von ConstanzeStraub | Jan. 14, 2025 | Anleitungen
In 5 Schritten Newsletter in WordPress integrieren, mit Divi
Kommt dir das bekannt vor:
Du möchtest einen Newsletter einrichten. Und die Technik bringt dich um den Verstand…
Ich kann dich beruhigen: Das Ganze ist einfacher, als du denkst.
Mein Problem bei der Einbindung des Anmeldeformulars war immer die Optik. Die meisten Formular sehen einfach grottig aus oder sind nur rudimentär an das Corporate Design anzupassen.
Warum mir das Design wichtig ist?
Bestimmt weißt du, dass nicht nur die Funktion, sondern dass auch eine gute Gestaltung des Newsletter-Formulars für Vertrauen sorgen kann. Und mehr Vertrauen heißt: mehr Kontakte.
Bei ActiveCampaign kann man Eingabefelder und Buttons zwar minimal gestalten – trotzdem kannst du das Formular kaum an deinen Look anpassen.
Ich hab‘s versucht: Es sah einfach schlimm aus.
Wie gut, dass uns Divi entgegenkommt.
Du brauchst nicht einmal ein Plugin. ActiveCampaign (und wahrscheinlich auch andere Anbieter) bringt zwar ein Plugin mit – doch das ist völlig unnötig. Denn Divi bietet ein Optin-Modul, mit dem du dein Formular wie gewohnt wunderbar gestalten kannst. Und das ist aus mehrfacher Hinsicht super: Denn je weniger Plugins du in deiner WordPress-Website hast, desto besser die Performance.
Mit dem Opt-in-Modul bist du flexibel, das Formular ist leicht anpassbar, rechtlich korrekt und schick obendrein.
Und so sieht mein Formular aus:

Das bekommst du auch hin. Versprochen.
Doch legen wir los:
Schritt 1: Voraussetzungen für die Newsletter-Integration
Ich arbeite mit ActiveCampaign. Logisch, dass ich ActiveCampaign als Beispiel nutze. Falls du Brevo oder andere Newsletter-Anbieter nutzt: Die Vorgehensweise ist ähnlich bis genauso.
Hier nur der Vollständigkeit halber einige andere Dienste:
Brevo, MailChimp, ClipTip, Convert Pro, AWeber, CleverReach, GetResponse.
Es gibt noch einige mehr und sie sind auch im Divi-Optin-Modul gelistet.
Jedes der oben genannten Tools hat seine Stärken und Schwächen. Getestet habe ich Brevo (hieß damals Sendinblue), das ich auch für Kundinnen eingerichtet habe. Außerdem Convert Pro und ActiveCampaign.
Einfach ausprobieren.
Brevo und ActiveCampaign kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Ja, setz mich auf die Warteliste von Website Wunder. Sobald es losgeht, werde ich informiert.
Mit der Anmeldung bekommst du meinen WordPress-Newsletter, vollgepackt mit hilfreichen Tipps rund um deine neue Website. Du kannst den Newsletter jederzeit abmelden. Versprochen. Details findest du in meiner Datenschutzerklärung.
Schritt 2: Kontakt-Liste und Formular anlegen.
Die folgenden Todos sind wichtig, weil du sie für die Einrichtung des Opt-in-Modul brauchst.
Also legen wir los:
- Du wählst einen Newsletter-Dienst und legst dort einen Account an.
- Dort erstellst du eine Liste für deine (späteren) Kontakte und
- du baust dein Formularfeld.
- Außerdem brauchst du die API-Daten (kannst du auch später kopieren).
Ich nenne meine 1. Liste „Hauptliste“.
Wie alles im Einzelnen konkret geht in ActiveCampaign – das schreibe ich in einem späteren Artikel.
Was brauchst du außerdem?
Zusätzlich überlegst du dir, was nach dem Absenden des Formulars passieren soll. Entsprechend solltest du nämlich noch weitere Arbeiten machen:
- Erfolgsmeldung oder Weiterleitung zu einer separaten Seite.
- Bei Bedarf: Danke-Seite nach Bestätigung der Mail.
Schritt 3: Erfolgsmeldung vs. Fortschritts-Seite
Was passiert, wenn der neue Kontakt auf den Senden-Button geklickt hat?
