von ConstanzeStraub | Aug. 25, 2025 | Allgemein
53 Dinge, die du (vielleicht) noch nicht von mir wusstest
Fun Facts? Wozu das? Was gibt es schon von mir zu berichten? Ich bin keine Heldin und keine Abenteuerin. Ich bin sogar ein ziemlicher Angsthase.
Aber Hasen können super Haken springen… Und schwups – schon wird diese Aktion zu einer unendlichen Geschichte. Und ich bin überrascht, wieviel gleiche Interessen und liebenswerte Macken ich mit anderen teile. Die Welt ist eben klein und wunderbar. #RapidBlogFlow2022.
- Als Mädchen wollte ich Künsterin werden und dachte, dass ich schon irgendwie „entdeckt“ werde. Irgendwann hab ich mich als Grafik- und Webdesignerin selber entdeckt.
Dafür male ich, wenn ich dazu Zeit habe. Es gab sogar schon einige Artikel meiner Ausstellungen in der Presse (okay, ins MoMA werde ich es nicht schaffen).
- Ich liebe alles nussige. Mein genialster Brotaufstrich: Erdnusscreme. Und manchmal ist meine Kaffeebeilage statt Kuchen: Haselnussmus.
- Meine Mutter erzählte mir mal, dass sie während der Schwangerschaft mit mir ständig Heißhunger hatte auf Nüsse. Zufall?
- Ich hab noch nie einen Führerschein besessen.
- Genau: Eine Führerscheinprüfung hab ich nie gemacht.
- Ich tanze leidenschaftlich gern. Wenn mir danach ist, drehe ich im Büro Musik auf und tanze, bis mir die Puste ausgeht (natürlich nur, wenn ich nicht im Kundengespräch bin).
- Ich mag Fußball nicht und finde Fußballübertragungen fürchterlich. Überhaupt den ganzen Bohei um Fußball, Liga und dieses Gedöns kann nicht verstehen. Kann man die vielen Millionen nicht sinnvoll investieren?
- Klingt jetzt komisch: Ich bin total entzückt, sobald ich irgendwo einen Tischfußball sehe. Dann kann ich stundenlang mit Begeisterung kickern.
- Abgesehen von Fußball mag ich Ballspiele aller Art. Als Mädchen hab ich mit Begeisterung Badminton gespielt und meinen Onkel mit flachen Schüssen genervt, die er selten erwischt hat.
Und Tischtennis: Im Keller bei meiner Mutter stand früher eine Tischtennisplatte. Die war vor mir nie sicher. Und alle, die die Herausforderung angenommen haben, wurden von mir mit blitzschnellen Schmetterbällen bedacht.
- Wann immer es geht, schmeiße ich Stahlkugeln in den Sand. Wieso? Mein Lieblingsspiel ist Pétanque (auch Boule genannt). Noch eine Leidenschaft von mir.
- Wenn ich mal länger nicht zum Spielen komme, schau ich auf YouTube Aufzeichnungen von den französischen oder internationalen Pétanque-Meisterschaften an.
- Ich habe seit ich denken kann eine Schwäche für Erdtöne. Meine letzten Bildreihen hab ich fast ausschließlich mit Naturmaterialien wie Gesteinsmehlen, Erden und gelösten Kaffee gemalt.
- Ich liebe Schachteln, geflochtene Körbe und Holzkästchen. Aber bitte nicht bunt. Naturton, Holzfarbe, Grauton und auch mal Schwarz muss es sein.
- In Einrichtungsläden oder Baumärkten muss ich mich zusammenreißen, damit ich nicht wieder irgend einen wunderschönen Korb oder einen unwiderstehlichen Holzkasten kaufe, für den ich in meiner Wohnung erst einen Platz suchen muss.
- Und noch eine Leidenschaft: Treibholz. Bei jedem Strandspaziergang an Elbe oder Nordsee grase ich den Boden ab, ob da nicht was spannendes liegt. Die interessantesten Hölzer erkläre ich kurzerhand zum Kunstobjekt. Dann dürfen sie auf dem Sideboard oder Fensterbrett betrachtet werden. Ach ja: auch neben der Badewanne (obwohl ich selten bade).
- Weil ich nicht alle gesammelten Treibhölzer ausstellen kann, liegen die anderen in einem der vielen Körbe und Schachteln. Darin warten die gestrandeten Schönheiten, um später von mir neu entdeckt zu werden.
- Ich darf auf keinen Fall bei Gewitter draußen sein, weil ich sonst vor Angst hysterisch werde.
- Ich hab noch nie ein Flugzeug betreten. Was auch an meiner Flugangst liegt.
- Ich hab nichts gegen Spinnen. Mit einer Ausnahme: Wenn ich eine schwarze Winkelspinne sehe, bekomme ich eine mittlere Krise. Eine hatte sich mal in meiner Socke verkrochen. Was ich mit einem merkwürdigen Kitzeln an den Zehen gemerkt habe. Die Spinne hat’s mit einem Schrecken überlebt und ich hatte den ganzen Vormittag weiche Knie.
- Ich trage seit 2 Jahren Schuhe nur noch barfuß, ohne Socken oder Strümpfe. Auch im Winter. Und falls du jetzt fragst: Nein, die Spinne hat daran keine Schuld. Ganz sicher.
- Ich wurde in einer langweiligen Kleinstadt nahe der DDR-Grenze geboren. In Lüneburg. Heute ist die alte Salzstadt eine der beliebtesten Touristenattraktionen aller deutschen Städte. Ich sag nur: Rote Rosen.
- Als junge Frau konnte ich Noten lesen und ich hatte eine Gitarre, auf der ich gern klassische und spanische Stücke gespielt hab. Die Gitarre gibt es seit Jahren nicht mehr und Noten lesen hab ich verlernt. Leider.
- Ich war in Mathe immer eine Niete. Und Physik und Chemie hab ich genauso wenig verstanden…
- Mit 12 war ich in einen Lehrer verknallt. Der war zur selben Zeit mein Mathe-, Physik-, und Chemielehrer (was mein Verhältnis zu Formeln, physikalischen Gesetzmäßigkeiten und chemischen Verbindungen nur wenig beeinflusst hat).
- Eine Beraterin beim Arbeitsamt sagte mir nach einem Test, dass ich „eine mathematische Flasche wäre und wie ich denn durch den Alltag käme“. Das war vor 30 Jahren. Der Alltag hat trotzdem ganz gut geklappt.
- Ich kann schlecht lügen. Diese „Schwäche“ kam mir so manches mal teuer zu stehen. Und hat mich sogar Freundschaften gekostet. Unglaublich, aber wahr.
- Als Schülerin sollte ich im Fach Handarbeit eine Hose nähen. Ich hatte keine Lust dazu. Also hat meine Oma eine wundervolle Jeans genäht. Aber die Lehrerin war nicht auf den Kopf gefallen und hat gefragt: „Das hast DU doch nicht gemacht.“ So kam ich zu meiner ersten 6 außerhalb von Mathe. Warum? Siehe Punkt 28.
- Inzwischen nähe ich richtig gern. So gern, dass ich zu Beginn der Corona-Einschränkungen dutzende von Masken genäht habe in allen möglichen Farben und Mustern. Meine Familie hat sich gefreut.
- Ich kann unbeschreiblich gut Teppiche, Laminat und Vinylböden verlegen.
- Und tapezieren konnte ich schon mit 14 perfekt. Das ist wahr! (Du weißt ja: Ich kann nicht lügen.)
- Ich mag Cafés. Sehr oft schnappe ich mein iPad und arbeite in einem meiner Lieblingscafés. Dabei kann ich mich richtig gut konzentrieren.
- Ich bin hoffnungslose Pferdenärrin. Schon als Achtjährige hab ich ständig Pferde gezeichnet. Damit hab ich jahrelang in fast jeder Schulstunde die Lehrer genervt. Zum Ende der Schulzeit konnte ich Pferde aus allen Perspektiven und in jeder Gangart fotorealistisch zeichnen.
- Ich guck irre gern Tierfilme und Naturdokus. Frag mich, welche Katzen- und Bärenarten es gibt und was ein Przewalski ist: Ich sag’s dir.
- Ich lasse fast immer Reste auf Tellern und in Bechern. Warum, kann ich dir nicht sagen. Ich weiß es einfach nicht.
- Ich esse unter der Woche fast ausschließlich Rohkost, weil ich zu faul zum Kochen bin.
- Mein liebstes Obst sind nicht Kirschen oder Erdbeeren. Sondern: Zwetschgen. Was aber kaum eine Rolle spielt, weil Kirschen und Erdbeeren im Sommer und Zwetschgen im Herbst reif sind. Ich hätte aber nichts dagegen, wenn es auch im Sommer Zwetschgen gäbe…
- Mit 20 hab ich gern weiße Blusen und Hemden getragen, mit 30 gern beigefarbene Pullover, mit 40 vorwiegend dunkelbraune Tuniken und jetzt trage ich fast nur schwarze Pullover. Muss ich mir Gedanken machen?
- Ich trage am liebsten Oversize-Pullover. In anliegender Begleidung werde ich nervös und fühle mich eingeengt.
- Ich fahre gern Fahrrad. Regelmäßig mache ich kleine oder große Fahradtouren.
- Mein Fahrrad feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Und es trägt mich genauso gut durch Feld und Flur wie in seiner Jugend. Ich mag das silberne Ding einfach.
- Ich habe noch nie geraucht.
- Ich liebe Lakritz. Dafür ist Schokolade nicht so meins. Mit einer Ausnahme: Salz-Schokolade (aber nur von Leysieffer).
- Ich arbeite an einem Stehschreibtisch, den ich hydraulisch runterfahren kann. Und wenn ich doch mal sitze, dann nur auf einem Gymnastikball.
- Ich tauche wahnsinnig gern. Egal ob im See oder im Schwimmbad: Ohne Tauchgänge geht gar nichts. Unter Wasser fühle ich mich herrlich unbeschwert, leicht und frei. Und die Welt scheint leise und friedlich.
- Ich hab eine Schwäche für Teelichter. Alljährlich kaufe ich neue, hübsche und dekorative Gläser.
- Ich liebe Kerzenlicht. Jedes Jahr freue ich mich auf die dunklen und kalten Monate, in denen ich mich bei Kerzenschein und Tee auf dem Sofa einmümmel und die gemütliche Stimmung geniesse.
- Ich hab eine Sauklaue. Besonders, wenn ich schnell schreibe. Und wenn ich die Notizen brauche, hör ich ich mich häufig genug seufzen. Weil ich dann raten muss.
- In meinem Bücherschrank stehen etliche ungelesene Romane. Aber irgendwie mag ich mich von den Büchern nicht trennen.
- Dafür lese ich wann immer es geht Sachbücher und Biografien.
- Ich bin in den letzten 20 Jahren 5 mal umgezogen. Zuletzt am 23. Dezember 2020. Wohin? Zurück nach Lüneburg (edit 2025: Wir ziehen wieder um…).
- Ich lese meine Bücher seit 7 Jahren mit wenigen Ausnahmen überwiegend auf dem iPad. Wer weiß, wann ich wieder umziehe.
Und was sollte ich über dich wissen?
Schreib gern ein paar Macken hier in den Kommentaren. Ich bin super gespannt und neugierig!
constanze straub 274 start
von ConstanzeStraub | Jan. 14, 2025 | Anleitungen
In 5 Schritten Newsletter in WordPress integrieren, mit Divi
Kommt dir das bekannt vor:
Du möchtest einen Newsletter einrichten. Und die Technik bringt dich um den Verstand…
Ich kann dich beruhigen: Das Ganze ist einfacher, als du denkst.
Mein Problem bei der Einbindung des Anmeldeformulars war immer die Optik. Die meisten Formular sehen einfach grottig aus oder sind nur rudimentär an das Corporate Design anzupassen.
Warum mir das Design wichtig ist?
Bestimmt weißt du, dass nicht nur die Funktion, sondern dass auch eine gute Gestaltung des Newsletter-Formulars für Vertrauen sorgen kann. Und mehr Vertrauen heißt: mehr Kontakte.
Bei ActiveCampaign kann man Eingabefelder und Buttons zwar minimal gestalten – trotzdem kannst du das Formular kaum an deinen Look anpassen.
Ich hab‘s versucht: Es sah einfach schlimm aus.
Wie gut, dass uns Divi entgegenkommt.
Du brauchst nicht einmal ein Plugin. ActiveCampaign (und wahrscheinlich auch andere Anbieter) bringt zwar ein Plugin mit – doch das ist völlig unnötig. Denn Divi bietet ein Optin-Modul, mit dem du dein Formular wie gewohnt wunderbar gestalten kannst. Und das ist aus mehrfacher Hinsicht super: Denn je weniger Plugins du in deiner WordPress-Website hast, desto besser die Performance.
Mit dem Opt-in-Modul bist du flexibel, das Formular ist leicht anpassbar, rechtlich korrekt und schick obendrein.
Und so sieht mein Formular aus:

