Jahresrückblick 2024

Jahresrückblick 2024

Pixel, Posts und Premieren – was für ein Power-Jahr

2024 war für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Auftragsflaute vs. Arbeitsstress, Klamottenchaos vs. Leichtigkeit, Vereinsdrama vs. Seelenfreundschaft, dazwischen tolle menschliche Begegnungen, spannende Aktionen, wundervolle Nordsee-Urlaube und coole Impressionen.

Mein ganz persönlicher, diesmal epischer Rückblick – mit Höhen, Tiefen und jeder Menge Learnings.

PS: Ich bin eine Freundin vom Gendern – aber manchmal faul. Sorry. In diesem Artikel schreibe ich das generische Maskulinum. Natürlich meine ich alle Geschlechtervarianten 🙂

Meine Themen und Highlights in 2024

Social Media im Jahresrückblick: Facebook ade – hallo Linkedin

Einer meiner größten Herausforderungen 2024: Mein Start auf Linkedin. Start stimmt nicht nicht ganz: Ein erster Beitrag dümpelte dort einsam und vergessen seit 2022.

Mit 230 Kontakten und null Followern war ich Ende 2023 eine graue Maus in der Linkedin-Welt.

Dezember 2023 vor Silvester, Urlaub an der Nordsee. Meine Daumen wischten gelangweilt durch den Feed. Und ich war geflasht: kein Vergleich zu den Blabla-Beiträgen und Koma-Kommentaren auf Facebook.
Linkedin hatte mich: Ich hab Posts und Kommentare aufgesogen und gelernt, wie das geht mit dem Linkedin-Spiel. Das Ganze fing an, mir Spaß zu machen: Täglich zwei Stunden Kommentare waren der Schnitt.

Das Ergebnis Ende 2024:

42 Beiträge, 1230 Likes, 1002 Kommentare und 1145 Follower, viele tolle Kontakte und sogar persönliche Treffen, Empfehlungen, Anfragen und ein Auftrag. Kein Bomben-Ergebnis. Aber ich bin stolz drauf, durchgehalten zu haben.

Meine Posts: Ziemlich ungelenk wie ein 6-jähriger beim ABC-Lernen. Und inhaltlich quer durch den Garten, ohne Struktur. Ein Check mit der AI lieferte ein ernüchterndes Ergebnis: Die hat nicht mal geschnallt, dass ich Webdesignerin bin…

Hat sich mein Linkedin-Jahr monetär gelohnt? Nicht wirklich. In Sachen persönliche Entwicklung auf jeden Fall. Und ich hab richtig viel gelernt.

Mein Fazit und mein LinkedIn-Tipp für dich: dranbleiben. Mit mehr Plan, Vorbereitung, Struktur und Kontinuität.

Wenn ein Kunde nicht zahlt – mein Learning

Beruflich war 2024 eine Berg- und Talfahrt. Viel Arbeit wechselte sich mit trockenen Durststrecken ab. Und eine miese Erfahrung blieb mir nicht erspart: Ein Berufsverband im esoterischen Bereich verweigerte mein Honorar für die geleistete Arbeit an der neuen Website. Eine Arbeit, mit der der Vorsitz laut E-Mail sehr zufrieden war.

Was passiert ist? Ich hab eine Zwischenrechnung geschickt. Sofort kam der panische Stopp: „Frau Straub, stellen Sie alle Arbeiten ein.“ Und der Vorsitz beendete die Zusammenarbeit.

Die Sache ist rechtlich eindeutig: Nach dem BGB kann ein Kunde Werkverträge jederzeit beenden. Die Knackpunkte: Wenn er am Werk Mängel beschreibt, muss er dem Dienstleister die Möglichkeit zur Nachbesserung einräumen. Gibt es KEINEN Mangel (wie in meinem Fall), muss der Kunde die bisher geleistete Arbeit bezahlen plus eine Art Aufwandsentschädigung.

Das Verweigern von Zahlungen haut nicht nur finanziell rein. Vor allem emotional trifft mich so ein Verhalten. Und ich frage mich sofort: Was ist da schief gelaufen? Wer mich kennt weiß: Ich leg mich richtig ins Zeug. Ich gebe alles und noch mehr, damit die Kunden ein klasse Ergebnis haben.

Schwamm drüber.

Mein Fazit: Ich vergesse nie wieder, meine AGB mitzuschicken. Die schützen zwar nicht vor unlauteren Absichten und schrägen Reaktionen, aber sie erleichtern einiges.

Wie ich Kunden aus dem DACH-Raum gewinne

Die meisten meiner Kundinnen und Kunden sind zauberhaft. Und es gibt immer wieder coole Überraschungen. Wie der Kunde aus der Schweiz: Er hat mich über meinen neuesten Blogartikel gefunden, den ich erst vor einem halben Jahr veröffentlicht hatte: „Newsletter erstellen mit Brevo.“ Eine ausführliche Beschreibung, wie in Brevo Listen erstellt und Kampagnen angelegt werden und wie das funktioniert mit Double-Opt-In-Mail und Formularen.

Erstaunlich waren für mich drei Erkenntnisse:

  1. dass meine Artikel sogar in der Schweiz ausgespielt werden,
  2. dass der Kunde ohne vorherige „Touchpoints“ mein vierstelliges 1:1-Mentoring gebucht hat,
  3. dass sogar Shopbetreiber Teil meiner Zielgruppe sein können.

Die Erkenntnisse bringen mich zu diesen Schlussfolgerungen:

  • Ein Blog lohnt sich nach wie vor. Immer. Je mehr Artikel, desto wirksamer.
  • Und: Es ist relativ egal, mit welchem Thema ein Besucher auf die Website kommt. Wenn der Besucher durch hilfreiche Blogartikel Vertrauen gewonnen hat, bucht er auch zu anderen Themen als zum ursprünglich gesuchtem.
  • 2025 wird mein Blog-Jahr (mit mindestens einem Artikel pro Monat)

Warum ich 2025 auf 1:1 setze und Gruppenkurse überdenke

Mein 1:1-Mentoring Website Gold ging im letzten Quartal gut ab. Das hab ich auch dem wunderbaren Team von Marike („wasjournalistenwollen.de“) zu verdanken. Das Team hat mich regelmäßig weiterempfohlen.
Großes Danke an dieser Stelle!

Und ich danke meinen KundInnen, dass sie mir geholfen haben, mein Angebot zu optimieren. Denn auch ich hab in der Zusammenarbeit mit ihnen viel gelernt, vor allem eins: Wie die Mentees in 1:1-Angeboten lernen, ist komplett unterschiedlich. Die einen setzen auf schriftliche Unterlagen und Screenshots und können mit Videos nichts anfangen (geht mir übrigens genauso); die anderen können nicht genug Videos haben.

Das heißt für mich: 2025 werde ich einerseits die Workbooks optimieren, auf der anderen Seite noch mehr Videos machen und anbieten.

Was mäßig lief: Website Sprint

Mein Workshopangebot Website Sprint kam unterschiedlich gut an. Eine Kundin hatte eine Agenda und eine Dokumentation vermisst. Für den Workshop hatte ich bislang die Aufzeichnung vorgesehen und ein Workbook. Weil ich damit flexibler bin und mich an die Anforderungen der Teilnehmer anpassen kann. Ich vermute auch, dass einige Kundinnen überfordert waren mit der Fülle an Informationen. Oder besser: Das Verhältnis Information zu Ergebnis stimmt nicht.

Ich überlege mir jetzt, den Workshop zu überarbeiten und daraus zwei unterschiedliche Angebote zu machen. Für Anfänger und für Fortgeschrittene.

Was nicht so gut lief:

Mein Kursangebot Website Wunder. Gut, ich hab kaum Werbung gemacht. Trotzdem hab ich den Eindruck, dass 1:1-Angebote eher gewünscht werden.

Mein Resümee: 2025 klopp ich ordentlich die Trommel für Website Gold, das 1:1-Mentoring. Und ich entwickle kleine Angebote im dreistelligen Bereich mit zusätzlicher Begleitung.

Und zwischendurch: Auszeiten vom Alltag:

Selbstfürsorge: Das mach ich für meine Gesundheit

Kleine Auszeiten find’ ich wichtig. 2024 gab’s einige davon:

Viele lange und kurze Fahrradtouren, Ausstellungsbesuche, Boulespiele, Wanderungen in der Lüneburger Heide, an der Elbe oder im Wildgehege Schwarze Berge (ich bin nämlich hoffnungslose Tiernärrin…) und natürlich Treffen mit Freunden.

Was 2024 zu kurz gekommen ist: längere Pausen am Arbeitstag und tägliche Bewegung. Mindestens eine Stunde.

Zur Selbstfürsorge, nämlich geistige Gesundheit, gehört für mich auch die Beschäftigung mit Kunst. Kunst inspiriert mich, erweitert meinen Horizont und führt mich zu mir selbst. Für große Leinwandformate fehlte mir 2024 Zeit und Muße. Dafür hab ich kleine Formate gezeichnet. Diesmal digital.

Malerei digital: iPad + Procreate statt Leinwand

Ich hab die App Procreate entdeckt, mit der man auf dem iPad malen kann.

Und das sieht so aus:

Ich nehme die Fotografien meiner gemalten Leinwand-Arbeiten (möglichst hochauflösend). Diese digitalisierten Bilder importiere ich in Procreate. Dann übermale ich mit dem Apple Pen. Die analogen Originale überdecke ich nicht komplett, sondern ich lass sie durchschimmern. Das gibt dem neu entstehenden Bild eine virtuelle Tiefe.

Procreate arbeitet ähnlich wie Photoshop mit Ebenen, Transparenzen und unterschiedlichen Pinseleinstellungen (die analogen Pinseln nachempfunden sind). Das ermöglicht einen feinstufigen Schichtenaufbau der Farben und Formen, ähnlich wie bei der analogen Malerei.

Übrigens läßt sich die Auflösung der Arbeiten vorher einstellen. Ich wähle 5.000 Pixel. So kann das Bild ausgedruckt werden, ohne pixelig zu werden.

Und sehen kannst du die Ergebnisse hier >>>

Herzensmenschen statt Energie-Vampire: 2024 was das Jahr der echten Verbindungen

2024 hab ich beschlossen: Ich möchte nicht mehr, dass mich Menschen mit toxischen Verhaltensweisen runterziehen. Menschen, die wenig Wertschätzung anderen gegenüber haben oder Intriganten und Opportunisten muss ich nicht ertragen. Seit 2024 breche ich solche Beziehungen konsequent ab. Auch wenn es heißt, dass ich andere Menschen innerhalb der Gruppe ebenfalls verlassen muss.