Richtig. Der Kontakt muss einen Hinweis erhalten, dass er noch eine Mail bestätigen muss (kennst du bestimmt, nur das ist DSGVO-konform).
Erst mit der Bestätigung der Mail wird der neue Kontakt als aktiver Lead in deiner Liste geführt (und erhält später deine Newsletter). Und, wichtig: Diese Bestätigung der Mail ist Teil des Double-Opt-in-Verfahrens, das von der DSGVO für eine Adressspeicherung gefordert wird.
Was macht nun das Opt-in-Modul, wenn der Kontakt auf den Absenden-Button geklickt hat?
Das Optin-Modul von Divi bietet 2 Möglichkeiten, wie der neue Kontakt informiert wird
- Möglichkeit: Divi gibt eine Erfolgsmeldung in Schriftform aus (die du inhaltlich anpassen kannst)
- Möglichkeit: Du kannst nach dem Absenden des Formulars auf eine externe Seite umleiten lassen.
Die Erfolgsmeldung (Möglichkeit 1) finde ich ungünstig, da der neue Kontakt verwirrt werden kann. Außerdem: Auf einer zusätzlichen Seite hast du mehr Gestaltungsmöglichkeiten und mehr Platz für eine ausführliche Information.
Weiter unten gehe ich näher auf dieses Thema ein.
Schritt 4: ActiveCampaign über das Opt-In-Modul einrichten
Kommen wir zum eigentlichen Punkt:
Das Opt-in-Modul von Divi einrichten, gestalten und mit ActiveCampaign verbinden:
Du fügst an beliebiger Stelle deiner Seite das Opt-in-Modul ein. Es lässt sich genauso bearbeiten, wie alle anderen Module, die du bereits kennst und ist ähnlich aufgebaut wie das Kontaktformular. Mit dem Unterschied: Hier trägst du die Daten von ActiveCampaign ein. Denn nur so werden die vom neuen Kontakt eingetippten Daten an ActiveCampaign übertragen.
Und das geht so:
Du öffnest deine Seite, auf der das Formular stehen soll (entweder im Gridmodus oder mit dem Visual Builder).
Zeile einfügen (falls gewünscht)
Optin-Modul einfügen.
Nun hast du zwei Möglichkeiten zur weiteren Gestaltung:
Du kannst die zusätzlichen Texte zur Newsletteranmeldung mit einem zusätzlichen Text-Modul einfügen. Damit hast du größere Gestaltungsfreiheit. Also Sachen wie: „Hole dir hier mein tolles Freebie und werde Teil meiner Liste“ oder so, nur ein Beispiel.
Das brauchst du aber nicht, Denn das Opt-in-Modul bringt alles mit, was du für ein sinnvolles Anmeldeformular brauchst: Titel, Beschreibung, Fußzeile.
Ich zeige dir hier, wie ich das gemacht habe:
- Optin-Modul zum Bearbeiten öffnen.
- Im ersten Reiter unter „Inhalt“ wie gewohnt die Inhalte einsetzen.
- Unter „Titel“ trägst du deine Überschrift ein. Bei mir steht als Titel der Name des Freebies.
- Darunter kommt schon der Button. Hier gibst du einen aussagekräftigen Text ein. Also bitte nicht „Zum Newsletter anmelden“ oder schlimmer: „Senden“. Sondern du wiederholst kreativ das, was der neue Kontakt möchte.
Bei mir steht: „Her mit dem Fahrplan“.
- Unter dem Button hast du ein Textfeld. Wird „Body“ genannt. Hier habe ich eine Erklärung geschrieben, was das Freebie bietet.
- Darunter befindet sich ein weiterer Texteditor. Die „Fußzeile“. Was du hier eingibst, erscheint im Formularfeld unter dem Button. Bei mir steht ein Hinweis, dass der Kontakt mit dem Fahrplan ein Newsletter erhält. Das ist ein wichtiger Zusatz.
Schau dir einfach das Bild ganz oben an.
Und so sieht das Opt-in-Modul von innen unter „Einstellungen“ aus:

Newsletter-Dienst mit deiner Website verbinden
Nun kommt das Wichtigste: Die Verbindung zum Newsletter-Tool.