Das bekommst du auch hin. Versprochen.
Doch legen wir los:
Schritt 1: Voraussetzungen für die Newsletter-Integration
Ich arbeite mit ActiveCampaign. Logisch, dass ich ActiveCampaign als Beispiel nutze. Falls du Brevo oder andere Newsletter-Anbieter nutzt: Die Vorgehensweise ist ähnlich bis genauso.
Hier nur der Vollständigkeit halber einige andere Dienste:
Brevo, MailChimp, ClipTip, Convert Pro, AWeber, CleverReach, GetResponse.
Es gibt noch einige mehr und sie sind auch im Divi-Optin-Modul gelistet.
Jedes der oben genannten Tools hat seine Stärken und Schwächen. Getestet habe ich Brevo (hieß damals Sendinblue), das ich auch für Kundinnen eingerichtet habe. Außerdem Convert Pro und ActiveCampaign.
Einfach ausprobieren.
Brevo und ActiveCampaign kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Ja, setz mich auf die Warteliste von Website Wunder. Sobald es losgeht, werde ich informiert.
Mit der Anmeldung bekommst du meinen WordPress-Newsletter, vollgepackt mit hilfreichen Tipps rund um deine neue Website. Du kannst den Newsletter jederzeit abmelden. Versprochen. Details findest du in meiner Datenschutzerklärung.
Schritt 2: Kontakt-Liste und Formular anlegen.
Die folgenden Todos sind wichtig, weil du sie für die Einrichtung des Opt-in-Modul brauchst.
Also legen wir los:
- Du wählst einen Newsletter-Dienst und legst dort einen Account an.
- Dort erstellst du eine Liste für deine (späteren) Kontakte und
- du baust dein Formularfeld.
- Außerdem brauchst du die API-Daten (kannst du auch später kopieren).
Ich nenne meine 1. Liste „Hauptliste“.
Wie alles im Einzelnen konkret geht in ActiveCampaign – das schreibe ich in einem späteren Artikel.
Was brauchst du außerdem?
Zusätzlich überlegst du dir, was nach dem Absenden des Formulars passieren soll. Entsprechend solltest du nämlich noch weitere Arbeiten machen:
- Erfolgsmeldung oder Weiterleitung zu einer separaten Seite.
- Bei Bedarf: Danke-Seite nach Bestätigung der Mail.
Schritt 3: Erfolgsmeldung vs. Fortschritts-Seite
Was passiert, wenn der neue Kontakt auf den Senden-Button geklickt hat?
Richtig. Der Kontakt muss einen Hinweis erhalten, dass er noch eine Mail bestätigen muss (kennst du bestimmt, nur das ist DSGVO-konform).
Erst mit der Bestätigung der Mail wird der neue Kontakt als aktiver Lead in deiner Liste geführt (und erhält später deine Newsletter). Und, wichtig: Diese Bestätigung der Mail ist Teil des Double-Opt-in-Verfahrens, das von der DSGVO für eine Adressspeicherung gefordert wird.
Was macht nun das Opt-in-Modul, wenn der Kontakt auf den Absenden-Button geklickt hat?
Das Optin-Modul von Divi bietet 2 Möglichkeiten, wie der neue Kontakt informiert wird
- Möglichkeit: Divi gibt eine Erfolgsmeldung in Schriftform aus (die du inhaltlich anpassen kannst)
- Möglichkeit: Du kannst nach dem Absenden des Formulars auf eine externe Seite umleiten lassen.
Die Erfolgsmeldung (Möglichkeit 1) finde ich ungünstig, da der neue Kontakt verwirrt werden kann. Außerdem: Auf einer zusätzlichen Seite hast du mehr Gestaltungsmöglichkeiten und mehr Platz für eine ausführliche Information.
Weiter unten gehe ich näher auf dieses Thema ein.
Schritt 4: ActiveCampaign über das Opt-In-Modul einrichten
Kommen wir zum eigentlichen Punkt:
Das Opt-in-Modul von Divi einrichten, gestalten und mit ActiveCampaign verbinden:
Du fügst an beliebiger Stelle deiner Seite das Opt-in-Modul ein. Es lässt sich genauso bearbeiten, wie alle anderen Module, die du bereits kennst und ist ähnlich aufgebaut wie das Kontaktformular. Mit dem Unterschied: Hier trägst du die Daten von ActiveCampaign ein. Denn nur so werden die vom neuen Kontakt eingetippten Daten an ActiveCampaign übertragen.
Und das geht so:
Du öffnest deine Seite, auf der das Formular stehen soll (entweder im Gridmodus oder mit dem Visual Builder).
Zeile einfügen (falls gewünscht)
Optin-Modul einfügen.
Nun hast du zwei Möglichkeiten zur weiteren Gestaltung:
Du kannst die zusätzlichen Texte zur Newsletteranmeldung mit einem zusätzlichen Text-Modul einfügen. Damit hast du größere Gestaltungsfreiheit. Also Sachen wie: „Hole dir hier mein tolles Freebie und werde Teil meiner Liste“ oder so, nur ein Beispiel.
Das brauchst du aber nicht, Denn das Opt-in-Modul bringt alles mit, was du für ein sinnvolles Anmeldeformular brauchst: Titel, Beschreibung, Fußzeile.
Ich zeige dir hier, wie ich das gemacht habe:
- Optin-Modul zum Bearbeiten öffnen.
- Im ersten Reiter unter „Inhalt“ wie gewohnt die Inhalte einsetzen.
- Unter „Titel“ trägst du deine Überschrift ein. Bei mir steht als Titel der Name des Freebies.
- Darunter kommt schon der Button. Hier gibst du einen aussagekräftigen Text ein. Also bitte nicht „Zum Newsletter anmelden“ oder schlimmer: „Senden“. Sondern du wiederholst kreativ das, was der neue Kontakt möchte.
Bei mir steht: „Her mit dem Fahrplan“.
- Unter dem Button hast du ein Textfeld. Wird „Body“ genannt. Hier habe ich eine Erklärung geschrieben, was das Freebie bietet.
- Darunter befindet sich ein weiterer Texteditor. Die „Fußzeile“. Was du hier eingibst, erscheint im Formularfeld unter dem Button. Bei mir steht ein Hinweis, dass der Kontakt mit dem Fahrplan ein Newsletter erhält. Das ist ein wichtiger Zusatz.
Schau dir einfach das Bild ganz oben an.
Und so sieht das Opt-in-Modul von innen unter „Einstellungen“ aus:

Newsletter-Dienst mit deiner Website verbinden
Nun kommt das Wichtigste: Die Verbindung zum Newsletter-Tool.
Im Optin-Modul findest du das innerhalb der Option E-Mail-Account. (Das ist der Button unter dem Text-Button).
Diesen Button öffnen.
Dort findest du zwei Eingabefelder:
Serviceanbieter und
Liste

Meistens ist dort schon der Mailanbieter MailChimp vorausgewählt. Deshalb steht unter „Serviceanbieter“ MailChimp und über dem Listen-Feld darunter steht „MailChimp Liste“ und im Feld selber „Wählen Sie eine Liste“.
Im ersten Feld klickst du rein. Dir wird eine lange Liste mit Newsletter-Diensten angezeigt. Angefangen mit ActiveCampaign. Logisch, was du nun machst: Du wählst deinen Dienst aus. Wenn du mit Brevo arbeitest, wählst du „SendinBlue“ (weil das früher so hieß).
Ich habe natürlich „ActiveCampaign“ gewählt.


Danach werden im Feld darunter deine Listen angezeigt, die du in ActiveCampaign (resp. deinem Dienst) angelegt hast. Wenn du wie ich mehrere Listen hast, wählst du deine bevorzugte Liste aus.
Du klickst auf „Hinzufügen“.
Wenn du ActiveCampaign gewählt hast, werden dir nach der Auswahl von ActiveCampaign vier Eingabe-Felder angezeigt (bei anderen Anbietern können die Felder abweichen). Du siehst die Felder im Bild unten.
Hier sind es:
- Account-Name
- API Key
- API URL
- Form ID

Was erstmal kompliziert klingt, ist kinderleicht:
Account-Name
Der Accountname ist der, mit dem du dich bei ActiveCampaign anmeldest. Bei mir: meinbenutzer.activehosted.com (meinbenutzer ist natürlich der jeweilige Nutzername).
API-Key und API URL
API Key (API-Schlüssel) und API URL findest du in ActiveCampaign unter:
Einstellungen > Entwickler
Dort kopierst du die Daten einfach raus und setzt sie in den Feldern des Opt-in-Moduls ein.
Form ID
Die Form ID ist die ID, die jedes Formular in ActiveCapaign nach der Erstellung automatisch erhält. Mein Formular hat die ID 9, weil ich schon einige Formulare versucht hatte ;-). Also muss ich dort im Feld unter Form ID einfach die 9 einsetzen. So easy.
Wichtig: Zum Schluß den Button „Senden“ klicken. Das war es schon, damit ist die Verbindung zu AC hergestellt.
Deine Kontakte können sich nun anmelden.
Aber das ist ja nicht alles.
Du erinnerst dich an das, was ich oben geschrieben hab? Irgendwie muss der neue Kontakt noch einen Hinweis lesen, dass er noch eine Mail erhält, die er erst bestätigen muss.
Dafür gibt es wie oben erwähnt im Optin-Modul zwei Möglichkeiten.
Mit dem Button „Sektion“ kannst du die beiden Möglichkeiten auswählen.
Captcha anzeigen und
Redirect-URL

Möglichkeit 1: Erfolgsmeldung direkt auf der Formular-Seite
Wenn du die erste Möglichkeit wählst – Captcha anzeigen – dann siehst du darunter das Feld > Nachricht. Darin steht in grauer Schrift: „Erfolgsmeldung“. Hier kannst du dein Erfolgsmeldung eintippen.
Also zum Beispiel: „Danke für deine Anmeldung. Schau bitte in deinem Postfach. Du erhältst eine Mail, in der du auf den Link klicken musst zum Bestätigen.“
Oder so. Geschmacksache.
Dieser Hinweis erscheint direkt auf der Seite, auf der auch das Formular steht (stand, nach dem Absenden ist das Formular nicht mehr zu sehen.
Ich finde das nicht so geschickt. Weil der Hinweis dort schnell übersehen werden kann.
Mir ist eine separate Seite lieber, die sich nach dem Absenden des Formulars in einem neuen Browserfenster öffnet. So eine Seite ist klarer, die kann nicht so schnell verschwinden wie ein Hinweis direkt auf der Formularseite.
Wieso verschwinden?
Wenn die Seite neu geladen wird, ist der Hinweistext weg. Dann steht dort wieder das Formular. Das kann mit einer separaten Seite nicht passieren. Und du hast mehr gestalterische und inhaltliche Möglichkeiten.
Ich bin also für Möglichkeit 2. Und die geht so:
Möglichkeit 2: Umleitung zu einer Fast-geschafft-Seite
Du bist noch in den Einstellungen des Optin-Moduls. Und beim Button „Sektion“.