Zum Glück begegnen mir immer wieder wundervolle Menschen. Wie Birgit, eine herzliche, humorvolle, großzügige und feinsinnige Frau. Jede Plauschstunde mit ihr erfrischt mein Herz. Birgit und ich haben uns über die Plattform nachbarn.de „gefunden“: Ich hab mich dort vorgestellt, sie hat mich angeschrieben und wenig später saßen wir gemeinsam im Cafe. Das war im Herbst 2023. Die Bekanntschaft zu Birgit entwickelte sich 2024 zu einer echten Freundschaft und zu einer wunderbaren Bereicherung meines Lebens.

Für diese Freundschaft bin ich wirklich dankbar. Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse 2024: Wirklich glücklich machen uns nur gute Beziehungen zu Menschen. Klar, ist eine Binse. Schreibt jeder „So-gehts-dir-besser“ Ratgeber.

Aber: Erfühlen muss man’s selbst.

Das habe ich 2024 zum ersten Mal gemacht.

Reduktion aufs Wesentliche nicht nur bei Menschen. Auch bei Dingen:

Ich hab die blöde Angewohnheit, Dinge zu horten. Deko, Klamotten, praktische Dinge… In einer großen Wohnung kann‘s klappen. Eine kleinere Wohnung macht diese Angewohnheit schnell zum Alptraum.

Eine Lösung musste her. Meine Idee: ein Hofflohmarkt!

Birgit war sofort Feuer und Flamme. Sogar unser Vermieter war begeistert, wollte mitmachen und spendierte uns Biertische und -bänke. Der Hof mit seinen beiden schattenspendenden Bäumchen und die hübschen Kräuterkübel, umgeben von mittelalterlichen Fachwerkfassaden, waren die perfekte Kulisse für einen romantischen Flohmarkt.

Hinterher hab ich mich irgendwie befreit gefühlt…

Mein Resümee für 2024

Was habe ich 2024 über mich selbst gelernt?

Zwei Dinge sind mir klar geworden, mit denen ich mir gleichzeitig ein Stück näher gekommen bin:

  • Persönliches vor fremden Menschen zu schreiben fällt mir leichter, als ich dachte. Die tolle Unterstützung der Community auf Linkedin hat mir geholfen.
  • Mein zweites Leaning: Es tut mir gut, schlechten Beziehungen aus dem Weg zu gehen. Statt wochenlang darüber zur grübeln, warum ich mit xy aneinandergeraten bin und warum eine Klärung nicht möglich ist, kappe ich einfach die Beziehung. Hilft ungemein.

Was lief weniger gut?

Planung, Fokus, Kontinuität.
Drei Aspekte, die 2024 besser hätten laufen können.

Mein Ausblick auf 2025

Mein 2024 in Zahlen

  • Linkedin-Follower: 1.145
  • Instagram-Follower: 278
  • Facebook-Fans: 892
  • Blogartikel: 1
  • Höhe meiner Domain Authority: 10
  • Geschriebene Newsletter in diesem Jahr: 47
  • Durchschnittliche Öffnungsrate: 45 Prozent
  • Urlaube: 4

Da ist auf jeden Fall eine Menge Luft nach oben. Nur EIN Blogartikel im Jahr ist echt peinlich. Jedenfalls für eine Frau, die sich mit Webdesign, SEO und Content beschäftigt. Und die Newsletter: nicht ganz ein Newsletter pro Woche. Das möchte ich optimieren (zwei pro Woche wären super).

Meine Ziele 2025:

  • Linkedin ist mein Social-Media-Favorit geworden. Und nicht nur das: Es lohnt sich, hier aktiver zu werden und Angebote zu posten. Facebook werde ich nicht weiter bespielen. Der Kanal passt einfach nicht zu mir.
  • 119 geschriebene Newsletter im Jahr ist eine gute Zahl. Dennoch kommt zu wenig Feedback, trotz hoher Öffnungsrate von bis zu 45 Prozent. Mein Ziel: die Newsletterliste um 500 Leser vergrößern.
  • Ein Blogartikel im Jahr ist definitiv zu wenig. Mein Ziel 2025: Mindestens ein Blogartikel pro Monat, besser zwei.
  • Die ich dann in noch mehr Newslettern und Linkedin-Posts teilen werde.
  • Und vielleicht wächst mit den Artikeln auch meine Domain Authority Richtung 20 (Stichwort Sichtbarkeit und mehr Kunden). SEO wird 2025 ein großes Thema für mich sein.
  • Meine Website werde ich umstrukturieren. Gestalterisch und technisch: Was ich 2024 begonnen hab, wird 2025 umgemodelt. Für die Blogartikel baue ich ein neues Template, damit das Schreiben effektiver und zeitsparender klappt.
  • Meine Angebote möchte ich optimieren: Mehr Videos und eine klare Agenda für Website Gold. Website Sprint teile ich wahrscheinlich in 2 unterschiedliche Angebote (für Anfänger und für Fortgeschrittene). Und die Preise werden definitiv erhöht.

Diese großen Projekte gehe ich 2025 an

Endlich wieder Ausstellungen

2024 bin ich zum BBK Uelzen gewechselt und ich freue mich auf neue Menschen und Aktionen. Und ich stelle wieder aus. Zwei Orte stehen fest: ein Kloster in Uelzen und die Galerie des BBK Uelzen. Auf beide Ausstellungen freue ich mich riesig. Eine Idee für Arbeiten habe ich noch nicht. Wahrscheinlich werden es kleine Formate sein.

Epilepsie und WordPress und was beides gemeinsam hat

Ich möchte eine autobiografische Erzählung schreiben. Das Buch ist mir wichtig, weil ich darin meine Erfahrung mit der Epilepsie verarbeiten möchte.

Epilepsie wird immer noch stark tabuisiert. Vielfach geistert die Vorstellung durch die Köpfe, dass Epileptiker geistig eingeschränkt sind. Was natürlich nicht stimmt (übrigens: Julius Caesar, Lenin, Dostojewskij, Agatha Christie, Elton John waren und sind Epileptiker – neben vielen anderen Promis).

Hast du gewusst, dass in Deutschland die Zahl der von Epilepsie Betroffenen genauso hoch ist wie die der Diabetiker? Es wird Zeit, darüber zu reden.

Meine zweite Buchidee ist ein Buch über WordPress. Mir geht es darum, selbständigen Frauen den Zugang zu diesem System zu erleichtern. Mit dem richtigen Pagebuilder als Theme, Website-Texten, die Kunden überzeugen, dem stimmigen Design und einer korrekten Usability kann jede Frau eine erfolgreiche Website bauen, mit der sie neue Kunden gewinnt.

So kannst du 2025 mit mir zusammenarbeiten

2025 werde ich mich mehr als bisher auf Website Gold fokussieren. Mein 1:1-Mentoring, in dem du mit mir gemeinsam deine konvertierende Website aufbaust. Aber natürlich kannst du mich auch damit beauftragen, deine Website zu machen.

Also:

  • Wenn du deine Internetpräsenz von einer Webdesignerin mit 18-jähriger Erfahrung mit Blick auf Text und Branding umsetzen lassen möchtest, oder
  • wenn du mit meiner Hilfe lernen möchtest, deine Website selber zu machen und instand zu halten,
    dann buch einfach einen kostenlosen Call bei mir.

Das kannst du hier >>>

Lüneburg, Elbe und die Nordsee in Bildern

Demos gegen rechts: Im Januar waren in vielen Städten Demos gegen rechts. Auch in Lüneburg.

Hochwasser: Im Januar, Februar, März und September war irres Hochwasser. Nach den trockenen Sommern konnte die Natur aufatmen. Und ich hatte wunderschöne Fotomotive.

Der Ritt auf der Kanone: Ein Naturschutzgebiet mitten in der Stadt: Wer Lüneburg besucht, sollte unbedingt einen Abstecher auf den Kalkberg machen. Oben angekommen gibt’s einen herrlicher Blick über die ganze Stadt. Und ein echte Kanone…

Karottenweiß: Im Sommer hab ich wieder meine liebste Wildpflanze gepflückt: die wilde Karotte. Wußtest du, dass sie die Stammform unserer Gemüsekarotte ist?

Buchen buchen: Obwohl inzwischen von breiten Straßen durchschnitten, hat der Wald um Lüneburg immer noch seinen dichten, wundervollen Buchenbestand. Wunderschön. Besonders im Herbst.

1.000 Shades of Grey – Nordsee: Ich liebe die Nordsee. Klar, oder? Sie ist immer anders. Und der Himmel darüber. Nicht 50 Shades, sondern 1000 und 1 Grauton. Und wenn der Sturm Löcher in die Wolkendecke reißt und die Sonne die Wolken graublau färbt: Bühne frei für ein dramatisches Licht.

10 Schritte für mehr Nachhaltigkeit

10 Schritte für mehr Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im Alltag: So mach ich es

Oktober, Herbst – es wird kalt und nass. Die ideale Zeit für Kreativität und für neue Schreibideen. Da kommt die alljährliche Blogparade von Judith Peters wie gerufen. Eines der interessanten Themen darin: „Mein Weg in die Nachhaltigkeit: Meine 10 kleinen Schritte für eine grünere Zukunft“ von Nicole Krüger

Mein erster Gedanke beim Lesen des Titels war: Och nö, noch so ein Dauerbrenner. Dazu ist so viel gesagt wurden. Und es ist doch klar, wie man „nachhaltig lebt“.

Ja?
Ist es das?

Da ploppt bei mir die nächste Frage auf:

Was bedeutet „Nachhaltigkeit“?
Was heißt „grünere Zukunft“?

„Nachhaltigkeit“, „Grün“ – beide Begriffe werden fast inflationär gebraucht. Und jeder versteht etwas anderes darunter oder setzt andere Schwerpunkte.

Dieses Blogthema hat mich ins Grübeln gebracht:

  • Wo konkret ist meine Lebensweise nachhaltig?
  • Und reicht es aus, was ich bereits umsetze?
  • Kann ich Nachhaltigkeit im Alltag optimieren?

Ich halte es mit Dirk Steffens, Wissenschaftsjournalist und spezialisiert auf Umweltthemen: Der größte Batzen, mit dem wir zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können, ist die Ernährung. Denn die brauchen wir täglich. Ich bin der Meinung: Wenn wir die Art unserer Nahrungsaufnahme überdenken, können wir Veränderungen bewirken, die Auswirkungen haben auf Natur und Klima unseres Planeten. Oder eben möglichst wenig Auswirkungen, je nach Sichtweise 😉

Ich gehe einen Schritt weiter: Wir können insgesamt unser Konsumverhalten ändern. Neben der Ernährung können wir im gesamten Haushalt und in unserem Freizeitbereich mehr oder weniger mehr Nachhaltigkeit in unsere Lebensweise einbringen. Ich denke an die Körperpflege, die (Haus)-Reinigung, unsere Bekleidung und Reisen.

