Website Konzept – Definition, Beispiel und strategische Grundlagen

Website Konzept – Definition, Beispiel und strategische Grundlagen

Ein Website Konzept entscheidet darüber, ob eine Website Orientierung gibt oder verwirrt.

Für mich als Webdesignerin heißt das: Das Konzept klärt für mich und die Kundin die Struktur, das Angebot und die Zielgruppe. Bevor ich auch nur einen Gedanken an Gestaltung und Technik verliere.

Ein Website Konzept ist die strategische Grundlage einer Website. Es legt fest,

  • für wen die Seite gedacht ist,
  • welche Inhalte im Mittelpunkt stehen und
  • wie Besucher durch die Website geführt werden.

Erst wenn diese Struktur steht, beginne ich damit, das Design umzusetzen (das sich übrigens auch teilweise erst aus dem Konzept ergibt).

Stell dir vor, du möchtest dein Traumhaus bauen. Würdest du einfach zum Baumarkt fahren, wahllos Ziegel, Fenster und eine schicke Haustür kaufen und auf der grünen Wiese anfangen zu mauern? Wohl kaum. Du hättest vermutlich erst einmal einen Bauplan. Du würdest überlegen: Wie viele Zimmer brauche ich? Wo soll die Küche hin, wie groß wird das Wohnzimmer, wieviel WCs brauche ich.

Genau das ist ein Website-Konzept.

Es ist die gedankliche Vorarbeit, bevor das erste Design-Element gewählt oder die erste Zeile Programmircode geschrieben wird. Es entscheidet darüber, ob deine Besucher sich bei dir sofort zurechtfinden oder ob sie verwirrt im Flur stehen bleiben.

Wie so ein Konzept in der Praxis aussieht, zeige ich dir am Beispiel einer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, einer Kundin von mir.

Was ist ein Website-Konzept eigentlich?

Ein Website-Konzept (oft auch Homepage-Konzept oder Website-Konzeption genannt) ist das Fundament deiner Seite. Hier klären wir die strategischen Grundlagen, lange bevor wir uns über Farben, Schriften oder technische Spielereien wie Pagebuilder Gedanken machen.

In dieser Phase stellen wir uns die wirklich wichtigen Fragen:

  • Die Zielgruppe: Wer soll sich hier angesprochen fühlen?
  • Welche Inhalte stehen im Mittelpunkt?
  • In welcher Reihenfolge sollen die Inhalte gesehen werden?
  • Welche Fragen müssen in wenigen Sekunden beantwortet werden?
  •  Welche Informationen können später kommen?

Man kann ein Konzept nicht direkt sehen – so wie man das Fundament eines Hauses nicht sieht, wenn es erst einmal steht. Aber du merkst sofort, wenn das Konzept fehlt: Die Seite wirkt unruhig, die Botschaft schwammig, Bilder verwirren, Texte führen in die Irre – und der rote Faden fehlt völlig.

Website Konzept: ein Beispiel aus der Praxis

Dass ein gutes Konzept nicht kompliziert sein muss, zeige ich anhand einer bestehenden Website. Es ist die Website für eine Psychotherapeutin, eine Kundin von mir, die in Lüneburg eine Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie führt. Auf der Website gibt es kein Schnickschnack: Keine Downloads, keine komplexen Verkaufs-Funnel, nicht einmal Blogartikel. Und trotzdem funktioniert die Seite für ihren Zweck. Warum?

Weil das Konzept glasklar war:

  • Vertrauen aufbauen: Eltern und Jugendliche müssen sich sofort sicher fühlen.
  • Struktur: Wo ist die Praxis? Wie läuft das Erstgespräch ab?
  • Gewichtung: Die Kontaktinformationen müssen so leicht zu finden sein wie der Lichtschalter neben der Tür.

Obwohl die Technik dahinter und das Design wichtig sind, macht erst die vorherige Planung aus der Website ein echtes Werkzeug für die Kundin.

Website Konzept am Beispiel einer Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche

Die Ausgangssituation: Weniger ist manchmal mehr

Dieses Beispiel stammt direkt aus meinem Büroalltag. Ich habe die Website für die Praxis von der ersten Idee bis zur fertigen Seite konzeptionell begleitet und umgesetzt.

Auf den ersten Blick wirkt die Seite fast schon radikal schlicht: Du findest dort keine Blogartikel, keine PDFs zum Runterladen und keine komplizierte Technik-Maschinerie im Hintergrund. Und genau diese Schlichtheit zeigt perfekt, was ein gutes Konzept eigentlich leistet. Es ist wie bei einem gut geplanten Bungalow: Alles ist auf einer Ebene, ohne Stolperfallen.

Die Therapeutin arbeitet mit einer sensiblen Gruppe von Menschen:

Babys und ganz kleinen Kindern
Schulkindern
Jugendlichen
Besorgten Eltern

Warum „einfach machen“ hier nicht funktioniert hätte

Eine Website für ein psychotherapeutisches Angebot ist  eine echte Herausforderung für die Planung.

Menschen, in diesem Fall Eltern, kommen oft mit einer großen Last an Sorgen auf die Website. Jugendliche dagegen spüren vielleicht eher Widerstand, Scham oder ziehen sich zurück. Die einen brauchen sofort Hilfe, die anderen wollen erst einmal ganz vorsichtig aus der Distanz gucken, wer da eigentlich hinter der Praxistür steckt. Das heißt, dass wir bei der Planung der Website die Sprache und Atmosphäre der Website besonders berücksichtigen müssen.

Bevor wir also Farben und Schrift definiert haben, musste das Website-Konzept diese harten Nüsse knacken:

  • Der erste Kontakt: Wer soll sich beim Öffnen der Seite als Erstes „gemeint“ fühlen?
  • Die Atmosphäre: Wie schaffen wir es, über den Bildschirm eine Hand zu reichen und Vertrauen aufzubauen?
  • Die Sprache: Wie viel Fach-Chinesisch ist nötig, um Kompetenz zu zeigen, und wie viel Gefühl brauchen wir, um die Menschen wirklich zu erreichen?

Ohne diese strategische Vorarbeit wäre die Website ein beliebiges Durcheinander geworden – wie ein Haus, bei dem man nach Durchschreiten der Haustür sofort im Schlafzimmer steht. Erst das Konzept sorgt dafür, dass jeder Besucher genau dort abgeholt wird, wo er gerade steht.

Die Startseite: Emotion vor Methode

Die Überschrift (H1) ist klar und direkt: „Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche“. Aber der Satz darüber ist der eigentliche Türöffner: „Wenn Lachen stiller wird“.

Das ist kein nettes Design-Element und keine bloße Deko. Es ist eine überlegte, konzeptionelle Entscheidung. Die Website überfällt dich nicht mit medizinischen Diagnosen, komplizierten Therapieverfahren und auch nicht mit einem beliebigen „Herzlich Willkommen“. Sie beginnt mit einem Gefühl, das betroffene Eltern aus dem Herzen spricht und sie sofort berührt, die Eltern fühlen sich verstanden. Eine besorgte Mutter könnte sich angesprochen fühlen und denken: „Stimmt, mein Sohn lacht viel weniger.“ Und sie fühlt sich „abgeholt“, wo sie gerade steht. Das Konzept gibt hier die Richtung vor: Erst bauen wir eine menschliche Verbindung auf, danach liefern wir die sachlichen Fakten.

Die Navigation: Reduktion schafft Orientierung

In der Hauptnavigation finden wir nur sechs Punkte: Start, Psychotherapie, Kosten & Ablauf, Yoga, Über mich und Kontakt. Keine verschachtelten Untermenüs, in denen man sich wie in einem Raum mit 6 Türen verloren fühlt.

Gerade bei sensiblen Themen ist Klarheit das wichtigste Fundament. Zu viele Wahlmöglichkeiten erzeugen Unsicherheit – und wer unsicher ist, verlässt das Haus wieder. Jeder Raum in diesem „digitalen Haus“ hat eine klare Aufgabe:

Psychotherapie erklärt, wie gearbeitet wird.
Kosten & Ablauf sorgt für das sichere Gefühl, zu wissen, was auf einen zukommt.
Yoga ist ein schöner Bonus, der aber sauber im eigenen Regal steht.
Über mich lässt uns der Therapeutin virtuell die Hand schütteln.
Kontakt ist die offene Tür, durch die man leicht eintreten kann.

Diese Ordnung ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis intensiver Überlegungen.

Gewichtung und Transparenz

Auf der Seite „Psychotherapie“ finden sich Fachbegriffe wie EMDR oder I.B.T. Aber sie erschlagen niemanden. Aus dem Konzept heraus ist klar geworden und haben wir entschieden: Wir zeigen Fachkompetenz, aber wir übersetzen sie in eine Sprache, die Eltern auch dann noch verstehen, wenn sie vor Sorge kaum einen klaren Gedanken fassen können.

Auch bei „Kosten & Ablauf“ war uns absolute Klarheit wichtig. Erstgespräch, Dauer, Honorar – alles liegt offen auf dem Tisch. In einer Branche, in der die Unsicherheit oft groß ist, ist diese Transparenz keine Nebensache, sondern das wichtigste Möbelstück für den Vertrauensaufbau.

Die Struktur einer Website verständlich planen

Struktur bedeutet: Hierarchie schaffen. Bei der Praxis-Website haben wir das Menü bewußt auf sechs Punkte reduziert. Wir haben uns gefragt: Was muss nach ganz links, was ist zweitrangig? Für Eltern ist die Frage nach den ‚Kosten & Ablauf‘ oft zentral, deshalb hat dieser Punkt einen prominenten Platz relativ weit links bekommen.

Die Hierarchie der Website beginnt nämlich schon beim Menü: Welcher Menüpunkt gehört an erste oder zweite Stelle? Welcher kann ganz nach rechts (in unserer westlichen Kultur lesen wir von links nach rechts). Und wohin gehören Menüpunkte, die den Besucher zunächst nicht interessieren, wie das Impressum?

  • Welche Inhalte sind zentral, welche untergeordnet?
  • Wie hängen die Seiten logisch zusammen?
  • Gibt es Inhalte, die über ein Untermenü erreichbar sein können?
  • Ist ein komplexes Menü nötig oder ist eine radikale Reduktion sinnvoller?

Eine gute Struktur ist angewandte Besucherführung. Wenn wir hier zu kreativ sind, verlieren wir schnell Besucher. Wenn die Besucher erst suchen müssen, wo sie klicken sollen, sind sie schneller weg, als uns lieb ist. In der Konzeptionsphase sollte sich die Struktur so weit vereinfachen lassen, dass wir sie auf einem Blatt Papier skizzieren können

Wenn du die Struktur deiner Seite nicht einfach erklären kannst, ist sie für deine Besucher meist noch zu kompliziert.

Website Konzept vs. Sitemap vs. Website Strategie

Diese Begriffe werden oft in einen Topf geworfen, dabei haben sie ganz unterschiedliche Aufgaben im Bauplan:

Begriff Worum geht es? Das Ziel
Website Konzept Struktur, Gewichtung, Besucherführung Klarheit
Sitemap Reine Liste aller Seiten Orientierung
Website Strategie Das „Warum“ hinter der Seite Geschäftliches Ziel

Stell es dir so vor:

  • Die Strategie beantwortet die Frage, warum du überhaupt baust (wohnen oder arbeiten?).
  • Die Sitemap ist die Liste der Baumaterialien.
  • Und das Konzept ist der architektonische Plan, der festlegt, in welcher Reihenfolge man die Räume betritt.

Ohne Strategie fehlt die Richtung, ohne Konzept herrscht Chaos in der Bude.

Welche Bestandteile gehören in ein Website Konzept?

Ein Konzept ist keine bunte Zeichnung, sondern ein Paket aus bewußten Entscheidungen:

  • Zielgruppe: Wer steht vor der Tür und was brennt diesen Menschen auf der Seele?
  • Kernangebot: Was ist das Herzstück und was ist nur Beiwerk?
  • Struktur: Welche Seiten brauchen wir wirklich, um die Geschichte zu erzählen?
  • Tonalität: Reden wir förmlich im Anzug oder einfühlsam auf Augenhöhe?
  • Transparenz: Wo finden die Besucher die Infos, die ihnen die Angst vor dem nächsten Schritt nehmen?