Nun wählst du statt „Captcha“ – logisch: Redirect-URL.
Dann erscheint unter dem Feld „Sektion“ ein Feld mit der Beschriftung „Redirect-URL“. Hier trägst du die URL deiner Seite ein, die du für diesen Zweck erstellt hast.
Meine Seite heißt hier im Beispiel: https://constanzestraub.de/fast-geschafft.
Das war‘s.
Schritt 5: Felder und Inhalte im Divi-Opt-in-Modul gestalten
Das ganze Formular kannst du natürlich noch gestalten.
Solltest du sogar. Denn nur mit einer professionellen Gestaltung weckst du Vertrauen. Was die Chance erhöht, dass du viel Anmeldungen erhältst.
Und das geht so:
Felder anpassen
Das Formular enthält standardmäßig das Feld E-Mail-Adresse, du kannst aber weitere Felder hinzufügen oder anpassen.
Unter dem Button „Felder“ findest du bereits die Felder Vorname und Nachname.
Felder gestalten:
Hierzu gehst du in den Bereich „Design“ oben in den Reitern. Dort unter „Felder“ kannst du beliebig anpassen (Hintergrundfarbe, Rand, Rundung, Schriftfarbe etc.)
Button gestalten
Der Button ist ein entscheidendes Element deines Formulars. Er sollte auffällig und motivierend gestaltet sein.
Gehe zu Design > Button:
Du kannst die globalen Button-Einstellungen übernehmen oder den Button individuell anpassen. So, wie du es aus den anderen Modulen kennst.
Text und Überschriften gestalten
Dasselbe kannst du mit den Texten machen: Schriftgröße ändern, Schriftart, Schriftfarbe usw.
Erfolgsmeldung und Weiterleitung
Wenn du lieber mit einer Erfolgsmeldung direkt auf der Formularseite arbeitest (statt mit einer Weiterleitung auf eine separate Seite), dann kannst du auch diesen Text gestalten. Dafür gibt es unter > Design ebenfalls einen Button mit Einstellungsmöglichkeiten.
Das war’s schon.
War doch garnicht schwer, oder?
Zum Schluß solltest du das Formular auf mobilen Geräten prüfen. Aber auch hier kann der Visual Builder toll helfen.
von ConstanzeStraub | Jan. 8, 2025 | Rückblicke
Pixel, Posts und Premieren – was für ein Power-Jahr
2024 war für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Auftragsflaute vs. Arbeitsstress, Klamottenchaos vs. Leichtigkeit, Vereinsdrama vs. Seelenfreundschaft, dazwischen tolle menschliche Begegnungen, spannende Aktionen, wundervolle Nordsee-Urlaube und coole Impressionen.
Mein ganz persönlicher, diesmal epischer Rückblick – mit Höhen, Tiefen und jeder Menge Learnings.
PS: Ich bin eine Freundin vom Gendern – aber manchmal faul. Sorry. In diesem Artikel schreibe ich das generische Maskulinum. Natürlich meine ich alle Geschlechtervarianten 🙂
Meine Themen und Highlights in 2024
Social Media im Jahresrückblick: Facebook ade – hallo Linkedin
Einer meiner größten Herausforderungen 2024: Mein Start auf Linkedin. Start stimmt nicht nicht ganz: Ein erster Beitrag dümpelte dort einsam und vergessen seit 2022.
Mit 230 Kontakten und null Followern war ich Ende 2023 eine graue Maus in der Linkedin-Welt.
Dezember 2023 vor Silvester, Urlaub an der Nordsee. Meine Daumen wischten gelangweilt durch den Feed. Und ich war geflasht: kein Vergleich zu den Blabla-Beiträgen und Koma-Kommentaren auf Facebook.
Linkedin hatte mich: Ich hab Posts und Kommentare aufgesogen und gelernt, wie das geht mit dem Linkedin-Spiel. Das Ganze fing an, mir Spaß zu machen: Täglich zwei Stunden Kommentare waren der Schnitt.
Das Ergebnis Ende 2024:
42 Beiträge, 1230 Likes, 1002 Kommentare und 1145 Follower, viele tolle Kontakte und sogar persönliche Treffen, Empfehlungen, Anfragen und ein Auftrag. Kein Bomben-Ergebnis. Aber ich bin stolz drauf, durchgehalten zu haben.
Meine Posts: Ziemlich ungelenk wie ein 6-jähriger beim ABC-Lernen. Und inhaltlich quer durch den Garten, ohne Struktur. Ein Check mit der AI lieferte ein ernüchterndes Ergebnis: Die hat nicht mal geschnallt, dass ich Webdesignerin bin…
Hat sich mein Linkedin-Jahr monetär gelohnt? Nicht wirklich. In Sachen persönliche Entwicklung auf jeden Fall. Und ich hab richtig viel gelernt.
Mein Fazit und mein LinkedIn-Tipp für dich: dranbleiben. Mit mehr Plan, Vorbereitung, Struktur und Kontinuität.
Wenn ein Kunde nicht zahlt – mein Learning
Beruflich war 2024 eine Berg- und Talfahrt. Viel Arbeit wechselte sich mit trockenen Durststrecken ab. Und eine miese Erfahrung blieb mir nicht erspart: Ein Berufsverband im esoterischen Bereich verweigerte mein Honorar für die geleistete Arbeit an der neuen Website. Eine Arbeit, mit der der Vorsitz laut E-Mail sehr zufrieden war.
Was passiert ist? Ich hab eine Zwischenrechnung geschickt. Sofort kam der panische Stopp: „Frau Straub, stellen Sie alle Arbeiten ein.“ Und der Vorsitz beendete die Zusammenarbeit.
Die Sache ist rechtlich eindeutig: Nach dem BGB kann ein Kunde Werkverträge jederzeit beenden. Die Knackpunkte: Wenn er am Werk Mängel beschreibt, muss er dem Dienstleister die Möglichkeit zur Nachbesserung einräumen. Gibt es KEINEN Mangel (wie in meinem Fall), muss der Kunde die bisher geleistete Arbeit bezahlen plus eine Art Aufwandsentschädigung.
Das Verweigern von Zahlungen haut nicht nur finanziell rein. Vor allem emotional trifft mich so ein Verhalten. Und ich frage mich sofort: Was ist da schief gelaufen? Wer mich kennt weiß: Ich leg mich richtig ins Zeug. Ich gebe alles und noch mehr, damit die Kunden ein klasse Ergebnis haben.
Schwamm drüber.
Mein Fazit: Ich vergesse nie wieder, meine AGB mitzuschicken. Die schützen zwar nicht vor unlauteren Absichten und schrägen Reaktionen, aber sie erleichtern einiges.
Wie ich Kunden aus dem DACH-Raum gewinne
Die meisten meiner Kundinnen und Kunden sind zauberhaft. Und es gibt immer wieder coole Überraschungen. Wie der Kunde aus der Schweiz: Er hat mich über meinen neuesten Blogartikel gefunden, den ich erst vor einem halben Jahr veröffentlicht hatte: „Newsletter erstellen mit Brevo.“ Eine ausführliche Beschreibung, wie in Brevo Listen erstellt und Kampagnen angelegt werden und wie das funktioniert mit Double-Opt-In-Mail und Formularen.
Erstaunlich waren für mich drei Erkenntnisse:
- dass meine Artikel sogar in der Schweiz ausgespielt werden,
- dass der Kunde ohne vorherige „Touchpoints“ mein vierstelliges 1:1-Mentoring gebucht hat,
- dass sogar Shopbetreiber Teil meiner Zielgruppe sein können.
Die Erkenntnisse bringen mich zu diesen Schlussfolgerungen:
- Ein Blog lohnt sich nach wie vor. Immer. Je mehr Artikel, desto wirksamer.
- Und: Es ist relativ egal, mit welchem Thema ein Besucher auf die Website kommt. Wenn der Besucher durch hilfreiche Blogartikel Vertrauen gewonnen hat, bucht er auch zu anderen Themen als zum ursprünglich gesuchtem.
- 2025 wird mein Blog-Jahr (mit mindestens einem Artikel pro Monat)
Warum ich 2025 auf 1:1 setze und Gruppenkurse überdenke
Mein 1:1-Mentoring Website Gold ging im letzten Quartal gut ab. Das hab ich auch dem wunderbaren Team von Marike („wasjournalistenwollen.de“) zu verdanken. Das Team hat mich regelmäßig weiterempfohlen.
Großes Danke an dieser Stelle!
Und ich danke meinen KundInnen, dass sie mir geholfen haben, mein Angebot zu optimieren. Denn auch ich hab in der Zusammenarbeit mit ihnen viel gelernt, vor allem eins: Wie die Mentees in 1:1-Angeboten lernen, ist komplett unterschiedlich. Die einen setzen auf schriftliche Unterlagen und Screenshots und können mit Videos nichts anfangen (geht mir übrigens genauso); die anderen können nicht genug Videos haben.
Das heißt für mich: 2025 werde ich einerseits die Workbooks optimieren, auf der anderen Seite noch mehr Videos machen und anbieten.
Was mäßig lief: Website Sprint
Mein Workshopangebot Website Sprint kam unterschiedlich gut an. Eine Kundin hatte eine Agenda und eine Dokumentation vermisst. Für den Workshop hatte ich bislang die Aufzeichnung vorgesehen und ein Workbook. Weil ich damit flexibler bin und mich an die Anforderungen der Teilnehmer anpassen kann. Ich vermute auch, dass einige Kundinnen überfordert waren mit der Fülle an Informationen. Oder besser: Das Verhältnis Information zu Ergebnis stimmt nicht.
Ich überlege mir jetzt, den Workshop zu überarbeiten und daraus zwei unterschiedliche Angebote zu machen. Für Anfänger und für Fortgeschrittene.
Was nicht so gut lief:
Mein Kursangebot Website Wunder. Gut, ich hab kaum Werbung gemacht. Trotzdem hab ich den Eindruck, dass 1:1-Angebote eher gewünscht werden.
Mein Resümee: 2025 klopp ich ordentlich die Trommel für Website Gold, das 1:1-Mentoring. Und ich entwickle kleine Angebote im dreistelligen Bereich mit zusätzlicher Begleitung.
Und zwischendurch: Auszeiten vom Alltag:
Selbstfürsorge: Das mach ich für meine Gesundheit
Kleine Auszeiten find’ ich wichtig. 2024 gab’s einige davon:
Viele lange und kurze Fahrradtouren, Ausstellungsbesuche, Boulespiele, Wanderungen in der Lüneburger Heide, an der Elbe oder im Wildgehege Schwarze Berge (ich bin nämlich hoffnungslose Tiernärrin…) und natürlich Treffen mit Freunden.
Was 2024 zu kurz gekommen ist: längere Pausen am Arbeitstag und tägliche Bewegung. Mindestens eine Stunde.
Zur Selbstfürsorge, nämlich geistige Gesundheit, gehört für mich auch die Beschäftigung mit Kunst. Kunst inspiriert mich, erweitert meinen Horizont und führt mich zu mir selbst. Für große Leinwandformate fehlte mir 2024 Zeit und Muße. Dafür hab ich kleine Formate gezeichnet. Diesmal digital.
Malerei digital: iPad + Procreate statt Leinwand
Ich hab die App Procreate entdeckt, mit der man auf dem iPad malen kann.
Und das sieht so aus:
Ich nehme die Fotografien meiner gemalten Leinwand-Arbeiten (möglichst hochauflösend). Diese digitalisierten Bilder importiere ich in Procreate. Dann übermale ich mit dem Apple Pen. Die analogen Originale überdecke ich nicht komplett, sondern ich lass sie durchschimmern. Das gibt dem neu entstehenden Bild eine virtuelle Tiefe.
Procreate arbeitet ähnlich wie Photoshop mit Ebenen, Transparenzen und unterschiedlichen Pinseleinstellungen (die analogen Pinseln nachempfunden sind). Das ermöglicht einen feinstufigen Schichtenaufbau der Farben und Formen, ähnlich wie bei der analogen Malerei.
Übrigens läßt sich die Auflösung der Arbeiten vorher einstellen. Ich wähle 5.000 Pixel. So kann das Bild ausgedruckt werden, ohne pixelig zu werden.
Und sehen kannst du die Ergebnisse hier >>>
Herzensmenschen statt Energie-Vampire: 2024 was das Jahr der echten Verbindungen
2024 hab ich beschlossen: Ich möchte nicht mehr, dass mich Menschen mit toxischen Verhaltensweisen runterziehen. Menschen, die wenig Wertschätzung anderen gegenüber haben oder Intriganten und Opportunisten muss ich nicht ertragen. Seit 2024 breche ich solche Beziehungen konsequent ab. Auch wenn es heißt, dass ich andere Menschen innerhalb der Gruppe ebenfalls verlassen muss.
Zum Glück begegnen mir immer wieder wundervolle Menschen. Wie Birgit, eine herzliche, humorvolle, großzügige und feinsinnige Frau. Jede Plauschstunde mit ihr erfrischt mein Herz. Birgit und ich haben uns über die Plattform nachbarn.de „gefunden“: Ich hab mich dort vorgestellt, sie hat mich angeschrieben und wenig später saßen wir gemeinsam im Cafe. Das war im Herbst 2023. Die Bekanntschaft zu Birgit entwickelte sich 2024 zu einer echten Freundschaft und zu einer wunderbaren Bereicherung meines Lebens.
Für diese Freundschaft bin ich wirklich dankbar. Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse 2024: Wirklich glücklich machen uns nur gute Beziehungen zu Menschen. Klar, ist eine Binse. Schreibt jeder „So-gehts-dir-besser“ Ratgeber.
Aber: Erfühlen muss man’s selbst.
Das habe ich 2024 zum ersten Mal gemacht.
Reduktion aufs Wesentliche nicht nur bei Menschen. Auch bei Dingen:
Ich hab die blöde Angewohnheit, Dinge zu horten. Deko, Klamotten, praktische Dinge… In einer großen Wohnung kann‘s klappen. Eine kleinere Wohnung macht diese Angewohnheit schnell zum Alptraum.
Eine Lösung musste her. Meine Idee: ein Hofflohmarkt!
Birgit war sofort Feuer und Flamme. Sogar unser Vermieter war begeistert, wollte mitmachen und spendierte uns Biertische und -bänke. Der Hof mit seinen beiden schattenspendenden Bäumchen und die hübschen Kräuterkübel, umgeben von mittelalterlichen Fachwerkfassaden, waren die perfekte Kulisse für einen romantischen Flohmarkt.
Hinterher hab ich mich irgendwie befreit gefühlt…
Mein Resümee für 2024
Was habe ich 2024 über mich selbst gelernt?
Zwei Dinge sind mir klar geworden, mit denen ich mir gleichzeitig ein Stück näher gekommen bin:
- Persönliches vor fremden Menschen zu schreiben fällt mir leichter, als ich dachte. Die tolle Unterstützung der Community auf Linkedin hat mir geholfen.
- Mein zweites Leaning: Es tut mir gut, schlechten Beziehungen aus dem Weg zu gehen. Statt wochenlang darüber zur grübeln, warum ich mit xy aneinandergeraten bin und warum eine Klärung nicht möglich ist, kappe ich einfach die Beziehung. Hilft ungemein.
Was lief weniger gut?
Planung, Fokus, Kontinuität.
Drei Aspekte, die 2024 besser hätten laufen können.
Mein Ausblick auf 2025
Mein 2024 in Zahlen
- Linkedin-Follower: 1.145
- Instagram-Follower: 278
- Facebook-Fans: 892
- Blogartikel: 1
- Höhe meiner Domain Authority: 10
- Geschriebene Newsletter in diesem Jahr: 47
- Durchschnittliche Öffnungsrate: 45 Prozent
- Urlaube: 4
Da ist auf jeden Fall eine Menge Luft nach oben. Nur EIN Blogartikel im Jahr ist echt peinlich. Jedenfalls für eine Frau, die sich mit Webdesign, SEO und Content beschäftigt. Und die Newsletter: nicht ganz ein Newsletter pro Woche. Das möchte ich optimieren (zwei pro Woche wären super).
Meine Ziele 2025:
- Linkedin ist mein Social-Media-Favorit geworden. Und nicht nur das: Es lohnt sich, hier aktiver zu werden und Angebote zu posten. Facebook werde ich nicht weiter bespielen. Der Kanal passt einfach nicht zu mir.
- 119 geschriebene Newsletter im Jahr ist eine gute Zahl. Dennoch kommt zu wenig Feedback, trotz hoher Öffnungsrate von bis zu 45 Prozent. Mein Ziel: die Newsletterliste um 500 Leser vergrößern.
- Ein Blogartikel im Jahr ist definitiv zu wenig. Mein Ziel 2025: Mindestens ein Blogartikel pro Monat, besser zwei.
- Die ich dann in noch mehr Newslettern und Linkedin-Posts teilen werde.
- Und vielleicht wächst mit den Artikeln auch meine Domain Authority Richtung 20 (Stichwort Sichtbarkeit und mehr Kunden). SEO wird 2025 ein großes Thema für mich sein.
- Meine Website werde ich umstrukturieren. Gestalterisch und technisch: Was ich 2024 begonnen hab, wird 2025 umgemodelt. Für die Blogartikel baue ich ein neues Template, damit das Schreiben effektiver und zeitsparender klappt.
- Meine Angebote möchte ich optimieren: Mehr Videos und eine klare Agenda für Website Gold. Website Sprint teile ich wahrscheinlich in 2 unterschiedliche Angebote (für Anfänger und für Fortgeschrittene). Und die Preise werden definitiv erhöht.
Diese großen Projekte gehe ich 2025 an
Endlich wieder Ausstellungen
2024 bin ich zum BBK Uelzen gewechselt und ich freue mich auf neue Menschen und Aktionen. Und ich stelle wieder aus. Zwei Orte stehen fest: ein Kloster in Uelzen und die Galerie des BBK Uelzen. Auf beide Ausstellungen freue ich mich riesig. Eine Idee für Arbeiten habe ich noch nicht. Wahrscheinlich werden es kleine Formate sein.
Epilepsie und WordPress und was beides gemeinsam hat
Ich möchte eine autobiografische Erzählung schreiben. Das Buch ist mir wichtig, weil ich darin meine Erfahrung mit der Epilepsie verarbeiten möchte.
Epilepsie wird immer noch stark tabuisiert. Vielfach geistert die Vorstellung durch die Köpfe, dass Epileptiker geistig eingeschränkt sind. Was natürlich nicht stimmt (übrigens: Julius Caesar, Lenin, Dostojewskij, Agatha Christie, Elton John waren und sind Epileptiker – neben vielen anderen Promis).
Hast du gewusst, dass in Deutschland die Zahl der von Epilepsie Betroffenen genauso hoch ist wie die der Diabetiker? Es wird Zeit, darüber zu reden.
Meine zweite Buchidee ist ein Buch über WordPress. Mir geht es darum, selbständigen Frauen den Zugang zu diesem System zu erleichtern. Mit dem richtigen Pagebuilder als Theme, Website-Texten, die Kunden überzeugen, dem stimmigen Design und einer korrekten Usability kann jede Frau eine erfolgreiche Website bauen, mit der sie neue Kunden gewinnt.
So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten
2025 werde ich mich mehr als bisher auf Website Gold fokussieren. Mein 1:1-Mentoring, in dem du mit mir gemeinsam deine konvertierende Website aufbaust. Aber natürlich kannst du mich auch damit beauftragen, deine Website zu machen.
Also:
- Wenn du deine Internetpräsenz von einer Webdesignerin mit 18-jähriger Erfahrung mit Blick auf Text und Branding umsetzen lassen möchtest, oder
- wenn du mit meiner Hilfe lernen möchtest, deine Website selber zu machen und instand zu halten,
dann buch einfach einen kostenlosen Call bei mir.
Das kannst du hier >>>
Lüneburg, Elbe und die Nordsee in Bildern
Demos gegen rechts: Im Januar waren in vielen Städten Demos gegen rechts. Auch in Lüneburg.
Hochwasser: Im Januar, Februar, März und September war irres Hochwasser. Nach den trockenen Sommern konnte die Natur aufatmen. Und ich hatte wunderschöne Fotomotive.
Der Ritt auf der Kanone: Ein Naturschutzgebiet mitten in der Stadt: Wer Lüneburg besucht, sollte unbedingt einen Abstecher auf den Kalkberg machen. Oben angekommen gibt’s einen herrlicher Blick über die ganze Stadt. Und ein echte Kanone…
Karottenweiß: Im Sommer hab ich wieder meine liebste Wildpflanze gepflückt: die wilde Karotte. Wußtest du, dass sie die Stammform unserer Gemüsekarotte ist?
Buchen buchen: Obwohl inzwischen von breiten Straßen durchschnitten, hat der Wald um Lüneburg immer noch seinen dichten, wundervollen Buchenbestand. Wunderschön. Besonders im Herbst.
1.000 Shades of Grey – Nordsee: Ich liebe die Nordsee. Klar, oder? Sie ist immer anders. Und der Himmel darüber. Nicht 50 Shades, sondern 1000 und 1 Grauton. Und wenn der Sturm Löcher in die Wolkendecke reißt und die Sonne die Wolken graublau färbt: Bühne frei für ein dramatisches Licht.
von ConstanzeStraub | Juni 8, 2024 | Anleitungen, Startseite
Formular bauen, Optin-Mail schreiben und Automation einrichten – mit Brevo in nur 7 Schritten
Du möchtest mit E-Mail-Marketing loslegen und einen Newsletter erstellen? Am besten eine Automation, damit du möglichst wenig Arbeit hast?
Oder du möchtest deinen Newsletter-Dienst wechseln – bist aber mit der Technik überfordert.
Dann bist du hier richtig. Mit dieser Anleitung zeige ich dir, wie du dein E-Mail Marketing mit dem Newsletter-Dienst Brevo einrichtest (ehemals Sendinblue und davor Newsletter2Go).
Newsletter erstellen und mit E-Mail Marketing loslegen für mehr Kunden
Was ist ein Newsletter?
Ein Newsletter ist eine E-Mail, die du regelmäßig an Kunden oder Kontakte schickst. Diese Mails sind Teil deiner gesamten Marketingstrategie. Konkret: dein E-Mail Marketing. Damit die Leute deinen Newsletter überhaupt erhalten, müssen sie vorher ihre Mailadresse bei dir lassen.
Die Idee hinter einem Newsletter ist, Adressen in einer Liste zu sammeln. Oder im Marketing-Schnack: Mit einem E-Mail Marketing möchtest du langfristige Kundenbeziehungen aufbauen. Diese Kontaktliste ist dein Schatz.
Darum empfehle ich Brevo als Newsletter-Dienst
Brevo hab ich letztes Jahr (2023) für eine Kundin eingerichtet. Damals hieß es noch Sendinblue. Ich fand das Tool damals schon übersichtlich und intuitiv zu bedienen. Anfang 2024 hab ich dort einer anderen Kundin den Newsletter aufgebaut. Ich war erstaunt: Die Ansicht ist noch intuitiver, noch einfacher geworden.
Der Aufbau und die Gestaltung der E-Mails und die Automationen gehen simpel per Drag and Drop. Andere Newsletter-Dienste (wie ActiveCampaign, das nutze ich), sind längst nicht so einfach und intuitiv. Ein weiterer Vorteil von Brevo: Dieser Dienst ist im Vergleich zu anderen Anbietern kostengünstig und hat einen Free-Tarif (den hat ActiveCampaign nicht).
Falls du jetzt die Frage stellst: Gehts nicht auch mit einfachen E-Mail-Programmen? Nee. E-Mail Marketing ist mit „normalen” E-Mail-Programmen wie Outlook, Gmail, Thunderbird oder Mail nicht möglich. Du brauchst eine Newsletter-Software, die dir den automatisierten Versand der Newsletter abnimmt.
Mit dieser Anleitung hast du die Grundlagen für ein E-Mail-Marketing unter Dach und Fach.
Was brauchst du für dein E-Mail-Marketing?
1. Du braucht eine Website:
Die Website brauchst du, um dort dein Anmeldeformular einzubetten. Außerdem eine „Fast-geschafft-Seite“ und eine „Danke-Seite“ (dazu sag ich noch was).
Was auch geht: Eine einzelne Landingpage für die Newsletter-Anmeldung. Kannst du sogar bei Brevo einrichten.
Meine Meinung: Ich bin eine Freundin von Unabhängigkeit. Mit deiner eigenen Website bist du autark und kannst besser kontrollieren, wie du deine Kontakte begrüßt. Außerdem: Mit einer Website kannst du eine Fast-geschafft-Seite und eine Danke-Seite einrichten. Mit der Fast-geschafft-Seite erhält der Kontakt die Info, dass eine Mail folgt. Und mit der Danke-Seite erfährt der neue Kontakt, dass die Anmeldung erfolgreich war.
Theoretisch kannst du die Erfolgsmeldung auch nur als Mail versenden. Doch Mails können im Spam landen (oder garnicht erst ankommen…).
2. Du brauchst einen Newsletter-Dienst:
Du brauchst einen Dienst wie Mailchimp, ConvertKit, Active Campaign oder eben Brevo. Hier befindet sich deine Kontaktdatenbank mit den Mailadressen deiner Follower, die deinen Newsletter bestellen. Außerdem, ganz wichtig: Vom Anbieter bekommst du den Code-Schnipsel für das Anmeldeformular, das du in der Website einbindest.
Diese 7 Schritte brauchst du für dein E-Mail-Marketing
- 1. Schritt : Mache eine Strategie und zeichne einen Plan für die Automation
- 2. Schritt: Wenn du eine Website hast: Lege eine Fast-geschafft und eine Danke-Seite an
- 3. Schritt: Richte einen Account in Brevo ein
- 4. Schritt: Nenne deine Kontakt-Liste und den Ordner in um und importiere Kontakte
- 5. Schritt: So richtest du die Optin- und die Begrüßungsmail ein
- 6. Schritt: Newsletter-Formular bauen und mit Mails und URLs verbinden
- 7. Schritt: So bindest du das Formularfeld in deine Webseite ein
1. Schritt: Mache einen Plan für die Automation
Stell dir die Fragen:
- Wie soll meine Automation aussehen?
- Was passiert, wenn ein Mensch dein Newsletter bestellt hat?
- Was soll der neue Kontakt als nächtes sehen?
- Was soll in den Mails stehen, die der Kontakt zur Begrüßung bekommt?
Diesen Plan skizzierst du am besten auf einem Blatt Papier. Mir hilft das, die Übersicht zu behalten. Vergiß auch nicht die Bestätigungsseiten auf deiner Website: Ich mache es immer so, dass ich auf meiner Website eine Fast-geschafft-Seite und eine Danke-Seite anlege.
Die Automation sieht also so aus:
- Eine Person (nennen wir sie „Anna“), füllt das Formularfeld aus und klickt auf „Senden“.
- Daraufhin öffnet sich in ihrem Browser eine Seite deiner Website. Anna liest darin, dass sie eine Mail erhält, die sie noch bestätigen muss
- Anna sieht in ihrem Postfach eine Optin-Mail und klickt auf den Bestätigungs-Button
- Im Browser von Anna öffnet sich eine neue Seite deiner Website. Hier wird sie darüber informiert, dass die Anmeldung geklappt hat.
- Zum Schluß findet Anna eine 1. Begrüßungsmail in ihrem Postfach. Hier könnte ein Link zu deinem Freebie enthalten sein (oder das Freebie ist als Anhang in der Mail). Anna freut sich, weil sie jetzt eine erste Mail von dir bekommen hat.
2. Schritt: Fast-geschafft- und Danke-Seite erstellen
Ich empfehle dir, mit der Fast-geschafft-Seite und der Danke-Seite zu beginnen. Diese beiden Seiten sind simpel, denn sie brauchen keine besondere Gestaltung. Nur kurz ein paar Hinweise. Fertig.
3. Schritt: Account einrichten in Brevo
Das ist der einfachste Schritt (kennst du bestimmt von anderen Anmeldungen):
- Öffne die Website von Brevo.
- Oben rechts ist der grüne Button: Kostenlos beitreten.
- Im neuen Fenster trägst du deine Mailadresse und ein beliebiges Passwort ein,
- dann wird dir eine Bestätigungsmail an deine Mail-Adressse geschickt.
- Öffne dein Mailprogramm und schau nach der E-Mail von Brevo,
- auf den Button klicken „Meine E-Mailadresse bestätigen“ (Registrierung abschließen),
- im verlinkten Browserfenster die Felder ausfüllen (Name und Angaben zum Unternehmen),
- dann wirst du zur Paket-Auswahl geführt.
- Einen Tarif auswählen.
- Fertig