Plastik vermeiden

Egal wo wir im Supermarkt hinsehen: Gefühlt 90 Prozent der Lebensmittel sind in irgendeiner Weise von Plastik umgeben. Sogar die Salatgurke. Muss das sein?

Kunststoff ist Segen und Fluch zugleich.
Und leider können wir das Rad nicht zurückdrehen. Kunststoffe werden bleiben. Doch wir können viel tun, damit weniger oder besser kein Plastik in den Meeren landet.

Für mehr Nachhaltigkeit vermeide ich nach Möglichkeit Umverpackungen aus Plastik. Beispiel: Ich kaufe frischen Käse an der Käsetheke (übrigens fast ausschließlich Ziegen- und Schafkäse). Meine Ernährung besteht zum großen Teil aus Gemüse, Obst und Salat, beides kann ich unverpackt frisch im Gemüseabteil des Supermarkts oder auf dem Wochenmarkt kaufen. Natürlich regional und saisonal. Und viele Produkte wie Joghurt gibt es im Glas. Oder wenigstens in Bechern aus hauchdünnen Plastikwänden, verstärkt nur mit Pappe.

Zum Glück gibt es kaum noch Einkaufstüten aus Plastik. falls ich mal ungeplant einkaufe: kein Thema. In jeder meiner Handtaschen und Rucksäcke (ich hab einen Handtaschentick) steckt eine faltbare Textiltasche. So bin ich für jeden Spontankauf gerüstet. Gleichzeitig vermeide ich, zusätzlich Papiertüten oder Jutetaschen zu kaufen.

Angebrochene Lebensmittel kommen in einen Glasbehälter oder ich wickle sie in Wachspapier ein. Frischhalte- oder Alufolie verwende ich nicht.

Übrigens kommen diese Gewohnheiten einer gesunden Ernährung entgegen: kaum Fleisch, reichlich Gemüse, jeden Tag etwas Obst und eine Handvoll Nüsse, dazu regelmäßig Hülsenfrüchte. Voilá – und schon achte ich auch auf meinen Körper.

Und was ist mit Kaffee? Ich liebe Kaffee, der morgendliche Latte Macchiato muss sein. Zur Zeit holen wir Fairtrade-Bohnen von Aldi. Es sind Robusta-Bohnen, die beim Anbau angeblich weniger Wasser brauchen. Allerdings könnte es sich lohnen, bei der Rösterei um die Ecke zu fragen (so eine haben wir tatsäch ein paar Schritte weiter). Dann würde auch die Plastik-Umverpackung der Kaffeebohnen wegfallen…

Plastik gibt es natürlich nicht nur bei den Lebensmitteln. Wenn ich mich im Badezimmer so umsehe, stehen dort mehr Plastiflaschen, als mir lieb ist. Leider hab ich noch keine Alternative gefunden. Bodylotions und andere Pflegeprodukte finde ich nur in Kunststoffflaschen. Wenigstens achte ich darauf, dass die Flaschen recycelt werden können und dass ich nicht mehr kaufe, als unbedingt nötig.

Wenig Fleisch und nicht aus Massentierhaltung

Ich bin keine Veganerin – dazu esse ich zu gern Eier, Käse und andere Milchprodukte. Und einige Male im Jahr hab ich Appetit auf ein schönes Stück Lammfilet.

Aber: Fleisch, Eier und Milchprodukte müssen aus artgerechter Tierhaltung kommen. Mir wird schlecht, wenn ich an die Schweine denke, eingezwängt und gestresst auf Spaltenböden mit wenig Sonnenlicht. Oder die Hühner, die sich eng eingepfercht die Federn aushacken. Die anderen Argumente gegen die Massentierhaltung sind bekannt: Umweltverschmutzung durch Ammoniak. Nitrat im Grundwasser, Zerstörung der Regenwälder, Antibiotikaresistenzen oder hohe Treibhausgasemissionen.

Eiweiß hole ich mir überwiegend aus Hülsenfrüchten, Nüssen und gelegentlich Fisch. Apropos Fisch: Am liebsten esse ich Lachs – aber ich weiß auch, dass dieses Thema wegen der Überfischung problematisch ist.

Keine verarbeiteten Lebensmittel essen

Unsere Lebensmittelindustrie sehe ich als Riesenproblem. Überall steckt Zucker drin und diverse mehr oder weniger ungesunde Zusatzstoffe. Kein Wunder, dass seit 20 Jahren Diabetes Typ 2 und Adipositas in den Industrieländern zugenommen haben. Die Folge: Noch mehr Einsatz von Medikamenten, die sonst nicht nötig gewesen wären.

Ich vermeide so gut es geht verarbeitete Lebensmittel, esse frisches Gemüse und Obst oder im Winter auch mal Tiefkühlkost. Saucen & Co bereite ich selber zu. Mit einem gutem Olivenöl und Kräutern schmeckt mir jeder Salat. Chips und andere leckere Knabbersachen hab ich mir abgewöhnt. Falls ich doch mal Appetit aufs Knabbern hab, knack ich ein paar Mandeln oder Nüsse.

Als weiteres Problem der fabrikmäßig hergestellten „Lebensmittel“ sehe ich die Verwendung von Zusätzen, für die massenweise Regenwäldern abgeholzt werden. Das Palmöl ist so ein Zusatz. Es gibt kaum ein verarbeitetes Lebensmittel ohne dieses „billige“ Öl. Auch in vielen Kosmetika steckt Palmöl. Tiere wie Orang Utans finden durch die Abholzung keinen Lebensraum mehr und auch aus Klimaschutzgründen ist die Rodung der Regenwälder eine Katastrophe.

Lokale Erzeuger bevorzugen

Diesen Punkt konsquent einzuhalten fällt mir weniger leicht als gedacht. Olivenöl, Zitronen, Kaffee oder Tee – ohne die Lieferungen aus anderen Ländern kommen wir kaum in den Genuß dieser Lebensmittel.

Aber ich kann an dieser Problemschraube drehen: Wenn ich mich überwiegend von Produkten ernähre, die in meiner näheren Umgebung angebaut werden. Oder die wenigstens aus Ländern in unserer Nachbarschaft kommen.

Zum Glück habe ich einen guten Edeka um die Ecke, der viele Produkte von Erzeugern aus dem Landkreis Lüneburg und aus angrenzenden Bereichen anbietet (Gemüse, Kohl, Salate, Kräuter, Obst, Honig, Käse, Senf und vieles mehr). Und ich versuche, nach Möglichkeit saisonal einzukaufen.

Übrigens: Die leckere Avocado hab ich von meiner Liste beliebter Gemüsesorten bzw. Obstsorten gestrichen (Spoiler: Avocado gehört zu den Beeren ;-)) Avocodos sind zwar super gesund und schmecken herrlich – aber die Frucht ist leider ein Wassersauger: Für 3 Avocados werden 1000 bis 1500 Liter Wasser verbraucht! Die Menschen in den Anbaugebieten müssen leiden, weil ihnen das nötige Wasser zum Leben geraubt wird. Na ja, und dann noch der lange Flug…

Weniger Klamotten kaufen, dafür nachhaltiger

Zum Glück ist „Shoppen gehen“ überhaupt nicht mein Ding. Umkleideaktionen in Klamottenläden hasse ich. Spontankäufe von Pullovern oder Shirts gibt es deshalb bei mir selten.

Viele meiner Sachen kaufe ich nachhaltig. Das heißt: Klamotten, die lange halten und die in Europa unter fairen Bedingungen produziert wurden. Und die möglichst aus Biobaumwolle bestehen.

Im Laufe der Jahre sind einige Klamotten zusammengekommen, die ich nicht mehr trage, die aber immer noch gut sind. Die bringe ich zum „Zeughaus“, wo sie weiterverkauft werden.

Weniger duschen (Wasser sparen)

Ein Morgen ohne Dusche? Bis vor kurzem für mich undenkbar! Beim Duschen bin ich immer herrlich wach geworden und – netter Nebeneffekt: Unter dem klopfenden Wasserstrahl habe ich tolle kreative Ideen.

Das ist Vergangenheit. Seitdem die Heizkosten ins Irrsinnige gestiegen sind, mach ich Katzenwäsche und dusche 2 Mal in der Woche. Das reicht und schont die Haut. Und schont zugleich unsere wertvollste Ressource: Wasser.

Apropos Wasser: Ein Teil meiner täglichen Wasserration kommt aus der Leitung. Morgens trinke ich ein Glas warmes Leitungswasser mit einem Spritzer Limone (soll angeblich den Stoffwechsel ankurbeln). Wenn ich wenigstens teilweise Mineralwasser durch Leitungswasser ersetze, sparen wir jede Menge Flaschen – und damit Produktion, Transport und Reinigung der Flaschen.

Energie sparen

Inzwischen habe ich (fast) sämtliche Leuchtmittel gegen energiesparende LEDs ausgetauscht. Zum Glück gibt es inzwischen auch warmweiße LED-Lampen. Beim Kochen achte ich darauf, dass ich die Restwärme der Herdplatten verwende (früher runterschalte) und dass ich Deckel auf die Töpfe lege. Na ja, außerdem bin ich eh Fan von Rohkost. Deshalb koche ich eher selten.

Keine Flüge und wenig Autofahrten

Kannst du dir vorstellen, dass ich noch nie geflogen bin?
Ich meine natürlich in einem Flugzeug.

Okay, ich geb’s zu: weniger aus Klimaschutzgründen. Ich hab grauenhafte Flugangst. Trotzdem sehe ich diesen ganzen Flugtourismus kritisch. Muss man seinen Urlaub unbedingt auf den Malediven verbringen? Oder jedes Jahr auf Mallorca?

Und was ist mit den schwimmenden Städten, den Kreuzfahrriesen. Muss das wirklich sein? Wo soll diese Entwicklung hinführen? Ich kann dem Massentourismus wenig positives abgewinnen. Sicher, er ist für viele Länder eine wichtige Einnahmequelle. Aber zu welchem Preis?

Die letzten Jahre hab ich meine Urlaube an der Nordsee verbracht (dieses Jahr an der Ostsee). Ich kann prima entspannen, muss nicht weit fahren und vor Ort genießen wir die gute Luft auf ausgedehnten Fahrradtouren und Strandspaziergängen.

Geräte möglichst lange gebrauchen

Kennst du auch Leute, die sich jedes Jahr ein neues Handy zulegen? Ist leider ein Trend geworden: Immer der neueste, heiße Scheiß.