Der Aufbau eines Website Konzepts: Die Architektur deiner Inhalte

Der Aufbau beschreibt die innere Architektur deiner Website. Bei der Praxis-Website bedeutete das konkret: Wir haben entschieden, dass die Seite ‚Psychotherapie‘ das tragende Element ist, während das Zusatzangebot „Yoga“ eine ergänzende Unterseite bekommt. Auf der Startseite stehen nicht alle Details, sondern nur das, was Eltern sofort verstehen müssen. Dieser Aufbau sorgt dafür, dass Besucher intuitiv wissen, wo sie sind. Ohne diese Architektur wäre die Seite nur eine lose Sammlung von Texten ohne Führung.

Wir fragen uns also zuerst:

  • Welche Hauptseiten bilden das Grundgerüst?
  • Welche Kernbotschaften müssen auf der Startseite platziert werden?
  • Welche Themen sind so spezifisch, dass sie eigene Unterseiten benötigen?
  • In welcher Reihenfolge sollen die Besucher die Informationen sehen?

Ein guter Aufbau fühlt sich für den Besucher selbstverständlich an. Die Nutzer verstehen intuitiv, wo sie sich befinden. Diese Klarheit sorgt für eine längere Verweildauer auf der Website.

Der Ablauf einer Website-Konzeption: Strategie vor Technik

Ein gutes Ergebnis entsteht nicht durch Zufall, sondern in einer festen Reihenfolge. Bevor die Therapeutin und ich ein Design überlegten, haben wir die Zielgruppe (besorgte Eltern, Jugendliche) definiert und das Ziel der Seite (Vertrauen und Kontakt) festgelegt. Erst ganz am Ende kamen Gestaltung und Technik ins Spiel. Dieser strukturierte Ablauf trennt die Denkprozesse voneinander. Auch wenn schon vorher ein vages Farbschema im Kopf war, spielte das Design noch keine Rolle. Das Konzept verhindert, dass man sich im Designdschungel oder Details verliert, bevor man überhaupt weiß, was man sagen will.

  • Zielgruppe definieren: Wen willst du erreichen und welche Fragen bringen diese Menschen mit?
  • Funktion und Ziel festlegen: Was ist die Hauptaufgabe deiner Website?
  • Struktur entwickeln: Wie sieht die Seitenarchitektur aus?
  • Umsetzung: Erst wenn das Gerüst steht, folgen Text, Gestaltung und die technische Einrichtung mit WordPress.

Dieser Prozess spart Zeit und Nerven, da er verhindert, dass man zwischen Design-Fragen und technischen Einstellungen wie Plugins hin- und herspringt.

Wer den Ablauf einhält, vermeidet teure Korrekturschleifen und baut auf einem stabilen Fundament.

Wie umfangreich ist ein Website Konzept – und wie lange dauert es?

Keine Sorge: Du musst kein 30-seitiges Buch schreiben. Bei einer kleinen Website reicht oft ein kurzer, aber präziser Plan. Wichtig ist nicht der Umfang des Dokuments, sondern die Klarheit im Kopf.

Je komplexer Angebot, Zielgruppen oder Struktur, desto intensiver wird die Vorarbeit.

Gedankliche Präzision braucht am Anfang etwas Zeit. Wieviel, das hängt immer von der Größe der Website oder der Komplexität des Angebots ab. Auf jeden Fall spart das Website Konzept später viele Korrekturschleifen oder teure Umbaumaßnahmen an der fertigen Website.

Website planen statt einfach loslegen: Die strategische Abkürzung

Viele machen den Fehler, direkt ein schickes Theme zu kaufen und die Inhalte dann dort irgendwie ‚hineinzuquetschen‘. Vor allem mein bevorzugtes Theme, Divi, bietet fast zahllose Designvorlagen. Alle schick und modern. Das Problem ist: Mit solchen Designs werden dem Angebot Kleider übergestülpt, die vielleicht nicht passen.

Bei der Website für die Kinderpsychotherapeutin war es umgekehrt: Wir haben erst die Suchintention (wonach suchen Eltern in Lüneburg?) und die Prioritäten geklärt. Das schafft eine enorme Ruhe im gesamten Entstehungsprozess. Planung ist kein Umweg, sondern die Abkürzung zu einem Ergebnis, das wirklich professionell wirkt.

Eine fundierte Planung bedeutet:

  • Ziele definieren: Was soll nach dem Besuch der Seite passieren?
  • Inhalte priorisieren: Die wichtigsten Infos zuerst.
  • Navigation festlegen: Ein logischer Pfad für den Nutzer.
  • Suchintention berücksichtigen: Was geben Menschen bei Google ein, um dich zu finden?

Planung verhindert, dass Inhalte mühsam an ein fertiges Design angepasst werden müssen. Das schafft Ruhe im Entstehungsprozess und führt zu einem Ergebnis, das deutlich professioneller wirkt – selbst bei einer sehr einfachen technischen Umsetzung.

Planung ist kein Umweg, sondern die Abkürzung zu einer Website, die deine Ziele wirklich erreicht.

Typische Fehler bei der Website-Konzeption

Oft wird versucht, es jedem recht zu machen. Das sieht man der Website an:

  • Alle sollen angesprochen werden.
  • Nebenangebote werden gleichrangig platziert.
  • Die Startseite wird überladen.

Oder das Design wird vor der Struktur entschieden. Was immer dann passiert, wenn man fertige  „Branchen-Layouts“ für seine Website wählt. Dann werden die Inhalte dem Design angepasst, obwohl sie vielleicht ein völlig anders Umfeld brauchen, weil die Aussage des Textes von einem anderen Design besser unterstützt werden würde.

Was ich auch oft sehe: Ausgerechnet die Startseite enthält zu viele Informationen und Grafiken. Das führt dazu, dass den Besuchern nicht klar ist, was eigentlich wichtig ist. Oder sie brauchen zu lange, um die für sie relevanten Informationen zu finden. Das Ergebnis wirkt unruhig – nicht weil die Designerin gepatzt hat, sondern weil das Fundament wackelt.

Fazit: Was ein gutes Website Konzept ausmacht

Ein Website Konzept ist kein theoretisches Dokument für die Schublade. Es ist die unsichtbare Architektur, die deine Besucher leitet. Im Beispiel der Therapeutin sehen wir: Die Ruhe und Klarheit der Seite ist kein Zufall des Designs, sondern das Ergebnis von Planung.

Dein eigenes Website-Konzept entwickeln

Viele Selbstständige beginnen mit dem Design ihrer Website – und merken erst später, dass Struktur und Inhalte nicht zusammenpassen.

Wenn du dein Website-Konzept von Anfang an sauber entwickeln möchtest, findest du hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

→ Website Konzept erstellen – 9 strategische Punkte

Oder du gehst den Weg gemeinsam mit mir:
Ich entwickle mit dir die Struktur, Inhalte und Besucherführung deiner Website, bevor wir sie in WordPress umsetzen.

→ Website planen lassen

Häufige Fragen zum Website Konzept

Website Konzept erstellen – 9 strategische Punkte für eine erfolgreiche Website

Website Konzept erstellen – 9 strategische Punkte für eine erfolgreiche Website

Warum viele Websites ohne Konzept nicht funktionieren

Was macht eigentlich eine erfolgreiche Website aus?
Kurz gesagt: Sie bringt dir Kunden.

Aber wie wird eine Website erfolgreich? Was konkret muss ich tun, damit sie nicht nur gut aussieht, sondern tatsächlich arbeitet? Damit sie sichtbar wird, Vertrauen aufbaut und Anfragen vorbereitet?

Eine erfolgreiche Website setzt sich aus unzähligen kleinen Puzzleteilen zusammen, thematisch gruppiert in Inhalt, Design und Technik. Und damit all diese Teilchen ein erfolgreiches Ganzes ergeben, muss vorher sortiert und strukturiert werden.

In diesem Artikel erfährst du, wie du ein Website Konzept erstellen kannst – anhand von 9 strategischen Schritten aus meiner Praxis.

Das steht am Anfang jeder professionellen Website. Eine konvertierende Website beginnt nicht mit einem Theme und nicht mit Farben – sondern mit Vorüberlegungen. Denn das schönste Design und die modernste Technik nutzen nichts, wenn die Besucher auf der Website nicht finden, was sie suchen – oder nicht verstehen, warum sie bleiben sollten.

Was ist ein Website Konzept?

Ein Website-Konzept ist die strategische Grundlage einer Website. Es klärt Zielgruppe, Struktur, Inhalte, Suchintention und technische Umsetzung – bevor Gestaltung beginnt. Und genau hier liegt der Unterschied: Eine Sitemap ist noch kein Website-Konzept. Ein schönes Layout ersetzt keine Struktur. Und ein Relaunch ohne gedankliche Vorarbeit bleibt Kosmetik.

Ein gutes Website Konzept ist die Blaupause für deine Online-Präsenz. Es ist Plan und strategische Grundlage deiner Website. Es beantwortet die grundlegenden Fragen:

Für wen ist diese Website gedacht?
Welches Kernangebot steht im Mittelpunkt?
Welche Botschaft soll zuerst verstanden werden?
Welche Seiten braucht es wirklich?
Wie werden Inhalte gewichtet?
Welche Handlung soll vorbereitet werden?

Website Konzept erstellen: Der strategische Ablauf

Wenn wir ein Website Konzept erstellen, strukturieren wir Inhalte, bevor sie gestaltet werden. Es legt die Seitenarchitektur fest und definiert Prioritäten. Es sorgt dafür, dass deine Website nicht nur gut aussieht, sondern klar führt.

Und vor allem:
Es sorgt dafür, dass deine Website deinem heutigen Business entspricht – nicht der Version von vor fünf Jahren.

Warum ich heute keine Website mehr ohne Konzept starte

Als ich vor 20 Jahren begann, Websites umzusetzen, musste ich erst einmal Lehrgeld zahlen. Ich habe intuitiv gearbeitet. Iterativ. Und ich dachte, das reicht.

Was brauche ich?
Was habe ich?
Eine kurze Skizze reicht doch.

Die Idee und das Layout hatte ich im Kopf.
Ein Konzept? Wieso das denn?

Blöd nur: Noch während ich an der Technik saß, kamen neue Design-Ideen. Dann fiel mir eine Textänderung ein. Ein Bild hier, ein Abschnitt dort. Und plötzlich passte die Struktur nicht mehr.

Also zurück an den Code.
Ich bin hin- und her gesprungen zwischen Inhalt, Gestaltung und Technik.

Drei völlig unterschiedliche Bereiche.

Ergebnis: Stress. Und Zeitverlust.

Heute weiß ich: Nicht die Technik war das Problem. Nicht das Design. Nicht einmal der Inhalt.

Es fehlte die Architektur davor.

Und genau das ist die konzeptionelle Grundlage.

  • Es trennt Denkprozesse voneinander.
  • Es bündelt Entscheidungen.
  • Es schafft eine logische Reihenfolge,

Eine Website entsteht nicht dadurch, dass man Module verschiebt.
Sie entsteht dadurch, dass man vorher Klarheit schafft.

Seitdem starte ich kein Projekt mehr ohne diese gedankliche Vorarbeit.
Und ich empfehle das auch niemandem, der seine Website als Instrument für sein Business begreift.

Beispiel aus meiner Praxis: Website-Konzept für eine Ernährungsberaterin

In diesem Artikel geht es mir nicht um Theorie, sondern um meine konkrete Arbeitsweise. Ich zeige dir, welche strategischen Fragen ich vor jedem Projekt kläre – lange bevor Design oder Technik ins Spiel kommen.

  • Was mache ich als allererstes, bevor ich eine Website aufbaue?
  • Welche Entscheidungen treffe ich, bevor auch nur ein Layout entsteht?

Das Beispiel ist die Website einer Ernährungsberaterin für Frauen in den Wechseljahren.