4. Schritt: Liste und Ordner umbenennen
Die Oberfläche von Brevo ist sehr übersichtlich und gut strukturiert. Wenn du dich eingeloggt hast, findest du links das vertikale Hauptmenü mit allen wichtigen Punkten, die für deine Arbeit mit den Newslettern wichtig sind. Und auf der rechten Seite findest du deine Arbeitsflächen bzw. die jeweiligen Übersichten. Die Punkte in der Hauptnavigation sind:
- Startseite
- Kontakte
- Kampagnen
- Automatisierungen
- Transaktional
- Conversations
- Deals
- Meetings
- Anrufe
Wenn du auf diese Menüpunkte klickst, öffnen sich Untermenüs. Deine Listen findest du im Untermenü von „Kontakte“. Dein nächster Schritt: Du gehst zum Menüpunkt „Kontakte“. Wenn du dort klickst, passiert folgendes: Das Menü erweitert sich unter dem Punkt Kontakte nach unten. Nun steht unter dem Menüpunkt Kontakte dieses Untermenü:
- Listen
- Segmente
- Landing Pages
- Formulare
- Einstellungen
Auf der rechten Seite findest du – tata – deine Kontaktdatenbank. Wenn du neu bist, findest du hier deine eigene E-Mailadresse.
So findest du Listen und Ordner
Du klickst im Menü auf „Listen“. Nun steht auf der rechten Seite (neben dem Menü) deine erste Liste.
Falls du dich über diese Liste wunderst (du hast doch nix gemacht…): Das macht Brevo automatisch bei der Anmeldung. In dieser ersten Liste liegt deine eigene E-Mailadresse. Außerdem findest du bereits einen Ordner.
Deine Kontakte liegen immer in einer Liste und die Listen wiederum in einem Ordner.
Diese erste Liste nennt Brevo „Deine erste Liste“ und den Ordner „Dein erster Ordner“. Naja, diese Namen sind echt nichtsagend. Deshalb würde ich sie ändern und aussagekräftige Namen vergeben. Zumal du später bestimmt mehrere Listen und Ordner hast. Leg dir eine Liste an, in der ALLE Kontakte sind. Ich nenne meine Liste „Hauptliste“.