Ich halte die abgelegten Handys von meinem Mann in Ehren. Die nutze ich so lange, bis wirklich kein Betriebssystem oder keine App mehr läuft. Inzwischen ist das iPhone 14 auf dem Markt. Brauche ich nicht: Mein iPhone 8 läuft wie geschmiert und ist handlich klein und praktisch.

Mein Fahrrad hab ich vor 20 Jahren gekauft. Ein gutes, teures Markenrad. Damit fahre ich heute immer noch. Und wenn es irgendwo hakt, bringe ich das gute Stück zur Werkstatt und lass Teile reparieren oder austauschen. Zusätzlich kommt das Rad regelmäßig zur Wartung.

Auch meine Arbeitsrechner, die Macs, nutze ich so lange wie möglich. Mein schöner weißer iMac schläft nun irgendwo in einer Ecke, weil wegen des Prozessorwechsels bei Apple leider nichts mehr lief. Okay, die Retinadisplays der neuen Modelle sind natürlich unschlagbar scharf, da kann das alte Ding nicht mithalten.

Einen Fernseher haben wir auch: Mein Bruder hat mir ein älteres, gebrauchtes Teil besorgt. Reicht völlig.

Nur umweltfreundliche Putzmittel benutzen

Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt.
Wie viele giftige Chemikalien landen in unseren Gewässern, nur weil uns die Kosmetik- und Waschmittelindustrie weißmachen will, dass wir all den Mist brauchen?

Mein Mann und ich nutzen im Haushalt Grüne Seife, Essigessenz, Natron und Zitronensäure. Nur gelegentlich mal Scheuermilch. Allerdings haben wir dazu eine gute Alternative gefunden: einen Putzstein.

Was mich noch nervt: Geschirrspülpulver. Hier suche ich eine Alternative, die einigermaßen umweltfreundlich ist. Neulich hab ich eine Tüte (Mist: wieder Plastik) in den Spender gefüllt. Der beißende, scharfe Geruch des Pulvers hat mich fast zum Niesen gebracht (das kann doch nicht gesund sein, oder?)

Überhaupt – Gerüche:

Ich verstehe die Menschen nicht. Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in meinem Lieblingscafé. Ein Paar geht an den Tisch vor mir und setzt sich. Der Stuhl des Mannes ist zwei Meter von mir entfernt. Beide sind in einer schweren und süßlichen Parfumwolke gehüllt. Langsam beißen sich die Duftmoleküle in meine Nasenschleimhäute. Meine Nase fängt heftig an zu jucken (und nein: Ich habe keine Parfumallergie). Ich mag Parfums, diskret aufgetragen können Menschen wunderbar duften. Nur: Muss man mit seinen Duftwässern die Nase anderer Menschen anschreien?

Aber es sind ja nicht nur die Parfums, mit denen Menschen sich einhüllen: Wenn ich durch die Straßen gehe und Menschen begegne, kommt mir oft ein anderer penetranter Geruch entgegen: Weichspüler. Ein Zusatz, der meiner Meinung nach komplett überflüssig ist und die Gewässer zusätzlich belastet.

Dabei gibt es einen einfachen Trick gegen kratzige Wäsche: Ein Schuß Essigessenz ins Spülwasser, und die Wäsche wird wunderbar weich. Und keine Angst: Die Wäsche riecht nicht nach Essig.

Je natürlicher wir putzen und waschen, desto besser für die Umwelt. Und der Clou: Je weniger Putzkram ich einsetze, desto weniger Plastikmüll verbrauche ich.

Und damit schließt sich mein Plastik-Kreis 😉

Welche Schritte kennst du, um die Umwelt zu schonen?
Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?
Hast du eine besondere Herausforderung für dich gelöst?

Schreib unten im Kommentar, welche Gedanken du zur Nachhaltigkeit hast. Ich freue mich auf dich.

WordPress Backup erstellen

WordPress Backup erstellen

Echt simpel: WordPress Backup erstellen in 10 Minuten!

Die perfekte Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene.

Die Website ist fertig – allerhöchste Zeit, dein WordPress Backup zu erstellen. Denn dies passiert schneller, als dir lieb ist: Die Festplatte hat den Geist aufgegeben, dein Server wurde gehackt, deine WordPress-Installation ist verunglückt… Egal aus welchem Grund die Daten deiner Website futsch sind: Wenn du jetzt kein Backup hast, wirst du dir die Haare raufen oder schlecht schlafen. Auf jeden Fall ist deine gute Laune dahin.

In meinen WordPress-Kursen ist dies der erste Schritt – gleich nach der Installation des Themes: Ich zeige meinen Teilnehmern, wie das Backup-Plugin installiert und eingestellt wird.

Was ist ein Backup?

Ein Backup ist eine Sicherungskopie von Daten oder Informationen. Die Daten werden auf einem Computer, einem Server oder Speicher gesichert. Speicher können externe Festplatten oder USB-Sticks sein.

Ein Datenverlust passiert schneller und häufiger, als man denkt. Gerade WordPress-Websites werden gern gehackt. Nicht, weil WordPress unsicher ist, sondern weil es weit verbreitet ist.

Aber es gibt noch mehr Ursachen, seine Daten zu verlieren: Softwareprobleme, menschliches Versagen, Viren, Malware oder andere Katastrophen. Dein Backup ist der doppelte Boden, deine Sicherheitsleine, dein Fallschirm.

Wie und wo kann ich ein Backup machen?

Ein Backup kannst du entweder manuell oder automatisch machen. Wie genau – das erkläre ich unten. Wo und auf welchem Gerät du speicherst, hängt davon ab, wie sicher deine Speicherung sein soll. Als Speicherorte sind mehrere Möglichkeiten denkbar: externen Festplatten, USB-Sticks, CDs/DVDs, Cloud-Speicher oder Netzwerkspeicher.

Cloudspeicher scheinen sicher – aber natürlich können auch dort die Server gehackt werden (alles schon passiert). Und Hardware wie USB-Sticks kann mechanisch zerstört werden.

Mehrgleisige Backups sind deshalb sinnvoll.

Zu Beginn meiner Selbständigkeit vor 20 Jahren hab ich meine Daten auf externe Festplatten gespeichert. Eine der Festplatten hatte ich im Haus, die andere hatte ich in einen gemieteten Tresor der Bank gebracht. Clouddienste, so wie wir sie heute kennen, gab es zu der Zeit noch nicht. Heute sichere ich meine Daten in einem Clouddienst und zusätzlich auf externe Festplatten.

Wie mache ich ein Backup meiner Website in WordPress?

Für ein Backup hast du drei Möglichkeiten:

Eine bequeme und schnelle Methode ist das Backup mit einem Plugin. Ich nutze dazu UpdraftPlus. Die Basisversion ist kostenlos und dennoch sehr umfangreich. Ich habe einige Plugins getestet und kann dir dieses Plugin gut empfehlen. Für UpdraftPlus gibt es einige Gründe: Das Plugin ist leicht zu verstehen und obendrein in Deutsch, du kannst Zeitpläne erstellen (die Backups werden dann automatisch erledigt) und du kannst deine Backups auf anderen Servern als deinem Hoster erstellen.
Einige Webhoster bieten eine Backup-Möglichkeit an. Falls du einen guten Hoster hast und dich darauf verlassen kannst, dann ist diese Option komfortabel.
Manuelles Backups: Meine Websites sichere ich immer zusätzlich manuell. Das empfehle ich dir, selbst wenn du ein Plugin nutzt oder deine Daten per Hoster sicherst.
So machst du das WordPress-Backup mit einem Plugin (UpdraftPlus)

Zuerst musst du UpdraftPlus (oder jedes andere Backup-Plugin) in deinem WordPress installieren. Das ist sehr simpel:

Im WordPress-Menü klickst du auf > Plugins und
gehst du auf > Plugin installieren.
Dort werden dir standardmäßig diverse Plugins angezeigt.
Rechts oben im Suchfeld > Plugin suchen gibst du UpdraftPlus ein und
das Icon des Plugins wird dir gezeigt.
Jetzt drauf klicken, installieren und aktivieren.
UpdraftPlus führt dich mit einem Assistenten durch das Prozedere uns lässt dich gleich ein 1. Backup machen.

Unter > Einstellungen kommst du auf die Oberfläche von UpdraftPlus.

Das Fenster zeigt dir mehrere Tabs. Der erste ist der, auf dem du deine Sicherungen machst: > Sicherung/Wiederherstellen. Gleich unter den Tabs kannst du sofort sichern. Wichtig: Du musst immer beides sichern – Datenbank und Dateien. Mit dem Klick auf den blauen Button wird sofort alles gesichert.

Über den Reiter > Einstellungen kannst du deinen Sicherungsplan anlegen. Damit werden die Sicherungen automatisch von UpdraftPlus ausgeführt – und du kannst dich entspannt zurücklehnen.

Die Standartsicherungen werden auf deinem Hoster abgelegt.

Aber du kannst – und solltest – zusätzliche andere Orte wählen, auf deinen du deine Daten sicherst. UpdraftPlus bietet dir sogar in der kostenlosen Version verschiedene Möglichkeiten an

Die Einstellungen von UpdraftPlus
Datenbank und Dateien in UpdraftPlus sichern

backup plan
Zeitplan der Sicherung festlegen

Das Backup über deinen Hoster

Einige Hoster bieten diese komfortable Sicherung an. Ich bin mit einer meiner Websites bei Raidboxes. Dort wird regelmäßig ein Backup meiner Installation durchgeführt, die ich auf meinen Rechner laden kann.

Schau einfach nach, ob dein Hoster diesen Service anbietet. Allerdings solltest du dich nicht unbedingt nur auf diese Sicherungen verlassen. Ich finde es sinnvoll, zusätzlich manuelle Backups zu laden.

So machst du ein manuelles Backup deiner Website

Nie verkehrt: ein manuelles Backup deiner Website

Ich gebe es zu: Dieser Weg ist weit umständlicher als mit einem Plugin. Und bestimmst fragst du dich jetzt: Warum soll ich mir dann die Mühe machen? Ich empfehle dir diese zusätzliche Sicherung, weil du dann ein Gefühl dafür bekommst, aus welchen Dateien deine Website besteht.

Mich beruhigt die Tatsache, dass alle meine Dateien selig auf meinem Rechner schlummern – und dass ich sie bei Bedarf einfach nur auf den Webserver hochladen brauche.