Bevor ich nur einen Pixel schiebe, kläre ich gemeinsam mit der Kundin die Grundlagen: Zielgruppe, Gewichtung der Angebote, Positionierung, Struktur.  Ich mache mir Notizen. Ich zeichne Skizzen. Aber nicht, um eine hübsche Sitemap zu basteln – sondern um die Architektur festzulegen. Diese Vorarbeit ist kein Beiwerk. Sie ist der Plan. Ähnlich dem Grundriss zum Bau eines Hauses.

Stimmt der Grundriss nicht, hilft später auch die schönste Fassade nichts.

Wenn ich mit einer Kundin ein Website Konzept erstellen will, gehe ich strukturiert vor. Diese 9 strategischen Punkte kläre ich in jedem Projekt.

1. Zielgruppe konkretisieren – Für wen ist diese Website wirklich gedacht?

Bevor ich mit Kundinnen über Ziele, Seiten oder Angebote spreche, klären wir zuerst die Zielgruppe.

Das ist immer der erste Schritt. Manchmal ist die Zielgruppe schon klar formuliert, wie bei meiner Kundin, der Ernährungsberaterin für Frauen in den Wechseljahren. In diesem Fall wussten wir zu Beginn zumindest, in welche Richtung wir denken. Oft genug jedoch sind die Zielgruppen deutlich unklarer.

Dann überlegen wir in die Tiefe. Das Website Konzept spiegelt diese Überlegungen wider – nicht nur in Worten, sondern später in Struktur, Gewichtung und Tonalität.
Doch auch bei meinem Beispiel reicht „Ich begleite Frauen“ nicht. „Ich arbeite mit Frauen, die sich gesünder ernähren möchten“ ebenfalls nicht.

Das sind Beschreibungen. Aber noch keine strategische Grundlage für eine Website.

Eine Website spricht nie „alle“ an. Sie spricht immer eine klar definierte Menschengruppe an – oder sie bleibt austauschbar.

Warum „alle“ für Google und für deine Positionierung „niemand“ bedeutet

Bei der Ernährungsberaterin für Frauen in den Wechseljahren klingt die Zielgruppe zunächst klar. Doch auch hier stelle ich weitere Fragen.

  • Wie alt sind diese Frauen?
  • In welchem Umfeld leben sie?
  • Stehen sie mitten im Berufsleben oder in einer Phase des Umbruchs?
  • Kommen sie mit akuten Beschwerden wie Schlafproblemen, Gewichtszunahme oder Hitzewallungen – oder suchen sie präventive Begleitung?
  • Wollen sie medizinisch fundierte Erklärungen oder eher praktische, alltagstaugliche Lösungen?

Diese Differenzierungen entscheiden darüber, wie die Website später klingt, welche Beispiele gewählt werden, welche Begriffe wir verwenden und wie tief wir in bestimmte Themen einsteigen. Eine berufstätige Frau, die zwischen Job, Familie und eigener Gesundheit jongliert, liest anders als eine Frau, die Single ist und Zeit hat, sich intensiv in Fachliteratur einzulesen.

Gerade wenn die Zielgruppe noch nicht klar ist, nehme ich mir an dieser Stelle Zeit. Wir schauen uns bisherige Kundinnen an, sprechen über gelungene und weniger gelungene Projekte, über Gespräche, die gut verliefen – und über solche, die anstrengend waren. Oft zeigt sich dabei sehr deutlich, mit wem meine Kundin wirklich arbeiten möchte – und mit wem nicht.

Erst wenn diese Zielgruppe klar vor Augen steht, kann ich weiterdenken. Denn von ihr hängt alles Weitere ab:

  • die Funktion der Website
  • die Gewichtung der Angebote
  • die Struktur
  • die Sprache
  • das Bildkonzept
  • das Design

Ohne diese Grundlagen könnte ich zwar eine Website bauen. Aber keine, die gezielt Vertrauen aufbaut, die Positionierung stärkt und langfristig die richtigen Anfragen anzieht.

Für mich beginnt ein Website Konzept deshalb immer mit der Frage:

Für wen genau machen wir das hier?

2. Was machen direkte Wettbewerber? Ein strategischer Realitätscheck

Nachdem wir die Zielgruppe geklärt haben, schaue ich zur Seite: die Mitbewerber.

Nein, nicht um zu kopieren. Eine Markanalyse gehört dazu: Wir müssen das Spielfeld verstehen, auf dem sich meine Kundin bewegt.

Bei der Ernährungsberaterin für Frauen in den Wechseljahren heißt das konkret: Ich google.

„Ernährungsberatung Wechseljahre“, „Ernährungsberaterin Hormonbeschwerden“, vielleicht auch regional kombiniert mit einer Stadt. Ich sehe mir an, wer gut sichtbar ist, wie diese Websites aufgebaut sind und welche Sprache dort gesprochen wird.

Sehr schnell erkenne ich Muster. Bestimmte Begriffe tauchen immer wieder auf: „ganzheitlich“, „individuell“, „natürlich“, „im Einklang mit deinem Körper“. Das sind keine falschen Begriffe – aber wenn alle sie verwenden, werden sie beliebig, austauschbar.

Auch die Bildwelt wiederholt sich: lachende Frauen mittleren Alters, Kräuter, Teetassen, viel Grün. Wenn alles ähnlich klingt und ähnlich aussieht, entsteht kein klarer Unterschied. Und genau dort beginnt die strategische Entscheidung.

Passt unsere definierte Zielgruppe in dieses Bild – oder setzen wir bewusst einen anderen Akzent? Wenn alle weich und „wohlfühlig“ auftreten, kann es sinnvoll sein, stärker auf Klarheit und Struktur zu setzen. Wenn viele sehr medizinisch argumentieren, kann eine zugänglichere, alltagstaugliche Sprache ein Unterschied sein. Der Blick auf die Mitbewerber hilft uns auch dabei, Überfrachtung zu erkennen. Manche Websites versuchen, alles gleichzeitig abzudecken: Wechseljahre, Darmgesundheit, Gewichtsreduktion, Stressmanagement, Nahrungsergänzung, Rezepte, Workshops.

Auf den ersten Blick wirkt das umfangreiche Angebot attraktiv. Auf den zweiten Blick wird es unübersichtlich. Das bedeutet: Wir prüfen nicht nur, wo sich meine Kundin einordnet – sondern wo sie sich bewusst positionieren möchte.

Vielleicht liegt ihre Stärke genau darin, sich ausschließlich auf ein klar umrissenes Thema zu konzentrieren. Vielleicht ist es ihre ruhige, strukturierte Art. Vielleicht ihr wissenschaftlicher Hintergrund. Vielleicht ihre Erfahrung in der Lebensmittelindustrie.

Positionierung ist keine zufällige Eigenschaft. Sie ist eine Entscheidung.

Diese Analyse ist kein großes Marktforschungsprojekt. Sie ist ein realistischer Abgleich zwischen Zielgruppe, Markt und eigener Haltung.

Wir schauen uns an, was bereits da ist – und entscheiden dann bewusst, wie unsere Website darin bestehen soll. Erst danach gehe ich wieder zurück und definiere mit der Kundin genauer, welche Funktion ihre Website im Vergleich zu anderen übernehmen soll.

So entsteht aus Zielgruppe und Marktbeobachtung eine fundierte Grundlage für den nächsten Schritt.

3. Ziel und Funktion der Website: Welche Aufgabe soll deine Website erfüllen?

Bevor ich über Seiten spreche, kläre ich mit meiner Kundin zuerst eine grundlegende Frage:

Wofür ist diese Website eigentlich da?

Das klingt banal. Ist es aber nicht.

Viele antworten spontan: „Na ja, sichtbar sein.“ Oder: „Informationen bereitstellen.“ Manchmal auch: „Damit man mich findet.“

Doch das sind Zustände – keine strategischen Ziele.

Bei der Ernährungsberaterin für Frauen in den Wechseljahren frage ich konkreter. Möchte sie in erster Linie 1:1-Beratungen verkaufen? Gruppenprogramme? Einen Onlinekurs? Möchte sie Vorträge anbieten? Oder geht es ihr darum, über einen Newsletter langfristig Vertrauen aufzubauen?

Je nachdem verändert sich die gesamte Ausrichtung der Website. Eine Website kann sehr unterschiedliche Funktionen haben. Sie kann ein digitales Schaufenster sein, eine Terminmaschine, eine Vertrauensplattform oder eine Verkaufsseite. Sie kann informieren, vorbereiten, überzeugen oder direkt verkaufen.

In der Praxis vermischt sich das oft.

Im Konzept entscheide ich mich bewusst, welche Funktion im Vordergrund steht. Denn eine Website kann vieles – aber sie sollte nicht alles gleichzeitig priorisieren.

Wenn die Ernährungsberaterin sagt: „Ich möchte vor allem 1:1-Beratungen verkaufen“, dann muss sich das in der Struktur widerspiegeln. Dann steht dieses Angebot im Mittelpunkt. Wenn sie hingegen sagt: „Ich möchte mittelfristig einen Onlinekurs aufbauen und zunächst Reichweite über Inhalte aufbauen“, verschiebt sich der Schwerpunkt deutlich in Richtung Blog und Newsletter-Angebot.

An diesem Punkt grenzen wir auch ein, welche Art von Anfragen sie bekommen möchte – und welche nicht. Möchte sie nur Selbstzahlerinnen? Möchte sie bestimmte Themen ausschließen? Arbeitet sie mit klar definierten Schwerpunkten oder eher offen?

All das gehört zur Funktion der Website. Erst wenn diese Funktion klar ist, kann ich weiterdenken. Denn sie entscheidet darüber,

  • welche Seiten wir brauchen,
  • wie wir Inhalte gewichten,
  • welche Angebote im Zentrum stehen,
  • und welche Handlung am Ende vorbereitet wird.

Ohne diese Klarheit könnte ich später ein schönes Layout bauen – aber keine Website, die gezielt arbeitet und unternehmerisch arbeitet. Das ist ein zentraler strategischer Punkt, wenn wir ein Website Konzept erstellen:

Die Website ist kein Selbstzweck. Sie hat eine Aufgabe. Und diese Aufgabe definieren wir, bevor irgendetwas gestaltet wird.

4. Websitestruktur und Informationsarchitektur

Vor der technischen Arbeit zeichne ich die grobe Struktur auf. Und zwar ganz oldschool: mit Farbstift auf Papier.

Ich arbeite bewusst analog. Auf Papier sehe ich die gesamte Struktur auf einen Blick. Ich kann Bereiche einkreisen oder streichen, ohne dass ich in einem Programm in Ebenen und Module denken muss. Die Zusammenhänge erschließen sich mir so viel unmittelbarer.

Dazu legen wir vorher die groben Inhalte fest. Im Idealfall liegen die Texte bereits vor. Das ist allerdings selten so. Oft gibt es einzelne Textbausteine, alte Webseiten, Stichpunkte oder nur Gedanken im Kopf der Kundin. Genau deshalb ist dieser Schritt so wichtig.

Wir sortieren zunächst stichwortartig das, was existiert – und benennen klar, was noch fehlt. Schon hier entstehen die ersten strategischen Entscheidungen. Bei der Ernährungsberaterin sammeln wir zunächst die Hauptbereiche: Startseite, Über mich, Angebot. Vielleicht zwei unterschiedliche Beratungsformate. Eventuell ein Blog. Ein Bereich für häufige Fragen. Manchmal kommt ein Newsletter dazu oder ein Download-Angebot.

Das sind noch keine ausgearbeiteten Texte, sondern Themenfelder. Erst wenn diese groben Inhaltsbereiche feststehen, beginne ich mit der eigentlichen Strukturarbeit. Jetzt zeichne ich. Und jetzt wird entschieden.

  • Welche dieser Inhalte gehören in die Hauptnavigation?
  • Was ist zentral, was untergeordnet?

Welche Angebote stehen nebeneinander – und welche sind eigentlich Variationen desselben Themas?

Bei der Ernährungsberaterin kann sich zum Beispiel zeigen, dass zwei geplante Angebote inhaltlich sehr ähnlich sind. Das könnte Besucherinnen verwirren. Oder wir merken, dass ein zusätzlich geplanter Rezeptbereich zwar sympathisch ist, aber von der der individuellen Beratung ablenkt.

In diesem Fall war die bessere Entscheidung, die Rezept-Tipps in einem Newsletter zu veröffentlichen. Die Website und der Fokus blieben eindeutiger.