Im Optin-Modul findest du das innerhalb der Option E-Mail-Account. (Das ist der Button unter dem Text-Button).
Diesen Button öffnen.
Dort findest du zwei Eingabefelder:
Serviceanbieter und
Liste

Meistens ist dort schon der Mailanbieter MailChimp vorausgewählt. Deshalb steht unter „Serviceanbieter“ MailChimp und über dem Listen-Feld darunter steht „MailChimp Liste“ und im Feld selber „Wählen Sie eine Liste“.
Im ersten Feld klickst du rein. Dir wird eine lange Liste mit Newsletter-Diensten angezeigt. Angefangen mit ActiveCampaign. Logisch, was du nun machst: Du wählst deinen Dienst aus. Wenn du mit Brevo arbeitest, wählst du „SendinBlue“ (weil das früher so hieß).
Ich habe natürlich „ActiveCampaign“ gewählt.


Danach werden im Feld darunter deine Listen angezeigt, die du in ActiveCampaign (resp. deinem Dienst) angelegt hast. Wenn du wie ich mehrere Listen hast, wählst du deine bevorzugte Liste aus.
Du klickst auf „Hinzufügen“.
Wenn du ActiveCampaign gewählt hast, werden dir nach der Auswahl von ActiveCampaign vier Eingabe-Felder angezeigt (bei anderen Anbietern können die Felder abweichen). Du siehst die Felder im Bild unten.
Hier sind es:
- Account-Name
- API Key
- API URL
- Form ID

Was erstmal kompliziert klingt, ist kinderleicht:
Account-Name
Der Accountname ist der, mit dem du dich bei ActiveCampaign anmeldest. Bei mir: meinbenutzer.activehosted.com (meinbenutzer ist natürlich der jeweilige Nutzername).
API-Key und API URL
API Key (API-Schlüssel) und API URL findest du in ActiveCampaign unter:
Einstellungen > Entwickler
Dort kopierst du die Daten einfach raus und setzt sie in den Feldern des Opt-in-Moduls ein.
Form ID
Die Form ID ist die ID, die jedes Formular in ActiveCapaign nach der Erstellung automatisch erhält. Mein Formular hat die ID 9, weil ich schon einige Formulare versucht hatte ;-). Also muss ich dort im Feld unter Form ID einfach die 9 einsetzen. So easy.
Wichtig: Zum Schluß den Button „Senden“ klicken. Das war es schon, damit ist die Verbindung zu AC hergestellt.
Deine Kontakte können sich nun anmelden.
Aber das ist ja nicht alles.
Du erinnerst dich an das, was ich oben geschrieben hab? Irgendwie muss der neue Kontakt noch einen Hinweis lesen, dass er noch eine Mail erhält, die er erst bestätigen muss.
Dafür gibt es wie oben erwähnt im Optin-Modul zwei Möglichkeiten.
Mit dem Button „Sektion“ kannst du die beiden Möglichkeiten auswählen.
Captcha anzeigen und
Redirect-URL

Möglichkeit 1: Erfolgsmeldung direkt auf der Formular-Seite
Wenn du die erste Möglichkeit wählst – Captcha anzeigen – dann siehst du darunter das Feld > Nachricht. Darin steht in grauer Schrift: „Erfolgsmeldung“. Hier kannst du dein Erfolgsmeldung eintippen.
Also zum Beispiel: „Danke für deine Anmeldung. Schau bitte in deinem Postfach. Du erhältst eine Mail, in der du auf den Link klicken musst zum Bestätigen.“
Oder so. Geschmacksache.
Dieser Hinweis erscheint direkt auf der Seite, auf der auch das Formular steht (stand, nach dem Absenden ist das Formular nicht mehr zu sehen.
Ich finde das nicht so geschickt. Weil der Hinweis dort schnell übersehen werden kann.
Mir ist eine separate Seite lieber, die sich nach dem Absenden des Formulars in einem neuen Browserfenster öffnet. So eine Seite ist klarer, die kann nicht so schnell verschwinden wie ein Hinweis direkt auf der Formularseite.
Wieso verschwinden?