Es gibt noch einen anderen Grund, warum ich das zusätzliche manuelle Backup empfehle: Ein Plugin ist ein Tool, das auch mal versagen kann. Getreu dem Gesetz: alles was passieren kann, passiert irgendwann.
Oder die Dateien, die vom Plugin auf deinen Server gespeichert werden, sind aus welchen Gründen auch immer futsch. Dann wirst du der glücklichste Mensch auf unserem Planeten sein, wenn du irgendwo auf einer deiner Festplatten ein Backup schlummern hast…

Die Kopie deiner Dateien geht völlig simpel:
Du brauchst dazu ein FTP-Programm
Damit wählst du alle deine WordPress-Dateien bzw. den Ordner mit den Dateien aus
Und dann lädst du diesen Ordner einfach in einen beliebigen Order auf deinem PC.

Deine Datenbank darfst du natürlich nicht vergessen.
Dazu wählst du dich im Kundenbereich deines Hosters ein und dort in den technischen Bereich, wählst deine Datenbank aus und lädst sie ebenfalls auf deinen PC.

Damit ist dein manuelles Backup abgeschlossen.

WordPress ist einfach zu erlernen, aber hat auch einige Stolpersteine. Wenn du Hilfe brauchst, wende dich gern an mich. In einem 4-stündigen Workshop kannst du viele Stolpersteine aus dem Weg räumen.

Mein Jahresrückblick 2022

Mein Jahresrückblick 2022

Mein Rückblick auf meine eigenen Ziele für 2022

Was hab ich mir für 2022 vorgenommen und wie ist es gelaufen?

Meine Website für mein Angebot „Wordpress Coaching“ ist endlich fertig und das geniale Programm Populär von Marike Frick ist im März zu Ende. Mein Ziel: Mindestens 100 Newsletter-Anmeldungen am Endes des Jahre – sonst schmeiß ich alles hin. Tja: Es ist anders gekommen als ich dachte.

Allein weiter oder noch ein Programm?

Allein ist immer anstrengend. Also bin ich noch einen Schritt weitergegangen. Und ich hab mich im April für ein weiteres 4-stelliges Business-Programm entschieden: Populär Rockstars, das Folgeprogramm von Populär.

Kein wirkliches Ziel, aber vorgenommen hab ich es mir doch: Fahrradtouren und Boulespiele. Leider ist beides viel zu kurz gekommen: Bestimmt 80 % meiner Zeit hänge ich im Büro und arbeite an Kundenaufträgen und an meinem Online-Business.

Dafür ist dieses Jahr definitiv unser Jahr des Meeres: Dreimal kurz hintereinander machen wir Urlaub an der Nordsee, in Nordfriesland. Fahrradtouren auf Föhr, viele Schifffahrten bei schönstem Frühsommerwetter und Boulespiele im Watt – das tat gut.

Seit Anfang 2021 haben wir endlich wieder ein Auto, nachdem der alte Volvo vollkommen seinen Geist aufgegeben hat. Der Nachteil: Ein Auto verführt zu Wochenendausflügen. Vielleicht einer der Gründe, warum wir an vielen Wochenenden in die Lüneburger Heide fahren.

Aber an und an fahren wir doch mit dem Fahrad raus. Unser liebstes Ziel: die Ilmenauaue. Diese schöne Landschaft am Rand von Lüneburg ist zu jeder Jahreszeit sehenswert. Klar, dass ich immer wieder anhalten musste, um mein Handy zu zücken. Die Fotos hab ich hier auf der Seite verteilt.

Was ist künstlerisch gelaufen?

Nicht viel. Seit unserem Umzug Weihnachten 2020 hab ich kein Atelier mehr. Und die Businesskurse 2021 und 2022 haben mir für Kunst keine Zeit gelassen. Naja, nicht ganz: Im Sommer 2022 hat meine Idee zu einer Installation Form angenommen.

Mein Jahresrückblick 2022

Populär und Populär Rockstars sind zwei schon fast legendäre Programme von Marike Frick. Im September bin ich mehr oder weniger zufällig in Marikes Bootcamp reingerutscht, ihr Launch zu ihrem Programm „Populär“. Ich hatte gerade ein Durchhänger und wußte nicht, welche Schritte ich weitergehe mit meinem Angebot „Wordpress Coaching“. Da kam mir das Bootcamp als Abwechslung recht.

Fast mehr zum Spaß war ich alle drei Bootcamptage dabei und hab fleissig mitgeschrieben in der Facebookgruppe. Es gab sogar etwas zu gewinnen: Ein Platz im Programm. Einfach so.

Und dann, ich dachte, ich träume: „Die Gewinnerin ist: Constanze…“. Wie? Nee, ich bestimmt nicht. So viel Pech, wie ich in letzter Zeit hatte…

„Constanze Straub!“. Ich hab mein Glück kaum fassen können: Ein Sechser im Lotto. Auf einen Schlag bin ich rausgerissen worden aus dem Tiefpunkt und dem Grübelkarussel.

Von Oktober 21 bis März 22 jetzt also Populär. Sechs Monate. Die Zeit ist wie im Rausch dahingeflogen. Ich dachte, ich wäre mit meiner Website durch und gut aufgestellt: Pustekuchen. Was Marike und ihr Team an Input raushauen und wie meine Website mit den richtigen Worten aufgepeppt wurde – sensationell.

Drei Blogartikel hatte ich bereits in Sandra Holzes Programm „Online Profitabel“ geschrieben. Aber irgendwie fehlte mir das gewisse Extra, die Struktur, gute Überschriften. Mit den Anleitungen, Tipps und Feedbacks in Populär hat mir das Bloggen richten Spaß gemacht. 10.000 Zeichen waren gar nichts und im nu runtergetippt.

SEO war natürlich auch ein Thema in Populär. Denn wie will man im Internet „populär“ werden, wenn die Seite nicht auf Google gefunden wird? Für mich kein Neuland, denn Websites von Kunden hab ich schon vor 10 Jahren suchmaschinenoptimiert. Allerdings auf statischen Websites und SEO war damals noch viel einfacher.

SEO ist kein Geheimnis und jeder bekommt das hin. Es ist nur viel Arbeit. Für meine eigenen Websites hatte ich dazu nie Zeit. In Populär musste ich lernen: Meine neue Website zum WordPress-Coaching dümpelte irgendwo ganz weit hinter den Bergen. Nicht mal unter den ersten 100 wurde sie gefunden. Es ist eben doch etwas anderes, ob man eine Seite über Wandern in Hamburg nach vorn bringt oder über so ein heiß umkämpftes Keyword wie WordPress.

In Populär bin ich also endlich ins Tun gekommen. Und cool: Mit dem Suchbegriff „Wordpress Menü bearbeiten“ bin ich mittlerweile auf Seite 1. Darauf bin ich stolz.
Wunderbar war auch die Community von Populär. Viele tolle Frauen habe ich dort kennengelernt. Spannend, was es für Angebote da draussen gibt. Einige Frauen haben mich sogar gebucht und die Zusammenarbeit mit ihnen hat richtig Spaß gemacht.

Ach, und Facebook: Klar, die meisten Programme begleiten ihre Teilnehmerinnen in einer geschlossenen Facebookgruppe. So auch Marike und ihr Team. Obwohl mir Facebook schon immer unsympathisch war und irgendwie suspekt – Spaß hat die Quatscherei dort trotzdem gemacht. Ich gebe zu: Facebook kann echt süchtig machen.

Das Bootcamp: Populär Rockstars

Tja, leider hat alles mal ein Ende. Auch Populär. Nach viel zu schnell rasenden 6 Monaten wieder eine Überlegung: Zum Ende von Populär hat Marike ihr Folgeprogramm Populär Rockstars angeboten. Es sollte anders ablaufen: 8 Monate lang drei Bootcamps zu je einem Monat, zwischendurch regelmäßige Treffen auf Zoom und die Möglichkeit, in der neuen Rockstars-Facebookgruppe Fragen stellen zu können.

Ja oder Nein? Lange hab ich nicht überlegt. Denn ich wußte, nach Populär würde ich irgendwie Entzugserscheinungen haben. Die regelmäßigen Aufgaben, die regelmäßigen Treffen auf Zoom, der inspirierende Austausch mit den Mentorinnen und den anderen Teilnehmerinnen in Populär – das war schon klasse. Mit Rockstars würde ich bestimmt noch einen Schritt weiterkommen.

Und im Mai ging’s los. Womit? Mit meinem Freebie. Okay, ich hatte schon eins. Das hatte ich ein Jahr vorher fertig gestaltet. Der Titel: „So installierst du WordPress“. Das Freebie sah nett aus und hatte bestimmt gute Tipps – aber war viel zu lang. 20 Seiten sind für ein schnelles Erfolgserlebnis zu umfangreich. Zu groß ist die Gefahr, dass die Leserinnen überfordert werden. Und dann ist die gut gemeinte Hilfe keine Hilfe mehr.

Außerdem: Ich wollte eine andere Zielgruppe ansprechen. Frauen, die noch ganz am Anfang stehen und noch mehr Technikunterstützung brauchen. Dafür brauchte ich ein anderes Freebie-Thema.
Das hab ich gefunden: „8 einfache Schritte zur selbstgebauten Website – ein richtig verständlicher Fahrplan, den du sofort umsetzen kannst“.

Aber jetzt kommt der Clou: In Rockstars hatte Marike alle Freebies über ihren Newsletter verteilt. So hab ich von heute auf morgen, innerhalb von 3 Tagen, 90 Anmeldungen bekommen. Schnell war die 100er-Marke geknackt.
Ich war stolz wie Bolle. Aber vor allem: Ich musste jetzt umdenken. Denn mein Plan am Anfang des Jahres war: Ich schmeiße alles hin, wenn ich am Ende des Jahres die 100 Newsletter-Anmeldungen nicht erreiche… Jetzt also los!

Die nächste Herausforderung für mich: Posts auf Facebook zu schreiben. Es gibt ja Leute, die keine Hemmungen haben, selbst den größten Blödsinn auf Facebook zu posten. Das möchte ich natürlich nicht – aber ich möchte auch nicht nerven. Ach, diese typische Frauenangst, andere Leute zu nerven oder irgendjemanden zu nahe zu treten… Wie kann man sich diesen Unsinn nur abgewöhnen? Denn längst nicht allen wird der Post ausgespielt. Ja, und wen der Post wirklich nervt – der kann einfach weiterscrollen oder wegklicken. Inzwischen poste ich einfach drauflos, wenn ich Bock dazu habe. Nun fehlt nur noch die Strategie…

Die nächste große Überraschung in Populär Rockstars: Meine erste „richtige“ Salespage hat vom PR-Team ein grandios gutes Feedback bekommen. Haben meine Umfragen und das „Reinhören“ in meine Wunschkundinnen doch was gebracht? Na gut, wirklich zeigen wird sich der Erfolg erst, wenn sich Kundinnen auf meinen Kurs anmelden. Das wird der nächste Jahresrückblick zeigen. Trotzdem: Ich hab allen Grund, richtig stolz zu sein auf meine Salespage.