Informationsarchitektur bedeutet für mich, Ordnung in Inhalte zu bringen. Eine klare Hierarchie zu schaffen. Ebenen zu definieren. Besucherinnen sollen intuitiv verstehen, wo sie sich befinden, was wichtig ist und wie sie weiterkommen.

Die handgezeichnete Skizze ist noch kein Layout – sondern eine funktionale Struktur. Sie zeigt, welche Seiten es gibt, wie sie zusammenhängen und welchen Weg eine Besucherin typischerweise nimmt.

Diese Skizze ist unser Grundriss.
Und wie beim Hausbau gilt: Wenn der Grundriss nicht stimmt, hilft später auch keine schöne Fassade. Dann wird improvisiert, umgebaut – oder eben mit einem WC ohne Wasseranschluss gelebt.

5. Content Strategie – Texte und Bilder

Auf die richtige Sprache kommt es an

Wenn die Struktur steht, füllen wir sie nicht einfach mit Text. Wir überlegen, welche Inhalte welche Aufgabe übernehmen. Die Architektur gibt den Rahmen vor, aber der Content entscheidet, ob eine Website Erfolg hat.

Bei der Ernährungsberaterin bedeutet das: Welche Themen gehören auf die Startseite – und welche nicht? Was muss eine Besucherin sofort verstehen, und was kann später folgen? Ich prüfe gemeinsam mit der Kundin, ob ihre bisherigen Texte wirklich die Fragen ihrer Zielgruppe beantworten oder ob sie eher ihr eigenes Fachwissen darstellen.

Viele Texte entstehen aus der Perspektive: „Was kann ich?“ Das sehe ich leider noch auf vielen Websites.

Ich frage: „Was braucht deine Kundin, um das Gefühl zu haben, verstanden zu sein?“

Wenn wir wissen, dass wir Frauen in den Wechseljahren ansprechen, die mit konkreten Beschwerden kämpfen, wie Hitzewallungen, Gewichtszunahme oder oder – dann muss sich genau das im Text widerspiegeln. Nicht allgemein „Ernährungsberatung“, sondern: Schlafprobleme, Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen. Die Texte gehen konkret auf die Probleme ein. In einfacher Sprache, weil sie eher Gefühle anspricht.

Bilder ergänzen die Texte

Gleichzeitig denke ich die Bilder mit. Ich notiere mir früh, welche Atmosphäre entstehen soll. Ruhig und sachlich? Warm und einladend? Klar und strukturiert? Für die Ernährungsberaterin heißt das: Keine austauschbaren Stockfotos mit Avocado und Teetasse, wenn sie eigentlich fundiert und strukturiert arbeitet. Vielleicht braucht es Bilder, die Beratungssituationen zeigen. Oder eine Marktsituation, die zeigt, wo gesunde Ernährung beginnt. So spiegelt die Bildwelt das wider, was die Beratung wirklich ausmacht.

Als ausgebildete Fotografin sehe ich das besonders deutlich.

  • Ein Bild kann Atmosphäre schaffen.
  • Es kann Nähe herstellen.
  • Es kann Professionalität zeigen.
  • Falsch gewählt kann es aber die Aussage verwischen

Bilder sind mehr als nur Deko: Die Psychologie der Optik

Text und Bild entstehen nicht getrennt voneinander. Sie bilden eine Einheit. Wenn ein Abschnitt Vertrauen aufbauen soll, unterstütze ich das nicht nur durch Worte, sondern auch durch die Bildauswahl. Wenn ein Bereich Orientierung geben soll, braucht er klare Überschriften, eine nachvollziehbare Zwischenstruktur und eine verständliche Sprache.

Gleichzeitig kann man gerade bei Bildern einiges falsch machen. Immer wieder sehe ich viel zu große Dateigrößen: Fotos mit einer Dateigröße von über 100 KB verlangsamen die Ladezeit der Website. Und auch bei der Kompression und den Formaten werden viele Fehler gemacht. Wie du die vermeidest, habe ich in diesem Artikel beschrieben:

Content-Strategie bedeutet für mich deshalb nicht „viel Inhalt“, sondern gezielter Inhalt. Jede Seite bekommt eine Aufgabe. Jeder Abschnitt erfüllt eine Funktion. Und alles, was diese Funktion nicht unterstützt, kommt entweder an eine andere Stelle – oder fliegt raus.

Erst wenn Texte und Bilder in dieser Logik zusammenpassen, gehe ich zum nächsten Punkt über.

6. Suchmaschinenoptimierung – von Anfang an mitgedacht

Suchmaschinenoptimierung beginnt für mich nicht mit einem Plugin und auch nicht mit einer Liste von Keywords. Sie beginnt in dem Moment, in dem wir über Zielgruppe und Inhalte sprechen. SEO ist für mich Haltung und Denkweise. Deshalb steht SEO nicht etwas am Ende des Konzepts, sondern bereits an Punkt 6.

Bei der Ernährungsberaterin stellte sich früh die Frage: Wie suchen ihre potenziellen Kundinnen eigentlich? Geben sie „Ernährungsberatung Wechseljahre“ ein? „Hormonbeschwerden Ernährung“? „Gewichtszunahme ab 50“? Oder sehr konkrete Symptome wie „Schlafprobleme Wechseljahre was hilft“?

Diese Überlegungen beeinflussen bereits die Struktur.

Wenn wir wissen, dass viele Frauen mit konkreten Beschwerden suchen, kann es sinnvoll sein, diese Themen klar zu benennen – nicht versteckt im Fließtext, sondern sichtbar in Überschriften und eigenen Abschnitten. Wenn wir feststellen, dass der Begriff „Wechseljahre“ zwar gesucht wird, aber viele Mitbewerber ihn sehr allgemein verwenden, können wir präziser werden.

Suchmaschinenoptimierung heißt für mich: Die Sprache meiner Kundin mit der Sprache ihrer Zielgruppe abzugleichen.

Natürlich gibt es Begriffe, die fachlich interessant sind. Trotzdem stelle ich mir die Frage: Werden sie auch gesucht?

Wenn nicht, brauchen sie vielleicht keinen eigenen Schwerpunkt – oder sie müssen anders formuliert werden.

Später kommen technische Aspekte hinzu: saubere Überschriftenstruktur, sinnvolle Seitentitel, Meta-Beschreibungen, Ladezeiten. Aber die Grundlage entsteht hier, in der Konzeptphase.

Bei der Ernährungsberaterin bedeutet das konkret: Wir nennen eine Seite nicht einfach „Angebot“, sondern formulieren eindeutig, worum es geht. Oder wir entscheiden bewusst, ob ein Blog strategisch sinnvoll ist – oder ob ein Newsletter besser zur Zielsetzung passt.

SEO ist deshalb kein Zusatzpunkt am Ende des Projekts.

Es ist eine Denkweise, die das gesamte Website-Konzept durchzieht.

7. Webdesign – Stimmung, Farbe und Typografie

Form follows Content. Auch bei Websites.

Erst wenn Struktur, Inhalte und Suchbegriffe geklärt sind, beginne ich mit der gestalterischen Ebene.

Dafür lege ich ein Moodboard an.

Ich sammle visuelle Eindrücke, Farbwelten, Bildstimmungen, Typografie-Beispiele. Die Basis ist wieder das, was wir zuvor strategisch erarbeitet haben. Die Zielgruppe, die Positionierung und die Abgrenzung vom Wettbewerb geben hier meine Arbeit vor.

Bei der Ernährungsberaterin für Frauen in den Wechseljahren stellt sich zum Beispiel die Frage: Soll die Website weich und „wohlfühlig“ wirken – wie viele andere in diesem Bereich? Oder eher klar, strukturiert und sachlich? Soll sie mit warmen Naturtönen arbeiten oder mit reduzierten, aber eindeutigen Farben?
Was lässt sich als primäre Farbe definieren und welche Farbe wählen wir für Buttons – die auffällig, aber nicht zu knallig sein sollen, um nicht vom Thema abzulenken? Welche Typografie transportiert Vertrauen, ohne beliebig zu sein?

Das Moodboard ist keine Spielerei oder nettes Gimmik, sondern hilft uns, Entscheidungen zu treffen. Es hilft der Kundin und mir, eine visuelle Richtung festzulegen, bevor die eigentliche Gestaltung beginnt. Wir beantworten Fragen wie: Welche Stimmung soll entstehen? Welche Haltung soll sichtbar werden? Wie soll sich die Website anfühlen, wenn man sie öffnet?

Auf dieser Grundlage entwickle ich dann das visuelle Konzept: Farbpalette, Schriftkombination, Grundlayout, Bildsprache. Erst wenn diese gestalterischen Parameter definiert sind, gehe ich in die konkrete Ausarbeitung. Ein Moodboard hat einen weiteren Vorteil: Indem du Farbwirkung und Kontraste testest, Schriften ausprobierst, Breiten festlegst kannst du einige Fehler vermeiden, die gern beim Design einer Website gemacht werden. Welche 9 Fehler besonders häufig gemacht werden, hab ich hier beschrieben: 

Design ist für mich die Übersetzung der Strategie in eine visuelle Sprache. Es macht sichtbar, was wir zuvor inhaltlich geklärt haben. Wenn die Architektur steht und die Inhalte klar sind, erfüllt das Design seine eigentliche Aufgabe: die Inhalte verstärken.

8. Technische Umsetzung der Website

Jetzt kommt der Moment, ob die vorherige Denkarbeit erfolgreich war. Struktur, Inhalte, Suchbegriffe und gestalterische Richtung sind festgelegt – nun beginne ich mit der technischen Umsetzung.

Welche Plattform für dein Projekt sinnvoll ist, habe ich hier ausführlicher beschrieben:

Ich arbeite ausschließlich mit WordPress. In der Regel setze ich das Theme Divi ein, weil es mir die Flexibilität gibt, die zuvor entwickelte Struktur exakt umzusetzen. Das Werkzeug steht dabei nicht im Vordergrund. Entscheidend ist, dass es die konzeptionellen Entscheidungen spiegelt.

Eines mag ich bei der Umsetzung in WordPress nicht: fertige Seiten-Layouts. Deshalb arbeite ich nicht mit Komplett-Templates, die ich nur anpasse. Es gibt bei mir keine „Website von der Stange“.

Ich habe einzelne gespeicherte Bausteine und Layout-Elemente, die sich bewährt haben und wiederkehren. Aber jede Seite entsteht aus dem zuvor entwickelten Konzept.
Fertige Seiten-Layouts haben für mich einen klaren Nachteil: Man quetscht Inhalte in vorgegebene Bereiche. Das führt fast immer zu Kompromissen – in der Struktur, im Text oder in der Wirkung.

Deshalb baue ich jede Website individuell neu auf. Das betrifft Abstände, Schriftgrößen, Modul-Anordnungen, Bildgrößen und die gesamte Seitenlogik. Bei der Ernährungsberaterin bedeutet das konkret: Die zuvor gezeichnete Struktur wird jetzt in WordPress umgesetzt. Die Navigation wird angelegt, Seiten logisch miteinander verknüpft, Inhalte eingefügt und anschließend gestaltet.

Auch technische Grundlagen gehören dazu: saubere Seitenstruktur, klare Überschriftenhierarchie, sinnvolle Permalinks, Bildgrößen, Dateibezeichnungen, Ladezeiten.

Vieles davon ist später nicht sichtbar.
Aber es entscheidet darüber, wie nachhaltig die Website funktioniert.

Die Technik folgt bei mir immer dem Konzept. Sie löst nichts, was vorher nicht geklärt wurde. Und genau deshalb steht sie in meinem Prozess fast am Ende.

9. Usability-Tests und Mobil-Optimierung

Wenn die Website technisch steht, ist sie noch nicht fertig. Jetzt beginnt die Phase, in der ich prüfe, wie sie sich tatsächlich anfühlt – und wie sie auf verschiedenen Geräten funktioniert. Ich teste die Seiten auf mehreren Bildschirmgrößen auf originalen Geräten, nicht nur simuliert im Programm.

Dazu öffne ich die Website auf

  • unterschiedlichen Desktop-Geräten,
  • auf dem Tablet (hoch und quer) und
  • auf Smartphones.