Und so änderst du die Namen der Listen
- Wenn du das Untermenü von Kontakte geöffnet hast, klickst du auf > Listen
- ganz rechts in der Tabelle mit der Liste findest du die Spalte „Aktionen“
- in dieser Spalte auf die 3 Punkte hinter der Zeile mit der Liste klicken.
- es öffnet sich ein Kontextfenster,
- hier auf auf „Umbenennen“ klicken.
So änderst du den Namen der Ordner
- Oben links steht ein Auswahlfeld.
- Hier kannst du deine Ordner auswählen.
- Du wählst den Ordner aus: „Dein erster Ordner“
- Nun stehen rechts neben dem Auswahlfeld die Optionen „Ordner bearbeiten“ und „Ordner löschen“.
- Auf „Ordner bearbeiten“ klicken (okay, war jetzt logisch…), um dein Newsletter Marketing zu strukturieren.
- Im Kontextfenster „Ordner umbenennen“ wählen.
- Alternativ auf „Aktionen“ und die 3 Punkte klicken (wie bei den Listen).
5. Schritt: Optin-Mail und Begrüßungsmail einrichten
Tipp: Warum du zuerst die E-Mail-Vorlage einrichtest
Der Grund ist derselbe, warum ich zuerst die Fast-geschafft- und die Danke-Seite einrichte: Strategie und Arbeitsteilung. Denn das ist so: Während du das Formular aufbaust, wirst du aufgefordert, E-Mailvorlagen auszuwählen (und URLs deiner Website, dazu später mehr). Hättest du deine Mails (und Seiten) noch nicht fertig, müsstest du jedesmal die Arbeit am Formular abbrechen. Nun sind also erstmal die E-Mails dran. Diese sind
- die Optin-E-Mail
- die Begrüßungsmail.
Die Optin-Mail
Die Optin-Mail ist gesetzlich zwingend vorgegeben (DSGVO). Und natürlich möchtest du deinen Newsletter datenschutzkonform einrichten. Deshalb musst du das sogenannte Optin-Verfahren anwenden. Heißt: Wenn Anna deinen Newsletter abonniert hat, bekommt sie eine E-Mail, mit der sie die Anmeldung bestätigen soll. Nur mit dieser wichtigen Bestätigung wird Anna verbindlich und datenschutzkonform in deine Liste eingetragen.
Die Begrüßungsmail
Die Begrüßungsmail ist freiwillig – aus meiner Sicht aber ein unbedingtes Muss. Denn du möchtest zu Anna Vertrauen und eine Beziehung aufbauen. Mit der Begrüßungsmail sagst du Anna vor allem drei wichtige Punkte:
- Die Anmeldung war erfolgreich
- Sie ist nun in deiner Liste und
- Sie findet hier (oder mit einem Link) dein kostenloses Angebot und Infos zu dir.
Optin-E-Mail schreiben und gestalten
Für die Optin E-Mail gibt es eine fertige Vorlage in Brevo. Die kannst du natürlich nutzen und anpassen, dann sparst du diesen Schritt. Aber: Ich find sie blöd. Denn die fertige Vorlage läßt sich nur schwer umbauen. Wenn du – als Beispiel – die Farbe des Buttons ändern möchtest, geht das nur umständlich. Ich hab’s sogar fertig gebracht, bei der Umgestaltung den Link zu zerschießen. Deshalb lege ich lieber mein eigenes Template an.
Also: Auch wenn du das fertige Optin nimmst: Lies die Anleitung trotzdem durch, denn sie ist gleichzeitig die Anleitung für jede andere E-Mail-Vorlage.
So richtest du Mail-Vorlagen ein (und die Optin-Mail)
- Du klickst auf den Menüpunkt > Kampagnen (im vertikalen Hauptmenü)
- Es öffnet sich ein weiteres vertikales Untermenü (E-Mail, SMS, WhatsApp, Web-Push, Facebook Ads, Vorlagen, Statistiken, Einstellungen).
- Du klickst auf den Punkt > Vorlagen
- Auf der rechten Seite steht nun eine Liste mit Standart-Templates
- Du klickst auf „Template erstellen“ (rechts oben, der schwarze Button)
- Es öffnet sich das Fenster: „Welches Template möchtest du erstellen?“
- Hier wählst du E-Mail-Template (der linke Button)

1) Einstellungen der E-Mail
Bevor du texten und kannst, wirst du zunächst zu den primären Einstellungen geführt. Hier vergibst du deiner neuen Vorlage einen Namen (der ist nur für dich). Außerdem solltest du der E-Mail einen aussagekräftiges Betreff geben. Damit die Empfängerin weiß, worum es in der Mail geht.
Die 1. Einstellungen:
Name der Vorlage > Optin Email (oder ähnlich, sollte für dich nur klar sein)
Betreffzeile > Bitte bestätige deine Anmeldung (oder ähnlich)
Preheader
Was ist der Preheader? Das ist die Voransicht des E-Mailinhalts. Manche Mailprogramme stellen den Mailinhalt in einer Voransicht unter der Betreffzeile dar. Falls du hier einen eigenen Text definieren möchtest, kannst du den Preheader mit Text füllen. Beim Optin find ich‘s nicht nötig.