Gefühlt hab ich das ganze Jahr über im Büro verbracht. Die Textarbeiten an meiner Website, Formulierungen schärfen, Wunschkundin noch klarer definieren, meine Learnings, die ich während der Arbeit als WordPress-„Coach“ gemacht habe, mein Freebie, die Salespage, Newsletter schreiben – alles Arbeiten, bei denen ich so viel Neues gelernt habe.

Mit dem Schreiben von Blogposts hab ich 2021 angefangen. Zuerst waren es nur Expertenartikel. Natürlich Rund um das Thema WordPress. In Populär hab ich gelernt, durch kluge und logische Strukturierungen möglichst effizient wirklich hilfreiche Blogartikel zu schreiben.

Aber erst im Herbst 2022 hab ich eine für mich völlig neue Form des Bloggens entdeckt: persönliche Blogartikel. Mit der Blogchallenge „Blog Rapid Flow“ von der grandiosen Judith Peters hab ich das persönliche Bloggen für mich entdeckt. Dabei plane ich schon seit Jahren einen persönlichen Blog. Aber manchmal braucht es doch einen kleinen Tritt in den Hintern in Form einer Challenge.

Mir ist ein Licht aufgegangen: Persönliches bloggen macht noch mehr Spaß als Expertenartikels. Und ich war erstaunt: Mein sehr persönlicher Blogartikel über meine Angst, vor fremden Menschen aufzutreten, Reden zu halten, und wie ich diese Angst überwunden hab, hat von all meinen Posts die meisten Kommentare erhalten. Da kann man mal sehen…

Der richtige Augenblick

Mein Businesswebsite war im Sommer fertig. Okay, fertig ist eine Website nie und ein Blog schon mal gar nicht. Aber die statischen Seiten waren soweit gut, dass ich damit leben konnte. Jetzt fehlte nur noch ein schönes Bild von mir. Oder zwei. Oder drei…

Bis dahin hatte ich nur mein Selfie, dass ich im Sommer 2020 gemacht hatte. Gut, das Selfie ist sehenswert geworden. Es hatte eine gute Ausleuchtung, denn das indirekte Tageslicht vom Seitenfenster und von der Loggia vorn hat mein Gesicht schön modelliert. Aber man sieht eben, dass es ein Selfie ist, denn die Haltung ist merkwürdig steif. Außerdem hatte ich eben nur dieses eine Bild. Und gelacht hab ich mal wieder nicht.

Also es mussten Bilder her. Woher nur? Ich hab in der Umgebung gegoogelt: Die meisten Fotografinnen bieten einen Bauchladen an Fotosessions an: von Business über Hochzeit bis zu Baby- und Tierfotografie. Das hatte mich nicht angesprochen. Denn ich bin überzeugt: Man kann nicht in allen Bereichen gut sein.

Das denke ich, weil ich vor 30 Jahren meinen Gesellenbrief in Fotografie gemacht habe. In dem Ausbildungszentrum des Photografenhandwerks (APH, heute Akademie für Fotogafie) habe ich gängige Fotografiebereiche inklusive Laborarbeiten gelernt: Reportagefotografie mit der Kleinbildkamera, Porträtfotografie mit der Mittelformatkamera und Architektur- und Table-Top-Fotografie an der Großbildkamera.

Die Großbildkamera mit ihren 9 x 13 cm großen Negativen hat mich fasziniert. Aber gut war ich nur im Bereich Tierfotografie – entweder mit Kleinbildformat oder mit Mittelformat. Andere Bereiche lagen mir nicht, deshalb waren die Fotos nicht gerade berauschend.

Vielleicht klingt es arrogant. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Fotograf wirklich in allen Bereichen gut ist. Jedenfalls wollte ich das für meine Business-Fotos nicht drauf ankommen lassen.

Also – von wem lasse ich mich fotografieren? Doch wieder Selfies? Nein, das war ausgeschlossen. Die gekünstelte Haltung sieht man Selfies an. Für Facebookpostings sind sie okay, nicht aber für eine Business-Website.

Ein weiterer Knackpunkt: Ich stehe zwar gern hinter der Kamera – lasse mich aber nur sehr ungern fotografieren. Das war für mich fast das größte Problem.

Wie gut, dass ich auf die wunderbare Philine Bach gestossen bin. Sie war wie ich in Populär Rockstars. Philine ist eine Fotografin, die sich darauf spezialisiert hat, Frauen mit einer Scheu vor einer Kamera zu fotografieren. Ihre Website, ihr Angebot und die Fotos von ihren Kundinnen haben mich überzeugt. Schnell war ein Termin gefunden. Eine Kundin von mir, Elke Allers, brauchte ebenfalls Fotos von sich. Sie wohnt in der Nähe von Lüneburg. So konnten wir schnell ein gemeinsames Wochenende finden und Philine hatte nur einen Weg.

Über den genauen Ablauf der Session hab ich hier geschrieben. Nur noch dies: Mit den Fotos hat meine Website einen Quantensprung gemacht. Wenn auch du Fotos von dir brauchst für deine Business-Website: Philine empfehle ich gern weiter. Und das Beste: Sie kommt zu dir, du musst nicht extra nach Potsdam fahren.

Zwischen Pfahlbauten und Meeresboden

Na gut, gelegentlich hab ich das Büro verlassen. Und sogar Lüneburg den Rücken gekehrt: Guido und ich lieben die Nordsee. Also haben wir alle freien Tage genutzt und sind schon dreimal in diesem Jahr an die See gedüst.
Im April waren wir in Risum-Lindholm. Ein Dörfchen in der Nähe von Niebüll. Dort haben wir in der Ferienwohnung eines Bekannten (und Kunden) von mir übernachtet. Von hier aus sind wir mit dem Fahrrad nach Dagebüll zum Fähranleger gefahren. Von dort aus ging’s per Schiff nach Föhr. Die Insel hat sich seit meiner Kindheit sehr verändert.

Mit 12 Jahren war ich das erste mal dort. Meine Eltern hatten meinem Bruder und mir einen „Kinderurlaub“ gegönnt. An zwei Dinge erinnere ich mich besonders: an das Strandburgenbauen (meiner Burg hab ich den Namen „Nordseelorelei“ gegeben –keine Ahnung, wie ich auf diese Schnapsidee gekommen bin) und den unsagbar blöden Mittagsschlaf, den die Kinder halten mussten (ich war natürlich nie müde und hätte am liebsten draußen rumgetobt). Aber nicht alle mussten schlafen: Die Jungs „durften“ arbeiten. Das Reeddach des Ferienhauses vom Vermieter sollte nämlich gedeckt werden. Dabei „durften“ die Jungs helfen. Daran muss ich immer denken, wenn ich auf Föhr bin.

Inzwischen ist Föhr ein Touristenmagnet geworden. Einfach zu romantisch, die kleinen Gässchen in der Altstadt in Wyk und herrlich, die schönen, langen Strände auf der Ostseite der Insel.
Im Mai und später im August haben wir wieder Ferienwohnungen auf Eiderstedt gebucht. Landidylle umgeben von Wiesen, Rindern und Schafen. Ein Besuch der Friesischen Schafskäserei in Tetenbüll war natürlich auch drin. Ein Bioland-Hofladen mit unglaublich leckeren Käsen. Klar, dass wir uns wieder mit einem Vorrat eingedeckt haben.

An der Nordsee wird uns nie langweilig. Ich kann mich nie sattsehen an der Weite der Kooge und dem scheinbar grenzenlosen Meer. Wenn die Blicke auf der Nordsee ruhen, können sich unsere Augen von der Reizüberflutung am Computer erholen. Und der herzhafte Geruch von Meer und Algen belebt unsere überforderten Stadt-Nasen. Die Nordsee ist eine Wohltat für alle Sinne: der tosende Wind, die mal sanft plätschernden, mal donnernd tosenden Wellen der See sind eine Herausforderung für die Ohren – und doch gleichzeitig Erholung vom Alltag.

Auf den langen Strandspaziergängen genießen wir den knirschenden, weichen Sand unter den nackten Füßen oder das kühle Watt und den frischen, salzigen Wind auf der Haut abends nach einem heißen Sommertag. Ich liebe das Meer – nichts läßt sich so sehr mit allen Sinnen wahrnehmen als die See.

Ein besonderes Highlight für mich: Boulespiele im Watt. Abends, als die Sonne auf Halbmast stand und die Hitze endlich nachgelassen hat, haben wir unsere Kugeln geschnappt und auf dem Meeresboden Löcher geworfen. Zum Glück hatten wir optimale Niedrigwasser-Zeiten. Obwohl: Gegen Ende unseres Augusturlaubs hatten wir doch einen Sonnenbrand abbekommen. Ich hatte mir zwar zwei sagenhaft coole Sonnenhüte gekauft – aber im August war es am Strand ziemlich stürmisch und die Hüte wären mit Sicherheit eine lange Reise gesegelt.

Wenn wir Hunger und Durst hatten, haben wir in einer der Strandbars gegessen. Wer Eiderstedt kennt, hat sie schon gesehen: die eindrucksvollen Pfahlbauten an den Stränden bei St. Peter Ording. Hier gibt es einige schöne Restaurants. Na ja, manchmal ist die Aussicht schöner als das Essen – aber der weite Blick über die Nordsee bei Sonnenuntergang bei einem kühlen Radler ist Gold wert.

In der Lüneburger Heide

Seit 2021 wohnen wir in Lüneburg – meine Heimatstadt. Komisch, die Lüneburger Heide hat mir damals nie viel bedeutet. So ist es wohl immer, wenn man mitten im Urlaubsgebiet wohnt. Das, wohin andere von weit her kommen, weiß man als Anwohner wenig zu schätzen. Mit 25 Jahren bin ich aus Lüneburg gezogen – und war zu der Zeit nicht ein einziges mal in der Lüneburger Heide. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern.

Jetzt, als „Wieder-Lüneburgerin“, nach mehr als 20 Jahren an der Elbe, hab ich diese Landschaft gemeinsam mit meinem Mann entdeckt. Okay, sie reizt mich längst nicht so sehr wie die Nordsee, obwohl die Landschaft doch viel abwechslungsreicher ist als das Meer. Aber sie hat was. Die sanften Hügel, die weiten Heideflächen, die lustigen Schafherden haben uns eingeladen, an den Wochenenden zu wandern. Ich geb’s zu: Es waren eher Spaziergänge. Aber Spaß hat’s trotzdem gemacht.