Die Tests mache ich nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich. Haben die Abstände genug Luft? Bleiben Überschriften lesbar? Ist ein Abschnitt auf dem Handy zu sehr versteckt? Wie lange muss man scrollen bzw. wischen? Muss ein Bild anders beschnitten werden? Müssen Positionen angepasst werden?

Gerade auf mobilen Geräten verändern sich Proportionen stark. Ein großzügiger Header auf dem Desktop gerät auf dem Smartphone zu wuchtig. Texte, die am großen Bildschirm harmonisch gegliedert sind, brauchen auf dem Smartphone vielleicht eine andere Struktur. Der Test auf einem oder besser zwei unterschiedlichen Smartphones ist deshalb für mich Pflicht.

Eine Website wird heute überwiegend auf dem Smartphone gelesen. Diese Tatsache denke ich im gesamten Konzept mit.

Usability bedeutet für mich: Die Website soll sich selbstverständlich bedienen lassen. Besucherinnen sollen nicht überlegen müssen, wo sie klicken oder wie sie zurückfinden. Navigation, Hierarchie und Handlungsaufforderungen müssen intuitiv funktionieren.

Manche Unstimmigkeiten fallen erst jetzt auf. Ein Absatz wirkt zu gequetscht. Ein Button verdrängt den Folgetext. Eine Information taucht an zwei Stellen auf.
Diese Feinjustierung gehört für mich genauso zum Website-Konzept wie die strategischen Vorüberlegungen.

Erst wenn Struktur, Inhalt, Gestaltung und Technik auch im realen Gebrauch stimmig sind, ist die Website wirklich bereit, online zu gehen.

Struktur vor Gestaltung

Wenn du beim Lesen gemerkt hast, dass deine Website zwar Inhalte hat, aber keinen klaren Aufbau, dann liegt das selten am Design.

Meist fehlt die gedankliche Vorarbeit.

Ein Website-Konzept entsteht nicht nebenbei. Es braucht Abstand, Struktur und die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen: Was gehört ins Zentrum? Was kann weg? Was ist heute dein Kernangebot? An diesem Punkt steige ich mit meinen Kundinnen ein. Wir entwickeln zuerst die Architektur. Alles andere – Gestaltung, Technik, SEO – baut darauf auf.

Wenn du dein Website-Konzept nicht allein durchdenken möchtest, sondern strukturiert erarbeiten willst, dann lass uns darüber sprechen. Hier geht es zu meinem Angebot. Oder vereinbare gleich ein kostenloses Kennenlerngespräch mit mir.

→ Zum Kennenlerngespräch

FAQ zum Website-Konzept

50 Fun Facts über mich

53 Dinge, die du (vielleicht) noch nicht von mir wusstest

Fun Facts? Wozu das? Was gibt es schon von mir zu berichten? Ich bin keine Heldin und keine Abenteuerin. Ich bin sogar ein ziemlicher Angsthase.
Aber Hasen können super Haken springen… Und schwups – schon wird diese Aktion zu einer unendlichen Geschichte. Und ich bin überrascht, wieviel gleiche Interessen und liebenswerte Macken ich mit anderen teile. Die Welt ist eben klein und wunderbar. #RapidBlogFlow2022.

  • Als Mädchen wollte ich Künsterin werden und dachte, dass ich schon irgendwie „entdeckt“ werde. Irgendwann hab ich mich als Grafik- und Webdesignerin selber entdeckt.
    Dafür male ich, wenn ich dazu Zeit habe. Es gab sogar schon einige Artikel meiner Ausstellungen in der Presse (okay, ins MoMA werde ich es nicht schaffen).
  • Ich liebe alles nussige. Mein genialster Brotaufstrich: Erdnusscreme. Und manchmal ist meine Kaffeebeilage statt Kuchen: Haselnussmus.
  • Meine Mutter erzählte mir mal, dass sie während der Schwangerschaft mit mir ständig Heißhunger hatte auf Nüsse. Zufall?
  • Ich hab noch nie einen Führerschein besessen.
  • Genau: Eine Führerscheinprüfung hab ich nie gemacht.
  • Ich tanze leidenschaftlich gern. Wenn mir danach ist, drehe ich im Büro Musik auf und tanze, bis mir die Puste ausgeht (natürlich nur, wenn ich nicht im Kundengespräch bin).
  • Ich mag Fußball nicht und finde Fußballübertragungen fürchterlich. Überhaupt den ganzen Bohei um Fußball, Liga und dieses Gedöns kann nicht verstehen. Kann man die vielen Millionen nicht sinnvoll investieren?
  • Klingt jetzt komisch: Ich bin total entzückt, sobald ich irgendwo einen Tischfußball sehe. Dann kann ich stundenlang mit Begeisterung kickern.
  • Abgesehen von Fußball mag ich Ballspiele aller Art. Als Mädchen hab ich mit Begeisterung Badminton gespielt und meinen Onkel mit flachen Schüssen genervt, die er selten erwischt hat.
    Und Tischtennis: Im Keller bei meiner Mutter stand früher eine Tischtennisplatte. Die war vor mir nie sicher. Und alle, die die Herausforderung angenommen haben, wurden von mir mit blitzschnellen Schmetterbällen bedacht.
  • Wann immer es geht, schmeiße ich Stahlkugeln in den Sand.  Wieso? Mein Lieblingsspiel ist Pétanque (auch Boule genannt). Noch eine Leidenschaft von mir.
  • Wenn ich mal länger nicht zum Spielen komme, schau ich auf YouTube Aufzeichnungen von den französischen oder internationalen Pétanque-Meisterschaften an.
  • Ich habe seit ich denken kann eine Schwäche für Erdtöne. Meine letzten Bildreihen hab ich fast ausschließlich mit Naturmaterialien wie Gesteinsmehlen, Erden und gelösten Kaffee gemalt.
  • Ich liebe Schachteln, geflochtene Körbe und Holzkästchen. Aber bitte nicht bunt. Naturton, Holzfarbe, Grauton und auch mal Schwarz muss es sein.
  • In Einrichtungsläden oder Baumärkten muss ich mich zusammenreißen, damit ich nicht wieder irgend einen wunderschönen Korb oder einen unwiderstehlichen Holzkasten kaufe, für den ich in meiner Wohnung erst einen Platz suchen muss.
  • Und noch eine Leidenschaft: Treibholz. Bei jedem Strandspaziergang an Elbe oder Nordsee grase ich den Boden ab, ob da nicht was spannendes liegt. Die interessantesten Hölzer erkläre ich kurzerhand zum Kunstobjekt. Dann dürfen sie auf dem Sideboard oder Fensterbrett betrachtet werden. Ach ja: auch neben der Badewanne (obwohl ich selten bade).
  • Weil ich nicht alle gesammelten Treibhölzer ausstellen kann, liegen die anderen in einem der vielen Körbe und Schachteln. Darin warten die gestrandeten Schönheiten, um später von mir neu entdeckt zu werden.
  • Ich darf auf keinen Fall bei Gewitter draußen sein, weil ich sonst vor Angst hysterisch werde.
  • Ich hab noch nie ein Flugzeug betreten. Was auch an meiner Flugangst liegt.
  • Ich hab nichts gegen Spinnen. Mit einer Ausnahme: Wenn ich eine schwarze Winkelspinne sehe, bekomme ich eine mittlere Krise. Eine hatte sich mal in meiner Socke verkrochen. Was ich mit einem merkwürdigen Kitzeln an den Zehen gemerkt habe. Die Spinne hat’s mit einem Schrecken überlebt und ich hatte den ganzen Vormittag weiche Knie.
  • Ich trage seit 2 Jahren Schuhe nur noch barfuß, ohne Socken oder Strümpfe. Auch im Winter. Und falls du jetzt fragst: Nein, die Spinne hat daran keine Schuld. Ganz sicher.
  • Ich wurde in einer langweiligen Kleinstadt nahe der DDR-Grenze geboren. In Lüneburg. Heute ist die alte Salzstadt eine der beliebtesten Touristenattraktionen aller deutschen Städte. Ich sag nur: Rote Rosen.
  • Als junge Frau konnte ich Noten lesen und ich hatte eine Gitarre, auf der ich gern klassische und spanische Stücke gespielt hab. Die Gitarre gibt es seit Jahren nicht mehr und Noten lesen hab ich verlernt. Leider.
  • Ich war in Mathe immer eine Niete. Und Physik und Chemie hab ich genauso wenig verstanden…
  • Mit 12 war ich in einen Lehrer verknallt. Der war zur selben Zeit mein Mathe-, Physik-, und Chemielehrer (was mein Verhältnis zu Formeln, physikalischen Gesetzmäßigkeiten und chemischen Verbindungen nur wenig beeinflusst hat).
  • Eine Beraterin beim Arbeitsamt sagte mir nach einem Test, dass ich „eine mathematische Flasche wäre und wie ich denn durch den Alltag käme“. Das war vor 30 Jahren. Der Alltag hat trotzdem ganz gut geklappt.
  • Ich kann schlecht lügen. Diese „Schwäche“ kam mir so manches mal teuer zu stehen. Und hat mich sogar Freundschaften gekostet. Unglaublich, aber wahr.
  • Als Schülerin sollte ich im Fach Handarbeit eine Hose nähen. Ich hatte keine Lust dazu. Also hat meine Oma eine wundervolle Jeans genäht. Aber die Lehrerin war nicht auf den Kopf gefallen und hat gefragt: „Das hast DU doch nicht gemacht.“ So kam ich zu meiner ersten 6 außerhalb von Mathe. Warum? Siehe Punkt 28.
  • Inzwischen nähe ich richtig gern. So gern, dass ich zu Beginn der Corona-Einschränkungen dutzende von Masken genäht habe in allen möglichen Farben und Mustern. Meine Familie hat sich gefreut.
  • Ich kann unbeschreiblich gut Teppiche, Laminat und Vinylböden verlegen.
  • Und tapezieren konnte ich schon mit 14 perfekt. Das ist wahr! (Du weißt ja: Ich kann nicht lügen.)
  • Ich mag Cafés. Sehr oft schnappe ich mein iPad und arbeite in einem meiner Lieblingscafés. Dabei kann ich mich richtig gut konzentrieren.
  • Ich bin hoffnungslose Pferdenärrin. Schon als Achtjährige hab ich ständig Pferde gezeichnet. Damit hab ich jahrelang in fast jeder Schulstunde die Lehrer genervt. Zum Ende der Schulzeit konnte ich Pferde aus allen Perspektiven und in jeder Gangart fotorealistisch zeichnen.
  • Ich guck irre gern Tierfilme und Naturdokus. Frag mich, welche Katzen- und Bärenarten es gibt und was ein Przewalski ist: Ich sag’s dir.
  • Ich lasse fast immer Reste auf Tellern und in Bechern. Warum, kann ich dir nicht sagen. Ich weiß es einfach nicht.
  • Ich esse unter der Woche fast ausschließlich Rohkost, weil ich zu faul zum Kochen bin.
  • Mein liebstes Obst sind nicht Kirschen oder Erdbeeren. Sondern: Zwetschgen. Was aber kaum eine Rolle spielt, weil Kirschen und Erdbeeren im Sommer und Zwetschgen im Herbst reif sind. Ich hätte aber nichts dagegen, wenn es auch im Sommer Zwetschgen gäbe…
  • Mit 20 hab ich gern weiße Blusen und Hemden getragen, mit 30 gern beigefarbene Pullover, mit 40 vorwiegend dunkelbraune Tuniken und jetzt trage ich fast nur schwarze Pullover. Muss ich mir Gedanken machen?
  • Ich trage am liebsten Oversize-Pullover. In anliegender Begleidung werde ich nervös und fühle mich eingeengt.
  • Ich fahre gern Fahrrad. Regelmäßig mache ich kleine oder große Fahradtouren.
  • Mein Fahrrad feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Und es trägt mich genauso gut durch Feld und Flur wie in seiner Jugend. Ich mag das silberne Ding einfach.
  • Ich habe noch nie geraucht.
  • Ich liebe Lakritz. Dafür ist Schokolade nicht so meins. Mit einer Ausnahme: Salz-Schokolade (aber nur von Leysieffer).
  • Ich arbeite an einem Stehschreibtisch, den ich hydraulisch runterfahren kann. Und wenn ich doch mal sitze, dann nur auf einem Gymnastikball.
  • Ich tauche wahnsinnig gern. Egal ob im See oder im Schwimmbad: Ohne Tauchgänge geht gar nichts. Unter Wasser fühle ich mich herrlich unbeschwert, leicht und frei. Und die Welt scheint leise und friedlich.
  • Ich hab eine Schwäche für Teelichter. Alljährlich kaufe ich neue, hübsche und dekorative Gläser.
  • Ich liebe Kerzenlicht. Jedes Jahr freue ich mich auf die dunklen und kalten Monate, in denen ich mich bei Kerzenschein und Tee auf dem Sofa einmümmel und die gemütliche Stimmung geniesse.
  • Ich hab eine Sauklaue. Besonders, wenn ich schnell schreibe. Und wenn ich die Notizen brauche, hör ich ich mich häufig genug seufzen. Weil ich dann raten muss.
  • In meinem Bücherschrank stehen etliche ungelesene Romane. Aber irgendwie mag ich mich von den Büchern nicht trennen.
  • Dafür lese ich wann immer es geht Sachbücher und Biografien.
  • Ich bin in den letzten 20 Jahren 5 mal umgezogen. Zuletzt am 23. Dezember 2020. Wohin? Zurück nach Lüneburg (edit 2025: Wir ziehen wieder um…).
  • Ich lese meine Bücher seit 7 Jahren mit wenigen Ausnahmen überwiegend auf dem iPad. Wer weiß, wann ich wieder umziehe.