Erweiterte Optionen kannst du für die Optin-E-Mail ignorieren.
Button Nächster Schritt klicken
2) Vorlagen gestalten
Dieser Punkt kann jetzt etwas verwirrend sein: „Wieso soll ich eine Vorlage wählen, wenn ich gerade eine Vorlage baue?“ Der Punkt ist: Jede Vorlage ist technisch fertig eingerichtet. Selbst wenn keine oder kaum eine Gestaltung enthalten ist. Denn hinter einem automatisierten Mailversand steckt eine Menge Programmierung. Du hast also auch mit den relativ „puristischen“ Vorlagen solche, die zwar noch etwas Finetuning brauchen – die aber technisch tipptopp funktionieren.
Nach deinen Einstellungen siehst du im nächsten Arbeitsbereich 6 Rahmen. Diese Kästen sind die Ansichten von sechs einfach gestrickten Vorlagen. Doch bevor ich weitermache eine kurze Erklärung, was du in diesem Bereich noch siehst und wozu die Einträge sind:
Über den ersten sechs Vorlagen siehst du ein horizontales Menü mit den Menüpunkten:
- Design
- Vorlagen-Galerie
- Meine Vorlagen
- Vorlage programmieren
Design
Unter diesem Menüpunkt findest du die erwähnten sechs einfachen Templates mit Platzhaltern für Bilder oder Videos. In den Vorlagen wurde der Blindtext in Zeilen und Spalten eingeteilt, so dass du bei der Gestaltung weniger Arbeit hast. In diesem „Design“-Bereich findest du auch ein Template, mit dem du von Grund auf neu beginnen kannst. Diese Vorlage nutze ich für meine Optin-Mail. Weiter unten erkläre ich dir den Aufbau.
Vorlagen-Galerie
In diesem Bereich findest du alle fertig Templates in schicken Layouts, die Brevo uns schenkt. Ich finde die Menge ziemlich krass! Da kann einem die Wahl echt schwer fallen. Die Templates haben Blindtext, Bilder und Grafiken und sind in unterschiedlichen Layoutrastern fix und fertig designt. Du kannst die Bilder nutzen und brauchst nur noch Text austauschen – fertig.
Aber: Für eine Optin-Mail sind diese Vorlagen definitiv to much.
Meine Vorlagen
Dieser Bereich ist klar: Hier findest du alle deine fertigen Vorlagen, die du gespeichert hast. Praktisch, wenn du neue Kampagnen startest. Dann wählst du einfach eine deiner Vorlagen und tauscht den Text aus.
Vorlage programmieren
Hier gibt es die beiden Optionen
- Rich Text-Editor und
- HTML-Editor
Den Rich Text-Editor nimmst du, wenn du reine Textmails schreiben und versenden möchtest. Diese Option kann durchaus sinnvoll sein. Denn alle Vorlagen in Brevo sind HTML-Mails (auch wenn die Gestaltung eher puristisch ist). Reine Textmails haben den Vorteil, dass sie schneller geladen werden und sie sind weniger anfällig für Spamfilter. Sie sind also eine Überlegung wert!
HTML-Editor: Wenn du eine eigene HTML-Mail schreiben möchtest, kannst du diesen HTML-Editor als Spielwiese nutzen. Nachteil: Du musst gute HTML-Kenntnisse haben.
Vorlage wählen unter „Design“
Für eine Optin-Mail erstelle am besten eine Vorlage ohne großartiges Layout. Ohne Schnickschnack, nur mit einem Button und wenig Text. Denn Anna soll ja nur bestätigen und nicht abgelenkt werden. Dazu wähle ich eine der 6 Kästen (Vorlagen), die ich unter „Design“ finde. Ich wähle die Vorlage „Von Grund auf beginnen“. Hier die Auflistung der Vorlagen, die du auch alle nutzen kannst:
- Standart-Template
- Produkt verkaufen
- Geschichte erzählen
- Für eine Veranstaltung anmelden
- Von Grund auf beginnen
- Einfach

E-Mail-Vorlage in Brevo einrichten
Hast du die leere Vorlage gewählt?
Dann kann’s mit der Gestaltung weitergehen. Oder besser gesagt: Du setzt ein paar Zeilen Text und den Button zur Bestätigung. Nachdem du die Vorlage ausgewählt hast, erscheint in Brevo ein neuer Arbeitsbereich. Dieser Arbeitsbereich ist in 3 Teile gegliedert. Du findest
ganz links
ein vertikales Menü, das aus Icons besteht. Das erste in dieser Spalte ist das Icon „Blöcke“, gefolgt von „Style“, darunter „AI“.
Rechts daneben
findest du quadratische Felder mit Icons. Das sind die Blöcke mit verschiedenen Inhaltselementen.
Im ganz rechten Bereich
findest du den Editor mit Punktraster, in dem du deine Mail aufbaust und gestaltest. Der Bereich beginnt oben mit einem Rahmen und dem Hinweis „Inhalt hier einfügen“. In diesen Rahmen ziehst du deine Blöcke rein. Einfacher geht’s nicht. Über den Blöcken findest du noch ein kleines, horizontales Menü mit den Reitern
- Blöcke
- Abschnitte
- Gespeichert

Was sind Blöcke?
Die Blöcke sind die Elemente, mit denen du deine E-Mail mit Inhalt füllst. Also z.B. „Titel“, „Text“, „Bild“ oder „Button“.Dazu klickst du auf einen Block und ziehst das Ganz mit gedrückter Maustaste in den rechten Inhaltsbereich.
Was sind Abschnitte?
Abschnitte sind eine Zusammenstellung verschiedener Blöcke. Als Beispiel: Du möchtest einen kleinen Kasten mit einem Bild, einem Text und einem Call to Action-Button in immer derselben Gestaltung in verschiedenen Mails verwenden. Dann kannst du so einen kleinen Kasten einfach als Abschnitt speichern. Ein Anwendungsbeispiel: Ich setze unter meine E-Mails immer einen kleinen Autorenkasten. Darin ist ein Bild von mir, mein Name und ein kurzer Pitch zu meinem Angebot.
Im Bereich Abschnitte findest du fertig layoutete Abschnitte, die bereits Bilder und Blindtext enthalten. Die kannst du natürlich auch nehmen. Doch, wie gesagt: Halte die Optin-Mail so einfach wie möglich.
Unter dem Reiter „Gespeichert“ findest du deine gespeicherten Abschnitte.
Die Optin-Mail mit Inhalt füllen
Du klickst auf die jeweiligen Blöcke und ziehst sie mit gedrückter Maustaste ins Editorfeld „Inhalt hier einfügen“. Die Elemente (Text oder Button) können beliebig bearbeitet werden. Du kannst den Schrifttyp wählen, die Farbe, den Hintergrund, die Größe der Schrift usw. Wenn du das Element (den Block im Editorfenster) anklickst, wird auf der linken Seite ein neues Fenster gezeigt. Hier kannst du deine Gestaltung anpassen: Schrift anpassen, Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand, Textausrichtung (linksbündig, mittig), den Hintergrund und vieles mehr.
Dieselben Anpassungen kannst du mit dem Button machen. Du kannst Rundungen hinzufügen (so dass er fast oval ist), die Hintergrundfarbe ändern, die Schriftfarbe ändern und einiges mehr. Dieser Text muss unbedingt in die Optin-Mail Was du in der Optin-Mail schreibst bleibt dir überlassen. Wichtig: Der Hinweis auf dem Button sollte so eindeutig wie möglich sein. Was auch wichtig ist: Du solltest erwähnen, dass der Kontakt sich mit der Bestätigung zum Newsletter anmeldet. Dem Kontakt muss klar sein, dass er seine Einwilligung zum Newsletter gibt, wenn er den Bestätigungsbutton klickt.
Den Link einfügen, damit der Kontakt in die Liste kommt
Zum Schluß kommt das wichtigste: der Link des Buttons. Denn wenn der neue Kontakt auf den Button geklickt hat, soll das System die E-Mailadresse und den Vornamen der Person in deine Liste für das Newsletter Marketing eintragen. Deshalb machst du noch folgendes: Du klickst mit dem Mauszeiger auf den Button. Es erscheint ein Kettensymbol.
- Auf das Kettensymbol klicken.
- Es öffnet sich ein > Kontextfenster:
- Hier „Double-Opt-in-Link“ auswählen


Testen und Layout responsiv anpassen
Jetzt ist es sinnvoll, dein Layout für Smartphones anzupassen und zu testen. Oben rechts findest du dafür 2 Symbole. Das sind links neben dem Speichern-Button die Icons für die Desktop-Ansicht und die Smartphone-Ansicht. Das ist nämlich das schicke hier: Du kannst direkt prüfen, wie das Layout der E-Mail auf dem Desktop aussieht und wie auf dem Smartphone. Und, richtig grandios:
Wenn du das Smartphone-Icon aktivierst und Änderungen am Layout machst, dann wirken sich die Änderungen ausschließlich fürs Smartphone aus. Super responsiv! Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten, um globale Styles für deine Vorlage einzustellen. Dazu gehst du auf das Icon „Style“ (ganz links). Hier kannst du dir global deine Markenbibliothek anlegen (Farben, Schriften, Abstände).
Letzter Schritt: Vorlage aktivieren Jetzt muss die Vorlage noch aktiviert werden. Sonst kann sie nicht eingesetzt werden. Dafür gibt es rechts oben den Button „Speichern und aktivieren“. Falls du nur zum Test gespeichert hast, kannst du auch in der Vorlagenliste aktivieren: Dazu klickst du auf die 3 Punkte in der Zeile der jeweiligen Vorlage. Im Kontextfenster einfach auf „Aktivieren“ klicken. Ist die Vorlage aktiv, steht dort ein grüner Punkt.
Vorlage erstellen für die Schlußmail
Hier gehst du genauso vor wie bei der Optin-Vorlage. Bei den Einstellungen kannst du die erweiterten Optionen anklicken. Hier gibt es nämlich die Möglichkeit, der Mail einen Anhang anzufügen (zum Beispiel ein Freebie). Oder du kannst dem Empfänger ein Tag vergeben.
Was ist ein Tag?
Ein Tag ist eine Art Etikett. Damit kannst du diesen Kontakt kennzeichnen. Ein Anwendungsbeispiel: Du hast mehrere Freebies. Damit du später in deinen Listen weißt, für welches Freebie sich der Kontakt angemeldet hat, gibst du ihm ein Tag mit der Beschreibung des Freebies. Alle anderen Schritte machst du wie oben erklärt.
Ein wichtiger Hinweis, wenn du deine Templates suchst:
Wenn du fertig bist mit deinen Vorlagen und zum Menüpunkt „Vorlagen“ zurückkehrst, kann es passieren, dass du dich wunderst: Wo sind meine gespeicherten Vorlagen? Brevo zeigt nämlich zuerst die Templates an, die zwar gespeichert, aber noch nicht aktiviert worden sind.
Das bedeutet: Wenn du im Fenster „Templates“ bist, gehe auf das Auswahlfenster „Nicht aktiv“. Hier wählst du aus: Alle Status. Und schwups: Nun siehst du alle deine gespeicherten Vorlagen. Die aktiven genauso wie die, die du nur testen willst und die deshalb „Nicht aktiv“ sind.
6. Schritt: Formular erstellen
Jetzt kommt der wesentlichste Teil des ganzen Prozedere: das Formularfeld. Das Ding, mit dem sich deine Besucher bei dir zum Newsletter anmelden. Gleichzeitig ist das eigentlich die geringste Arbeit. Also legen wir los: Den Menüpunkt Formulare findest du im Hauptmenü, wenn du Kontakte anklickst. Die nächsten Schritte sind also:
- Kontakte anklicken (ein Untermenü öffnet sich)
- Du klickst auf den Button oben rechts „Ein neues Anmeldeformular erstellen“
- Erstellen Sie ein Anmeldeformular

6.1) Die Einrichtung
Es erscheint ein Fenster, in dem du nun Schritt für Schritt weitergeleitet wirst. Der erste Punkt ist die Einrichtung. Hier machst du folgendes
Oben vergibst du einen Formularname.
Darunter kannst du anklicken, ob du DSGVO-Felder aktivieren möchtest.
Jetzt Achtung:
Wenn du diesen Kasten anklickst, erscheint unter deinen Formularfeldern folgender Text und ein Kasten zum anklicken: „Ich möchte Ihren Newsletter erhalten und akzeptiere die Datenschutzerklärung“
Dieser Punkt ist für Anfänger und Rechtslaien verwirrend. Die Besucher deiner Website brauchen dieses Feld zum Anklicken nicht. Denn du verschickst ja eine Optin-Mail, mit der die Besucher dem Erhalt des Newsletters explizit zustimmen. Damit, mit dieser Optin-Mail, ist dein Newsletter datenschutzkonform eingerichtet. Double Optin heißt: Nachdem der neue Kontakt deinen Newsletter bestellt hat, muss er erst in einer separaten Mail bestätigen, dass er damit einverstanden ist, den Newsletter zu erhalten.
Das heißt für dich an diesem Punkt: die DSGVO-Felder deaktiviert lassen! Du klickst also auf Weiter.
6.2) So gestaltest du das Formular
Im nächsten Schritt siehst du 2 Arbeitsbereiche: Auf der linken Seite findest du den oben Bereich mit mehreren Blöcken (Inhaltsblöcke wie Text oder Bild) und unten den Bereich mit Feldern (Attribut, Mehrere Listen, Single Choice u.s.w.). Auf der rechten Seite siehst du ein bereits fertiges Formular mit dem Anmeldebutton. Das kannst du mit den Blöcken und Feldern für deine Bedürfnisse anpassen.
Über dem Bereich mit den Blöcken und Feldern findest du ein horizontales Menü: Formulardesign erstellen Im Bereich Erstellen findest du den Inhalt des Formularfelds. Das sind Text, Bild, Listen, Single Choice Felder und viele mehr. Die Blöcke werden einfach mit gedrückter Maustaste in den Formularbereich gezogen. Wenn du deine Newsletteranmeldung auf deiner Website gestaltet hast (ich mache das immer so), dann brauchst du für dein Anmeldeformular nur die relevanten Felder auswählen: E-Mail, Vorname und Absende-Button. Diese drei Felder sind unverzichtbar, wenn du deinen ersten Newsletter versenden möchtest.