Wenn die Seite neu geladen wird, ist der Hinweistext weg. Dann steht dort wieder das Formular. Das kann mit einer separaten Seite nicht passieren. Und du hast mehr gestalterische und inhaltliche Möglichkeiten.
Ich bin also für Möglichkeit 2. Und die geht so:
Möglichkeit 2: Umleitung zu einer Fast-geschafft-Seite
Du bist noch in den Einstellungen des Optin-Moduls. Und beim Button „Sektion“.

Nun wählst du statt „Captcha“ – logisch: Redirect-URL.
Dann erscheint unter dem Feld „Sektion“ ein Feld mit der Beschriftung „Redirect-URL“. Hier trägst du die URL deiner Seite ein, die du für diesen Zweck erstellt hast.
Meine Seite heißt hier im Beispiel: https://constanzestraub.de/fast-geschafft.
Das war‘s.
Schritt 5: Felder und Inhalte im Divi-Opt-in-Modul gestalten
Das ganze Formular kannst du natürlich noch gestalten.
Solltest du sogar. Denn nur mit einer professionellen Gestaltung weckst du Vertrauen. Was die Chance erhöht, dass du viel Anmeldungen erhältst.
Und das geht so:
Felder anpassen
Das Formular enthält standardmäßig das Feld E-Mail-Adresse, du kannst aber weitere Felder hinzufügen oder anpassen.
Unter dem Button „Felder“ findest du bereits die Felder Vorname und Nachname.
Felder gestalten:
Hierzu gehst du in den Bereich „Design“ oben in den Reitern. Dort unter „Felder“ kannst du beliebig anpassen (Hintergrundfarbe, Rand, Rundung, Schriftfarbe etc.)
Button gestalten
Der Button ist ein entscheidendes Element deines Formulars. Er sollte auffällig und motivierend gestaltet sein.
Gehe zu Design > Button:
Du kannst die globalen Button-Einstellungen übernehmen oder den Button individuell anpassen. So, wie du es aus den anderen Modulen kennst.
Text und Überschriften gestalten
Dasselbe kannst du mit den Texten machen: Schriftgröße ändern, Schriftart, Schriftfarbe usw.
Erfolgsmeldung und Weiterleitung
Wenn du lieber mit einer Erfolgsmeldung direkt auf der Formularseite arbeitest (statt mit einer Weiterleitung auf eine separate Seite), dann kannst du auch diesen Text gestalten. Dafür gibt es unter > Design ebenfalls einen Button mit Einstellungsmöglichkeiten.
Das war’s schon.
War doch garnicht schwer, oder?
Zum Schluß solltest du das Formular auf mobilen Geräten prüfen. Aber auch hier kann der Visual Builder toll helfen.
von ConstanzeStraub | Juni 8, 2024 | Anleitungen, Startseite
Formular bauen, Optin-Mail schreiben und Automation einrichten – mit Brevo in nur 7 Schritten
Du möchtest mit E-Mail-Marketing loslegen und einen Newsletter erstellen? Am besten eine Automation, damit du möglichst wenig Arbeit hast?
Oder du möchtest deinen Newsletter-Dienst wechseln – bist aber mit der Technik überfordert.
Dann bist du hier richtig. Mit dieser Anleitung zeige ich dir, wie du dein E-Mail Marketing mit dem Newsletter-Dienst Brevo einrichtest (ehemals Sendinblue und davor Newsletter2Go).
Newsletter erstellen und mit E-Mail Marketing loslegen für mehr Kunden
Was ist ein Newsletter?
Ein Newsletter ist eine E-Mail, die du regelmäßig an Kunden oder Kontakte schickst. Diese Mails sind Teil deiner gesamten Marketingstrategie. Konkret: dein E-Mail Marketing. Damit die Leute deinen Newsletter überhaupt erhalten, müssen sie vorher ihre Mailadresse bei dir lassen.
Die Idee hinter einem Newsletter ist, Adressen in einer Liste zu sammeln. Oder im Marketing-Schnack: Mit einem E-Mail Marketing möchtest du langfristige Kundenbeziehungen aufbauen. Diese Kontaktliste ist dein Schatz.