Ach ja – einmal waren wir zu viert mit der Pferdekutsche unterwegs: meine Mutter, mein Bruder, Guido und ich. Leider haben wir keine Fotos gemacht. Das Gerüttel während der Fahrt war allerdings ein wenig unheimlich. Zumal eins der Pferde plötzlich während der Fahrt aufbäumte, weil das Gespann kaputt ging. Der Kutscher hat uns gebeten, das Pferd zu beruhigen. Guido ist ausgestiegen und hat den riesigen Pferdekopf gehalten. Nach kurzer Zeit wurde das Tier ruhiger und der Kutscher konnte das Geschirr reparieren. Mir war hinterher doch etwas mulmig während der wackeligen Fahrt auf dem Kopfsteinpflaster.

Und was ist mit Kunst? Splitter aus Tinte

An der Leinwand konnte ich nicht arbeiten. Seit dem Umzug hab ich kein Platz mehr dafür und Zeit hab ich erst recht nicht. Wenigstens hab ich mit kleinen Zeichnungen wieder angefangen. Und das hatte sogar einen Anlass: 2021 wurde in unserer Straße, direkt unter meinem Bürofenster, die Straße aufgerissen. Oder besser: aufgeschnitten. Hast du schon mal das Geräusch gehört, das entsteht, wenn Asphalt aufgeschnitten wird? Ein ohrenbetäubender, schriller, durchdringender Lärm. Tagelang. Ich bin beinahe durchgedreht.

Die Kanalisation wird neu verlegt

Konzentriertes Arbeiten war also nicht möglich. Ich hab mich an die Arbeitsplatte gesetzt und hab versucht, wenigstens etwas zu zeichnen. Einfach zur Ablenkung. Ich hab mir ein Blatt Fotopapier im Postkartenformat geschnappt und mit Finelinern und Markern ein paar Striche darauf gezeichnet.

Aber statt zarter Striche und ästhetisch geschwungenen Linien wie noch 2019 ist etwas komplett anderes entstanden: merkwürdig gesplitterte Augen und Lippen waren zu sehen. Kein Wunder, denn ich hatte wahnsinnige Kopfschmerzen vom Krach.

Die Zeichnung gefiel mir. Also hab ich immer mehr Augen und Münder gezeichnet. Erst in allen Farben, die ich günstig auf Amazon bekommen konnte. Stifte aus China – zwar preiswert, aber nicht zu gebrauchen. Okay, ein Versuch wars wert. Also bin ich doch auf die teuren Copics umgestiegen. 2022 dann eine ganz andere Marke, die ich vorher nie gesehen hatte: Tombow.

Auf die bin ich nur durch Zufall gekommen: Ich hab nämlich an allen Nordseeurlauben meine Zeichnungen mitgenommen und abends gezeichnet. Irgendwann, ganz plötzlich: Keine Tinte mehr – blöd. Also gegoogelt: Wo ist der nächste Künstlerbedarfsladen oder ein Bürobedarfsladen?

In Husum. Tatsächlich, die kleine Stadt Husum hat ein richtig gut sortiertes Künstlerbedarfs-Geschäft. Übrigens eine sehr nette Inhaberin dort, falls du dich mal in Husum verirren solltest und Papier oder Stifte brauchst.
Leider gab’s keine Copics. Aber Tombow. Meiner Meinung nach Stifte, die genauso gut sind wie Copic – und dazu günstiger. Inzwischen bin ich dabei geblieben und, richtig cool: In Lüneburg gibt es auch ein Künsterbedarfsladen (wußte ich vorher nicht). Und welche Stifte führen die? Klar, Tombow.

Inzwischen hab ich mehr als 200 dieser kleinen Zeichnungen auf Fotopapier. Mein Ziel: Eine Installation daraus machen und irgendwo ausstellen.

WordPress Bilder optimieren

WordPress Bilder optimieren

Bilder optimieren für WordPress – wie du in 5 Schritten die Bilder für deine Website verkleinerst.

Schritt 1: Verkleinere das Bild auf die richtigen Pixelmaße

Hat dein Foto mehr als 2.000 Pixel Seitenbreite?

Die meisten Fotos, die du vom Handy oder der Kamera aufnimmst, haben eine ziemlich hohe Pixeldichte. Die Breite der Fotos beträgt oft mehr als 4.000 Pixel. Diese Pixelzahl brauchst du nur, wenn du das Foto ausdrucken möchtest. Für eine Website reichen kleinere Pixelzahlen.

Aber Achtung: Die Pixelzahl ist abhängig vom Einsatzort auf deiner Website. Wenn du nur ein kleines Begleitbild zum Text brauchst, reichen 300 bis 600 Pixel in der Breite. Anders Bilder für dein Herobild. Herobilder oder auch Headerbilder sind die Fotos, die man am Kopf vieler Webseiten sieht und die über die ganze Breite des Displays laufen. Die sollten mindestens 1.920 Pixel breit sein, damit das Bild auf großen Monitoren nicht unscharf (pixelig) wird.

Schritt 2: Verringere die Dateigröße

Ist dein Foto mehr als 200 KB oder sogar 1 MB groß?

Selbst wenn du die Pixelzahl reduziert hast: Meistens hast du danach immer noch eine relativ hohe Dateigröße. Willst du also deiner Website Beine machen, muss du nochmal an deine Bilder ran: Die Bytes müssen verringert werden. Das nennt sich Komprimierung. So kann ein Foto mit ehemals 330 KB auf 70 KB gebracht werden. Das macht im Endeffekt bei vielen Fotos auf der Seite wertvolle Sekunden aus, die die Website schneller lädt.

Schritt 3: Wähle das richtige Dateiformat

Ist jpg immer das richtige Dateiformat für mein Bild?

Beim Dateiformat hast du die Qual der Wahl. Einige Programme zeigen dir beim Speichern deiner Bilder gleich eine ganze Anzahl an möglichen Formaten an: JPG, Tiff, PNG, ICO, PICS, PICT, RAW, EPS, PSD, BMP, heic, Gif, Webp, SVG, PDF… Aber was unübersichtlich aussieht, ist recht einfach.

Du musst nur wissen, welche Formate dafür geeignet sind, auf Internetseiten dargestellt zu werden, also welche Formate von einem Browser gelesen werden können. Außerdem müssen die Formate auf verschiedenen Betriebssystemen ausgetauscht werden können.

Und damit wird die Wahl schon enger:

JPG,
PNG,
GIF,
Webp
SVG

sind die einzigen 5 Formate, die du dir für deine Website merken musst. Da du in der Regel nur Fotografien auf deine Website lädst, kommen für dich überwiegend JPG und Webp infrage.

JPG und Webp

sind die Formate für Fotografien. Warum? Weil sie einen hohen Farbumfang haben (über 16 Millionen Farben). Anders als PNG, GIF oder SVG. Das GIF kann nur 256 Farben abbilden.

PNG

Das PNG brauchst du, wenn dein Bild eine Transparenz hat.

Transparenzen bei Bildern – was ist das nun wieder? Das ist schnell erklärt:

Ich erkläre es am Beispiel von JPGs. Die haben immer einen weißen, rechteckigen Hintergrund. Da dein Foto normalerweise ein rechteckiges Motiv ist, siehst du den Hintergrund nicht. Das siehst du erst, wenn du das Motiv ausschneidest. Beim Freistellern nämlich. Es gibt Programme – oder auch Online-Tools – mit denen du Motive freistellen kannst, also ohne Hintergrund.

Dumm nur: Wenn du dieses freigestellte Motiv als JPG abspeicherst, ist der Hintergrund hinter dem freigestellten Motiv: ein weißer Kasten. Du siehst es am Beispiel der Fotoreihe unten: das verwelkte Blattmotiv. Vom Originalfoto hab ich das Blatt freigestellt. So nennt man das, wenn man den Hintergrund ausschneidet. Als JPG kann ich das Blatt nur mit einem weißen Kasten als Hintergrund speichern.

Das PNG dagegen kann ich vor einem beliebigen Hintergrund stellen, ohne weißen Kasten um das Blatt. (Im Beispiel hier hab ich das Blatt vor einem anderen Hintergrund gesetzt und als JPG abgespeichert, da das PNG zu groß ist. Aber der Effekt sollte deutlich sein.)

GIF

Das GIF brauchst du nur, wenn du eine Animation auf deiner Website zeigen möchtest. Das kann eine winkende Katze sein oder ein Bild mit einem blinkenden Text – kennst du bestimmt von diesen nervigen Werbebanner. Das sind GIFs.

SVG

Als letztes hast du noch das SVG. Das ist eine Besonderheit, weil es kein Rasterformat ist (wie JPG, GIF, PNG oder Webp), sondern ein Vektorformat. Vektoren bilden Grafiken immer messerscharf ab, Pixel gibt es nicht (hier kannst du mehr lesen über Raster- und Vektorformate).

Das SVG eignet sich deshalb besonders für dein Logo.

Zusammenfassung: Welche Formate setzt du wann ein?

  • Deine Fotos speicherst du als JPG oder WebP ab.
  • Bilder mit Transparenzen speicherst du als PNG ab.
  • Dein Logo speicherst du als SVG (allerdings muss es vorher in einem Vektorprogramm erstellt werden, ansonsten speicherst du es als PNG ab).
  • Hast du animierte Bilder? Die speicherst du als GIF ab.

Schritt 4: Gib dem Bild den richtigen Dateinamen

Falsche Zeichen innerhalb des Dateinamens können verheerende Folgen haben: Die Bilder werden vom Server, Betriebssystem oder Browser nicht erkannt. Dann können sie nicht angezeigt werden. Und dein Besucher sieht nichts. Deshalb musst du sehr genau darauf achten, welche Zeichen du im Dateinamen anwendest.

Hier die Grundregeln für richtige Dateinamen:

  • Keine Umlaute (ö, ü, ä, auch nicht das ß)
  • Keine Sonderzeichen (außer Binde- oder Unterstrich)
  • Keine Leerzeichen
  • Keine Großbuchstaben
  • Beispiel für einen falschen Dateinamen:

Schneider Müller-nimmt Maß.jpg

Fallen dir die 4 Fehler auf?

Lösung: 3 x Großbuchstaben, 2 x Leerzeichen, 1 Umlaut und 1 ß sind falsch.

Dies ist die richtige Schreibweise:

schneider-mueller-nimmt-mass.jpg

Der Grund ist, dass diese Schreibweise der kleinste gemeinsame Nenner ist für alle Betriebssysteme und Programme, um das Bild wirklich anzeigen zu können. Nicht alle Systeme und Programme können z.B. mit Großbuchstaben oder Leerzeichen etwas anfangen. Ergebnis: Einigen Benutzern wird dein Bild nicht gezeigt.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, achtest du also auf diese Schreibregeln für Dateinamen.