Und was sollte ich über dich wissen?
Schreib gern ein paar Macken hier in den Kommentaren. Ich bin super gespannt und neugierig!
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Newsletter einrichten mit Divi in 5 einfachen Schritten

Newsletter einrichten mit Divi in 5 einfachen Schritten

In 5 Schritten Newsletter in WordPress integrieren, mit Divi

Kommt dir das bekannt vor:

Du möchtest einen Newsletter einrichten. Und die Technik bringt dich um den Verstand…

Ich kann dich beruhigen: Das Ganze ist einfacher, als du denkst.

Mein Problem bei der Einbindung des Anmeldeformulars war immer die Optik. Die meisten Formular sehen einfach grottig aus oder sind nur rudimentär an das Corporate Design anzupassen.

Warum mir das Design wichtig ist?

Bestimmt weißt du, dass nicht nur die Funktion, sondern dass auch eine gute Gestaltung des Newsletter-Formulars für Vertrauen sorgen kann. Und mehr Vertrauen heißt: mehr Kontakte.

Bei ActiveCampaign kann man Eingabefelder und Buttons zwar minimal gestalten – trotzdem kannst du das Formular kaum an deinen Look anpassen.

Ich hab‘s versucht: Es sah einfach schlimm aus.

Wie gut, dass uns Divi entgegenkommt.

Du brauchst nicht einmal ein Plugin. ActiveCampaign (und wahrscheinlich auch andere Anbieter) bringt zwar ein Plugin mit – doch das ist völlig unnötig. Denn Divi bietet ein Optin-Modul, mit dem du dein Formular wie gewohnt wunderbar gestalten kannst. Und das ist aus mehrfacher Hinsicht super: Denn je weniger Plugins du in deiner WordPress-Website hast, desto besser die Performance.

Mit dem Opt-in-Modul bist du flexibel, das Formular ist leicht anpassbar, rechtlich korrekt und schick obendrein.

Und so sieht mein Formular aus:

optin 12

Das bekommst du auch hin. Versprochen.

Bevor du beginnst: Technik ist der letzte Schritt. Entscheidend ist, dass der Newsletter in dein Website-Konzept eingebettet ist. Welche 9 Punkte mir für eine Website Konzept wichtig sind, das habe ich hier ausführlich beschrieben: 

Doch legen wir los:

Schritt 1: Voraussetzungen für die Newsletter-Integration

Ich arbeite mit ActiveCampaign. Logisch, dass ich ActiveCampaign als Beispiel nutze. Falls du Brevo oder andere Newsletter-Anbieter nutzt: Die Vorgehensweise ist ähnlich bis genauso.

Hier nur der Vollständigkeit halber einige andere Dienste:
Brevo, MailChimp, ClipTip, Convert Pro, AWeber, CleverReach, GetResponse.

Es gibt noch einige mehr und sie sind auch im Divi-Optin-Modul gelistet.

Jedes der oben genannten Tools hat seine Stärken und Schwächen. Getestet habe ich Brevo (hieß damals Sendinblue), das ich auch für Kundinnen eingerichtet habe. Außerdem Convert Pro und ActiveCampaign.

Einfach ausprobieren.

Brevo und ActiveCampaign kann ich uneingeschränkt empfehlen.

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Ja, setz mich auf die Warteliste von Website Wunder. Sobald es losgeht, werde ich informiert.

Mit der Anmeldung bekommst du meinen WordPress-Newsletter, vollgepackt mit hilfreichen Tipps rund um deine neue Website. Du kannst den Newsletter jederzeit abmelden. Versprochen. Details findest du in meiner Datenschutzerklärung.

Schritt 2: Kontakt-Liste und Formular anlegen.

Die folgenden Todos sind wichtig, weil du sie für die Einrichtung des Opt-in-Modul brauchst.

Also legen wir los:

  • Du wählst einen Newsletter-Dienst und legst dort einen Account an.
  • Dort erstellst du eine Liste für deine (späteren) Kontakte und
  • du baust dein Formularfeld.
  • Außerdem brauchst du die API-Daten (kannst du auch später kopieren).

Ich nenne meine 1. Liste „Hauptliste“.

Wie alles im Einzelnen konkret geht in ActiveCampaign – das schreibe ich in einem späteren Artikel.

Was brauchst du außerdem?

Zusätzlich überlegst du dir, was nach dem Absenden des Formulars passieren soll. Entsprechend solltest du nämlich noch weitere Arbeiten machen:

  • Erfolgsmeldung oder Weiterleitung zu einer separaten Seite.
  • Bei Bedarf: Danke-Seite nach Bestätigung der Mail.

Schritt 3: Erfolgsmeldung vs. Fortschritts-Seite

Was passiert, wenn der neue Kontakt auf den Senden-Button geklickt hat?

Richtig. Der Kontakt muss einen Hinweis erhalten, dass er noch eine Mail bestätigen muss (kennst du bestimmt, nur das ist DSGVO-konform).

Erst mit der Bestätigung der Mail wird der neue Kontakt als aktiver Lead in deiner Liste geführt (und erhält später deine Newsletter). Und, wichtig: Diese Bestätigung der Mail ist Teil des Double-Opt-in-Verfahrens, das von der DSGVO für eine Adressspeicherung gefordert wird.

Was macht nun das Opt-in-Modul, wenn der Kontakt auf den Absenden-Button geklickt hat?

Das Optin-Modul von Divi bietet 2 Möglichkeiten, wie der neue Kontakt informiert wird

  1. Möglichkeit: Divi gibt eine Erfolgsmeldung in Schriftform aus (die du inhaltlich anpassen kannst)
  2. Möglichkeit: Du kannst nach dem Absenden des Formulars auf eine externe Seite umleiten lassen.

Die Erfolgsmeldung (Möglichkeit 1)  finde ich ungünstig, da der neue Kontakt verwirrt werden kann. Außerdem: Auf einer zusätzlichen Seite hast du mehr Gestaltungsmöglichkeiten und mehr Platz für eine ausführliche Information.

Weiter unten gehe ich näher auf dieses Thema ein.

Schritt 4: ActiveCampaign über das Opt-In-Modul einrichten

Kommen wir zum eigentlichen Punkt:

Das Opt-in-Modul von Divi einrichten, gestalten und mit ActiveCampaign verbinden:

Du fügst an beliebiger Stelle deiner Seite das Opt-in-Modul ein. Es lässt sich genauso bearbeiten, wie alle anderen Module, die du bereits kennst und ist ähnlich aufgebaut wie das Kontaktformular. Mit dem Unterschied: Hier trägst du die Daten von ActiveCampaign ein. Denn nur so werden die vom neuen Kontakt eingetippten Daten an ActiveCampaign übertragen.

Und das geht so:

Du öffnest deine Seite, auf der das Formular stehen soll (entweder im Gridmodus oder mit dem Visual Builder).

Zeile einfügen (falls gewünscht)
Optin-Modul einfügen.

Nun hast du zwei Möglichkeiten zur weiteren Gestaltung:

Du kannst die zusätzlichen Texte zur Newsletteranmeldung mit einem zusätzlichen Text-Modul einfügen. Damit hast du größere Gestaltungsfreiheit. Also Sachen wie: „Hole dir hier mein tolles Freebie und werde Teil meiner Liste“ oder so, nur ein Beispiel.

Das brauchst du aber nicht, Denn das Opt-in-Modul bringt alles mit, was du für ein sinnvolles Anmeldeformular brauchst: Titel, Beschreibung, Fußzeile.

Ich zeige dir hier, wie ich das gemacht habe:

  • Optin-Modul zum Bearbeiten öffnen.
  • Im ersten Reiter unter „Inhalt“ wie gewohnt die Inhalte einsetzen.
  • Unter „Titel“ trägst du deine Überschrift ein. Bei mir steht als Titel der Name des Freebies.
  • Darunter kommt schon der Button. Hier gibst du einen aussagekräftigen Text ein. Also bitte nicht „Zum Newsletter anmelden“ oder schlimmer: „Senden“. Sondern du wiederholst kreativ das, was der neue Kontakt möchte.
    Bei mir steht: „Her mit dem Fahrplan“.
  • Unter dem Button hast du ein Textfeld. Wird „Body“ genannt. Hier habe ich eine Erklärung geschrieben, was das Freebie bietet.
  • Darunter befindet sich ein weiterer Texteditor. Die „Fußzeile“. Was du hier eingibst, erscheint im Formularfeld unter dem Button. Bei mir steht ein Hinweis, dass der Kontakt mit dem Fahrplan ein Newsletter erhält. Das ist ein wichtiger Zusatz.

Schau dir einfach das Bild ganz oben an.

Und so sieht das Opt-in-Modul von innen unter „Einstellungen“ aus:

optin 01

Newsletter-Dienst mit deiner Website verbinden

Nun kommt das Wichtigste: Die Verbindung zum Newsletter-Tool.

Im Optin-Modul findest du das innerhalb der Option E-Mail-Account. (Das ist der Button unter dem Text-Button).

Diesen Button öffnen.

Dort findest du zwei Eingabefelder:

Serviceanbieter und
Liste

optin 02

Meistens ist dort schon der Mailanbieter MailChimp vorausgewählt. Deshalb steht unter „Serviceanbieter“ MailChimp und über dem Listen-Feld darunter steht „MailChimp Liste“ und im Feld selber „Wählen Sie eine Liste“.

Im ersten Feld klickst du rein. Dir wird eine lange Liste mit Newsletter-Diensten angezeigt. Angefangen mit ActiveCampaign. Logisch, was du nun machst: Du wählst deinen Dienst aus. Wenn du mit Brevo arbeitest, wählst du „SendinBlue“ (weil das früher so hieß).

Ich habe natürlich „ActiveCampaign“ gewählt.

optin 04

optin 03

Danach werden im Feld darunter deine Listen angezeigt, die du in ActiveCampaign (resp. deinem Dienst) angelegt hast. Wenn du wie ich mehrere Listen hast, wählst du deine bevorzugte Liste aus.

Du klickst auf „Hinzufügen“.

Wenn du ActiveCampaign gewählt hast, werden dir nach der Auswahl von ActiveCampaign vier Eingabe-Felder angezeigt (bei anderen Anbietern können die Felder abweichen). Du siehst die Felder im Bild unten.

Hier sind es:

  • Account-Name
  • API Key
  • API URL
  • Form ID

optin 06

Was erstmal kompliziert klingt, ist kinderleicht:

Account-Name

Der Accountname ist der, mit dem du dich bei ActiveCampaign anmeldest. Bei mir: meinbenutzer.activehosted.com (meinbenutzer ist natürlich der jeweilige Nutzername).