Darum empfehle ich Brevo als Newsletter-Dienst
Brevo hab ich letztes Jahr (2023) für eine Kundin eingerichtet. Damals hieß es noch Sendinblue. Ich fand das Tool damals schon übersichtlich und intuitiv zu bedienen. Anfang 2024 hab ich dort einer anderen Kundin den Newsletter aufgebaut. Ich war erstaunt: Die Ansicht ist noch intuitiver, noch einfacher geworden.
Der Aufbau und die Gestaltung der E-Mails und die Automationen gehen simpel per Drag and Drop. Andere Newsletter-Dienste (wie ActiveCampaign, das nutze ich), sind längst nicht so einfach und intuitiv. Ein weiterer Vorteil von Brevo: Dieser Dienst ist im Vergleich zu anderen Anbietern kostengünstig und hat einen Free-Tarif (den hat ActiveCampaign nicht).
Falls du jetzt die Frage stellst: Gehts nicht auch mit einfachen E-Mail-Programmen? Nee. E-Mail Marketing ist mit „normalen” E-Mail-Programmen wie Outlook, Gmail, Thunderbird oder Mail nicht möglich. Du brauchst eine Newsletter-Software, die dir den automatisierten Versand der Newsletter abnimmt.
Mit dieser Anleitung hast du die Grundlagen für ein E-Mail-Marketing unter Dach und Fach.
Was brauchst du für dein E-Mail-Marketing?
1. Du braucht eine Website:
Die Website brauchst du, um dort dein Anmeldeformular einzubetten. Außerdem eine „Fast-geschafft-Seite“ und eine „Danke-Seite“ (dazu sag ich noch was).
Was auch geht: Eine einzelne Landingpage für die Newsletter-Anmeldung. Kannst du sogar bei Brevo einrichten.
Meine Meinung: Ich bin eine Freundin von Unabhängigkeit. Mit deiner eigenen Website bist du autark und kannst besser kontrollieren, wie du deine Kontakte begrüßt. Außerdem: Mit einer Website kannst du eine Fast-geschafft-Seite und eine Danke-Seite einrichten. Mit der Fast-geschafft-Seite erhält der Kontakt die Info, dass eine Mail folgt. Und mit der Danke-Seite erfährt der neue Kontakt, dass die Anmeldung erfolgreich war.
Theoretisch kannst du die Erfolgsmeldung auch nur als Mail versenden. Doch Mails können im Spam landen (oder garnicht erst ankommen…).
2. Du brauchst einen Newsletter-Dienst:
Du brauchst einen Dienst wie Mailchimp, ConvertKit, Active Campaign oder eben Brevo. Hier befindet sich deine Kontaktdatenbank mit den Mailadressen deiner Follower, die deinen Newsletter bestellen. Außerdem, ganz wichtig: Vom Anbieter bekommst du den Code-Schnipsel für das Anmeldeformular, das du in der Website einbindest.
Diese 7 Schritte brauchst du für dein E-Mail-Marketing
- 1. Schritt : Mache eine Strategie und zeichne einen Plan für die Automation
- 2. Schritt: Wenn du eine Website hast: Lege eine Fast-geschafft und eine Danke-Seite an
- 3. Schritt: Richte einen Account in Brevo ein
- 4. Schritt: Nenne deine Kontakt-Liste und den Ordner in um und importiere Kontakte
- 5. Schritt: So richtest du die Optin- und die Begrüßungsmail ein
- 6. Schritt: Newsletter-Formular bauen und mit Mails und URLs verbinden
- 7. Schritt: So bindest du das Formularfeld in deine Webseite ein
1. Schritt: Mache einen Plan für die Automation
Stell dir die Fragen:
- Wie soll meine Automation aussehen?
- Was passiert, wenn ein Mensch dein Newsletter bestellt hat?
- Was soll der neue Kontakt als nächtes sehen?
- Was soll in den Mails stehen, die der Kontakt zur Begrüßung bekommt?
Diesen Plan skizzierst du am besten auf einem Blatt Papier. Mir hilft das, die Übersicht zu behalten. Vergiß auch nicht die Bestätigungsseiten auf deiner Website: Ich mache es immer so, dass ich auf meiner Website eine Fast-geschafft-Seite und eine Danke-Seite anlege.