Der richtige Dateiname ist auch für Google wichtig

Der richtige Dateiname hat nichts mit der Ladezeit deiner Website zu tun. Und neuesten SEO-Erkenntnissen zufolge ist der Dateiname eines Bildes eher unwesentlich für eine gutes Ranking. Das aber trifft vor allem zu, wenn das Bild keinen Alt-Titel hat. Fehlt der Alt-Titel, dann ist der Dateiname wieder relevanter.

SEO-Experten raten, der URL des Bildes (also dem Dateinamen) Keywords aus dem umliegenden Text zu geben. By the way: Auch die Nähe zum umliegenden Text ist für das SEO wichtig. Je kleiner der Abstand zwischen Bild und dem umliegenden Text mit Keyword ist, desto eher wird das Bild von Google berücksichtigt.

Ich sehe den Dateinamen vor allem für mich wichtig. Wenn ich nämlich auf meinem Desktop ein bestimmtes Bild suche, brauche ich nur ein Schlagwort eingeben. Eine Bezeichnung wie img-2537.jpg hilft mir wenig, das Selfie vom letzten Waldspaziergang zu finden.

Schritt 5: Nach dem Upload: Gib dem Bild einen Alt-Text.

Dieser Punkt gehört nicht mehr zu den Vorbereitungen, denn du kannst ihn erst umsetzen, wenn du das Bild in WordPress hochgeladen hast. Erst in der Mediathek von WordPress vergibst du dem Bild einen Alt-Text.

Der Alttext ist aus 2 Gründen wichtig: Zum einen kann das Bild so von blinden Menschen gelesen werden. Der Screenreader liest den Alt-Text vor – und der Mensch hört so, was sich auf dem Bild befindet.

Der andere Grund ist: Der Alt-Text in Verbindung mit dem umliegenden Text deiner Website und einem Keyword im Text und im Alt-Text liefert einen kleinen Schub in Richtung SEO.

Ein richtig verständlicher Fahrplan, den du sofort umsetzen kannst. Hol dir meinen Newsletter und erhalte den Fahrplan geschenkt.

Diese Bildbreiten und Dateigrößen sind optimal für deine Website

So wählst du die richtige Pixel-Breite

Oben hab ich‘s schon erwähnt: Für die Texte reichen kleine Bilder, für den Header ganz oben auf den Seiten brauchst du breitere Formate mit höheren Pixelzahlen.

Für jeden Einsatzort auf deiner Website solltest du die richtige Größe parat haben. Und jedes Bild sollte nur so breit sein, wie es tatsächlich angezeigt wird, um Ladezeiten zu optimieren.

Die Größe der Bilder hängt von der Layoutgröße deiner Seiten ab.

Was ist die Layoutgröße?

Die Layoutgröße ist die Breite deiner Website. Genauer: Die Breite, innerhalb derer deine Inhalte wie Texte und Bilder dargestellt werden. Und diese Breite kannst du einstellen. Wo? In WordPress bzw. im Theme deiner WordPress-Installation stellst du das Layout ein.

Bei mir beträgt die Breite des Layouts 1.120 Pixel. Die weiße Fläche, auf der dieser Text steht, den du gerade liest, ist 1.120 Pixel breit.

Wie komme ich jetzt zur Bildbreite?

Angenommen, du hast wie ich eine Layoutbreite von 1.120 Pixel und dein Bild soll über diese ganze Breite der weißen Fläche gehen. Dann muss dein Bild 1.120 Pixel breit sein, wenn es nicht verpixelt sein soll.

Meine Bilder sind schmaler, wie du siehst, weil ich einen „inneren“ Abstand zu den Texten und zu den Bildern eingebaut habe. Auf beiden Seiten dieser weißen Fläche ist ein Abstand von 70 Pixel.

Das heißt:

1120 Pixel – 2 x 70 Pixel = 980 Pixel.

Die Bilder auf dieser Seiten brauchen also nur eine Breite von 980 Pixel.

So einfach ist das 😉

Das Headerbild

Das Headerbild ist das breite Bild (auch Herobild genannt), das über die gesamte Displaybreite geht.

Hier im Beispiel die Website von Carmen Putschky. Für das Headerbild wählst du 1.920 Pixel in der Breite.

Die Höhe des Headerbildes kannst du so wählen, wie du es haben möchtest. Ich verwende meistens Panoramaformate, also z.B. 1980 x 600 Pixel.

Für Bilder im Text wählst du zwischen 1080 und 250 Pixel Seitenbreite. Je nachdem, wie groß die Bilder angezeigt werden sollen.

Das heißt im Endeffekt: Wenn du ein und dasselbe Motiv mehrfach in unterschiedlichen kleinen und großen Breiten auf deiner Website darstellst, dann solltest du das Bild in unterschiedlichen Größen in WordPress parat haben.

Übrigens: WordPress selber legt von jedem Bild, das du in die Mediathek lädst, drei unterschiedliche Größen an. Das hat den Effekt, dass für jeden Zweck und jedes Display die richtige Bildgröße dem Besucher der Seite angezeigt wird. Und nicht etwa ein 1080 breites Bild, wenn nur 150 Pixel gebraucht werden.

Allerdings sind die voreingestellten Größen in WordPress nicht mehr zeitgemäß und passen nicht zu den modernen Themes. Deshalb kannst du hier die Größen für deine Zwecke einstellen. Das machst du in WordPress im Dashboard unter > Einstellungen > Medien.

Und noch etwas: Aus SEO-Sicht sind eher größere Bilder optimal. Hier musst du also den Kompromiss finden zwischen Dateigröße und Ladezeit.

Speicher die richtige Größe der Datei:

Eine kleine Dateigröße ist bei großen Headerbildern nicht ganz einfach. Aber es kommt auch auf das Motiv an. Je detailreicher ein Motiv ist, je stärker die Farbtiefe, desto größer kann die Datenmenge ausfallen. Schwarzweiß-Bilder sind meist kleiner als Farbbilder desselben Motivs.

Mehr als 150 KB sollte ein Bild jedoch nicht haben.

Tipp: Mit diesen Tools optimierst du deine Bilder vor dem Upload.

Bildoptimierung per App

Es gibt unterschiedlich Möglichkeiten, Bilder zu beareiten: Online oder mit einer App.

Ich arbeite mit dem Programm Photoshop von Adobe. Damit kann ich alle Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  • das Bild zuschneiden,
  • die Pixelzahl reduzieren,
  • die Dateigröße reduzieren (komprimieren)
  • als JPG oder PNG abspeichern und schließlich
  • den richtigen Dateinamen vergeben.

Zugegeben, die wengsten Laien arbeiten mit Photoshop, denn es ist ein teures Profiprogramm. Aber das ist auch nicht nötig, denn es gibt andere Programme:

  • Gimp – das ist soweit ich weiß sogar kostenlos
  • Grafic Converter – ein sehr gutes Programm, mit dem ich gelegentlich arbeite. Das gibt es allerdings nur für Apple-Geräte
  • Affinity Photo

Daneben gibt es jede Menge Apps für das Smartphone. Dies erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, denn das Bearbeiten von Bildern auf dem Handy finde ich sehr mühsam – kann aber für dich eine Alternative sein.

Bildoptimierung per Online-Tool

Gute Möglichkeiten der Bildbearbeitung sind einige Online-Tools.

Das meiner Meinung nach beste Online-Tool heißt iLoveIMG. Ich hab’s selbst ausprobiert:

  • Ausschneiden,
  • Pixel reduzieren,
  • Dateigröße verringern,
  • in jpg oder webp konvertieren,
  • Bild drehen –

fast alles ist möglich. Du kannst das Bild sogar mit Text versehen – etwa als Wasserzeichen oder als kleine Botschaft.

Tipp: Mit diesen Plugins optimierst du die Bilder für WordPress während des Uploads

Wie oben erwähnt kannst du alle Arbeiten zur Bildoptimierung vor dem Upload auf dem Desktop oder dem Handy machen.

Aber WordPress wäre nicht WordPress, wenn es nicht auch dafür ein Plugin gäbe. Mit dem richtigen Plugin kannst du während des Hochladens die Bilder zuschneiden, auf das richtige Pixelmaß bringen, die Dateigröße optimieren und einen Dateinamen vergeben. Alles in einem Aufwisch. Dafür eignet sich

Shortpixel Optimizer – automatische Bildoptimierung

Bonus: So behältst du die Übersicht über deine Bilder – meine 3 besten Tipps.

Ordnung auf dem PC:

Ordnung? Was hat das mit Bildoptimierung zu tun? Naja, erstmal nichts. Ordnung hilft dir aber, immer sofort die richtigen Bilder zu finden. Das spart Zeit und Nerven.

Damit kein Bilderwust und Kuddelmuddel entsteht, finde ich es innvoll, eine gute Ordnerstruktur für deine Bilder schon auf dem PC anzulegen. Ich sortiere meine Bilder für die Website zum Beispiel nach Einsatz:

  • für den Header,
  • für Beiträge,
  • für Anleitungen,
  • private Fotos,
  • Selfies usw.

Sinnvoll kann auch die Sortierung nach Pixelgröße sein.

Wenn man möchte, kann man noch Unterordner erstellen, um die Bilder z.B. nach Ausrichtung zu sortieren (Hochformat, Querformat). Was auch immer du für Ordner anlegst: Eine gute Struktur ist die halbe Miete.

Für die Verwaltung von Bildern gibt es natürlich auch Tools, wie Photoshop Lightroom von Adobe.

Ordnung in der Mediathek von WordPress:

WordPress bietet leider keine Bildverwaltung. Die Mediathek in WordPress ist meiner Meinung nach ziemlich grottig. Es gibt nur zwei Möglichkeiten der „Ordnung“: Entweder man ordnet per Voreinstellung die Bilder nach Monaten (sie werden dann in monatsbasierten Ordnern im System abgelegt). Oder man läd alle Bilder zusammen in der Mediathek. So oder so wird man sich schon nach kurzer Zeit einen Wolf suchen, wenn man ein konkretes Bild finden möchte.

Deshalb empfehle ich Plugins, die dir das Auffinden von Bildern erleichtert. Es gibt Plugins, die die Bilder innerhalb von WordPress ordnen. So kann man die Bilder nach unterschiedlichen Themen sortieren und behält den Überblick.

Ein gutes Plugin zur Bilderverwaltung in WordPress ist:
Real Media Library

Und falls deine Mediathek bereits ein gewisses Maß an Unordnung erreicht hat, gibts auch dafür Plugins:
Enable Media Replace

Damit kannst du Bilder ersetzen und alte löschen, ungenutzte Bilder finden und löschen und vieles mehr.