API-Key und API URL

API Key (API-Schlüssel) und API URL findest du in ActiveCampaign unter:

Einstellungen > Entwickler

Dort kopierst du die Daten einfach raus und setzt sie in den Feldern des Opt-in-Moduls ein.

Form ID

Die Form ID ist die ID, die jedes Formular in ActiveCapaign nach der Erstellung automatisch erhält. Mein Formular hat die ID 9, weil ich schon einige Formulare versucht hatte ;-). Also muss ich dort im Feld unter Form ID einfach die 9 einsetzen. So easy.

Wichtig: Zum Schluß den Button „Senden“ klicken. Das war es schon, damit ist die Verbindung zu AC hergestellt.

Deine Kontakte können sich nun anmelden.

Aber das ist ja nicht alles.

Du erinnerst dich an das, was ich oben geschrieben hab? Irgendwie muss der neue Kontakt noch einen Hinweis lesen, dass er noch eine Mail erhält, die er erst bestätigen muss.

Dafür gibt es wie oben erwähnt im Optin-Modul zwei Möglichkeiten.

Mit dem Button „Sektion“ kannst du die beiden Möglichkeiten auswählen.

Captcha anzeigen und
Redirect-URL

optin 08

Möglichkeit 1: Erfolgsmeldung direkt auf der Formular-Seite

Wenn du die erste Möglichkeit wählst – Captcha anzeigen – dann siehst du darunter das Feld > Nachricht. Darin steht in grauer Schrift: „Erfolgsmeldung“. Hier kannst du dein Erfolgsmeldung eintippen.

Also zum Beispiel: „Danke für deine Anmeldung. Schau bitte in deinem Postfach. Du erhältst eine Mail, in der du auf den Link klicken musst zum Bestätigen.“

Oder so. Geschmacksache.

Dieser Hinweis erscheint direkt auf der Seite, auf der auch das Formular steht (stand, nach dem Absenden ist das Formular nicht mehr zu sehen.

Ich finde das nicht so geschickt. Weil der Hinweis dort schnell übersehen werden kann.

Mir ist eine separate Seite lieber, die sich nach dem Absenden des Formulars in einem neuen Browserfenster öffnet. So eine Seite ist klarer, die kann nicht so schnell verschwinden wie ein Hinweis direkt auf der Formularseite.

Wieso verschwinden? 

Wenn die Seite neu geladen wird, ist der Hinweistext weg. Dann steht dort wieder das Formular. Das kann mit einer separaten Seite nicht passieren. Und du hast mehr gestalterische und inhaltliche Möglichkeiten.

Ich bin also für Möglichkeit 2. Und die geht so:

Möglichkeit 2: Umleitung zu einer Fast-geschafft-Seite

Du bist noch in den Einstellungen des Optin-Moduls. Und beim Button „Sektion“.

optin 09

Nun wählst du statt „Captcha“ – logisch: Redirect-URL.

Dann erscheint unter dem Feld „Sektion“ ein Feld mit der Beschriftung „Redirect-URL“. Hier trägst du die URL deiner Seite ein, die du für diesen Zweck erstellt hast.

Meine Seite heißt hier im Beispiel: https://constanzestraub.de/fast-geschafft.

Das war‘s.

Schritt 5: Felder und Inhalte im Divi-Opt-in-Modul gestalten

Das ganze Formular kannst du natürlich noch gestalten.

Solltest du sogar. Denn nur mit einer professionellen Gestaltung weckst du Vertrauen. Was die Chance erhöht, dass du viel Anmeldungen erhältst.

Und das geht so:

Felder anpassen

Das Formular enthält standardmäßig das Feld E-Mail-Adresse, du kannst aber weitere Felder hinzufügen oder anpassen.

Unter dem Button „Felder“ findest du bereits die Felder Vorname und Nachname.

Felder gestalten:

Hierzu gehst du in den Bereich „Design“ oben in den Reitern. Dort unter „Felder“ kannst du beliebig anpassen (Hintergrundfarbe, Rand, Rundung, Schriftfarbe etc.)

Button gestalten

Der Button ist ein entscheidendes Element deines Formulars. Er sollte auffällig und motivierend gestaltet sein.

Gehe zu Design > Button:

Du kannst die globalen Button-Einstellungen übernehmen oder den Button individuell anpassen. So, wie du es aus den anderen Modulen kennst.

Text und Überschriften gestalten

Dasselbe kannst du mit den Texten machen: Schriftgröße ändern, Schriftart, Schriftfarbe usw.

Erfolgsmeldung und Weiterleitung

Wenn du lieber mit einer Erfolgsmeldung direkt auf der Formularseite arbeitest (statt mit einer Weiterleitung auf eine separate Seite), dann kannst du auch diesen Text gestalten. Dafür gibt es unter > Design ebenfalls einen Button mit Einstellungsmöglichkeiten.

Das war’s schon.

War doch garnicht schwer, oder?

Zum Schluß solltest du das Formular auf mobilen Geräten prüfen. Aber auch hier kann der Visual Builder toll helfen.

Jahresrückblick 2024

Jahresrückblick 2024

Pixel, Posts und Premieren – was für ein Power-Jahr

2024 war für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Auftragsflaute vs. Arbeitsstress, Klamottenchaos vs. Leichtigkeit, Vereinsdrama vs. Seelenfreundschaft, dazwischen tolle menschliche Begegnungen, spannende Aktionen, wundervolle Nordsee-Urlaube und coole Impressionen.

Mein ganz persönlicher, diesmal epischer Rückblick – mit Höhen, Tiefen und jeder Menge Learnings.

PS: Ich bin eine Freundin vom Gendern – aber manchmal faul. Sorry. In diesem Artikel schreibe ich das generische Maskulinum. Natürlich meine ich alle Geschlechtervarianten 🙂

Meine Themen und Highlights in 2024

Social Media im Jahresrückblick: Facebook ade – hallo Linkedin

Einer meiner größten Herausforderungen 2024: Mein Start auf Linkedin. Start stimmt nicht nicht ganz: Ein erster Beitrag dümpelte dort einsam und vergessen seit 2022.

Mit 230 Kontakten und null Followern war ich Ende 2023 eine graue Maus in der Linkedin-Welt.

Dezember 2023 vor Silvester, Urlaub an der Nordsee. Meine Daumen wischten gelangweilt durch den Feed. Und ich war geflasht: kein Vergleich zu den Blabla-Beiträgen und Koma-Kommentaren auf Facebook.
Linkedin hatte mich: Ich hab Posts und Kommentare aufgesogen und gelernt, wie das geht mit dem Linkedin-Spiel. Das Ganze fing an, mir Spaß zu machen: Täglich zwei Stunden Kommentare waren der Schnitt.

Das Ergebnis Ende 2024:

42 Beiträge, 1230 Likes, 1002 Kommentare und 1145 Follower, viele tolle Kontakte und sogar persönliche Treffen, Empfehlungen, Anfragen und ein Auftrag. Kein Bomben-Ergebnis. Aber ich bin stolz drauf, durchgehalten zu haben.

Meine Posts: Ziemlich ungelenk wie ein 6-jähriger beim ABC-Lernen. Und inhaltlich quer durch den Garten, ohne Struktur. Ein Check mit der AI lieferte ein ernüchterndes Ergebnis: Die hat nicht mal geschnallt, dass ich Webdesignerin bin…

Hat sich mein Linkedin-Jahr monetär gelohnt? Nicht wirklich. In Sachen persönliche Entwicklung auf jeden Fall. Und ich hab richtig viel gelernt.

Mein Fazit und mein LinkedIn-Tipp für dich: dranbleiben. Mit mehr Plan, Vorbereitung, Struktur und Kontinuität.

Wenn ein Kunde nicht zahlt – mein Learning

Beruflich war 2024 eine Berg- und Talfahrt. Viel Arbeit wechselte sich mit trockenen Durststrecken ab. Und eine miese Erfahrung blieb mir nicht erspart: Ein Berufsverband im esoterischen Bereich verweigerte mein Honorar für die geleistete Arbeit an der neuen Website. Eine Arbeit, mit der der Vorsitz laut E-Mail sehr zufrieden war.

Was passiert ist? Ich hab eine Zwischenrechnung geschickt. Sofort kam der panische Stopp: „Frau Straub, stellen Sie alle Arbeiten ein.“ Und der Vorsitz beendete die Zusammenarbeit.

Die Sache ist rechtlich eindeutig: Nach dem BGB kann ein Kunde Werkverträge jederzeit beenden. Die Knackpunkte: Wenn er am Werk Mängel beschreibt, muss er dem Dienstleister die Möglichkeit zur Nachbesserung einräumen. Gibt es KEINEN Mangel (wie in meinem Fall), muss der Kunde die bisher geleistete Arbeit bezahlen plus eine Art Aufwandsentschädigung.

Das Verweigern von Zahlungen haut nicht nur finanziell rein. Vor allem emotional trifft mich so ein Verhalten. Und ich frage mich sofort: Was ist da schief gelaufen? Wer mich kennt weiß: Ich leg mich richtig ins Zeug. Ich gebe alles und noch mehr, damit die Kunden ein klasse Ergebnis haben.

Schwamm drüber.

Mein Fazit: Ich vergesse nie wieder, meine AGB mitzuschicken. Die schützen zwar nicht vor unlauteren Absichten und schrägen Reaktionen, aber sie erleichtern einiges.

Wie ich Kunden aus dem DACH-Raum gewinne

Die meisten meiner Kundinnen und Kunden sind zauberhaft. Und es gibt immer wieder coole Überraschungen. Wie der Kunde aus der Schweiz: Er hat mich über meinen neuesten Blogartikel gefunden, den ich erst vor einem halben Jahr veröffentlicht hatte: „Newsletter erstellen mit Brevo.“ Eine ausführliche Beschreibung, wie in Brevo Listen erstellt und Kampagnen angelegt werden und wie das funktioniert mit Double-Opt-In-Mail und Formularen.

Erstaunlich waren für mich drei Erkenntnisse:

  1. dass meine Artikel sogar in der Schweiz ausgespielt werden,
  2. dass der Kunde ohne vorherige „Touchpoints“ mein vierstelliges 1:1-Mentoring gebucht hat,
  3. dass sogar Shopbetreiber Teil meiner Zielgruppe sein können.

Die Erkenntnisse bringen mich zu diesen Schlussfolgerungen:

  • Ein Blog lohnt sich nach wie vor. Immer. Je mehr Artikel, desto wirksamer.
  • Und: Es ist relativ egal, mit welchem Thema ein Besucher auf die Website kommt. Wenn der Besucher durch hilfreiche Blogartikel Vertrauen gewonnen hat, bucht er auch zu anderen Themen als zum ursprünglich gesuchtem.
  • 2025 wird mein Blog-Jahr (mit mindestens einem Artikel pro Monat)

Warum ich 2025 auf 1:1 setze und Gruppenkurse überdenke

Mein 1:1-Mentoring Website Gold ging im letzten Quartal gut ab. Das hab ich auch dem wunderbaren Team von Marike („wasjournalistenwollen.de“) zu verdanken. Das Team hat mich regelmäßig weiterempfohlen.
Großes Danke an dieser Stelle!

Und ich danke meinen KundInnen, dass sie mir geholfen haben, mein Angebot zu optimieren. Denn auch ich hab in der Zusammenarbeit mit ihnen viel gelernt, vor allem eins: Wie die Mentees in 1:1-Angeboten lernen, ist komplett unterschiedlich. Die einen setzen auf schriftliche Unterlagen und Screenshots und können mit Videos nichts anfangen (geht mir übrigens genauso); die anderen können nicht genug Videos haben.

Das heißt für mich: 2025 werde ich einerseits die Workbooks optimieren, auf der anderen Seite noch mehr Videos machen und anbieten.

Was mäßig lief: Website Sprint

Mein Workshopangebot Website Sprint kam unterschiedlich gut an. Eine Kundin hatte eine Agenda und eine Dokumentation vermisst. Für den Workshop hatte ich bislang die Aufzeichnung vorgesehen und ein Workbook. Weil ich damit flexibler bin und mich an die Anforderungen der Teilnehmer anpassen kann. Ich vermute auch, dass einige Kundinnen überfordert waren mit der Fülle an Informationen. Oder besser: Das Verhältnis Information zu Ergebnis stimmt nicht.

