von ConstanzeStraub | Jan. 8, 2025 | Persönliches, Rückblicke
Pixel, Posts und Premieren – was für ein Power-Jahr
2024 war für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Auftragsflaute vs. Arbeitsstress, Klamottenchaos vs. Leichtigkeit, Vereinsdrama vs. Seelenfreundschaft, dazwischen tolle menschliche Begegnungen, spannende Aktionen, wundervolle Nordsee-Urlaube und coole Impressionen.
Mein ganz persönlicher, diesmal epischer Rückblick – mit Höhen, Tiefen und jeder Menge Learnings.
PS: Ich bin eine Freundin vom Gendern – aber manchmal faul. Sorry. In diesem Artikel schreibe ich das generische Maskulinum. Natürlich meine ich alle Geschlechtervarianten 🙂
Meine Themen und Highlights in 2024
Social Media im Jahresrückblick: Facebook ade – hallo Linkedin
Einer meiner größten Herausforderungen 2024: Mein Start auf Linkedin. Start stimmt nicht nicht ganz: Ein erster Beitrag dümpelte dort einsam und vergessen seit 2022.
Mit 230 Kontakten und null Followern war ich Ende 2023 eine graue Maus in der Linkedin-Welt.
Dezember 2023 vor Silvester, Urlaub an der Nordsee. Meine Daumen wischten gelangweilt durch den Feed. Und ich war geflasht: kein Vergleich zu den Blabla-Beiträgen und Koma-Kommentaren auf Facebook.
Linkedin hatte mich: Ich hab Posts und Kommentare aufgesogen und gelernt, wie das geht mit dem Linkedin-Spiel. Das Ganze fing an, mir Spaß zu machen: Täglich zwei Stunden Kommentare waren der Schnitt.
Das Ergebnis Ende 2024:
42 Beiträge, 1230 Likes, 1002 Kommentare und 1145 Follower, viele tolle Kontakte und sogar persönliche Treffen, Empfehlungen, Anfragen und ein Auftrag. Kein Bomben-Ergebnis. Aber ich bin stolz drauf, durchgehalten zu haben.
Meine Posts: Ziemlich ungelenk wie ein 6-jähriger beim ABC-Lernen. Und inhaltlich quer durch den Garten, ohne Struktur. Ein Check mit der AI lieferte ein ernüchterndes Ergebnis: Die hat nicht mal geschnallt, dass ich Webdesignerin bin…
Hat sich mein Linkedin-Jahr monetär gelohnt? Nicht wirklich. In Sachen persönliche Entwicklung auf jeden Fall. Und ich hab richtig viel gelernt.
Mein Fazit und mein LinkedIn-Tipp für dich: dranbleiben. Mit mehr Plan, Vorbereitung, Struktur und Kontinuität.
Wenn ein Kunde nicht zahlt – mein Learning
Beruflich war 2024 eine Berg- und Talfahrt. Viel Arbeit wechselte sich mit trockenen Durststrecken ab. Und eine miese Erfahrung blieb mir nicht erspart: Ein Berufsverband im esoterischen Bereich verweigerte mein Honorar für die geleistete Arbeit an der neuen Website. Eine Arbeit, mit der der Vorsitz noch ein Monat zuvor laut E-Mail sehr zufrieden war.
Was passiert ist? Ich hab nach monatelangem Warten auf deren Texte eine Zwischenrechnung geschickt. Sofort kam der panische Stopp: „Frau Straub, stellen Sie alle Arbeiten ein.“ Und in einem als „Arbeitsgespräch“ angekündigten Zoomcall beendete der Vorsitz die Zusammenarbeit. Drei Frauen saßen mir per Monitor gegenüber und bombardierten mich mit Vorwürfen, die für mich völlig aus der Luft gegriffen schienen. Jedenfalls hatte ich die Kritik noch nie gehört.
Die rechtliche Einordnung
Die Sache war rechtlich eindeutig: Nach dem BGB kann eine Kundin Werkverträge jederzeit beenden. Die Knackpunkte: Wenn sie am Werk Mängel beschreibt, wie in meinem Fall, muss sie der Dienstleisterin die Möglichkeit zur Nachbesserung einräumen. Gibt es KEINEN Mangel (was ich belegen konnte), muss der Kunde die bisher geleistete Arbeit bezahlen plus eine Art Aufwandsentschädigung.
Und genau dieses Honorar verweigerte die Vorstandsvorsitzende. Ein vierstelliger Betrag. Das Verweigern von Zahlungen haut nicht nur finanziell rein. Vor allem emotional trifft mich so ein Verhalten. Und ich frage mich sofort: Was ist da schief gelaufen? Wer mich kennt weiß: Ich leg mich richtig ins Zeug. Ich gebe alles und noch mehr, damit die Kunden ein klasse Ergebnis haben. Und wenn Fehler passieren, korrigiere ich sofort nach Bekanntgabe.
Schwamm drüber.
Mein Fazit: Ich vergesse nie wieder, meine AGB mitzuschicken. Die schützen zwar nicht vor unlauteren Absichten und schrägen Reaktionen, aber sie reduzieren zumindest das kommunikative Hin- und Her. Denn mit Mailschreiberei und Telefonaten hab ich ebenfalls viel Zeit verloren.
Wie ich Kunden aus dem DACH-Raum gewinne
Die meisten meiner Kundinnen und Kunden sind zauberhaft. Und es gibt immer wieder coole Überraschungen. Wie der Kunde aus der Schweiz: Er hat mich über meinen neuesten Blogartikel gefunden, den ich erst vor einem halben Jahr veröffentlicht hatte: „Newsletter erstellen mit Brevo.“ Eine ausführliche Beschreibung, wie in Brevo Listen erstellt und Kampagnen angelegt werden und wie das funktioniert mit Double-Opt-In-Mail und Formularen.
Erstaunlich waren für mich drei Erkenntnisse:
- dass meine Artikel sogar in der Schweiz ausgespielt werden,
- dass der Kunde ohne vorherige „Touchpoints“ mein vierstelliges 1:1-Mentoring gebucht hat,
- dass sogar Shopbetreiber Teil meiner Zielgruppe sein können.
Die Erkenntnisse bringen mich zu diesen Schlussfolgerungen:
- Ein Blog lohnt sich nach wie vor. Immer. Je mehr Artikel, desto wirksamer.
- Und: Es ist relativ egal, mit welchem Thema ein Besucher auf die Website kommt. Wenn der Besucher durch hilfreiche Blogartikel Vertrauen gewonnen hat, bucht er auch zu anderen Themen als zum ursprünglich gesuchtem.
- 2025 wird mein Blog-Jahr (mit mindestens einem Artikel pro Monat)
Warum ich 2025 auf 1:1 setze und Gruppenkurse überdenke
Mein 1:1-Mentoring Website Gold ging im letzten Quartal gut ab. Das hab ich auch dem wunderbaren Team von Marike („wasjournalistenwollen.de“) zu verdanken. Das Team hat mich regelmäßig weiterempfohlen.
Großes Danke an dieser Stelle!
Und ich danke meinen KundInnen, dass sie mir geholfen haben, mein Angebot zu optimieren. Denn auch ich hab in der Zusammenarbeit mit ihnen viel gelernt, vor allem eins: Wie die Mentees in 1:1-Angeboten lernen, ist komplett unterschiedlich. Die einen setzen auf schriftliche Unterlagen und Screenshots und können mit Videos nichts anfangen (geht mir übrigens genauso); die anderen können nicht genug Videos haben.
Das heißt für mich: 2025 werde ich einerseits die Workbooks optimieren, auf der anderen Seite noch mehr Videos machen und anbieten.
Was mäßig lief: Website Sprint
Mein Workshopangebot Website Sprint kam unterschiedlich gut an. Eine Kundin hatte eine Agenda und eine Dokumentation vermisst. Für den Workshop hatte ich bislang die Aufzeichnung vorgesehen und ein Workbook. Weil ich damit flexibler bin und mich an die Anforderungen der Teilnehmer anpassen kann. Ich vermute auch, dass einige Kundinnen überfordert waren mit der Fülle an Informationen. Oder besser: Das Verhältnis Information zu Ergebnis stimmt nicht.
Ich überlege mir jetzt, den Workshop zu überarbeiten und daraus zwei unterschiedliche Angebote zu machen. Für Anfänger und für Fortgeschrittene.
Was nicht so gut lief:
Mein Kursangebot Website Wunder. Gut, ich hab kaum Werbung gemacht. Trotzdem hab ich den Eindruck, dass 1:1-Angebote eher gewünscht werden.
Mein Resümee: 2025 klopp ich ordentlich die Trommel für Website Gold, das 1:1-Mentoring. Und ich entwickle kleine Angebote im dreistelligen Bereich mit zusätzlicher Begleitung.
Und zwischendurch: Auszeiten vom Alltag: Spaziergänge an der Elbe, in der Lüneburger Heide, Urlaub an der Nordsee oder einfach Fahrradfahrten in der Umgebung.
Selbstfürsorge: Das mach ich für meine Gesundheit
Kleine Auszeiten find’ ich wichtig. 2024 gab’s einige davon:
Viele lange und kurze Fahrradtouren, Ausstellungsbesuche, Boulespiele, Wanderungen in der Lüneburger Heide, an der Elbe oder im Wildgehege Schwarze Berge (ich bin nämlich hoffnungslose Tiernärrin…) und natürlich Treffen mit Freunden.
Was 2024 zu kurz gekommen ist: längere Pausen am Arbeitstag und tägliche Bewegung. Mindestens eine Stunde.
Zur Selbstfürsorge, nämlich geistige Gesundheit, gehört für mich auch die Beschäftigung mit Kunst. Kunst inspiriert mich, erweitert meinen Horizont und führt mich zu mir selbst. Für große Leinwandformate fehlte mir 2024 Zeit und Muße. Dafür hab ich kleine Formate gezeichnet. Diesmal digital.
Malerei digital: iPad + Procreate statt Leinwand
Ich hab die App Procreate entdeckt, mit der man auf dem iPad malen kann.
Und das sieht so aus:
Ich nehme die Fotografien meiner gemalten Leinwand-Arbeiten (möglichst hochauflösend). Diese digitalisierten Bilder importiere ich in Procreate. Dann übermale ich mit dem Apple Pen. Die analogen Originale überdecke ich nicht komplett, sondern ich lass sie durchschimmern. Das gibt dem neu entstehenden Bild eine virtuelle Tiefe.
Procreate arbeitet ähnlich wie Photoshop mit Ebenen, Transparenzen und unterschiedlichen Pinseleinstellungen (die analogen Pinseln nachempfunden sind). Das ermöglicht einen feinstufigen Schichtenaufbau der Farben und Formen, ähnlich wie bei der analogen Malerei.
Übrigens läßt sich die Auflösung der Arbeiten vorher einstellen. Ich wähle 5.000 Pixel. So kann das Bild ausgedruckt werden, ohne pixelig zu werden.
Und sehen kannst du die Ergebnisse hier >>>
Herzensmenschen statt Energie-Vampire: 2024 was das Jahr der echten Verbindungen
2024 hab ich beschlossen: Ich möchte nicht mehr, dass mich Menschen mit toxischen Verhaltensweisen runterziehen. Menschen, die wenig Wertschätzung anderen gegenüber aufbringen oder die mit Intrigen Menschen gegeneinander ausspielen – die muss ich nicht ertragen. All das hab ich schmerzhaft in Gruppen erlebt, leider auch in einem Berufsverband und einem Verein, die mir beide wichtig waren. Seit 2024 breche ich solche Beziehungen konsequent ab. Auch wenn es heißt, dass ich andere Menschen innerhalb der Gruppe ebenfalls verlassen muss.
Zum Glück begegnen mir immer wieder wundervolle Menschen. Wie Birgit, eine herzliche, humorvolle, großzügige und feinsinnige Frau. Jede Plauschstunde mit ihr erfrischt mein Herz. Birgit und ich haben uns über die Plattform nachbarn.de „gefunden“: Ich hab mich dort vorgestellt, sie hat mich angeschrieben und wenig später saßen wir gemeinsam im Cafe. Das war im Herbst 2023. Die Bekanntschaft zu Birgit entwickelte sich 2024 zu einer echten Freundschaft und zu einer wunderbaren Bereicherung meines Lebens.
Für diese Freundschaft bin ich wirklich dankbar. Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse 2024: Wirklich glücklich machen uns nur gute Beziehungen zu Menschen. Klar, ist eine Binse. Schreibt jeder „So-gehts-dir-besser“ Ratgeber.
Aber: Erfühlen muss man’s selbst.
Das habe ich 2024 zum ersten Mal gemacht.
Reduktion aufs Wesentliche nicht nur bei Menschen. Auch bei Dingen:
Ich hab die blöde Angewohnheit, Dinge zu horten. Deko, Klamotten, praktische Dinge… In einer großen Wohnung kann‘s klappen. Eine kleinere Wohnung macht diese Angewohnheit schnell zum Alptraum.
Eine Lösung musste her. Meine Idee: ein Hofflohmarkt!
Birgit war sofort Feuer und Flamme. Sogar unser Vermieter war begeistert, wollte mitmachen und spendierte uns Biertische und -bänke. Der Hof mit seinen beiden schattenspendenden Bäumchen und die hübschen Kräuterkübel, umgeben von mittelalterlichen Fachwerkfassaden, waren die perfekte Kulisse für einen romantischen Flohmarkt.
Hinterher hab ich mich irgendwie befreit gefühlt…
Update 2026: Ich bin längst nicht alles losgeworden. Und manche Gegenstände haben mein Herz erneut wiedergewonnen und sie stehen nun wieder auf einer Kommode oder einem Tischchen…
Mein Resümee für 2024
Was habe ich 2024 über mich selbst gelernt?
Zwei Dinge sind mir klar geworden, mit denen ich mir gleichzeitig ein Stück näher gekommen bin:
- Persönliches vor fremden Menschen zu schreiben fällt mir leichter, als ich dachte. Die tolle Unterstützung der Community auf Linkedin hat mir geholfen.