Die Automation sieht also so aus:
- Eine Person (nennen wir sie „Anna“), füllt das Formularfeld aus und klickt auf „Senden“.
- Daraufhin öffnet sich in ihrem Browser eine Seite deiner Website. Anna liest darin, dass sie eine Mail erhält, die sie noch bestätigen muss
- Anna sieht in ihrem Postfach eine Optin-Mail und klickt auf den Bestätigungs-Button
- Im Browser von Anna öffnet sich eine neue Seite deiner Website. Hier wird sie darüber informiert, dass die Anmeldung geklappt hat.
- Zum Schluß findet Anna eine 1. Begrüßungsmail in ihrem Postfach. Hier könnte ein Link zu deinem Freebie enthalten sein (oder das Freebie ist als Anhang in der Mail). Anna freut sich, weil sie jetzt eine erste Mail von dir bekommen hat.
2. Schritt: Fast-geschafft- und Danke-Seite erstellen
Ich empfehle dir, mit der Fast-geschafft-Seite und der Danke-Seite zu beginnen. Diese beiden Seiten sind simpel, denn sie brauchen keine besondere Gestaltung. Nur kurz ein paar Hinweise. Fertig.
3. Schritt: Account einrichten in Brevo
Das ist der einfachste Schritt (kennst du bestimmt von anderen Anmeldungen):
- Öffne die Website von Brevo.
- Oben rechts ist der grüne Button: Kostenlos beitreten.
- Im neuen Fenster trägst du deine Mailadresse und ein beliebiges Passwort ein,
- dann wird dir eine Bestätigungsmail an deine Mail-Adressse geschickt.
- Öffne dein Mailprogramm und schau nach der E-Mail von Brevo,
- auf den Button klicken „Meine E-Mailadresse bestätigen“ (Registrierung abschließen),
- im verlinkten Browserfenster die Felder ausfüllen (Name und Angaben zum Unternehmen),
- dann wirst du zur Paket-Auswahl geführt.
- Einen Tarif auswählen.
- Fertig

4. Schritt: Liste und Ordner umbenennen
Die Oberfläche von Brevo ist sehr übersichtlich und gut strukturiert. Wenn du dich eingeloggt hast, findest du links das vertikale Hauptmenü mit allen wichtigen Punkten, die für deine Arbeit mit den Newslettern wichtig sind. Und auf der rechten Seite findest du deine Arbeitsflächen bzw. die jeweiligen Übersichten. Die Punkte in der Hauptnavigation sind:
- Startseite
- Kontakte
- Kampagnen
- Automatisierungen
- Transaktional
- Conversations
- Deals
- Meetings
- Anrufe
Wenn du auf diese Menüpunkte klickst, öffnen sich Untermenüs. Deine Listen findest du im Untermenü von „Kontakte“. Dein nächster Schritt: Du gehst zum Menüpunkt „Kontakte“. Wenn du dort klickst, passiert folgendes: Das Menü erweitert sich unter dem Punkt Kontakte nach unten. Nun steht unter dem Menüpunkt Kontakte dieses Untermenü:
- Listen
- Segmente
- Landing Pages
- Formulare
- Einstellungen
Auf der rechten Seite findest du – tata – deine Kontaktdatenbank. Wenn du neu bist, findest du hier deine eigene E-Mailadresse.
So findest du Listen und Ordner
Du klickst im Menü auf „Listen“. Nun steht auf der rechten Seite (neben dem Menü) deine erste Liste.
Falls du dich über diese Liste wunderst (du hast doch nix gemacht…): Das macht Brevo automatisch bei der Anmeldung. In dieser ersten Liste liegt deine eigene E-Mailadresse. Außerdem findest du bereits einen Ordner.
Deine Kontakte liegen immer in einer Liste und die Listen wiederum in einem Ordner.
Diese erste Liste nennt Brevo „Deine erste Liste“ und den Ordner „Dein erster Ordner“. Naja, diese Namen sind echt nichtsagend. Deshalb würde ich sie ändern und aussagekräftige Namen vergeben. Zumal du später bestimmt mehrere Listen und Ordner hast. Leg dir eine Liste an, in der ALLE Kontakte sind. Ich nenne meine Liste „Hauptliste“.

