hätte aber nichts dagegen, wenn es auch im Sommer Zwetschgen gäbe…
Mit 20 hab ich gern weiße Blusen und Hemden getragen, mit 30 gern beigefarbene Pullover, mit 40 vorwiegend dunkelbraune Tuniken und jetzt trage ich fast nur schwarze Pullover. Muss ich mir Gedanken machen?
Ich trage am liebsten Oversize-Pullover. In anliegender Begleidung werde ich nervös und fühle mich eingeengt.
Ich fahre gern Fahrrad. Regelmäßig mache ich kleine oder große Fahradtouren.
Mein Fahrrad feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Und es trägt mich genauso gut durch Feld und Flur wie in seiner Jugend. Ich mag das silberne Ding einfach.
Ich habe noch nie geraucht.
Ich liebe Lakritz. Dafür ist Schokolade nicht so meins. Mit einer Ausnahme: Salz-Schokolade (aber nur von einer Marke. Welche, verrat ich nicht.)
Ich arbeite an einem Stehschreibtisch, den ich hydraulisch runterfahren kann. Und wenn ich doch mal sitze, dann nur auf einem Gymnastikball.
Ich tauche wahnsinnig gern. Egal ob im See oder im Schwimmbad: Ohne Tauchgänge geht gar nichts. Unter Wasser fühle ich mich herrlich unbeschwert, leicht und frei. Und die Welt scheint leise und friedlich.
Ich hab eine Schwäche für Teelichter. Alljährlich kaufe ich neue, hübsche und dekorative Gläser.
Ich liebe Kerzenlicht. Jedes Jahr freue ich mich auf die dunklen und kalten Monate, in denen ich mich bei Kerzenschein und Tee auf dem Sofa einmümmel und die gemütliche Stimmung geniesse.
Ich hab eine Sauklaue. Besonders, wenn ich schnell schreibe. Und wenn ich die Notizen brauche, hör ich ich mich häufig genug seufzen. Weil ich dann raten muss.
In meinem Bücherschrank stehen etliche ungelesene Romane. Aber irgendwie mag ich mich von den Büchern nicht trennen. Dafür lese ich wann immer es geht Sachbücher und Biografien.
Ich bin in den letzten 20 Jahren 5 mal umgezogen. Zuletzt am 23. Dezember 2020. Wohin? Zurück nach Lüneburg.
Ich lese meine Bücher seit 7 Jahren mit wenigen Ausnahmen überwiegend auf dem iPad. Wer weiß, wann ich wieder umziehe.
Und was sollte ich über dich wissen? Schreib gern ein paar Macken hier in den Kommentaren. Ich bin super gespannt und neugierig! constanze straub 274 start