- Mein zweites Leaning: Es tut mir gut, schlechten Beziehungen aus dem Weg zu gehen. Statt wochenlang darüber zur grübeln, warum ich mit xy aneinandergeraten bin und warum eine Klärung nicht möglich ist, kappe ich einfach die Beziehung und deren Umgebung. Und ich suche Menschen, die mir guttun. Hilft ungemein und befreit.
Was lief weniger gut?
Planung, Fokus, Kontinuität.
Drei Aspekte, die 2024 besser hätten laufen können.
Mein Ausblick auf 2025
Mein 2024 in Zahlen
- Linkedin-Follower: 1.145
- Instagram-Follower: 278
- Facebook-Fans: 892
- Blogartikel: 1
- Höhe meiner Domain Authority: 10
- Geschriebene Newsletter in diesem Jahr: 47
- Durchschnittliche Öffnungsrate: 45 Prozent
- Urlaube: 4
Da ist auf jeden Fall eine Menge Luft nach oben. Nur EIN Blogartikel im Jahr ist echt peinlich. Jedenfalls für eine Frau, die sich mit Webdesign, SEO und Content beschäftigt. Und die Newsletter: nicht ganz ein Newsletter pro Woche. Das möchte ich optimieren (zwei pro Woche wären super).
Meine Ziele 2025:
- Linkedin ist mein Social-Media-Favorit geworden. Und nicht nur das: Es lohnt sich, hier aktiver zu werden und Angebote zu posten. Facebook werde ich nicht weiter bespielen. Der Kanal passt einfach nicht zu mir.
- 119 geschriebene Newsletter im Jahr ist eine gute Zahl. Dennoch kommt zu wenig Feedback, trotz hoher Öffnungsrate von bis zu 45 Prozent. Mein Ziel: die Newsletterliste um 500 Leser vergrößern.
- Ein Blogartikel im Jahr ist definitiv zu wenig. Mein Ziel 2025: Mindestens ein Blogartikel pro Monat, besser zwei.
- Die ich dann in noch mehr Newslettern und Linkedin-Posts teilen werde.
- Und vielleicht wächst mit den Artikeln auch meine Domain Authority Richtung 20 (Stichwort Sichtbarkeit und mehr Kunden). SEO wird 2025 ein großes Thema für mich sein.
- Meine Website werde ich umstrukturieren. Gestalterisch und technisch: Was ich 2024 begonnen hab, wird 2025 umgemodelt. Für die Blogartikel baue ich ein neues Template, damit das Schreiben effektiver und zeitsparender klappt.
- Meine Angebote möchte ich optimieren: Mehr Videos und eine klare Agenda für Website Gold. Website Sprint teile ich wahrscheinlich in 2 unterschiedliche Angebote (für Anfänger und für Fortgeschrittene). Und die Preise werden definitiv erhöht.
Diese großen Projekte gehe ich 2025 an
Endlich wieder Ausstellungen
2024 bin ich zum BBK Uelzen gewechselt und ich freue mich auf neue Menschen und Aktionen. Und ich stelle wieder aus. Zwei Orte stehen fest: ein Kloster in Uelzen und die Galerie des BBK Uelzen. Auf beide Ausstellungen freue ich mich riesig. Eine Idee für Arbeiten habe ich noch nicht. Wahrscheinlich werden es kleine Formate sein.
Epilepsie und WordPress und was beides gemeinsam hat
Ich möchte eine autobiografische Erzählung schreiben. Das Buch ist mir wichtig, weil ich darin meine Erfahrung mit der Epilepsie verarbeiten möchte.
Epilepsie wird immer noch stark tabuisiert. Vielfach geistert die Vorstellung durch die Köpfe, dass Epileptiker geistig eingeschränkt sind. Was natürlich nicht stimmt (übrigens: Julius Caesar, Lenin, Dostojewskij, Agatha Christie, Elton John waren und sind Epileptiker – neben vielen anderen Promis).
Hast du gewusst, dass in Deutschland die Zahl der von Epilepsie Betroffenen genauso hoch ist wie die der Diabetiker? Es wird Zeit, darüber zu reden.
Meine zweite Buchidee ist ein Buch über WordPress. Mir geht es darum, selbständigen Frauen den Zugang zu diesem System zu erleichtern. Mit dem richtigen Pagebuilder als Theme, Website-Texten, die Kunden überzeugen, dem stimmigen Design und einer korrekten Usability kann jede Frau eine erfolgreiche Website bauen, mit der sie neue Kunden gewinnt.
So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten
2025 werde ich mich mehr als bisher auf Website Gold fokussieren. Mein 1:1-Mentoring, in dem du mit mir gemeinsam deine konvertierende Website aufbaust. Aber natürlich kannst du mich auch damit beauftragen, deine Website zu machen.
Also:
- Wenn du deine Internetpräsenz von einer Webdesignerin mit 18-jähriger Erfahrung mit Blick auf Text und Branding umsetzen lassen möchtest, oder
- wenn du mit meiner Hilfe lernen möchtest, deine Website selber zu machen und instand zu halten,
dann buch einfach einen kostenlosen Call bei mir.
Das kannst du hier >>>
Lüneburg, Elbe und die Nordsee in Bildern
Demos gegen rechts: Im Januar waren in vielen Städten Demos gegen rechts. Auch in Lüneburg.
Hochwasser: Im Januar, Februar, März und September war irres Hochwasser. Nach den trockenen Sommern konnte die Natur aufatmen. Und ich hatte wunderschöne Fotomotive.
Der Ritt auf der Kanone: Ein Naturschutzgebiet mitten in der Stadt: Wer Lüneburg besucht, sollte unbedingt einen Abstecher auf den Kalkberg machen. Oben angekommen gibt’s einen herrlicher Blick über die ganze Stadt. Und ein echte Kanone…
Karottenweiß: Im Sommer hab ich wieder meine liebste Wildpflanze gepflückt: die wilde Karotte. Wußtest du, dass sie die Stammform unserer Gemüsekarotte ist?
Buchen buchen: Obwohl inzwischen von breiten Straßen durchschnitten, hat der Wald um Lüneburg immer noch seinen dichten, wundervollen Buchenbestand. Wunderschön. Besonders im Herbst.
1.000 Shades of Grey – Nordsee: Ich liebe die Nordsee. Klar, oder? Sie ist immer anders. Und der Himmel darüber. Nicht 50 Shades, sondern 1000 und 1 Grauton. Und wenn der Sturm Löcher in die Wolkendecke reißt und die Sonne die Wolken graublau färbt: Bühne frei für ein dramatisches Licht.
von ConstanzeStraub | Juni 8, 2024 | Anleitungen
Newsletter erstellen mit Brevo – lohnt sich das überhaupt für dich?
Ich geb’s zu, das klingt jetzt etwas gemein. Ist aber nicht so gemeint. Die Frage ist vielmehr wichtig und strategisch gedacht. Vielleicht wird meine nächste Frage etwas klarer:
Möchtest du nur ein Formular einbauen – oder möchtest du ein funktionierendes E-Mail-Marketing-System aufbauen?
Denn ein Newsletter ist kein Tool-Thema.
Er ist ein strategisches Instrument.
Brevo ist technisch schnell eingerichtet. Aber entscheidend ist:
Welche Rolle spielt dein Newsletter in deiner gesamten Website-Strategie? Übrigens klärst du diese Frage sehr gut, wenn du vor ein Website Konzept erstellst. Warum das Konzept so wichtig ist und welchen Vorteil du davon hast, das habe ich hier ausführlich erklärt:
Was passiert nach der Anmeldung?
Wie baust du Vertrauen auf – nicht nur eine Liste?
Diese Anleitung zeigt dir die technische Einrichtung in 7 Schritten. Gleichzeitig zeige ich dir, worauf es strategisch ankommt.
Formular bauen, Optin-Mail schreiben und Automation einrichten – mit Brevo in nur 7 Schritten
Du möchtest mit E-Mail-Marketing loslegen und einen Newsletter erstellen? Am besten eine Automation, damit du möglichst wenig Arbeit hast?
Oder du möchtest deinen Newsletter-Dienst wechseln – bist aber mit der Technik überfordert.
Dann bist du hier richtig. Mit dieser Anleitung zeige ich dir, wie du dein E-Mail Marketing mit dem Newsletter-Dienst Brevo einrichtest (ehemals Sendinblue und davor Newsletter2Go).
Newsletter erstellen und mit E-Mail Marketing loslegen für mehr Kunden
Was ist ein Newsletter?
Ein Newsletter ist eine E-Mail, die du regelmäßig an Kunden oder Kontakte schickst. Diese Mails sind Teil deiner gesamten Marketingstrategie. Konkret: dein E-Mail Marketing. Damit die Leute deinen Newsletter überhaupt erhalten, müssen sie vorher ihre Mailadresse bei dir lassen.
Die Idee hinter einem Newsletter ist, Adressen in einer Liste zu sammeln. Oder im Marketing-Schnack: Mit einem E-Mail Marketing möchtest du langfristige Kundenbeziehungen aufbauen. Diese Kontaktliste ist dein Schatz.
Darum empfehle ich Brevo als Newsletter-Dienst
Brevo hab ich letztes Jahr (2023) für eine Kundin eingerichtet. Damals hieß es noch Sendinblue. Ich fand das Tool damals schon übersichtlich und intuitiv zu bedienen. Anfang 2024 hab ich dort einer anderen Kundin den Newsletter aufgebaut. Ich war erstaunt: Die Ansicht ist noch intuitiver, noch einfacher geworden.
Der Aufbau und die Gestaltung der E-Mails und die Automationen gehen simpel per Drag and Drop. Andere Newsletter-Dienste (wie ActiveCampaign, das nutze ich), sind längst nicht so einfach und intuitiv. Ein weiterer Vorteil von Brevo: Dieser Dienst ist im Vergleich zu anderen Anbietern kostengünstig und hat einen Free-Tarif (den hat ActiveCampaign nicht).
Falls du jetzt die Frage stellst: Gehts nicht auch mit einfachen E-Mail-Programmen? Nee. E-Mail Marketing ist mit „normalen” E-Mail-Programmen wie Outlook, Gmail, Thunderbird oder Mail nicht möglich. Du brauchst eine Newsletter-Software, die dir den automatisierten Versand der Newsletter abnimmt.
Mit dieser Anleitung hast du die Grundlagen für ein E-Mail-Marketing unter Dach und Fach.
Was brauchst du für dein E-Mail-Marketing?
1. Du braucht eine Website:
Die Website brauchst du, um dort dein Anmeldeformular einzubetten. Außerdem eine „Fast-geschafft-Seite“ und eine „Danke-Seite“ (dazu sag ich noch was).
Was auch geht: Eine einzelne Landingpage für die Newsletter-Anmeldung. Kannst du sogar bei Brevo einrichten.
Meine Meinung: Ich bin eine Freundin von Unabhängigkeit. Mit deiner eigenen Website bist du autark und kannst besser kontrollieren, wie du deine Kontakte begrüßt. Außerdem: Mit einer Website kannst du eine Fast-geschafft-Seite und eine Danke-Seite einrichten. Mit der Fast-geschafft-Seite erhält der Kontakt die Info, dass eine Mail folgt. Und mit der Danke-Seite erfährt der neue Kontakt, dass die Anmeldung erfolgreich war.
Theoretisch kannst du die Erfolgsmeldung auch nur als Mail versenden. Doch Mails können im Spam landen (oder garnicht erst ankommen…).
2. Du brauchst einen Newsletter-Dienst
Du brauchst einen Dienst wie Mailchimp, ConvertKit, Active Campaign oder eben Brevo. Hier befindet sich deine Kontaktdatenbank mit den Mailadressen deiner Follower, die deinen Newsletter bestellen. Außerdem, ganz wichtig: Vom Anbieter bekommst du den Code-Schnipsel für das Anmeldeformular, das du in der Website einbindest.
Diese 7 Schritte brauchst du für dein E-Mail-Marketing
- 1. Schritt : Mache eine Strategie und zeichne einen Plan für die Automation
- 2. Schritt: Wenn du eine Website hast: Lege eine Fast-geschafft und eine Danke-Seite an
- 3. Schritt: Richte einen Account in Brevo ein
- 4. Schritt: Nenne deine Kontakt-Liste und den Ordner in um und importiere Kontakte
- 5. Schritt: So richtest du die Optin- und die Begrüßungsmail ein
- 6. Schritt: Newsletter-Formular bauen und mit Mails und URLs verbinden
- 7. Schritt: So bindest du das Formularfeld in deine Webseite ein
Moment noch: Ein wichtiger Punkt, den viele unterschätzen
Viele denken:
„Wenn das Formular steht, läuft der Newsletter von allein.“
Das stimmt nicht.
Ein Newsletter funktioniert nur dann, wenn:
- deine Website klar positioniert ist,
- dein Angebot verständlich ist,
- dein Freebie zum Angebot passt,
- deine E-Mails auf ein konkretes Ziel einzahlen.
- Sonst sammelst du Kontakte – aber keine Kunden.
Brevo ist die Technik.
Möchtest du Menschen in deine Welt holen, dann brauchst du zuerst eine klare Positionierung.
Bevor du mit der Technik in Brevo beginnst:
Wenn du gerade erst deine Website aufbaust oder dein Angebot noch unscharf ist, dann lohnt es sich, zuerst die Struktur und Strategie der Website zu klären (im Blogartikel liest, was du machen kannst).
Ein Newsletter verstärkt immer das, was bereits da ist. Ist die Grundlage unklar, verstärkst du Unklarheit.
Natürlich kannst dir auch dabei helfen lassen. Dafür biete ich immer noch meinen Website Sprint an – in 4 Stunden deine Startseite (oder eben deinen Newsletter oder irgendeine andere Seite deiner Website).
1. Schritt
Einen Plan für die Automation erstellen
Stell dir die Fragen:
- Wie soll meine Automation aussehen?