Und so änderst du die Namen der Listen
- Wenn du das Untermenü von Kontakte geöffnet hast, klickst du auf > Listen
- ganz rechts in der Tabelle mit der Liste findest du die Spalte „Aktionen“
- in dieser Spalte auf die 3 Punkte hinter der Zeile mit der Liste klicken.
- es öffnet sich ein Kontextfenster,
- hier auf auf „Umbenennen“ klicken.
So änderst du den Namen der Ordner
- Oben links steht ein Auswahlfeld.
- Hier kannst du deine Ordner auswählen.
- Du wählst den Ordner aus: „Dein erster Ordner“
- Nun stehen rechts neben dem Auswahlfeld die Optionen „Ordner bearbeiten“ und „Ordner löschen“.
- Auf „Ordner bearbeiten“ klicken (okay, war jetzt logisch…), um dein Newsletter Marketing zu strukturieren.
- Im Kontextfenster „Ordner umbenennen“ wählen.
- Alternativ auf „Aktionen“ und die 3 Punkte klicken (wie bei den Listen).
5. Schritt: Optin-Mail und Begrüßungsmail einrichten
Tipp: Warum du zuerst die E-Mail-Vorlage einrichtest
Der Grund ist derselbe, warum ich zuerst die Fast-geschafft- und die Danke-Seite einrichte: Strategie und Arbeitsteilung. Denn das ist so: Während du das Formular aufbaust, wirst du aufgefordert, E-Mailvorlagen auszuwählen (und URLs deiner Website, dazu später mehr). Hättest du deine Mails (und Seiten) noch nicht fertig, müsstest du jedesmal die Arbeit am Formular abbrechen. Nun sind also erstmal die E-Mails dran. Diese sind
- die Optin-E-Mail
- die Begrüßungsmail.
Die Optin-Mail
Die Optin-Mail ist gesetzlich zwingend vorgegeben (DSGVO). Und natürlich möchtest du deinen Newsletter datenschutzkonform einrichten. Deshalb musst du das sogenannte Optin-Verfahren anwenden. Heißt: Wenn Anna deinen Newsletter abonniert hat, bekommt sie eine E-Mail, mit der sie die Anmeldung bestätigen soll. Nur mit dieser wichtigen Bestätigung wird Anna verbindlich und datenschutzkonform in deine Liste eingetragen.
Die Begrüßungsmail
Die Begrüßungsmail ist freiwillig – aus meiner Sicht aber ein unbedingtes Muss. Denn du möchtest zu Anna Vertrauen und eine Beziehung aufbauen. Mit der Begrüßungsmail sagst du Anna vor allem drei wichtige Punkte:
- Die Anmeldung war erfolgreich
- Sie ist nun in deiner Liste und
- Sie findet hier (oder mit einem Link) dein kostenloses Angebot und Infos zu dir.
Optin-E-Mail schreiben und gestalten
Für die Optin E-Mail gibt es eine fertige Vorlage in Brevo. Die kannst du natürlich nutzen und anpassen, dann sparst du diesen Schritt. Aber: Ich find sie blöd. Denn die fertige Vorlage läßt sich nur schwer umbauen. Wenn du – als Beispiel – die Farbe des Buttons ändern möchtest, geht das nur umständlich. Ich hab’s sogar fertig gebracht, bei der Umgestaltung den Link zu zerschießen. Deshalb lege ich lieber mein eigenes Template an.
Also: Auch wenn du das fertige Optin nimmst: Lies die Anleitung trotzdem durch, denn sie ist gleichzeitig die Anleitung für jede andere E-Mail-Vorlage.
So richtest du Mail-Vorlagen ein (und die Optin-Mail)
- Du klickst auf den Menüpunkt > Kampagnen (im vertikalen Hauptmenü)
- Es öffnet sich ein weiteres vertikales Untermenü (E-Mail, SMS, WhatsApp, Web-Push, Facebook Ads, Vorlagen, Statistiken, Einstellungen).