Das heißt für dich: Den gesamten oberen Text über dem E-Mail-Feld kannst du löschen.
Das funktioniert so: Geh mit dem Mauszeiger über den jeweiligen Text, das Textfeld wird blau umrandet und an der rechten Ecke erscheint ein Papierkorb-Symbol.
Jetzt fehlt noch das Feld für den Vornamen. Dazu gehst du in den Feldern links auf „Attribut“. Das ziehst du nach rechts auf das Newsletterfeld. Nun ändert sich im linken Feld die Ansicht in „Attribut-Datenbank“. Im Auswahlfeld steht SMS. Das willst du natürlich nicht haben. Also gehst du dort ins Feld und wählst „Vorname“ aus. Von den lilafarbenen Haken kannst du folgende deaktiveren:
- Name des Labels
- Hilfetext
- Pflichtfeld

Das Pflichtfeld ist Geschmacksache. Ich hab erfahren, dass viele ihren Vornamen nicht angeben möchten. Ist zwar doof, aber warum soll ich die Leute vergrätzen. Also würde ich den Haken bei Pflichtfeld deaktiveren. Dasselbe machst du mit dem E-Mailfeld:
- Auf das E-Mailfeld klicken
- Es öffnet sich wieder links die Attribut-Datenbank
- Name des Labels deaktivieren
- Hilfetext deaktivieren.
Das Pflichtfeld kannst du nicht deaktivieren. Was ja logisch ist, denn die E-Mailadresse ist zwingend notwendig, sonst kann sich der Mensch ja nicht anmelden.
Fertig. Jetzt kannst du noch ein wenig gestalten. Wenn du nicht möchtest, dass der Button schwarz ist, sondern vielleicht ein schickes Pink hat, dann machst du folgendes:
- Du klickst auf den Button.
- Links öffnet sich der Bereich „Formulardesign“.
- Klick auf den Button
- Hier kannst du die Schriftart auswählen (vorausgewählt: Helvetica)
- Du kannst die Hintergrundfarbe ändern
- du kannst Rundungen einfügen
Fertig. Klick auf Weiter.
Im nächsten Schritt wird dir empfohlen, die reCaptcha-Bestätigung zu nutzen. Das würde ich nicht machen, weil es für den Spamschutz bessere Möglichkeiten gibt. Das aber anderer Stelle.
6.3) Liste auswählen
Das ist einfach: Du musst nur deine gewünschte Liste auswählen.
6.4) Einstellungen für deine automatisierten E-Mails
Die ersten Einstellungen sind einfach:
- Double-Opt-in-E-Mail anklicken
- Eine Vorlage auswählen
- Deine Optin-Vorlage auswählen
Jetzt bewährt sich, dass du deine Mails bereits angelegt hast und dass du deine Fast-geschafft und die Danke-Seite erstellt hast. Im folgenden Schritt kannst du aus den 3 runden Radio-Buttons auswählen:
- Double-Opt-In-E-Mail
- Einfache Bestätigungs-E-Mail (Nach der Einsendung des Formulars wird eine einzige Bestätigungs-E-Mail versandt.)
- Keine Bestätigungs-E-Mail (Nach der Einsendung des Formulars wird keine Bestätigungs-E-Mail versandt.)

Double-Opt-in-E-Mail wählen
Wir wählen natürlich den ersten Radio-Button: Double-Opt-in-E-Mail. Die anderen 3 Buttons sind nicht DSGVO-konform. Wenn du Double-Opt-In-E-Mail aktiviert hast, werden weitere Optionen geöffnet. Die Optionen haben jeweils ein Kästchen zum Aktivieren. Links davon befindet sich ein senkrechter Strich. Diesen Strich ist super sinnvoll, weil der visualisiert, dass diese 3 Schritte zur Automation zusammengehören.
Bestätigungsseite nach Absenden des Formulars
Bestätigungsseite nach Klicken auf den Bestätigungslink in der E-Mail
Finale Bestätigungs-E-Mail
Automation festlegen
Spätestens jetzt bewährt sich dein Plan, den du oben gemacht hast. Und nun wird dir vielleicht klar, warum es sinnvoll war, zuerst die Fast-geschafft-Seite, die Danke-Seite und die Bestätigungsmail anzulegen.
Bestätigungsseite nach Absenden des Formulars
Es öffnen sich 2 Felder
Feld 1) Wählen Sie eine Bestätigungsseite aus (das sind die Standardseiten von Brevo)
Feld 2) Ein leeres Feld, in der du deine URL eintragen kannst.
Du wählst natürlich die 2. Option. Kopiere die URL deiner Fast-geschafft-Seite und füge sie in das 2. Feld ein.
Bestätigungsseite nach Klicken auf den Bestätigungslink in der E-Mail
Das geht genauso wie oben:
Feld 1) Wählen Sie eine Bestätigungsseite aus (das sind die Standardseiten von Brevo)
Feld 2) Ein leeres Feld, in der du deine URL eintragen kannst.
Du wählst wiederh die 2. Option. Kopiere die URL deiner Danke-Seite und füge sie in das 2. Feld ein.
„Finale Bestätigungs-E-Mail“ wählen
Hier wählst du deine letzte Bestätigungsmail aus. Wenn du alles gemacht hast wie in dieser Anleitung, dann hast du die Vorlage für die Begrüßungsmail bereits erstellt und aktiviert.
Klick also auf Weiter
6.5) Nachrichten anpassen
Nachrichten können u.a. Fehlermeldungen sein. Beispiel: Wenn der Kontakt seine E-Mailadresse falsch geschrieben hat (so dass sie als Mailadresse nicht erkannt wird). Dann muss eine Fehlermeldung ausgegeben werden. Oder wenn er vergißt, das Mailfeld auszufüllen.
6.6) Formular Teilen
Brevo stellt mehrere Möglichkeiten vor, wie du dein Formular teilen kannst. Die 1. Möglichkeit ist ein „Quick Share“. Das heißt: Du kannst einfach per Social Media und per E-Mail den Code für das Formular weiterleiten. In diesem Fall möchtest du das Formular auf deiner Website einbinden. Dafür hast du drei Möglichkeiten
- Per iFrame
- Per HTML oder
- per einfaches HTML
Ich habe iFrame und HTML versucht.
IFrames finde ich etwas problemetisch. Sie sind nicht sehr responsiv und sie können einige Nachteile haben. Es kann sein, dass bei einem serverseitigen Cache der Code nicht geladen wird. Dann musst du die URL des Formulars im Cache ausschließen. Und du musst die URL in deinem Cookie-Plugin ausschließen.
Der Nachteil bei der HTML-Einbettung: Hier kann es passieren, dass das Formular nicht so angezeigt wird, wie du es gestaltet hast. Das passiert dann, wenn die Styles deiner Website die Styles des Formulars überschreiben. Bei mir ist genau DAS passiert.
Deshalb habe ich die iFrame-Lösung gewählt.