- Was passiert, wenn ein Mensch dein Newsletter bestellt hat?
- Was soll der neue Kontakt als nächtes sehen?
- Was soll in den Mails stehen, die der Kontakt zur Begrüßung bekommt?
Diesen Plan skizzierst du am besten auf einem Blatt Papier. Mir hilft das, die Übersicht zu behalten. Vergiß auch nicht die Bestätigungsseiten auf deiner Website: Ich mache es immer so, dass ich auf meiner Website eine Fast-geschafft-Seite und eine Danke-Seite anlege.
Die Automation sieht also so aus:
- Eine Person (nennen wir sie „Anna“), füllt das Formularfeld aus und klickt auf „Senden“.
- Daraufhin öffnet sich in ihrem Browser eine Seite deiner Website. Anna liest darin, dass sie eine Mail erhält, die sie noch bestätigen muss
- Anna sieht in ihrem Postfach eine Optin-Mail und klickt auf den Bestätigungs-Button
- Im Browser von Anna öffnet sich eine neue Seite deiner Website. Hier wird sie darüber informiert, dass die Anmeldung geklappt hat.
- Zum Schluß findet Anna eine 1. Begrüßungsmail in ihrem Postfach. Hier könnte ein Link zu deinem Freebie enthalten sein (oder das Freebie ist als Anhang in der Mail). Anna freut sich, weil sie jetzt eine erste Mail von dir bekommen hat.
2. Schritt
Fast-geschafft- und Danke-Seite erstellen
Ich empfehle dir, mit der Fast-geschafft-Seite und der Danke-Seite zu beginnen. Diese beiden Seiten sind simpel, denn sie brauchen keine besondere Gestaltung. Nur kurz ein paar Hinweise. Fertig.
3. Schritt
Account einrichten in Brevo
Das ist der einfachste Schritt (kennst du bestimmt von anderen Anmeldungen):
- Öffne die Website von Brevo.
- Oben rechts ist der grüne Button: Kostenlos beitreten.
- Im neuen Fenster trägst du deine Mailadresse und ein beliebiges Passwort ein,
- dann wird dir eine Bestätigungsmail an deine Mail-Adressse geschickt.
- Öffne dein Mailprogramm und schau nach der E-Mail von Brevo,
- auf den Button klicken „Meine E-Mailadresse bestätigen“ (Registrierung abschließen),
- im verlinkten Browserfenster die Felder ausfüllen (Name und Angaben zum Unternehmen),
- dann wirst du zur Paket-Auswahl geführt.
- Einen Tarif auswählen.
- Fertig

4. Schritt
Liste und Ordner umbenennen
Die Oberfläche von Brevo ist sehr übersichtlich und gut strukturiert. Wenn du dich eingeloggt hast, findest du links das vertikale Hauptmenü mit allen wichtigen Punkten, die für deine Arbeit mit den Newslettern wichtig sind. Und auf der rechten Seite findest du deine Arbeitsflächen bzw. die jeweiligen Übersichten. Die Punkte in der Hauptnavigation sind:
- Startseite
- Kontakte
- Kampagnen
- Automatisierungen
- Transaktional
- Conversations
- Deals
- Meetings
- Anrufe
Wenn du auf diese Menüpunkte klickst, öffnen sich Untermenüs. Deine Listen findest du im Untermenü von „Kontakte“. Dein nächster Schritt: Du gehst zum Menüpunkt „Kontakte“. Wenn du dort klickst, passiert folgendes: Das Menü erweitert sich unter dem Punkt Kontakte nach unten. Nun steht unter dem Menüpunkt Kontakte dieses Untermenü:
- Listen
- Segmente
- Landing Pages
- Formulare
- Einstellungen
Auf der rechten Seite findest du – tata – deine Kontaktdatenbank. Wenn du neu bist, findest du hier deine eigene E-Mailadresse.
So findest du Listen und Ordner
Du klickst im Menü auf „Listen“. Nun steht auf der rechten Seite (neben dem Menü) deine erste Liste.
Falls du dich über diese Liste wunderst (du hast doch nix gemacht…): Das macht Brevo automatisch bei der Anmeldung. In dieser ersten Liste liegt deine eigene E-Mailadresse. Außerdem findest du bereits einen Ordner.
Deine Kontakte liegen immer in einer Liste und die Listen wiederum in einem Ordner.
Diese erste Liste nennt Brevo „Deine erste Liste“ und den Ordner „Dein erster Ordner“. Naja, diese Namen sind echt nichtsagend. Deshalb würde ich sie ändern und aussagekräftige Namen vergeben. Zumal du später bestimmt mehrere Listen und Ordner hast. Leg dir eine Liste an, in der ALLE Kontakte sind. Ich nenne meine Liste „Hauptliste“.

Und so änderst du die Namen der Listen
- Wenn du das Untermenü von Kontakte geöffnet hast, klickst du auf > Listen
- ganz rechts in der Tabelle mit der Liste findest du die Spalte „Aktionen“
- in dieser Spalte auf die 3 Punkte hinter der Zeile mit der Liste klicken.
- es öffnet sich ein Kontextfenster,
- hier auf auf „Umbenennen“ klicken.
So änderst du den Namen der Ordner
- Oben links steht ein Auswahlfeld.
- Hier kannst du deine Ordner auswählen.
- Du wählst den Ordner aus: „Dein erster Ordner“
- Nun stehen rechts neben dem Auswahlfeld die Optionen „Ordner bearbeiten“ und „Ordner löschen“.
- Auf „Ordner bearbeiten“ klicken (okay, war jetzt logisch…), um dein Newsletter Marketing zu strukturieren.
- Im Kontextfenster „Ordner umbenennen“ wählen.
- Alternativ auf „Aktionen“ und die 3 Punkte klicken (wie bei den Listen).
5. Schritt
Opt-In-Mail und Begrüßungsmail einrichten
Tipp: Warum du zuerst die E-Mail-Vorlage einrichtest
Der Grund ist derselbe, warum ich zuerst die Fast-geschafft- und die Danke-Seite einrichte: Strategie und Arbeitsteilung. Denn das ist so: Während du das Formular aufbaust, wirst du aufgefordert, E-Mailvorlagen auszuwählen (und URLs deiner Website, dazu später mehr). Hättest du deine Mails (und Seiten) noch nicht fertig, müsstest du jedesmal die Arbeit am Formular abbrechen. Nun sind also erstmal die E-Mails dran. Diese sind
- die Optin-E-Mail
- die Begrüßungsmail.
Die Optin-Mail
Die Optin-Mail ist gesetzlich zwingend vorgegeben (DSGVO). Und natürlich möchtest du deinen Newsletter datenschutzkonform einrichten. Deshalb musst du das sogenannte Optin-Verfahren anwenden. Heißt: Wenn Anna deinen Newsletter abonniert hat, bekommt sie eine E-Mail, mit der sie die Anmeldung bestätigen soll. Nur mit dieser wichtigen Bestätigung wird Anna verbindlich und datenschutzkonform in deine Liste eingetragen.
Die Begrüßungsmail
Die Begrüßungsmail ist freiwillig – aus meiner Sicht aber ein unbedingtes Muss. Denn du möchtest zu Anna Vertrauen und eine Beziehung aufbauen. Mit der Begrüßungsmail sagst du Anna vor allem drei wichtige Punkte:
- Die Anmeldung war erfolgreich
- Sie ist nun in deiner Liste und
- Sie findet hier (oder mit einem Link) dein kostenloses Angebot und Infos zu dir.
Opt-In-E-Mail schreiben und gestalten
Für die Optin E-Mail gibt es eine fertige Vorlage in Brevo. Die kannst du natürlich nutzen und anpassen, dann sparst du diesen Schritt. Aber: Ich find sie blöd. Denn die fertige Vorlage läßt sich nur schwer umbauen. Wenn du – als Beispiel – die Farbe des Buttons ändern möchtest, geht das nur umständlich. Ich hab’s sogar fertig gebracht, bei der Umgestaltung den Link zu zerschießen. Deshalb lege ich lieber mein eigenes Template an.
Also: Auch wenn du das fertige Optin nimmst: Lies die Anleitung trotzdem durch, denn sie ist gleichzeitig die Anleitung für jede andere E-Mail-Vorlage.
So richtest du Mail-Vorlagen ein (und die Optin-Mail)
- Du klickst auf den Menüpunkt > Kampagnen (im vertikalen Hauptmenü)
- Es öffnet sich ein weiteres vertikales Untermenü (E-Mail, SMS, WhatsApp, Web-Push, Facebook Ads, Vorlagen, Statistiken, Einstellungen).
- Du klickst auf den Punkt > Vorlagen
- Auf der rechten Seite steht nun eine Liste mit Standart-Templates
- Du klickst auf „Template erstellen“ (rechts oben, der schwarze Button)
- Es öffnet sich das Fenster: „Welches Template möchtest du erstellen?“
- Hier wählst du E-Mail-Template (der linke Button)

1) Einstellungen der OptIn-E-Mail
Bevor du texten kannst, wirst du zunächst zu den primären Einstellungen geführt. Hier vergibst du deiner neuen Vorlage einen Namen (der ist nur für dich). Außerdem solltest du der E-Mail einen aussagekräftiges Betreff geben. Damit die Empfängerin weiß, worum es in der Mail geht.
Die 1. Einstellungen:
Name der Vorlage > Optin Email (oder ähnlich, sollte für dich nur klar sein)
Betreffzeile > Bitte bestätige deine Anmeldung (oder ähnlich)
Preheader
Was ist der Preheader? Das ist die Voransicht des E-Mailinhalts. Manche Mailprogramme stellen den Mailinhalt in einer Voransicht unter der Betreffzeile dar. Falls du hier einen eigenen Text definieren möchtest, kannst du den Preheader mit Text füllen. Beim Optin find ich‘s nicht nötig.

Erweiterte Optionen kannst du für die Optin-E-Mail ignorieren.
Button Nächster Schritt klicken
2) Vorlagen gestalten
Dieser Punkt kann jetzt etwas verwirrend sein: „Wieso soll ich eine Vorlage wählen, wenn ich gerade eine Vorlage baue?“ Der Punkt ist: Jede Vorlage ist technisch fertig eingerichtet. Selbst wenn keine oder kaum eine Gestaltung enthalten ist. Denn hinter einem automatisierten Mailversand steckt eine Menge Programmierung. Du hast also auch mit den relativ „puristischen“ Vorlagen solche, die zwar noch etwas Finetuning brauchen – die aber technisch tipptopp funktionieren.
Nach deinen Einstellungen siehst du im nächsten Arbeitsbereich 6 Rahmen. Diese Kästen sind die Ansichten von sechs einfach gestrickten Vorlagen. Doch bevor ich weitermache eine kurze Erklärung, was du in diesem Bereich noch siehst und wozu die Einträge sind:
Über den ersten sechs Vorlagen siehst du ein horizontales Menü mit den Menüpunkten:
- Design
- Vorlagen-Galerie
- Meine Vorlagen
- Vorlage programmieren
Design der Opt-In-Mail
Unter diesem Menüpunkt findest du die erwähnten sechs einfachen Templates mit Platzhaltern für Bilder oder Videos. In den Vorlagen wurde der Blindtext in Zeilen und Spalten eingeteilt, so dass du bei der Gestaltung weniger Arbeit hast. In diesem „Design“-Bereich findest du auch ein Template, mit dem du von Grund auf neu beginnen kannst. Diese Vorlage nutze ich für meine Opt-In-Mail. Weiter unten erkläre ich dir den Aufbau.
Vorlagen-Galerie
In diesem Bereich findest du alle fertig Templates in schicken Layouts, die Brevo uns schenkt. Ich finde die Menge ziemlich krass! Da kann einem die Wahl echt schwer fallen. Die Templates haben Blindtext, Bilder und Grafiken und sind in unterschiedlichen Layoutrastern fix und fertig designt. Du kannst die Bilder nutzen und brauchst nur noch Text austauschen – fertig.
Aber: Für eine Optin-Mail sind diese Vorlagen definitiv too much.
Meine Vorlagen
Dieser Bereich ist klar: Hier findest du alle deine fertigen Vorlagen, die du gespeichert hast. Praktisch, wenn du neue Kampagnen startest. Dann wählst du einfach eine deiner Vorlagen und tauscht den Text aus.
Vorlage programmieren
Hier gibt es die beiden Optionen
- Rich Text-Editor und
- HTML-Editor
Den Rich Text-Editor nimmst du, wenn du reine Textmails schreiben und versenden möchtest. Diese Option kann durchaus sinnvoll sein. Denn alle Vorlagen in Brevo sind HTML-Mails (auch wenn die Gestaltung eher puristisch ist). Reine Textmails haben den Vorteil, dass sie schneller geladen werden und sie sind weniger anfällig für Spamfilter. Sie sind also eine Überlegung wert!
HTML-Editor: Wenn du eine eigene HTML-Mail schreiben möchtest, kannst du diesen HTML-Editor als Spielwiese nutzen. Nachteil: Du musst gute HTML-Kenntnisse haben.
Vorlage wählen unter „Design“
Für eine Optin-Mail erstelle am besten eine Vorlage ohne großartiges Layout. Ohne Schnickschnack, nur mit einem Button und wenig Text. Denn Anna soll ja nur bestätigen und nicht abgelenkt werden. Dazu wähle ich eine der 6 Kästen (Vorlagen), die ich unter „Design“ finde. Ich wähle die Vorlage „Von Grund auf beginnen“. Hier die Auflistung der Vorlagen, die du auch alle nutzen kannst:
- Standart-Template
- Produkt verkaufen
- Geschichte erzählen
- Für eine Veranstaltung anmelden
- Von Grund auf beginnen
- Einfach

E-Mail-Vorlage in Brevo einrichten
Hast du die leere Vorlage gewählt?