Ich überlege mir jetzt, den Workshop zu überarbeiten und daraus zwei unterschiedliche Angebote zu machen. Für Anfänger und für Fortgeschrittene.

Was nicht so gut lief:

Mein Kursangebot Website Wunder. Gut, ich hab kaum Werbung gemacht. Trotzdem hab ich den Eindruck, dass 1:1-Angebote eher gewünscht werden.

Mein Resümee: 2025 klopp ich ordentlich die Trommel für Website Gold, das 1:1-Mentoring. Und ich entwickle kleine Angebote im dreistelligen Bereich mit zusätzlicher Begleitung.

Und zwischendurch: Auszeiten vom Alltag:

Selbstfürsorge: Das mach ich für meine Gesundheit

Kleine Auszeiten find’ ich wichtig. 2024 gab’s einige davon:

Viele lange und kurze Fahrradtouren, Ausstellungsbesuche, Boulespiele, Wanderungen in der Lüneburger Heide, an der Elbe oder im Wildgehege Schwarze Berge (ich bin nämlich hoffnungslose Tiernärrin…) und natürlich Treffen mit Freunden.

Was 2024 zu kurz gekommen ist: längere Pausen am Arbeitstag und tägliche Bewegung. Mindestens eine Stunde.

Zur Selbstfürsorge, nämlich geistige Gesundheit, gehört für mich auch die Beschäftigung mit Kunst. Kunst inspiriert mich, erweitert meinen Horizont und führt mich zu mir selbst. Für große Leinwandformate fehlte mir 2024 Zeit und Muße. Dafür hab ich kleine Formate gezeichnet. Diesmal digital.

Malerei digital: iPad + Procreate statt Leinwand

Ich hab die App Procreate entdeckt, mit der man auf dem iPad malen kann.

Und das sieht so aus:

Ich nehme die Fotografien meiner gemalten Leinwand-Arbeiten (möglichst hochauflösend). Diese digitalisierten Bilder importiere ich in Procreate. Dann übermale ich mit dem Apple Pen. Die analogen Originale überdecke ich nicht komplett, sondern ich lass sie durchschimmern. Das gibt dem neu entstehenden Bild eine virtuelle Tiefe.

Procreate arbeitet ähnlich wie Photoshop mit Ebenen, Transparenzen und unterschiedlichen Pinseleinstellungen (die analogen Pinseln nachempfunden sind). Das ermöglicht einen feinstufigen Schichtenaufbau der Farben und Formen, ähnlich wie bei der analogen Malerei.

Übrigens läßt sich die Auflösung der Arbeiten vorher einstellen. Ich wähle 5.000 Pixel. So kann das Bild ausgedruckt werden, ohne pixelig zu werden.

Und sehen kannst du die Ergebnisse hier >>>

Herzensmenschen statt Energie-Vampire: 2024 was das Jahr der echten Verbindungen

2024 hab ich beschlossen: Ich möchte nicht mehr, dass mich Menschen mit toxischen Verhaltensweisen runterziehen. Menschen, die wenig Wertschätzung anderen gegenüber haben oder Intriganten und Opportunisten muss ich nicht ertragen. Seit 2024 breche ich solche Beziehungen konsequent ab. Auch wenn es heißt, dass ich andere Menschen innerhalb der Gruppe ebenfalls verlassen muss.

Zum Glück begegnen mir immer wieder wundervolle Menschen. Wie Birgit, eine herzliche, humorvolle, großzügige und feinsinnige Frau. Jede Plauschstunde mit ihr erfrischt mein Herz. Birgit und ich haben uns über die Plattform nachbarn.de „gefunden“: Ich hab mich dort vorgestellt, sie hat mich angeschrieben und wenig später saßen wir gemeinsam im Cafe. Das war im Herbst 2023. Die Bekanntschaft zu Birgit entwickelte sich 2024 zu einer echten Freundschaft und zu einer wunderbaren Bereicherung meines Lebens.

Für diese Freundschaft bin ich wirklich dankbar. Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse 2024: Wirklich glücklich machen uns nur gute Beziehungen zu Menschen. Klar, ist eine Binse. Schreibt jeder „So-gehts-dir-besser“ Ratgeber.

Aber: Erfühlen muss man’s selbst.

Das habe ich 2024 zum ersten Mal gemacht.

Reduktion aufs Wesentliche nicht nur bei Menschen. Auch bei Dingen:

Ich hab die blöde Angewohnheit, Dinge zu horten. Deko, Klamotten, praktische Dinge… In einer großen Wohnung kann‘s klappen. Eine kleinere Wohnung macht diese Angewohnheit schnell zum Alptraum.

Eine Lösung musste her. Meine Idee: ein Hofflohmarkt!

Birgit war sofort Feuer und Flamme. Sogar unser Vermieter war begeistert, wollte mitmachen und spendierte uns Biertische und -bänke. Der Hof mit seinen beiden schattenspendenden Bäumchen und die hübschen Kräuterkübel, umgeben von mittelalterlichen Fachwerkfassaden, waren die perfekte Kulisse für einen romantischen Flohmarkt.

Hinterher hab ich mich irgendwie befreit gefühlt…

Mein Resümee für 2024

Was habe ich 2024 über mich selbst gelernt?

Zwei Dinge sind mir klar geworden, mit denen ich mir gleichzeitig ein Stück näher gekommen bin:

  • Persönliches vor fremden Menschen zu schreiben fällt mir leichter, als ich dachte. Die tolle Unterstützung der Community auf Linkedin hat mir geholfen.
  • Mein zweites Leaning: Es tut mir gut, schlechten Beziehungen aus dem Weg zu gehen. Statt wochenlang darüber zur grübeln, warum ich mit xy aneinandergeraten bin und warum eine Klärung nicht möglich ist, kappe ich einfach die Beziehung. Hilft ungemein.

Was lief weniger gut?

Planung, Fokus, Kontinuität.
Drei Aspekte, die 2024 besser hätten laufen können.

Mein Ausblick auf 2025

Mein 2024 in Zahlen

  • Linkedin-Follower: 1.145
  • Instagram-Follower: 278
  • Facebook-Fans: 892
  • Blogartikel: 1
  • Höhe meiner Domain Authority: 10
  • Geschriebene Newsletter in diesem Jahr: 47
  • Durchschnittliche Öffnungsrate: 45 Prozent
  • Urlaube: 4

Da ist auf jeden Fall eine Menge Luft nach oben. Nur EIN Blogartikel im Jahr ist echt peinlich. Jedenfalls für eine Frau, die sich mit Webdesign, SEO und Content beschäftigt. Und die Newsletter: nicht ganz ein Newsletter pro Woche. Das möchte ich optimieren (zwei pro Woche wären super).

Meine Ziele 2025:

  • Linkedin ist mein Social-Media-Favorit geworden. Und nicht nur das: Es lohnt sich, hier aktiver zu werden und Angebote zu posten. Facebook werde ich nicht weiter bespielen. Der Kanal passt einfach nicht zu mir.
  • 119 geschriebene Newsletter im Jahr ist eine gute Zahl. Dennoch kommt zu wenig Feedback, trotz hoher Öffnungsrate von bis zu 45 Prozent. Mein Ziel: die Newsletterliste um 500 Leser vergrößern.
  • Ein Blogartikel im Jahr ist definitiv zu wenig. Mein Ziel 2025: Mindestens ein Blogartikel pro Monat, besser zwei.
  • Die ich dann in noch mehr Newslettern und Linkedin-Posts teilen werde.
  • Und vielleicht wächst mit den Artikeln auch meine Domain Authority Richtung 20 (Stichwort Sichtbarkeit und mehr Kunden). SEO wird 2025 ein großes Thema für mich sein.
  • Meine Website werde ich umstrukturieren. Gestalterisch und technisch: Was ich 2024 begonnen hab, wird 2025 umgemodelt. Für die Blogartikel baue ich ein neues Template, damit das Schreiben effektiver und zeitsparender klappt.
  • Meine Angebote möchte ich optimieren: Mehr Videos und eine klare Agenda für Website Gold. Website Sprint teile ich wahrscheinlich in 2 unterschiedliche Angebote (für Anfänger und für Fortgeschrittene). Und die Preise werden definitiv erhöht.

Diese großen Projekte gehe ich 2025 an

Endlich wieder Ausstellungen

2024 bin ich zum BBK Uelzen gewechselt und ich freue mich auf neue Menschen und Aktionen. Und ich stelle wieder aus. Zwei Orte stehen fest: ein Kloster in Uelzen und die Galerie des BBK Uelzen. Auf beide Ausstellungen freue ich mich riesig. Eine Idee für Arbeiten habe ich noch nicht. Wahrscheinlich werden es kleine Formate sein.

Epilepsie und WordPress und was beides gemeinsam hat

Ich möchte eine autobiografische Erzählung schreiben. Das Buch ist mir wichtig, weil ich darin meine Erfahrung mit der Epilepsie verarbeiten möchte.

Epilepsie wird immer noch stark tabuisiert. Vielfach geistert die Vorstellung durch die Köpfe, dass Epileptiker geistig eingeschränkt sind. Was natürlich nicht stimmt (übrigens: Julius Caesar, Lenin, Dostojewskij, Agatha Christie, Elton John waren und sind Epileptiker – neben vielen anderen Promis).

Hast du gewusst, dass in Deutschland die Zahl der von Epilepsie Betroffenen genauso hoch ist wie die der Diabetiker? Es wird Zeit, darüber zu reden.

Meine zweite Buchidee ist ein Buch über WordPress. Mir geht es darum, selbständigen Frauen den Zugang zu diesem System zu erleichtern. Mit dem richtigen Pagebuilder als Theme, Website-Texten, die Kunden überzeugen, dem stimmigen Design und einer korrekten Usability kann jede Frau eine erfolgreiche Website bauen, mit der sie neue Kunden gewinnt.

So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten

2025 werde ich mich mehr als bisher auf Website Gold fokussieren. Mein 1:1-Mentoring, in dem du mit mir gemeinsam deine konvertierende Website aufbaust. Aber natürlich kannst du mich auch damit beauftragen, deine Website zu machen.

Also:

  • Wenn du deine Internetpräsenz von einer Webdesignerin mit 18-jähriger Erfahrung mit Blick auf Text und Branding umsetzen lassen möchtest, oder
  • wenn du mit meiner Hilfe lernen möchtest, deine Website selber zu machen und instand zu halten,
    dann buch einfach einen kostenlosen Call bei mir.

Das kannst du hier >>>

Lüneburg, Elbe und die Nordsee in Bildern

Demos gegen rechts: Im Januar waren in vielen Städten Demos gegen rechts. Auch in Lüneburg.

Hochwasser: Im Januar, Februar, März und September war irres Hochwasser. Nach den trockenen Sommern konnte die Natur aufatmen. Und ich hatte wunderschöne Fotomotive.

Der Ritt auf der Kanone: Ein Naturschutzgebiet mitten in der Stadt: Wer Lüneburg besucht, sollte unbedingt einen Abstecher auf den Kalkberg machen. Oben angekommen gibt’s einen herrlicher Blick über die ganze Stadt. Und ein echte Kanone…

Karottenweiß: Im Sommer hab ich wieder meine liebste Wildpflanze gepflückt: die wilde Karotte. Wußtest du, dass sie die Stammform unserer Gemüsekarotte ist?

Buchen buchen: Obwohl inzwischen von breiten Straßen durchschnitten, hat der Wald um Lüneburg immer noch seinen dichten, wundervollen Buchenbestand. Wunderschön. Besonders im Herbst.

1.000 Shades of Grey – Nordsee: Ich liebe die Nordsee. Klar, oder? Sie ist immer anders. Und der Himmel darüber. Nicht 50 Shades, sondern 1000 und 1 Grauton. Und wenn der Sturm Löcher in die Wolkendecke reißt und die Sonne die Wolken graublau färbt: Bühne frei für ein dramatisches Licht.