7. Schritt: So fügst du den Formular-Code in deine Webseite ein
Das ist jetzt einfacher als du denkst. Du kopierst den Code (ich habe wie gesagt den iFrame kopiert).
Auf deiner Website musst du ein „Code-Modul“ wählen. Je nachdem, mit welchem Theme du arbeitest. Für das Theme Divi oder für Elementor gibt es so ein Code-Modul. Das wählst du aus und setzt es an die Stelle in deinem Newsletter-Feld, wo das Formular stehen soll. In das Code-Modul setzt du deinen kopierten Code ein.
Fertig.
Wenn du alles richtig gemacht hast, dann kann Anna sich jetzt bei deinem Newsletter anmelden.
Mach am besten ein Test.
Hast du Fragen? Dann melde dich gern bei mir. Für Support kannst du dich gern im Kalender eintragen.
Oder schreib mir einfach eine Mail.
von ConstanzeStraub | Okt. 24, 2023 | Persönliches
Nachhaltigkeit im Alltag: So mach ich es
Oktober, Herbst – es wird kalt und nass. Die ideale Zeit für Kreativität und für neue Schreibideen. Da kommt die alljährliche Blogparade von Judith Peters wie gerufen. Eines der interessanten Themen darin: „Mein Weg in die Nachhaltigkeit: Meine 10 kleinen Schritte für eine grünere Zukunft“ von Nicole Krüger
Mein erster Gedanke beim Lesen des Titels war: Och nö, noch so ein Dauerbrenner. Dazu ist so viel gesagt wurden. Und es ist doch klar, wie man „nachhaltig lebt“.
Ja?
Ist es das?
Da ploppt bei mir die nächste Frage auf:
Was bedeutet „Nachhaltigkeit“?
Was heißt „grünere Zukunft“?
„Nachhaltigkeit“, „Grün“ – beide Begriffe werden fast inflationär gebraucht. Und jeder versteht etwas anderes darunter oder setzt andere Schwerpunkte.
Dieses Blogthema hat mich ins Grübeln gebracht:
- Wo konkret ist meine Lebensweise nachhaltig?
- Und reicht es aus, was ich bereits umsetze?
- Kann ich Nachhaltigkeit im Alltag optimieren?
Ich halte es mit Dirk Steffens, Wissenschaftsjournalist und spezialisiert auf Umweltthemen: Der größte Batzen, mit dem wir zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können, ist die Ernährung. Denn die brauchen wir täglich. Ich bin der Meinung: Wenn wir die Art unserer Nahrungsaufnahme überdenken, können wir Veränderungen bewirken, die Auswirkungen haben auf Natur und Klima unseres Planeten. Oder eben möglichst wenig Auswirkungen, je nach Sichtweise 😉
Ich gehe einen Schritt weiter: Wir können insgesamt unser Konsumverhalten ändern. Neben der Ernährung können wir im gesamten Haushalt und in unserem Freizeitbereich mehr oder weniger mehr Nachhaltigkeit in unsere Lebensweise einbringen. Ich denke an die Körperpflege, die (Haus)-Reinigung, unsere Bekleidung und Reisen.
Plastik vermeiden
Egal wo wir im Supermarkt hinsehen: Gefühlt 90 Prozent der Lebensmittel sind in irgendeiner Weise von Plastik umgeben. Sogar die Salatgurke. Muss das sein?
Kunststoff ist Segen und Fluch zugleich.
Und leider können wir das Rad nicht zurückdrehen. Kunststoffe werden bleiben. Doch wir können viel tun, damit weniger oder besser kein Plastik in den Meeren landet.
Für mehr Nachhaltigkeit vermeide ich nach Möglichkeit Umverpackungen aus Plastik. Beispiel: Ich kaufe frischen Käse an der Käsetheke (übrigens fast ausschließlich Ziegen- und Schafkäse). Meine Ernährung besteht zum großen Teil aus Gemüse, Obst und Salat, beides kann ich unverpackt frisch im Gemüseabteil des Supermarkts oder auf dem Wochenmarkt kaufen. Natürlich regional und saisonal. Und viele Produkte wie Joghurt gibt es im Glas. Oder wenigstens in Bechern aus hauchdünnen Plastikwänden, verstärkt nur mit Pappe.
Zum Glück gibt es kaum noch Einkaufstüten aus Plastik. falls ich mal ungeplant einkaufe: kein Thema. In jeder meiner Handtaschen und Rucksäcke (ich hab einen Handtaschentick) steckt eine faltbare Textiltasche. So bin ich für jeden Spontankauf gerüstet. Gleichzeitig vermeide ich, zusätzlich Papiertüten oder Jutetaschen zu kaufen.
Angebrochene Lebensmittel kommen in einen Glasbehälter oder ich wickle sie in Wachspapier ein. Frischhalte- oder Alufolie verwende ich nicht.
Übrigens kommen diese Gewohnheiten einer gesunden Ernährung entgegen: kaum Fleisch, reichlich Gemüse, jeden Tag etwas Obst und eine Handvoll Nüsse, dazu regelmäßig Hülsenfrüchte. Voilá – und schon achte ich auch auf meinen Körper.
Und was ist mit Kaffee? Ich liebe Kaffee, der morgendliche Latte Macchiato muss sein. Zur Zeit holen wir Fairtrade-Bohnen von Aldi. Es sind Robusta-Bohnen, die beim Anbau angeblich weniger Wasser brauchen. Allerdings könnte es sich lohnen, bei der Rösterei um die Ecke zu fragen (so eine haben wir tatsäch ein paar Schritte weiter). Dann würde auch die Plastik-Umverpackung der Kaffeebohnen wegfallen…
Plastik gibt es natürlich nicht nur bei den Lebensmitteln. Wenn ich mich im Badezimmer so umsehe, stehen dort mehr Plastiflaschen, als mir lieb ist. Leider hab ich noch keine Alternative gefunden. Bodylotions und andere Pflegeprodukte finde ich nur in Kunststoffflaschen. Wenigstens achte ich darauf, dass die Flaschen recycelt werden können und dass ich nicht mehr kaufe, als unbedingt nötig.
Wenig Fleisch und nicht aus Massentierhaltung
Ich bin keine Veganerin – dazu esse ich zu gern Eier, Käse und andere Milchprodukte. Und einige Male im Jahr hab ich Appetit auf ein schönes Stück Lammfilet.
Aber: Fleisch, Eier und Milchprodukte müssen aus artgerechter Tierhaltung kommen. Mir wird schlecht, wenn ich an die Schweine denke, eingezwängt und gestresst auf Spaltenböden mit wenig Sonnenlicht. Oder die Hühner, die sich eng eingepfercht die Federn aushacken. Die anderen Argumente gegen die Massentierhaltung sind bekannt: Umweltverschmutzung durch Ammoniak. Nitrat im Grundwasser, Zerstörung der Regenwälder, Antibiotikaresistenzen oder hohe Treibhausgasemissionen.
Eiweiß hole ich mir überwiegend aus Hülsenfrüchten, Nüssen und gelegentlich Fisch. Apropos Fisch: Am liebsten esse ich Lachs – aber ich weiß auch, dass dieses Thema wegen der Überfischung problematisch ist.
Keine verarbeiteten Lebensmittel essen
Unsere Lebensmittelindustrie sehe ich als Riesenproblem. Überall steckt Zucker drin und diverse mehr oder weniger ungesunde Zusatzstoffe. Kein Wunder, dass seit 20 Jahren Diabetes Typ 2 und Adipositas in den Industrieländern zugenommen haben. Die Folge: Noch mehr Einsatz von Medikamenten, die sonst nicht nötig gewesen wären.
Ich vermeide so gut es geht verarbeitete Lebensmittel, esse frisches Gemüse und Obst oder im Winter auch mal Tiefkühlkost. Saucen & Co bereite ich selber zu. Mit einem gutem Olivenöl und Kräutern schmeckt mir jeder Salat. Chips und andere leckere Knabbersachen hab ich mir abgewöhnt. Falls ich doch mal Appetit aufs Knabbern hab, knack ich ein paar Mandeln oder Nüsse.
Als weiteres Problem der fabrikmäßig hergestellten „Lebensmittel“ sehe ich die Verwendung von Zusätzen, für die massenweise Regenwäldern abgeholzt werden. Das Palmöl ist so ein Zusatz. Es gibt kaum ein verarbeitetes Lebensmittel ohne dieses „billige“ Öl. Auch in vielen Kosmetika steckt Palmöl. Tiere wie Orang Utans finden durch die Abholzung keinen Lebensraum mehr und auch aus Klimaschutzgründen ist die Rodung der Regenwälder eine Katastrophe.
Lokale Erzeuger bevorzugen
Diesen Punkt konsquent einzuhalten fällt mir weniger leicht als gedacht. Olivenöl, Zitronen, Kaffee oder Tee – ohne die Lieferungen aus anderen Ländern kommen wir kaum in den Genuß dieser Lebensmittel.
Aber ich kann an dieser Problemschraube drehen: Wenn ich mich überwiegend von Produkten ernähre, die in meiner näheren Umgebung angebaut werden. Oder die wenigstens aus Ländern in unserer Nachbarschaft kommen.
Zum Glück habe ich einen guten Edeka um die Ecke, der viele Produkte von Erzeugern aus dem Landkreis Lüneburg und aus angrenzenden Bereichen anbietet (Gemüse, Kohl, Salate, Kräuter, Obst, Honig, Käse, Senf und vieles mehr). Und ich versuche, nach Möglichkeit saisonal einzukaufen.
Übrigens: Die leckere Avocado hab ich von meiner Liste beliebter Gemüsesorten bzw. Obstsorten gestrichen (Spoiler: Avocado gehört zu den Beeren ;-)) Avocodos sind zwar super gesund und schmecken herrlich – aber die Frucht ist leider ein Wassersauger: Für 3 Avocados werden 1000 bis 1500 Liter Wasser verbraucht! Die Menschen in den Anbaugebieten müssen leiden, weil ihnen das nötige Wasser zum Leben geraubt wird. Na ja, und dann noch der lange Flug…
Weniger Klamotten kaufen, dafür nachhaltiger
Zum Glück ist „Shoppen gehen“ überhaupt nicht mein Ding. Umkleideaktionen in Klamottenläden hasse ich. Spontankäufe von Pullovern oder Shirts gibt es deshalb bei mir selten.
Viele meiner Sachen kaufe ich nachhaltig. Das heißt: Klamotten, die lange halten und die in Europa unter fairen Bedingungen produziert wurden. Und die möglichst aus Biobaumwolle bestehen.
Im Laufe der Jahre sind einige Klamotten zusammengekommen, die ich nicht mehr trage, die aber immer noch gut sind. Die bringe ich zum „Zeughaus“, wo sie weiterverkauft werden.
Weniger duschen (Wasser sparen)
Ein Morgen ohne Dusche? Bis vor kurzem für mich undenkbar! Beim Duschen bin ich immer herrlich wach geworden und – netter Nebeneffekt: Unter dem klopfenden Wasserstrahl habe ich tolle kreative Ideen.
Das ist Vergangenheit. Seitdem die Heizkosten ins Irrsinnige gestiegen sind, mach ich Katzenwäsche und dusche 2 Mal in der Woche. Das reicht und schont die Haut. Und schont zugleich unsere wertvollste Ressource: Wasser.
Apropos Wasser: Ein Teil meiner täglichen Wasserration kommt aus der Leitung. Morgens trinke ich ein Glas warmes Leitungswasser mit einem Spritzer Limone (soll angeblich den Stoffwechsel ankurbeln). Wenn ich wenigstens teilweise Mineralwasser durch Leitungswasser ersetze, sparen wir jede Menge Flaschen – und damit Produktion, Transport und Reinigung der Flaschen.
Energie sparen
Inzwischen habe ich (fast) sämtliche Leuchtmittel gegen energiesparende LEDs ausgetauscht. Zum Glück gibt es inzwischen auch warmweiße LED-Lampen. Beim Kochen achte ich darauf, dass ich die Restwärme der Herdplatten verwende (früher runterschalte) und dass ich Deckel auf die Töpfe lege. Na ja, außerdem bin ich eh Fan von Rohkost. Deshalb koche ich eher selten.
Keine Flüge und wenig Autofahrten
Kannst du dir vorstellen, dass ich noch nie geflogen bin?
Ich meine natürlich in einem Flugzeug.
Okay, ich geb’s zu: weniger aus Klimaschutzgründen. Ich hab grauenhafte Flugangst. Trotzdem sehe ich diesen ganzen Flugtourismus kritisch. Muss man seinen Urlaub unbedingt auf den Malediven verbringen? Oder jedes Jahr auf Mallorca?
Und was ist mit den schwimmenden Städten, den Kreuzfahrriesen. Muss das wirklich sein? Wo soll diese Entwicklung hinführen? Ich kann dem Massentourismus wenig positives abgewinnen. Sicher, er ist für viele Länder eine wichtige Einnahmequelle. Aber zu welchem Preis?
Die letzten Jahre hab ich meine Urlaube an der Nordsee verbracht (dieses Jahr an der Ostsee). Ich kann prima entspannen, muss nicht weit fahren und vor Ort genießen wir die gute Luft auf ausgedehnten Fahrradtouren und Strandspaziergängen.
Geräte möglichst lange gebrauchen
Kennst du auch Leute, die sich jedes Jahr ein neues Handy zulegen? Ist leider ein Trend geworden: Immer der neueste, heiße Scheiß.
Ich halte die abgelegten Handys von meinem Mann in Ehren. Die nutze ich so lange, bis wirklich kein Betriebssystem oder keine App mehr läuft. Inzwischen ist das iPhone 14 auf dem Markt. Brauche ich nicht: Mein iPhone 8 läuft wie geschmiert und ist handlich klein und praktisch.
Mein Fahrrad hab ich vor 20 Jahren gekauft. Ein gutes, teures Markenrad. Damit fahre ich heute immer noch. Und wenn es irgendwo hakt, bringe ich das gute Stück zur Werkstatt und lass Teile reparieren oder austauschen. Zusätzlich kommt das Rad regelmäßig zur Wartung.
Auch meine Arbeitsrechner, die Macs, nutze ich so lange wie möglich. Mein schöner weißer iMac schläft nun irgendwo in einer Ecke, weil wegen des Prozessorwechsels bei Apple leider nichts mehr lief. Okay, die Retinadisplays der neuen Modelle sind natürlich unschlagbar scharf, da kann das alte Ding nicht mithalten.
Einen Fernseher haben wir auch: Mein Bruder hat mir ein älteres, gebrauchtes Teil besorgt. Reicht völlig.
Nur umweltfreundliche Putzmittel benutzen
Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt.
Wie viele giftige Chemikalien landen in unseren Gewässern, nur weil uns die Kosmetik- und Waschmittelindustrie weißmachen will, dass wir all den Mist brauchen?
Mein Mann und ich nutzen im Haushalt Grüne Seife, Essigessenz, Natron und Zitronensäure. Nur gelegentlich mal Scheuermilch. Allerdings haben wir dazu eine gute Alternative gefunden: einen Putzstein.
Was mich noch nervt: Geschirrspülpulver. Hier suche ich eine Alternative, die einigermaßen umweltfreundlich ist. Neulich hab ich eine Tüte (Mist: wieder Plastik) in den Spender gefüllt. Der beißende, scharfe Geruch des Pulvers hat mich fast zum Niesen gebracht (das kann doch nicht gesund sein, oder?)
Überhaupt – Gerüche:
Ich verstehe die Menschen nicht. Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in meinem Lieblingscafé. Ein Paar geht an den Tisch vor mir und setzt sich. Der Stuhl des Mannes ist zwei Meter von mir entfernt. Beide sind in einer schweren und süßlichen Parfumwolke gehüllt. Langsam beißen sich die Duftmoleküle in meine Nasenschleimhäute. Meine Nase fängt heftig an zu jucken (und nein: Ich habe keine Parfumallergie). Ich mag Parfums, diskret aufgetragen können Menschen wunderbar duften. Nur: Muss man mit seinen Duftwässern die Nase anderer Menschen anschreien?
Aber es sind ja nicht nur die Parfums, mit denen Menschen sich einhüllen: Wenn ich durch die Straßen gehe und Menschen begegne, kommt mir oft ein anderer penetranter Geruch entgegen: Weichspüler. Ein Zusatz, der meiner Meinung nach komplett überflüssig ist und die Gewässer zusätzlich belastet.
Dabei gibt es einen einfachen Trick gegen kratzige Wäsche: Ein Schuß Essigessenz ins Spülwasser, und die Wäsche wird wunderbar weich. Und keine Angst: Die Wäsche riecht nicht nach Essig.
Je natürlicher wir putzen und waschen, desto besser für die Umwelt. Und der Clou: Je weniger Putzkram ich einsetze, desto weniger Plastikmüll verbrauche ich.
Und damit schließt sich mein Plastik-Kreis 😉
Welche Schritte kennst du, um die Umwelt zu schonen?
Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?
Hast du eine besondere Herausforderung für dich gelöst?
Schreib unten im Kommentar, welche Gedanken du zur Nachhaltigkeit hast. Ich freue mich auf dich.