Dann kann’s mit der Gestaltung weitergehen. Oder besser gesagt: Du setzt ein paar Zeilen Text und den Button zur Bestätigung. Nachdem du die Vorlage ausgewählt hast, erscheint in Brevo ein neuer Arbeitsbereich. Dieser Arbeitsbereich ist in 3 Teile gegliedert. Du findest
ganz links
ein vertikales Menü, das aus Icons besteht. Das erste in dieser Spalte ist das Icon „Blöcke“, gefolgt von „Style“, darunter „AI“.
Rechts daneben
findest du quadratische Felder mit Icons. Das sind die Blöcke mit verschiedenen Inhaltselementen.
Im ganz rechten Bereich
findest du den Editor mit Punktraster, in dem du deine Mail aufbaust und gestaltest. Der Bereich beginnt oben mit einem Rahmen und dem Hinweis „Inhalt hier einfügen“. In diesen Rahmen ziehst du deine Blöcke rein. Einfacher geht’s nicht. Über den Blöcken findest du noch ein kleines, horizontales Menü mit den Reitern
- Blöcke
- Abschnitte
- Gespeichert

Was sind Blöcke?
Die Blöcke sind die Elemente, mit denen du deine E-Mail mit Inhalt füllst. Also z.B. „Titel“, „Text“, „Bild“ oder „Button“.Dazu klickst du auf einen Block und ziehst das Ganz mit gedrückter Maustaste in den rechten Inhaltsbereich.
Was sind Abschnitte?
Abschnitte sind eine Zusammenstellung verschiedener Blöcke. Als Beispiel: Du möchtest einen kleinen Kasten mit einem Bild, einem Text und einem Call to Action-Button in immer derselben Gestaltung in verschiedenen Mails verwenden. Dann kannst du so einen kleinen Kasten einfach als Abschnitt speichern. Ein Anwendungsbeispiel: Ich setze unter meine E-Mails immer einen kleinen Autorenkasten. Darin ist ein Bild von mir, mein Name und ein kurzer Pitch zu meinem Angebot.
Im Bereich Abschnitte findest du fertig layoutete Abschnitte, die bereits Bilder und Blindtext enthalten. Die kannst du natürlich auch nehmen. Doch, wie gesagt: Halte die Optin-Mail so einfach wie möglich.
Unter dem Reiter „Gespeichert“ findest du deine gespeicherten Abschnitte.
Die Optin-Mail mit Inhalt füllen
Du klickst auf die jeweiligen Blöcke und ziehst sie mit gedrückter Maustaste ins Editorfeld „Inhalt hier einfügen“. Die Elemente (Text oder Button) können beliebig bearbeitet werden. Du kannst den Schrifttyp wählen, die Farbe, den Hintergrund, die Größe der Schrift usw. Wenn du das Element (den Block im Editorfenster) anklickst, wird auf der linken Seite ein neues Fenster gezeigt. Hier kannst du deine Gestaltung anpassen: Schrift anpassen, Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand, Textausrichtung (linksbündig, mittig), den Hintergrund und vieles mehr.
Dieselben Anpassungen kannst du mit dem Button machen. Du kannst Rundungen hinzufügen (so dass er fast oval ist), die Hintergrundfarbe ändern, die Schriftfarbe ändern und einiges mehr. Dieser Text muss unbedingt in die Optin-Mail Was du in der Optin-Mail schreibst bleibt dir überlassen. Wichtig: Der Hinweis auf dem Button sollte so eindeutig wie möglich sein. Was auch wichtig ist: Du solltest erwähnen, dass der Kontakt sich mit der Bestätigung zum Newsletter anmeldet. Dem Kontakt muss klar sein, dass er seine Einwilligung zum Newsletter gibt, wenn er den Bestätigungsbutton klickt.
Den Link einfügen, damit der Kontakt in die Liste kommt
Zum Schluß kommt das wichtigste: der Link des Buttons. Denn wenn der neue Kontakt auf den Button geklickt hat, soll das System die E-Mailadresse und den Vornamen der Person in deine Liste für das Newsletter Marketing eintragen. Deshalb machst du noch folgendes: Du klickst mit dem Mauszeiger auf den Button. Es erscheint ein Kettensymbol.
- Auf das Kettensymbol klicken.
- Es öffnet sich ein > Kontextfenster:
- Hier „Double-Opt-in-Link“ auswählen


Testen und Layout responsiv anpassen
Jetzt ist es sinnvoll, dein Layout für Smartphones anzupassen und zu testen. Oben rechts findest du dafür 2 Symbole. Das sind links neben dem Speichern-Button die Icons für die Desktop-Ansicht und die Smartphone-Ansicht. Das ist nämlich das schicke hier: Du kannst direkt prüfen, wie das Layout der E-Mail auf dem Desktop aussieht und wie auf dem Smartphone. Und, richtig grandios:
Wenn du das Smartphone-Icon aktivierst und Änderungen am Layout machst, dann wirken sich die Änderungen ausschließlich fürs Smartphone aus. Super responsiv! Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten, um globale Styles für deine Vorlage einzustellen. Dazu gehst du auf das Icon „Style“ (ganz links). Hier kannst du dir global deine Markenbibliothek anlegen (Farben, Schriften, Abstände).
Letzter Schritt: Vorlage aktivieren Jetzt muss die Vorlage noch aktiviert werden. Sonst kann sie nicht eingesetzt werden. Dafür gibt es rechts oben den Button „Speichern und aktivieren“. Falls du nur zum Test gespeichert hast, kannst du auch in der Vorlagenliste aktivieren: Dazu klickst du auf die 3 Punkte in der Zeile der jeweiligen Vorlage. Im Kontextfenster einfach auf „Aktivieren“ klicken. Ist die Vorlage aktiv, steht dort ein grüner Punkt.
Vorlage erstellen für die Schlußmail
Hier gehst du genauso vor wie bei der Optin-Vorlage. Bei den Einstellungen kannst du die erweiterten Optionen anklicken. Hier gibt es nämlich die Möglichkeit, der Mail einen Anhang anzufügen (zum Beispiel ein Freebie). Oder du kannst dem Empfänger ein Tag vergeben.
Was ist ein Tag?
Ein Tag ist eine Art Etikett. Damit kannst du diesen Kontakt kennzeichnen. Ein Anwendungsbeispiel: Du hast mehrere Freebies. Damit du später in deinen Listen weißt, für welches Freebie sich der Kontakt angemeldet hat, gibst du ihm ein Tag mit der Beschreibung des Freebies. Alle anderen Schritte machst du wie oben erklärt.
Ein wichtiger Hinweis, wenn du deine Templates suchst:
Wenn du fertig bist mit deinen Vorlagen und zum Menüpunkt „Vorlagen“ zurückkehrst, kann es passieren, dass du dich wunderst: Wo sind meine gespeicherten Vorlagen? Brevo zeigt nämlich zuerst die Templates an, die zwar gespeichert, aber noch nicht aktiviert worden sind.
Das bedeutet: Wenn du im Fenster „Templates“ bist, gehe auf das Auswahlfenster „Nicht aktiv“. Hier wählst du aus: Alle Status. Und schwups: Nun siehst du alle deine gespeicherten Vorlagen. Die aktiven genauso wie die, die du nur testen willst und die deshalb „Nicht aktiv“ sind.
6. Schritt
Formular in Brevo erstellen
Jetzt kommt der wesentlichste Teil des ganzen Prozedere: das Formularfeld. Das Ding, mit dem sich deine Besucher bei dir zum Newsletter anmelden. Gleichzeitig ist das eigentlich die geringste Arbeit. Also legen wir los: Den Menüpunkt Formulare findest du im Hauptmenü, wenn du Kontakte anklickst. Die nächsten Schritte sind also:
- Kontakte anklicken (ein Untermenü öffnet sich)
- Du klickst auf den Button oben rechts „Ein neues Anmeldeformular erstellen“
- Erstellen Sie ein Anmeldeformular

6.1) Die Einrichtung des Formulars in Brevo
Es erscheint ein Fenster, in dem du nun Schritt für Schritt weitergeleitet wirst. Der erste Punkt ist die Einrichtung. Hier machst du folgendes
Oben vergibst du einen Formularname.
Darunter kannst du anklicken, ob du DSGVO-Felder aktivieren möchtest.
Jetzt Achtung:
Wenn du diesen Kasten anklickst, erscheint unter deinen Formularfeldern folgender Text und ein Kasten zum anklicken: „Ich möchte Ihren Newsletter erhalten und akzeptiere die Datenschutzerklärung“
Dieser Punkt ist für Anfänger und Rechtslaien verwirrend. Die Besucher deiner Website brauchen dieses Feld zum Anklicken nicht. Denn du verschickst ja eine Optin-Mail, mit der die Besucher dem Erhalt des Newsletters explizit zustimmen. Damit, mit dieser Optin-Mail, ist dein Newsletter datenschutzkonform eingerichtet. Double Optin heißt: Nachdem der neue Kontakt deinen Newsletter bestellt hat, muss er erst in einer separaten Mail bestätigen, dass er damit einverstanden ist, den Newsletter zu erhalten.
Das heißt für dich an diesem Punkt: die DSGVO-Felder deaktiviert lassen! Du klickst also auf Weiter.
6.2) So gestaltest du das Formular in Brevo
Im nächsten Schritt siehst du 2 Arbeitsbereiche: Auf der linken Seite findest du den oben Bereich mit mehreren Blöcken (Inhaltsblöcke wie Text oder Bild) und unten den Bereich mit Feldern (Attribut, Mehrere Listen, Single Choice u.s.w.). Auf der rechten Seite siehst du ein bereits fertiges Formular mit dem Anmeldebutton. Das kannst du mit den Blöcken und Feldern für deine Bedürfnisse anpassen.
Über dem Bereich mit den Blöcken und Feldern findest du ein horizontales Menü: Formulardesign erstellen Im Bereich Erstellen findest du den Inhalt des Formularfelds. Das sind Text, Bild, Listen, Single Choice Felder und viele mehr. Die Blöcke werden einfach mit gedrückter Maustaste in den Formularbereich gezogen. Wenn du deine Newsletteranmeldung auf deiner Website gestaltet hast (ich mache das immer so), dann brauchst du für dein Anmeldeformular nur die relevanten Felder auswählen: E-Mail, Vorname und Absende-Button. Diese drei Felder sind unverzichtbar, wenn du deinen ersten Newsletter versenden möchtest.


Das heißt für dich: Den gesamten oberen Text über dem E-Mail-Feld kannst du löschen.
Das funktioniert so: Geh mit dem Mauszeiger über den jeweiligen Text, das Textfeld wird blau umrandet und an der rechten Ecke erscheint ein Papierkorb-Symbol.
Jetzt fehlt noch das Feld für den Vornamen. Dazu gehst du in den Feldern links auf „Attribut“. Das ziehst du nach rechts auf das Newsletterfeld. Nun ändert sich im linken Feld die Ansicht in „Attribut-Datenbank“. Im Auswahlfeld steht SMS. Das willst du natürlich nicht haben. Also gehst du dort ins Feld und wählst „Vorname“ aus. Von den lilafarbenen Haken kannst du folgende deaktiveren:
- Name des Labels
- Hilfetext
- Pflichtfeld

Das Pflichtfeld ist Geschmacksache. Ich hab erfahren, dass viele ihren Vornamen nicht angeben möchten. Ist zwar doof, aber warum soll ich die Leute vergrätzen. Also würde ich den Haken bei Pflichtfeld deaktiveren. Dasselbe machst du mit dem E-Mailfeld:
- Auf das E-Mailfeld klicken
- Es öffnet sich wieder links die Attribut-Datenbank
- Name des Labels deaktivieren
- Hilfetext deaktivieren.
Das Pflichtfeld kannst du nicht deaktivieren. Was ja logisch ist, denn die E-Mailadresse ist zwingend notwendig, sonst kann sich der Mensch ja nicht anmelden.
Fertig. Jetzt kannst du noch ein wenig gestalten. Wenn du nicht möchtest, dass der Button schwarz ist, sondern vielleicht ein schickes Pink hat, dann machst du folgendes:
- Du klickst auf den Button.
- Links öffnet sich der Bereich „Formulardesign“.
- Klick auf den Button
- Hier kannst du die Schriftart auswählen (vorausgewählt: Helvetica)
- Du kannst die Hintergrundfarbe ändern
- du kannst Rundungen einfügen
Fertig. Klick auf Weiter.
Im nächsten Schritt wird dir empfohlen, die reCaptcha-Bestätigung zu nutzen. Das würde ich nicht machen, weil es für den Spamschutz bessere Möglichkeiten gibt. Das aber anderer Stelle.
6.3) Liste in Brevo auswählen
Das ist einfach: Du musst nur deine gewünschte Liste auswählen.
6.4) Einstellungen für deine automatisierten E-Mails
Die ersten Einstellungen sind einfach:
- Double-Opt-in-E-Mail anklicken
- Eine Vorlage auswählen
- Deine Optin-Vorlage auswählen
Jetzt bewährt sich, dass du deine Mails bereits angelegt hast und dass du deine Fast-geschafft und die Danke-Seite erstellt hast. Im folgenden Schritt kannst du aus den 3 runden Radio-Buttons auswählen:
- Double-Opt-In-E-Mail
- Einfache Bestätigungs-E-Mail (Nach der Einsendung des Formulars wird eine einzige Bestätigungs-E-Mail versandt.)
- Keine Bestätigungs-E-Mail (Nach der Einsendung des Formulars wird keine Bestätigungs-E-Mail versandt.)

Double-Opt-in-E-Mail in Brevo wählen
Wir wählen natürlich den ersten Radio-Button: Double-Opt-in-E-Mail. Die anderen 3 Buttons sind nicht DSGVO-konform. Wenn du Double-Opt-In-E-Mail aktiviert hast, werden weitere Optionen geöffnet. Die Optionen haben jeweils ein Kästchen zum Aktivieren. Links davon befindet sich ein senkrechter Strich. Diesen Strich ist super sinnvoll, weil der visualisiert, dass diese 3 Schritte zur Automation zusammengehören.
Bestätigungsseite nach Absenden des Formulars
Bestätigungsseite nach Klicken auf den Bestätigungslink in der E-Mail
Finale Bestätigungs-E-Mail
Automation in Brevo festlegen
Spätestens jetzt bewährt sich dein Plan, den du oben gemacht hast. Und nun wird dir vielleicht klar, warum es sinnvoll war, zuerst die Fast-geschafft-Seite, die Danke-Seite und die Bestätigungsmail anzulegen.
Bestätigungsseite nach Absenden des Formulars
Es öffnen sich 2 Felder
Feld 1) Wählen Sie eine Bestätigungsseite aus (das sind die Standardseiten von Brevo)
Feld 2) Ein leeres Feld, in der du deine URL eintragen kannst.
Du wählst natürlich die 2. Option. Kopiere die URL deiner Fast-geschafft-Seite und füge sie in das 2. Feld ein.
Bestätigungsseite nach Klicken auf den Bestätigungslink in der E-Mail
Das geht genauso wie oben:
Feld 1) Wählen Sie eine Bestätigungsseite aus (das sind die Standardseiten von Brevo)
Feld 2) Ein leeres Feld, in der du deine URL eintragen kannst.
Du wählst wiederh die 2. Option. Kopiere die URL deiner Danke-Seite und füge sie in das 2. Feld ein.
„Finale Bestätigungs-E-Mail“ wählen
Hier wählst du deine letzte Bestätigungsmail aus. Wenn du alles gemacht hast wie in dieser Anleitung, dann hast du die Vorlage für die Begrüßungsmail bereits erstellt und aktiviert.
Klick also auf Weiter
6.5) Nachrichten anpassen
Nachrichten können u.a. Fehlermeldungen sein. Beispiel: Wenn der Kontakt seine E-Mailadresse falsch geschrieben hat (so dass sie als Mailadresse nicht erkannt wird). Dann muss eine Fehlermeldung ausgegeben werden. Oder wenn er vergißt, das Mailfeld auszufüllen.
6.6) Formular Teilen
Brevo stellt mehrere Möglichkeiten vor, wie du dein Formular teilen kannst. Die 1. Möglichkeit ist ein „Quick Share“. Das heißt: Du kannst einfach per Social Media und per E-Mail den Code für das Formular weiterleiten. In diesem Fall möchtest du das Formular auf deiner Website einbinden. Dafür hast du drei Möglichkeiten
- Per iFrame
- Per HTML oder
- per einfaches HTML
Ich habe iFrame und HTML versucht.
IFrames finde ich etwas problemetisch. Sie sind nicht sehr responsiv und sie können einige Nachteile haben. Es kann sein, dass bei einem serverseitigen Cache der Code nicht geladen wird. Dann musst du die URL des Formulars im Cache ausschließen. Und du musst die URL in deinem Cookie-Plugin ausschließen.
Der Nachteil bei der HTML-Einbettung: Hier kann es passieren, dass das Formular nicht so angezeigt wird, wie du es gestaltet hast. Das passiert dann, wenn die Styles deiner Website die Styles des Formulars überschreiben. Bei mir ist genau DAS passiert.
Deshalb habe ich die iFrame-Lösung gewählt.

7. Schritt
Brevo Formular in WordPress einbauen: so geht’s
Das ist jetzt einfacher als du denkst. Du kopierst den Code (ich habe wie gesagt den iFrame kopiert).
Auf deiner Website musst du ein „Code-Modul“ wählen. Je nachdem, mit welchem Theme du arbeitest. Für das Theme Divi oder für Elementor gibt es so ein Code-Modul. Das wählst du aus und setzt es an die Stelle in deinem Newsletter-Feld, wo das Formular stehen soll. In das Code-Modul setzt du deinen kopierten Code ein.
Fertig.
Wenn du alles richtig gemacht hast, dann kann Anna sich jetzt bei deinem Newsletter anmelden.
Mach am besten ein Test.
Hast du Fragen? Dann melde dich gern bei mir. Für Support kannst du dich gern im Kalender eintragen.
Oder schreib mir einfach eine Mail.
Wichtiger technischer Schritt: Domain authentifizieren
Bevor du deinen ersten Newsletter versendest, solltest du deine Absender-Domain authentifizieren.
Dazu gehören:
- SPF-Eintrag
- DKIM-Signatur
- optional: DMARC (inkl. rua-Tag)
Warum ist das wichtig?
Ohne diese Einstellungen kann es passieren, dass deine E-Mails:
- im Spam landen
- blockiert werden
- gar nicht zugestellt werden
Brevo führt dich im Backend durch diesen Prozess. Und hier findest du deine Einträge:
- Klick oben rechts auf deinen Namen (bzw. Firmennamen, je nachdem)
- Im Kontextmenü gehst du auf „Einstellungen“
- Dann siehst du links eine neues, vertikales Menü.
- Hier auf „Absender, Domains, IPs klicken.
- Im rechten großen Feld findest du dann weitere Einstellmöglichkeiten. Oben siehst du horizontale Reiter mit unterschiedlichen Optionen.
- Beispiel Domain: Hier findest du jetzt alle DNS-Einträge.
- Die kopierst du (das zeigt dir auch Brevo an).
- Als letzten Schritt setzt du die Daten in deine DNS-Einstellungen deines Hosters ein.
Wenn du hier unsicher bist, solltest du die Einrichtung prüfen lassen. Die Zustellbarkeit deines Newsletters entscheidet darüber, ob deine mit viel Mühe und Zeit geschriebenen Mails überhaupt gelesen wird.
Wann du dir die Einrichtung sparen solltest
Es gibt Situationen, in denen ich dir nicht empfehlen würde, dein Newsletter-System selbst aufzusetzen:
- Wenn du keine Zeit hast, dich mit Technik auseinanderzusetzen.
- Wenn du dein Angebot gerade neu positionierst.
- Wenn dein Newsletter direkt Kunden bringen soll – nicht nur Abonnenten.
- Wenn du sicherstellen willst, dass Datenschutz, Domain-Authentifizierung und Zustellbarkeit sauber eingerichtet sind.
Gerade die Themen Domain-Authentifizierung, SPF, DKIM und rua-Tags werden häufig übersehen – und führen dazu, dass Mails nicht zugestellt werden.
In solchen Fällen ist es sinnvoll, die Einrichtung professionell begleiten zu lassen. Ich unterstütze dich entweder bei der kompletten Einrichtung oder baue das System gemeinsam mit dir auf – inklusive strategischer Einbindung in deine Website.
Brauchst du Unterstützung bei Brevo?
Wenn dir die technische Einrichtung zu aufwendig ist oder du sicherstellen willst, dass:
- Double-Opt-in korrekt funktioniert
- SPF und DKIM richtig gesetzt sind
- dein Newsletter strategisch in deine Website eingebunden ist
Dann unterstütze ich dich gern bei der Einrichtung.
Frag einfach unverbindlich an: hallo@constanzestraub.de Oder buche ein Kennenlerntermin.
Weitere hilfreiche Artikel
Website-Texte lesbar gestalten – typische Fehler vermeiden, damit Besucher deine Website wirklich lesen
Das Website-Konzept – Definition und Grundlagen am Beispiel von zwei konkreten Websites von Kundeinnen
Website erstellen lassen: Vom Text bis zum Launch – der Ablauf beim Erstellen einer Website
FAQ zu: Newsletter erstellen mit Brevo
von ConstanzeStraub | Okt. 24, 2023 | Persönliches
Nachhaltigkeit im Alltag: So mach ich es
Oktober, Herbst – es wird kalt und nass. Die ideale Zeit für Kreativität und für neue Schreibideen. Da kommt die alljährliche Blogparade von Judith Peters wie gerufen. Eines der interessanten Themen darin: „Mein Weg in die Nachhaltigkeit: Meine 10 kleinen Schritte für eine grünere Zukunft“ von Nicole Krüger
Mein erster Gedanke beim Lesen des Titels war: Och nö, noch so ein Dauerbrenner. Dazu ist so viel gesagt wurden. Und es ist doch klar, wie man „nachhaltig lebt“.
Ja?
Ist es das?
Da ploppt bei mir die nächste Frage auf:
Was bedeutet „Nachhaltigkeit“?
Was heißt „grünere Zukunft“?
„Nachhaltigkeit“, „Grün“ – beide Begriffe werden fast inflationär gebraucht. Und jeder versteht etwas anderes darunter oder setzt andere Schwerpunkte.
Dieses Blogthema hat mich ins Grübeln gebracht:
- Wo konkret ist meine Lebensweise nachhaltig?
- Und reicht es aus, was ich bereits umsetze?
- Kann ich Nachhaltigkeit im Alltag optimieren?
Ich halte es mit Dirk Steffens, Wissenschaftsjournalist und spezialisiert auf Umweltthemen: Der größte Batzen, mit dem wir zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können, ist die Ernährung. Denn die brauchen wir täglich. Ich bin der Meinung: Wenn wir die Art unserer Nahrungsaufnahme überdenken, können wir Veränderungen bewirken, die Auswirkungen haben auf Natur und Klima unseres Planeten. Oder eben möglichst wenig Auswirkungen, je nach Sichtweise 😉
Ich gehe einen Schritt weiter: Wir können insgesamt unser Konsumverhalten ändern. Neben der Ernährung können wir im gesamten Haushalt und in unserem Freizeitbereich mehr oder weniger mehr Nachhaltigkeit in unsere Lebensweise einbringen. Ich denke an die Körperpflege, die (Haus)-Reinigung, unsere Bekleidung und Reisen.
Plastik vermeiden
Egal wo wir im Supermarkt hinsehen: Gefühlt 90 Prozent der Lebensmittel sind in irgendeiner Weise von Plastik umgeben. Sogar die Salatgurke. Muss das sein?
Kunststoff ist Segen und Fluch zugleich.
Und leider können wir das Rad nicht zurückdrehen. Kunststoffe werden bleiben. Doch wir können viel tun, damit weniger oder besser kein Plastik in den Meeren landet.
Für mehr Nachhaltigkeit vermeide ich nach Möglichkeit Umverpackungen aus Plastik. Beispiel: Ich kaufe frischen Käse an der Käsetheke (übrigens fast ausschließlich Ziegen- und Schafkäse). Meine Ernährung besteht zum großen Teil aus Gemüse, Obst und Salat, beides kann ich unverpackt frisch im Gemüseabteil des Supermarkts oder auf dem Wochenmarkt kaufen. Natürlich regional und saisonal. Und viele Produkte wie Joghurt gibt es im Glas. Oder wenigstens in Bechern aus hauchdünnen Plastikwänden, verstärkt nur mit Pappe.
Zum Glück gibt es kaum noch Einkaufstüten aus Plastik. falls ich mal ungeplant einkaufe: kein Thema. In jeder meiner Handtaschen und Rucksäcke (ich hab einen Handtaschentick) steckt eine faltbare Textiltasche. So bin ich für jeden Spontankauf gerüstet. Gleichzeitig vermeide ich, zusätzlich Papiertüten oder Jutetaschen zu kaufen.
Angebrochene Lebensmittel kommen in einen Glasbehälter oder ich wickle sie in Wachspapier ein. Frischhalte- oder Alufolie verwende ich nicht.
Übrigens kommen diese Gewohnheiten einer gesunden Ernährung entgegen: kaum Fleisch, reichlich Gemüse, jeden Tag etwas Obst und eine Handvoll Nüsse, dazu regelmäßig Hülsenfrüchte. Voilá – und schon achte ich auch auf meinen Körper.
Und was ist mit Kaffee? Ich liebe Kaffee, der morgendliche Latte Macchiato muss sein. Zur Zeit holen wir Fairtrade-Bohnen von Aldi. Es sind Robusta-Bohnen, die beim Anbau angeblich weniger Wasser brauchen. Allerdings könnte es sich lohnen, bei der Rösterei um die Ecke zu fragen (so eine haben wir tatsäch ein paar Schritte weiter). Dann würde auch die Plastik-Umverpackung der Kaffeebohnen wegfallen…
Plastik gibt es natürlich nicht nur bei den Lebensmitteln. Wenn ich mich im Badezimmer so umsehe, stehen dort mehr Plastiflaschen, als mir lieb ist. Leider hab ich noch keine Alternative gefunden. Bodylotions und andere Pflegeprodukte finde ich nur in Kunststoffflaschen. Wenigstens achte ich darauf, dass die Flaschen recycelt werden können und dass ich nicht mehr kaufe, als unbedingt nötig.
Wenig Fleisch und nicht aus Massentierhaltung
Ich bin keine Veganerin – dazu esse ich zu gern Eier, Käse und andere Milchprodukte. Und einige Male im Jahr hab ich Appetit auf ein schönes Stück Lammfilet.
Aber: Fleisch, Eier und Milchprodukte müssen aus artgerechter Tierhaltung kommen. Mir wird schlecht, wenn ich an die Schweine denke, eingezwängt und gestresst auf Spaltenböden mit wenig Sonnenlicht. Oder die Hühner, die sich eng eingepfercht die Federn aushacken. Die anderen Argumente gegen die Massentierhaltung sind bekannt: Umweltverschmutzung durch Ammoniak. Nitrat im Grundwasser, Zerstörung der Regenwälder, Antibiotikaresistenzen oder hohe Treibhausgasemissionen.
Eiweiß hole ich mir überwiegend aus Hülsenfrüchten, Nüssen und gelegentlich Fisch. Apropos Fisch: Am liebsten esse ich Lachs – aber ich weiß auch, dass dieses Thema wegen der Überfischung problematisch ist.
Keine verarbeiteten Lebensmittel essen
Unsere Lebensmittelindustrie sehe ich als Riesenproblem. Überall steckt Zucker drin und diverse mehr oder weniger ungesunde Zusatzstoffe. Kein Wunder, dass seit 20 Jahren Diabetes Typ 2 und Adipositas in den Industrieländern zugenommen haben. Die Folge: Noch mehr Einsatz von Medikamenten, die sonst nicht nötig gewesen wären.
Ich vermeide so gut es geht verarbeitete Lebensmittel, esse frisches Gemüse und Obst oder im Winter auch mal Tiefkühlkost. Saucen & Co bereite ich selber zu. Mit einem gutem Olivenöl und Kräutern schmeckt mir jeder Salat. Chips und andere leckere Knabbersachen hab ich mir abgewöhnt. Falls ich doch mal Appetit aufs Knabbern hab, knack ich ein paar Mandeln oder Nüsse.
Als weiteres Problem der fabrikmäßig hergestellten „Lebensmittel“ sehe ich die Verwendung von Zusätzen, für die massenweise Regenwäldern abgeholzt werden. Das Palmöl ist so ein Zusatz. Es gibt kaum ein verarbeitetes Lebensmittel ohne dieses „billige“ Öl. Auch in vielen Kosmetika steckt Palmöl. Tiere wie Orang Utans finden durch die Abholzung keinen Lebensraum mehr und auch aus Klimaschutzgründen ist die Rodung der Regenwälder eine Katastrophe.
Lokale Erzeuger bevorzugen
Diesen Punkt konsquent einzuhalten fällt mir weniger leicht als gedacht. Olivenöl, Zitronen, Kaffee oder Tee – ohne die Lieferungen aus anderen Ländern kommen wir kaum in den Genuß dieser Lebensmittel.
Aber ich kann an dieser Problemschraube drehen: Wenn ich mich überwiegend von Produkten ernähre, die in meiner näheren Umgebung angebaut werden. Oder die wenigstens aus Ländern in unserer Nachbarschaft kommen.
Zum Glück habe ich einen guten Edeka um die Ecke, der viele Produkte von Erzeugern aus dem Landkreis Lüneburg und aus angrenzenden Bereichen anbietet (Gemüse, Kohl, Salate, Kräuter, Obst, Honig, Käse, Senf und vieles mehr). Und ich versuche, nach Möglichkeit saisonal einzukaufen.
Übrigens: Die leckere Avocado hab ich von meiner Liste beliebter Gemüsesorten bzw. Obstsorten gestrichen (Spoiler: Avocado gehört zu den Beeren ;-)) Avocodos sind zwar super gesund und schmecken herrlich – aber die Frucht ist leider ein Wassersauger: Für 3 Avocados werden 1000 bis 1500 Liter Wasser verbraucht! Die Menschen in den Anbaugebieten müssen leiden, weil ihnen das nötige Wasser zum Leben geraubt wird. Na ja, und dann noch der lange Flug…
Weniger Klamotten kaufen, dafür nachhaltiger
Zum Glück ist „Shoppen gehen“ überhaupt nicht mein Ding. Umkleideaktionen in Klamottenläden hasse ich. Spontankäufe von Pullovern oder Shirts gibt es deshalb bei mir selten.
Viele meiner Sachen kaufe ich nachhaltig. Das heißt: Klamotten, die lange halten und die in Europa unter fairen Bedingungen produziert wurden. Und die möglichst aus Biobaumwolle bestehen.
Im Laufe der Jahre sind einige Klamotten zusammengekommen, die ich nicht mehr trage, die aber immer noch gut sind. Die bringe ich zum „Zeughaus“, wo sie weiterverkauft werden.
Weniger duschen (Wasser sparen)
Ein Morgen ohne Dusche? Bis vor kurzem für mich undenkbar! Beim Duschen bin ich immer herrlich wach geworden und – netter Nebeneffekt: Unter dem klopfenden Wasserstrahl habe ich tolle kreative Ideen.
Das ist Vergangenheit. Seitdem die Heizkosten ins Irrsinnige gestiegen sind, mach ich Katzenwäsche und dusche 2 Mal in der Woche. Das reicht und schont die Haut. Und schont zugleich unsere wertvollste Ressource: Wasser.
Apropos Wasser: Ein Teil meiner täglichen Wasserration kommt aus der Leitung. Morgens trinke ich ein Glas warmes Leitungswasser mit einem Spritzer Limone (soll angeblich den Stoffwechsel ankurbeln). Wenn ich wenigstens teilweise Mineralwasser durch Leitungswasser ersetze, sparen wir jede Menge Flaschen – und damit Produktion, Transport und Reinigung der Flaschen.
Energie sparen
Inzwischen habe ich (fast) sämtliche Leuchtmittel gegen energiesparende LEDs ausgetauscht. Zum Glück gibt es inzwischen auch warmweiße LED-Lampen. Beim Kochen achte ich darauf, dass ich die Restwärme der Herdplatten verwende (früher runterschalte) und dass ich Deckel auf die Töpfe lege. Na ja, außerdem bin ich eh Fan von Rohkost. Deshalb koche ich eher selten.
Keine Flüge und wenig Autofahrten
Kannst du dir vorstellen, dass ich noch nie geflogen bin?
Ich meine natürlich in einem Flugzeug.
Okay, ich geb’s zu: weniger aus Klimaschutzgründen. Ich hab grauenhafte Flugangst. Trotzdem sehe ich diesen ganzen Flugtourismus kritisch. Muss man seinen Urlaub unbedingt auf den Malediven verbringen? Oder jedes Jahr auf Mallorca?
Und was ist mit den schwimmenden Städten, den Kreuzfahrriesen. Muss das wirklich sein? Wo soll diese Entwicklung hinführen? Ich kann dem Massentourismus wenig positives abgewinnen. Sicher, er ist für viele Länder eine wichtige Einnahmequelle. Aber zu welchem Preis?
Die letzten Jahre hab ich meine Urlaube an der Nordsee verbracht (dieses Jahr an der Ostsee). Ich kann prima entspannen, muss nicht weit fahren und vor Ort genießen wir die gute Luft auf ausgedehnten Fahrradtouren und Strandspaziergängen.
Geräte möglichst lange gebrauchen
Kennst du auch Leute, die sich jedes Jahr ein neues Handy zulegen? Ist leider ein Trend geworden: Immer der neueste, heiße Scheiß.
Ich halte die abgelegten Handys von meinem Mann in Ehren. Die nutze ich so lange, bis wirklich kein Betriebssystem oder keine App mehr läuft. Inzwischen ist das iPhone 14 auf dem Markt. Brauche ich nicht: Mein iPhone 8 läuft wie geschmiert und ist handlich klein und praktisch.
Mein Fahrrad hab ich vor 20 Jahren gekauft. Ein gutes, teures Markenrad. Damit fahre ich heute immer noch. Und wenn es irgendwo hakt, bringe ich das gute Stück zur Werkstatt und lass Teile reparieren oder austauschen. Zusätzlich kommt das Rad regelmäßig zur Wartung.
Auch meine Arbeitsrechner, die Macs, nutze ich so lange wie möglich. Mein schöner weißer iMac schläft nun irgendwo in einer Ecke, weil wegen des Prozessorwechsels bei Apple leider nichts mehr lief. Okay, die Retinadisplays der neuen Modelle sind natürlich unschlagbar scharf, da kann das alte Ding nicht mithalten.
Einen Fernseher haben wir auch: Mein Bruder hat mir ein älteres, gebrauchtes Teil besorgt. Reicht völlig.
Nur umweltfreundliche Putzmittel benutzen
Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt.
Wie viele giftige Chemikalien landen in unseren Gewässern, nur weil uns die Kosmetik- und Waschmittelindustrie weißmachen will, dass wir all den Mist brauchen?
Mein Mann und ich nutzen im Haushalt Grüne Seife, Essigessenz, Natron und Zitronensäure. Nur gelegentlich mal Scheuermilch. Allerdings haben wir dazu eine gute Alternative gefunden: einen Putzstein.
Was mich noch nervt: Geschirrspülpulver. Hier suche ich eine Alternative, die einigermaßen umweltfreundlich ist. Neulich hab ich eine Tüte (Mist: wieder Plastik) in den Spender gefüllt. Der beißende, scharfe Geruch des Pulvers hat mich fast zum Niesen gebracht (das kann doch nicht gesund sein, oder?)
Überhaupt – Gerüche:
Ich verstehe die Menschen nicht. Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in meinem Lieblingscafé. Ein Paar geht an den Tisch vor mir und setzt sich. Der Stuhl des Mannes ist zwei Meter von mir entfernt. Beide sind in einer schweren und süßlichen Parfumwolke gehüllt. Langsam beißen sich die Duftmoleküle in meine Nasenschleimhäute. Meine Nase fängt heftig an zu jucken (und nein: Ich habe keine Parfumallergie). Ich mag Parfums, diskret aufgetragen können Menschen wunderbar duften. Nur: Muss man mit seinen Duftwässern die Nase anderer Menschen anschreien?
Aber es sind ja nicht nur die Parfums, mit denen Menschen sich einhüllen: Wenn ich durch die Straßen gehe und Menschen begegne, kommt mir oft ein anderer penetranter Geruch entgegen: Weichspüler. Ein Zusatz, der meiner Meinung nach komplett überflüssig ist und die Gewässer zusätzlich belastet.
Dabei gibt es einen einfachen Trick gegen kratzige Wäsche: Ein Schuß Essigessenz ins Spülwasser, und die Wäsche wird wunderbar weich. Und keine Angst: Die Wäsche riecht nicht nach Essig.
Je natürlicher wir putzen und waschen, desto besser für die Umwelt. Und der Clou: Je weniger Putzkram ich einsetze, desto weniger Plastikmüll verbrauche ich.
Und damit schließt sich mein Plastik-Kreis 😉
Welche Schritte kennst du, um die Umwelt zu schonen?
Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?
Hast du eine besondere Herausforderung für dich gelöst?
Schreib unten im Kommentar, welche Gedanken du zur Nachhaltigkeit hast. Ich freue mich auf dich.
von ConstanzeStraub | März 30, 2023 | WordPress, Anleitungen
Echt simpel: WordPress Backup erstellen in 10 Minuten!
Die perfekte Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene.
Die Website ist fertig – allerhöchste Zeit, dein WordPress Backup zu erstellen. Denn dies passiert schneller, als dir lieb ist: Die Festplatte hat den Geist aufgegeben, dein Server wurde gehackt, deine WordPress-Installation ist verunglückt… Egal aus welchem Grund die Daten deiner Website futsch sind: Wenn du jetzt kein Backup hast, wirst du dir die Haare raufen oder schlecht schlafen. Auf jeden Fall ist deine gute Laune dahin.
In meinen WordPress-Kursen ist dies der erste Schritt – gleich nach der Installation des Themes: Ich zeige meinen Teilnehmern, wie das Backup-Plugin installiert und eingestellt wird.
Was ist ein Backup?
Ein Backup ist eine Sicherungskopie von Daten oder Informationen. Die Daten werden auf einem Computer, einem Server oder Speicher gesichert. Speicher können externe Festplatten oder USB-Sticks sein.
Ein Datenverlust passiert schneller und häufiger, als man denkt. Gerade WordPress-Websites werden gern gehackt. Nicht, weil WordPress unsicher ist, sondern weil es weit verbreitet ist.
Aber es gibt noch mehr Ursachen, seine Daten zu verlieren: Softwareprobleme, menschliches Versagen, Viren, Malware oder andere Katastrophen. Dein Backup ist der doppelte Boden, deine Sicherheitsleine, dein Fallschirm.
Wie und wo kann ich ein Backup machen?
Ein Backup kannst du entweder manuell oder automatisch machen. Wie genau – das erkläre ich unten. Wo und auf welchem Gerät du speicherst, hängt davon ab, wie sicher deine Speicherung sein soll. Als Speicherorte sind mehrere Möglichkeiten denkbar: externen Festplatten, USB-Sticks, CDs/DVDs, Cloud-Speicher oder Netzwerkspeicher.
Cloudspeicher scheinen sicher – aber natürlich können auch dort die Server gehackt werden (alles schon passiert). Und Hardware wie USB-Sticks kann mechanisch zerstört werden.
Mehrgleisige Backups sind deshalb sinnvoll.
Zu Beginn meiner Selbständigkeit vor 20 Jahren hab ich meine Daten auf externe Festplatten gespeichert. Eine der Festplatten hatte ich im Haus, die andere hatte ich in einen gemieteten Tresor der Bank gebracht. Clouddienste, so wie wir sie heute kennen, gab es zu der Zeit noch nicht. Heute sichere ich meine Daten in einem Clouddienst und zusätzlich auf externe Festplatten.
Wie mache ich ein Backup meiner Website in WordPress?
Für ein Backup hast du drei Möglichkeiten:
Eine bequeme und schnelle Methode ist das Backup mit einem Plugin. Ich nutze dazu UpdraftPlus. Die Basisversion ist kostenlos und dennoch sehr umfangreich. Ich habe einige Plugins getestet und kann dir dieses Plugin gut empfehlen. Für UpdraftPlus gibt es einige Gründe: Das Plugin ist leicht zu verstehen und obendrein in Deutsch, du kannst Zeitpläne erstellen (die Backups werden dann automatisch erledigt) und du kannst deine Backups auf anderen Servern als deinem Hoster erstellen.
Einige Webhoster bieten eine Backup-Möglichkeit an. Falls du einen guten Hoster hast und dich darauf verlassen kannst, dann ist diese Option komfortabel.
Manuelles Backups: Meine Websites sichere ich immer zusätzlich manuell. Das empfehle ich dir, selbst wenn du ein Plugin nutzt oder deine Daten per Hoster sicherst.
So machst du das WordPress-Backup mit einem Plugin (UpdraftPlus)
Zuerst musst du UpdraftPlus (oder jedes andere Backup-Plugin) in deinem WordPress installieren. Das ist sehr simpel:
Im WordPress-Menü klickst du auf > Plugins und
gehst du auf > Plugin installieren.
Dort werden dir standardmäßig diverse Plugins angezeigt.
Rechts oben im Suchfeld > Plugin suchen gibst du UpdraftPlus ein und
das Icon des Plugins wird dir gezeigt.
Jetzt drauf klicken, installieren und aktivieren.
UpdraftPlus führt dich mit einem Assistenten durch das Prozedere uns lässt dich gleich ein 1. Backup machen.
Unter > Einstellungen kommst du auf die Oberfläche von UpdraftPlus.
Das Fenster zeigt dir mehrere Tabs. Der erste ist der, auf dem du deine Sicherungen machst: > Sicherung/Wiederherstellen. Gleich unter den Tabs kannst du sofort sichern. Wichtig: Du musst immer beides sichern – Datenbank und Dateien. Mit dem Klick auf den blauen Button wird sofort alles gesichert.
Über den Reiter > Einstellungen kannst du deinen Sicherungsplan anlegen. Damit werden die Sicherungen automatisch von UpdraftPlus ausgeführt – und du kannst dich entspannt zurücklehnen.
Die Standartsicherungen werden auf deinem Hoster abgelegt.
Aber du kannst – und solltest – zusätzliche andere Orte wählen, auf deinen du deine Daten sicherst. UpdraftPlus bietet dir sogar in der kostenlosen Version verschiedene Möglichkeiten an
Die Einstellungen von UpdraftPlus
Datenbank und Dateien in UpdraftPlus sichern
backup plan
Zeitplan der Sicherung festlegen
Das Backup über deinen Hoster
Einige Hoster bieten diese komfortable Sicherung an. Ich bin mit einer meiner Websites bei Raidboxes. Dort wird regelmäßig ein Backup meiner Installation durchgeführt, die ich auf meinen Rechner laden kann.
Schau einfach nach, ob dein Hoster diesen Service anbietet. Allerdings solltest du dich nicht unbedingt nur auf diese Sicherungen verlassen. Ich finde es sinnvoll, zusätzlich manuelle Backups zu laden.
So machst du ein manuelles Backup deiner Website
Nie verkehrt: ein manuelles Backup deiner Website
Ich gebe es zu: Dieser Weg ist weit umständlicher als mit einem Plugin. Und bestimmst fragst du dich jetzt: Warum soll ich mir dann die Mühe machen? Ich empfehle dir diese zusätzliche Sicherung, weil du dann ein Gefühl dafür bekommst, aus welchen Dateien deine Website besteht.
Mich beruhigt die Tatsache, dass alle meine Dateien selig auf meinem Rechner schlummern – und dass ich sie bei Bedarf einfach nur auf den Webserver hochladen brauche.
Es gibt noch einen anderen Grund, warum ich das zusätzliche manuelle Backup empfehle: Ein Plugin ist ein Tool, das auch mal versagen kann. Getreu dem Gesetz: alles was passieren kann, passiert irgendwann.
Oder die Dateien, die vom Plugin auf deinen Server gespeichert werden, sind aus welchen Gründen auch immer futsch. Dann wirst du der glücklichste Mensch auf unserem Planeten sein, wenn du irgendwo auf einer deiner Festplatten ein Backup schlummern hast…
Die Kopie deiner Dateien geht völlig simpel:
Du brauchst dazu ein FTP-Programm
Damit wählst du alle deine WordPress-Dateien bzw. den Ordner mit den Dateien aus
Und dann lädst du diesen Ordner einfach in einen beliebigen Order auf deinem PC.
Deine Datenbank darfst du natürlich nicht vergessen.
Dazu wählst du dich im Kundenbereich deines Hosters ein und dort in den technischen Bereich, wählst deine Datenbank aus und lädst sie ebenfalls auf deinen PC.
Damit ist dein manuelles Backup abgeschlossen.
WordPress ist einfach zu erlernen, aber hat auch einige Stolpersteine. Wenn du Hilfe brauchst, wende dich gern an mich. In einem 4-stündigen Workshop kannst du viele Stolpersteine aus dem Weg räumen.
von ConstanzeStraub | Dez. 20, 2022 | Rückblicke
Mein Rückblick auf meine eigenen Ziele für 2022
Was hab ich mir für 2022 vorgenommen und wie ist es gelaufen?
Meine Website für mein Angebot „Wordpress Coaching“ ist endlich fertig und das geniale Programm Populär von Marike Frick ist im März zu Ende. Mein Ziel: Mindestens 100 Newsletter-Anmeldungen am Endes des Jahre – sonst schmeiß ich alles hin. Tja: Es ist anders gekommen als ich dachte.
Allein weiter oder noch ein Programm?
Allein ist immer anstrengend. Also bin ich noch einen Schritt weitergegangen. Und ich hab mich im April für ein weiteres 4-stelliges Business-Programm entschieden: Populär Rockstars, das Folgeprogramm von Populär.
Kein wirkliches Ziel, aber vorgenommen hab ich es mir doch: Fahrradtouren und Boulespiele. Leider ist beides viel zu kurz gekommen: Bestimmt 80 % meiner Zeit hänge ich im Büro und arbeite an Kundenaufträgen und an meinem Online-Business.
Dafür ist dieses Jahr definitiv unser Jahr des Meeres: Dreimal kurz hintereinander machen wir Urlaub an der Nordsee, in Nordfriesland. Fahrradtouren auf Föhr, viele Schifffahrten bei schönstem Frühsommerwetter und Boulespiele im Watt – das tat gut.
Seit Anfang 2021 haben wir endlich wieder ein Auto, nachdem der alte Volvo vollkommen seinen Geist aufgegeben hat. Der Nachteil: Ein Auto verführt zu Wochenendausflügen. Vielleicht einer der Gründe, warum wir an vielen Wochenenden in die Lüneburger Heide fahren.
Aber an und an fahren wir doch mit dem Fahrad raus. Unser liebstes Ziel: die Ilmenauaue. Diese schöne Landschaft am Rand von Lüneburg ist zu jeder Jahreszeit sehenswert. Klar, dass ich immer wieder anhalten musste, um mein Handy zu zücken. Die Fotos hab ich hier auf der Seite verteilt.
Was ist künstlerisch gelaufen?
Nicht viel. Seit unserem Umzug Weihnachten 2020 hab ich kein Atelier mehr. Und die Businesskurse 2021 und 2022 haben mir für Kunst keine Zeit gelassen. Naja, nicht ganz: Im Sommer 2022 hat meine Idee zu einer Installation Form angenommen.
Mein Jahresrückblick 2022
Populär und Populär Rockstars sind zwei schon fast legendäre Programme von Marike Frick. Im September bin ich mehr oder weniger zufällig in Marikes Bootcamp reingerutscht, ihr Launch zu ihrem Programm „Populär“. Ich hatte gerade ein Durchhänger und wußte nicht, welche Schritte ich weitergehe mit meinem Angebot „Wordpress Coaching“. Da kam mir das Bootcamp als Abwechslung recht.
Fast mehr zum Spaß war ich alle drei Bootcamptage dabei und hab fleissig mitgeschrieben in der Facebookgruppe. Es gab sogar etwas zu gewinnen: Ein Platz im Programm. Einfach so.
Fast wie ein Lottogewinn
Und dann, ich dachte, ich träume: „Die Gewinnerin ist: Constanze…“. Wie? Nee, ich bestimmt nicht. So viel Pech, wie ich in letzter Zeit hatte…
„Constanze Straub!“. Ich hab mein Glück kaum fassen können: Ein Sechser im Lotto. Auf einen Schlag bin ich rausgerissen worden aus dem Tiefpunkt und dem Grübelkarussel.
Von Oktober 21 bis März 22 jetzt also Populär. Sechs Monate. Die Zeit ist wie im Rausch dahingeflogen. Ich dachte, ich wäre mit meiner Website durch und gut aufgestellt: Pustekuchen. Was Marike und ihr Team an Input raushauen und wie meine Website mit den richtigen Worten aufgepeppt wurde – sensationell.
Drei Blogartikel hatte ich bereits in Sandra Holzes Programm „Online Profitabel“ geschrieben. Aber irgendwie fehlte mir das gewisse Extra, die Struktur, gute Überschriften. Mit den Anleitungen, Tipps und Feedbacks in Populär hat mir das Bloggen richten Spaß gemacht. 10.000 Zeichen waren gar nichts und im nu runtergetippt.
Riesenthema: Suchmaschinenoptimierung
SEO war natürlich auch ein Thema in Populär. Denn wie will man im Internet „populär“ werden, wenn die Seite nicht auf Google gefunden wird? Für mich kein Neuland, denn Websites von Kunden hab ich schon vor 10 Jahren suchmaschinenoptimiert. Allerdings auf statischen Websites und SEO war damals noch viel einfacher.
SEO ist kein Geheimnis und jeder bekommt das hin. Es ist nur viel Arbeit. Für meine eigenen Websites hatte ich dazu nie Zeit. In Populär musste ich lernen: Meine neue Website zum WordPress-Coaching dümpelte irgendwo ganz weit hinter den Bergen. Nicht mal unter den ersten 100 wurde sie gefunden. Es ist eben doch etwas anderes, ob man eine Seite über Wandern in Hamburg nach vorn bringt oder über so ein heiß umkämpftes Keyword wie WordPress.
Immer wieder das größte Problem: „Ins tun“ kommen
In Populär bin ich also endlich ins Tun gekommen. Und cool: Mit dem Suchbegriff „Wordpress Menü bearbeiten“ bin ich mittlerweile auf Seite 1. Darauf bin ich stolz.
Wunderbar war auch die Community von Populär. Viele tolle Frauen habe ich dort kennengelernt. Spannend, was es für Angebote da draussen gibt. Einige Frauen haben mich sogar gebucht und die Zusammenarbeit mit ihnen hat richtig Spaß gemacht.
Ach, und Facebook: Klar, die meisten Programme begleiten ihre Teilnehmerinnen in einer geschlossenen Facebookgruppe. So auch Marike und ihr Team. Obwohl mir Facebook schon immer unsympathisch war und irgendwie suspekt – Spaß hat die Quatscherei dort trotzdem gemacht. Ich gebe zu: Facebook kann echt süchtig machen.
Das Bootcamp: Populär Rockstars
Tja, leider hat alles mal ein Ende. Auch Populär. Nach viel zu schnell rasenden 6 Monaten wieder eine Überlegung: Zum Ende von Populär hat Marike ihr Folgeprogramm Populär Rockstars angeboten. Es sollte anders ablaufen: 8 Monate lang drei Bootcamps zu je einem Monat, zwischendurch regelmäßige Treffen auf Zoom und die Möglichkeit, in der neuen Rockstars-Facebookgruppe Fragen stellen zu können.
Ja oder Nein? Lange hab ich nicht überlegt. Denn ich wußte, nach Populär würde ich irgendwie Entzugserscheinungen haben. Die regelmäßigen Aufgaben, die regelmäßigen Treffen auf Zoom, der inspirierende Austausch mit den Mentorinnen und den anderen Teilnehmerinnen in Populär – das war schon klasse. Mit Rockstars würde ich bestimmt noch einen Schritt weiterkommen.
Und im Mai ging’s los. Womit? Mit meinem Freebie. Okay, ich hatte schon eins. Das hatte ich ein Jahr vorher fertig gestaltet. Der Titel: „So installierst du WordPress“. Das Freebie sah nett aus und hatte bestimmt gute Tipps – aber war viel zu lang. 20 Seiten sind für ein schnelles Erfolgserlebnis zu umfangreich. Zu groß ist die Gefahr, dass die Leserinnen überfordert werden. Und dann ist die gut gemeinte Hilfe keine Hilfe mehr.
Außerdem: Ich wollte eine andere Zielgruppe ansprechen. Frauen, die noch ganz am Anfang stehen und noch mehr Technikunterstützung brauchen. Dafür brauchte ich ein anderes Freebie-Thema.
Das hab ich gefunden: „8 einfache Schritte zur selbstgebauten Website – ein richtig verständlicher Fahrplan, den du sofort umsetzen kannst“.
90 Anmeldungen innerhalb von 3 Tagen
Aber jetzt kommt der Clou: In Rockstars hatte Marike alle Freebies über ihren Newsletter verteilt. So hab ich von heute auf morgen, innerhalb von 3 Tagen, 90 Anmeldungen bekommen. Schnell war die 100er-Marke geknackt.
Ich war stolz wie Bolle. Aber vor allem: Ich musste jetzt umdenken. Denn mein Plan am Anfang des Jahres war: Ich schmeiße alles hin, wenn ich am Ende des Jahres die 100 Newsletter-Anmeldungen nicht erreiche… Jetzt also los!
Die nächste Herausforderung für mich: Posts auf Facebook zu schreiben. Es gibt ja Leute, die keine Hemmungen haben, selbst den größten Blödsinn auf Facebook zu posten. Das möchte ich natürlich nicht – aber ich möchte auch nicht nerven. Ach, diese typische Frauenangst, andere Leute zu nerven oder irgendjemanden zu nahe zu treten… Wie kann man sich diesen Unsinn nur abgewöhnen? Denn längst nicht allen wird der Post ausgespielt. Ja, und wen der Post wirklich nervt – der kann einfach weiterscrollen oder wegklicken. Inzwischen poste ich einfach drauflos, wenn ich Bock dazu habe. Nun fehlt nur noch die Strategie…
Die nächste große Überraschung in Populär Rockstars: Meine erste „richtige“ Salespage hat vom PR-Team ein grandios gutes Feedback bekommen. Haben meine Umfragen und das „Reinhören“ in meine Wunschkundinnen doch was gebracht? Na gut, wirklich zeigen wird sich der Erfolg erst, wenn sich Kundinnen auf meinen Kurs anmelden. Das wird der nächste Jahresrückblick zeigen. Trotzdem: Ich hab allen Grund, richtig stolz zu sein auf meine Salespage.
Gefühlt hab ich das ganze Jahr über im Büro verbracht. Die Textarbeiten an meiner Website, Formulierungen schärfen, Wunschkundin noch klarer definieren, meine Learnings, die ich während der Arbeit als WordPress-„Coach“ gemacht habe, mein Freebie, die Salespage, Newsletter schreiben – alles Arbeiten, bei denen ich so viel Neues gelernt habe.
Meine Neuentdeckung: persönliche Blogartikel
Mit dem Schreiben von Blogposts hab ich 2021 angefangen. Zuerst waren es nur Expertenartikel. Natürlich Rund um das Thema WordPress. In Populär hab ich gelernt, durch kluge und logische Strukturierungen möglichst effizient wirklich hilfreiche Blogartikel zu schreiben.
Aber erst im Herbst 2022 hab ich eine für mich völlig neue Form des Bloggens entdeckt: persönliche Blogartikel. Mit der Blogchallenge „Blog Rapid Flow“ von der grandiosen Judith Peters hab ich das persönliche Bloggen für mich entdeckt. Dabei plane ich schon seit Jahren einen persönlichen Blog. Aber manchmal braucht es doch einen kleinen Tritt in den Hintern in Form einer Challenge.
Mir ist ein Licht aufgegangen: Persönliches bloggen macht noch mehr Spaß als Expertenartikels. Und ich war erstaunt: Mein sehr persönlicher Blogartikel über meine Angst, vor fremden Menschen aufzutreten, Reden zu halten, und wie ich diese Angst überwunden hab, hat von all meinen Posts die meisten Kommentare erhalten. Da kann man mal sehen…
Der richtige Augenblick
Mein Businesswebsite war im Sommer fertig. Okay, fertig ist eine Website nie und ein Blog schon mal gar nicht. Aber die statischen Seiten waren soweit gut, dass ich damit leben konnte. Jetzt fehlte nur noch ein schönes Bild von mir. Oder zwei. Oder drei…
Bis dahin hatte ich nur mein Selfie, dass ich im Sommer 2020 gemacht hatte. Gut, das Selfie ist sehenswert geworden. Es hatte eine gute Ausleuchtung, denn das indirekte Tageslicht vom Seitenfenster und von der Loggia vorn hat mein Gesicht schön modelliert. Aber man sieht eben, dass es ein Selfie ist, denn die Haltung ist merkwürdig steif. Außerdem hatte ich eben nur dieses eine Bild. Und gelacht hab ich mal wieder nicht.
Also es mussten Bilder her. Woher nur? Ich hab in der Umgebung gegoogelt: Die meisten Fotografinnen bieten einen Bauchladen an Fotosessions an: von Business über Hochzeit bis zu Baby- und Tierfotografie. Das hatte mich nicht angesprochen. Denn ich bin überzeugt: Man kann nicht in allen Bereichen gut sein.
Das denke ich, weil ich vor 30 Jahren meinen Gesellenbrief in Fotografie gemacht habe. In dem Ausbildungszentrum des Photografenhandwerks (APH, heute Akademie für Fotogafie) habe ich gängige Fotografiebereiche inklusive Laborarbeiten gelernt: Reportagefotografie mit der Kleinbildkamera, Porträtfotografie mit der Mittelformatkamera und Architektur- und Table-Top-Fotografie an der Großbildkamera.
Die Großbildkamera mit ihren 9 x 13 cm großen Negativen hat mich fasziniert. Aber gut war ich nur im Bereich Tierfotografie – entweder mit Kleinbildformat oder mit Mittelformat. Andere Bereiche lagen mir nicht, deshalb waren die Fotos nicht gerade berauschend.
Kann man in allen Bereichen gut sein?
Vielleicht klingt es arrogant. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Fotograf wirklich in allen Bereichen gut ist. Jedenfalls wollte ich das für meine Business-Fotos nicht drauf ankommen lassen.
Also – von wem lasse ich mich fotografieren? Doch wieder Selfies? Nein, das war ausgeschlossen. Die gekünstelte Haltung sieht man Selfies an. Für Facebookpostings sind sie okay, nicht aber für eine Business-Website.
Ein weiterer Knackpunkt: Ich stehe zwar gern hinter der Kamera – lasse mich aber nur sehr ungern fotografieren. Das war für mich fast das größte Problem.
Wie gut, dass ich auf die wunderbare Philine Bach gestossen bin. Sie war wie ich in Populär Rockstars. Philine ist eine Fotografin, die sich darauf spezialisiert hat, Frauen mit einer Scheu vor einer Kamera zu fotografieren. Ihre Website, ihr Angebot und die Fotos von ihren Kundinnen haben mich überzeugt. Schnell war ein Termin gefunden. Eine Kundin von mir, Elke Allers, brauchte ebenfalls Fotos von sich. Sie wohnt in der Nähe von Lüneburg. So konnten wir schnell ein gemeinsames Wochenende finden und Philine hatte nur einen Weg.
Über den genauen Ablauf der Session hab ich hier geschrieben. Nur noch dies: Mit den Fotos hat meine Website einen Quantensprung gemacht. Wenn auch du Fotos von dir brauchst für deine Business-Website: Philine empfehle ich gern weiter. Und das Beste: Sie kommt zu dir, du musst nicht extra nach Potsdam fahren.
Zwischen Pfahlbauten und Meeresboden
Na gut, gelegentlich hab ich das Büro verlassen. Und sogar Lüneburg den Rücken gekehrt: Guido und ich lieben die Nordsee. Also haben wir alle freien Tage genutzt und sind schon dreimal in diesem Jahr an die See gedüst.
Im April waren wir in Risum-Lindholm. Ein Dörfchen in der Nähe von Niebüll. Dort haben wir in der Ferienwohnung eines Bekannten (und Kunden) von mir übernachtet. Von hier aus sind wir mit dem Fahrrad nach Dagebüll zum Fähranleger gefahren. Von dort aus ging’s per Schiff nach Föhr. Die Insel hat sich seit meiner Kindheit sehr verändert.
Zwischen Kinderarbeit und Romantik
Mit 12 Jahren war ich das erste mal dort. Meine Eltern hatten meinem Bruder und mir einen „Kinderurlaub“ gegönnt. An zwei Dinge erinnere ich mich besonders: an das Strandburgenbauen (meiner Burg hab ich den Namen „Nordseelorelei“ gegeben –keine Ahnung, wie ich auf diese Schnapsidee gekommen bin) und den unsagbar blöden Mittagsschlaf, den die Kinder halten mussten (ich war natürlich nie müde und hätte am liebsten draußen rumgetobt). Aber nicht alle mussten schlafen: Die Jungs „durften“ arbeiten. Das Reeddach des Ferienhauses vom Vermieter sollte nämlich gedeckt werden. Dabei „durften“ die Jungs helfen. Pure Kinderausbeutung. Daran muss ich immer denken, wenn ich auf Föhr bin.
Inzwischen ist Föhr ein Touristenmagnet geworden. Einfach zu romantisch, die kleinen Gässchen in der Altstadt in Wyk und herrlich, die schönen, langen Strände auf der Ostseite der Insel.
Im Mai und später im August haben wir wieder Ferienwohnungen auf Eiderstedt gebucht. Landidylle umgeben von Wiesen, Rindern und Schafen. Ein Besuch der Friesischen Schafskäserei in Tetenbüll war natürlich auch drin. Ein Bioland-Hofladen mit unglaublich leckeren Käsen. Klar, dass wir uns wieder mit einem Vorrat eingedeckt haben.
Ich liebe die Nordsee
An der Nordsee wird uns nie langweilig. Ich kann mich nie sattsehen an der Weite der Kooge und dem scheinbar grenzenlosen Meer. Wenn die Blicke auf der Nordsee ruhen, können sich unsere Augen von der Reizüberflutung am Computer erholen. Und der herzhafte Geruch von Meer und Algen belebt unsere überforderten Stadt-Nasen. Die Nordsee ist eine Wohltat für alle Sinne: der tosende Wind, die mal sanft plätschernden, mal donnernd tosenden Wellen der See sind eine Herausforderung für die Ohren – und doch gleichzeitig Erholung vom Alltag.
Auf den langen Strandspaziergängen genießen wir den knirschenden, weichen Sand unter den nackten Füßen oder das kühle Watt und den frischen, salzigen Wind auf der Haut abends nach einem heißen Sommertag. Ich liebe das Meer – nichts läßt sich so sehr mit allen Sinnen wahrnehmen als die See.
Boule im Watt
Ein besonderes Highlight für mich: Boulespiele im Watt. Abends, als die Sonne auf Halbmast stand und die Hitze endlich nachgelassen hat, haben wir unsere Kugeln geschnappt und auf dem Meeresboden Löcher geworfen. Zum Glück hatten wir optimale Niedrigwasser-Zeiten. Obwohl: Gegen Ende unseres Augusturlaubs hatten wir doch einen Sonnenbrand abbekommen. Ich hatte mir zwar zwei sagenhaft coole Sonnenhüte gekauft – aber im August war es am Strand ziemlich stürmisch und die Hüte wären mit Sicherheit eine lange Reise gesegelt.
Wenn wir Hunger und Durst hatten, haben wir in einer der Strandbars gegessen. Wer Eiderstedt kennt, hat sie schon gesehen: die eindrucksvollen Pfahlbauten an den Stränden bei St. Peter Ording. Hier gibt es einige schöne Restaurants. Na ja, manchmal ist die Aussicht schöner als das Essen – aber der weite Blick über die Nordsee bei Sonnenuntergang bei einem kühlen Radler ist Gold wert.
Nie langweilig: die Lüneburger Heide
Seit 2021 wohnen wir in Lüneburg – meine Heimatstadt. Komisch, die Lüneburger Heide hat mir damals nie viel bedeutet. So ist es wohl immer, wenn man mitten im Urlaubsgebiet wohnt. Das, wohin andere von weit her kommen, weiß man als Anwohner wenig zu schätzen. Mit 25 Jahren bin ich aus Lüneburg gezogen – und war zu der Zeit nicht ein einziges mal in der Lüneburger Heide. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern.
Jetzt, als „Wieder-Lüneburgerin“, nach mehr als 20 Jahren an der Elbe, hab ich diese Landschaft gemeinsam mit meinem Mann entdeckt. Okay, sie reizt mich längst nicht so sehr wie die Nordsee, obwohl die Landschaft doch viel abwechslungsreicher ist als das Meer. Aber sie hat was. Die sanften Hügel, die weiten Heideflächen, die lustigen Schafherden haben uns eingeladen, an den Wochenenden zu wandern. Ich geb’s zu: Es waren eher Spaziergänge. Aber Spaß hat’s trotzdem gemacht.
Ach ja – einmal waren wir zu viert mit der Pferdekutsche unterwegs: meine Mutter, mein Bruder, Guido und ich. Leider haben wir keine Fotos gemacht. Das Gerüttel während der Fahrt war allerdings ein wenig unheimlich. Zumal eins der Pferde plötzlich während der Fahrt aufbäumte, weil das Gespann kaputt ging. Der Kutscher hat uns gebeten, das Pferd zu beruhigen. Guido ist ausgestiegen und hat den riesigen Pferdekopf gehalten. Nach kurzer Zeit wurde das Tier ruhiger und der Kutscher konnte das Geschirr reparieren. Mir war hinterher doch etwas mulmig während der wackeligen Fahrt auf dem Kopfsteinpflaster.
Und was ist mit Kunst? Splitter aus Tinte
An der Leinwand konnte ich nicht arbeiten. Seit dem Umzug hab ich kein Platz mehr dafür und Zeit hab ich erst recht nicht. Wenigstens hab ich mit kleinen Zeichnungen wieder angefangen. Und das hatte sogar einen Anlass: 2021 wurde in unserer Straße, direkt unter meinem Bürofenster, die Straße aufgerissen. Oder besser: aufgeschnitten. Hast du schon mal das Geräusch gehört, das entsteht, wenn Asphalt aufgeschnitten wird? Ein ohrenbetäubendes, schrilles und durchdringendes Kreischen. Tagelang. Ich bin beinahe durchgedreht.
Wie aus der Not eine Tugend wird
Konzentriertes Arbeiten war also nicht möglich. Ich hab mich an die Arbeitsplatte gesetzt und hab versucht, wenigstens etwas zu zeichnen. Einfach zur Ablenkung. Ich hab mir ein Blatt Fotopapier im Postkartenformat geschnappt und mit Finelinern und Markern ein paar Striche darauf gezeichnet. Ich bin einfach meiner Intuition und meinem Gefühl gefolgt.
Aber statt zarter Striche und ästhetisch geschwungenen Linien wie noch 2019 ist etwas komplett anderes entstanden: merkwürdig gesplitterte Augen und Lippen waren zu sehen. Kein Wunder, denn ich hatte wahnsinnige Kopfschmerzen vom Krach.
Die Zeichnung gefiel mir. Also hab ich immer mehr Augen und Münder gezeichnet. Erst in allen Farben mit Markern, die ich günstig auf Amazon bekommen konnte. Stifte aus China – zwar preiswert, aber langfristig nicht zu gebrauchen. Okay, ein Versuch wars wert. Also bin ich doch auf die teuren Copics umgestiegen. 2022 dann eine ganz andere Marke, die ich vorher nie gesehen hatte: Tombow.
Auf die bin ich nur durch Zufall gekommen: Ich hab nämlich an allen Nordseeurlauben meine Zeichnungen mitgenommen und abends gezeichnet. Irgendwann, ganz plötzlich: keine Tinte mehr – blöd. Also gegoogelt: Wo ist der nächste Künstlerbedarfsladen oder ein Bürobedarfsladen?
In Husum. Tatsächlich, die kleine Stadt Husum hat ein richtig gut sortiertes Künstlerbedarfs-Geschäft. Übrigens eine sehr nette Inhaberin dort, falls du dich mal in Husum verirren solltest und Papier oder Stifte brauchst.
Leider gab’s keine Copics. Aber Tombow. Meiner Meinung nach Stifte, die genauso gut sind wie Copic – und dazu günstiger. Inzwischen bin ich dabei geblieben und, richtig cool: In Lüneburg gibt es auch ein Künstlerbedarfsladen (wußte ich vorher nicht). Und welche Stifte führen die? Klar, Tombow.
Inzwischen hab ich mehr als 200 dieser kleinen Zeichnungen auf Fotopapier. Mein Ziel: Eine Installation daraus machen und irgendwo ausstellen.