- Du klickst auf den Punkt > Vorlagen
- Auf der rechten Seite steht nun eine Liste mit Standart-Templates
- Du klickst auf „Template erstellen“ (rechts oben, der schwarze Button)
- Es öffnet sich das Fenster: „Welches Template möchtest du erstellen?“
- Hier wählst du E-Mail-Template (der linke Button)

1) Einstellungen der E-Mail
Bevor du texten und kannst, wirst du zunächst zu den primären Einstellungen geführt. Hier vergibst du deiner neuen Vorlage einen Namen (der ist nur für dich). Außerdem solltest du der E-Mail einen aussagekräftiges Betreff geben. Damit die Empfängerin weiß, worum es in der Mail geht.
Die 1. Einstellungen:
Name der Vorlage > Optin Email (oder ähnlich, sollte für dich nur klar sein)
Betreffzeile > Bitte bestätige deine Anmeldung (oder ähnlich)
Preheader
Was ist der Preheader? Das ist die Voransicht des E-Mailinhalts. Manche Mailprogramme stellen den Mailinhalt in einer Voransicht unter der Betreffzeile dar. Falls du hier einen eigenen Text definieren möchtest, kannst du den Preheader mit Text füllen. Beim Optin find ich‘s nicht nötig.

Erweiterte Optionen kannst du für die Optin-E-Mail ignorieren.
Button Nächster Schritt klicken
2) Vorlagen gestalten
Dieser Punkt kann jetzt etwas verwirrend sein: „Wieso soll ich eine Vorlage wählen, wenn ich gerade eine Vorlage baue?“ Der Punkt ist: Jede Vorlage ist technisch fertig eingerichtet. Selbst wenn keine oder kaum eine Gestaltung enthalten ist. Denn hinter einem automatisierten Mailversand steckt eine Menge Programmierung. Du hast also auch mit den relativ „puristischen“ Vorlagen solche, die zwar noch etwas Finetuning brauchen – die aber technisch tipptopp funktionieren.
Nach deinen Einstellungen siehst du im nächsten Arbeitsbereich 6 Rahmen. Diese Kästen sind die Ansichten von sechs einfach gestrickten Vorlagen. Doch bevor ich weitermache eine kurze Erklärung, was du in diesem Bereich noch siehst und wozu die Einträge sind:
Über den ersten sechs Vorlagen siehst du ein horizontales Menü mit den Menüpunkten:
- Design
- Vorlagen-Galerie
- Meine Vorlagen
- Vorlage programmieren
Design
Unter diesem Menüpunkt findest du die erwähnten sechs einfachen Templates mit Platzhaltern für Bilder oder Videos. In den Vorlagen wurde der Blindtext in Zeilen und Spalten eingeteilt, so dass du bei der Gestaltung weniger Arbeit hast. In diesem „Design“-Bereich findest du auch ein Template, mit dem du von Grund auf neu beginnen kannst. Diese Vorlage nutze ich für meine Optin-Mail. Weiter unten erkläre ich dir den Aufbau.
Vorlagen-Galerie
In diesem Bereich findest du alle fertig Templates in schicken Layouts, die Brevo uns schenkt. Ich finde die Menge ziemlich krass! Da kann einem die Wahl echt schwer fallen. Die Templates haben Blindtext, Bilder und Grafiken und sind in unterschiedlichen Layoutrastern fix und fertig designt. Du kannst die Bilder nutzen und brauchst nur noch Text austauschen – fertig.
Aber: Für eine Optin-Mail sind diese Vorlagen definitiv to much.
Meine Vorlagen
Dieser Bereich ist klar: Hier findest du alle deine fertigen Vorlagen, die du gespeichert hast. Praktisch, wenn du neue Kampagnen startest. Dann wählst du einfach eine deiner Vorlagen und tauscht den Text aus.
Vorlage programmieren
Hier gibt es die beiden Optionen
- Rich Text-Editor und
- HTML-Editor
Den Rich Text-Editor nimmst du, wenn du reine Textmails schreiben und versenden möchtest. Diese Option kann durchaus sinnvoll sein. Denn alle Vorlagen in Brevo sind HTML-Mails (auch wenn die Gestaltung eher puristisch ist). Reine Textmails haben den Vorteil, dass sie schneller geladen werden und sie sind weniger anfällig für Spamfilter. Sie sind also eine Überlegung wert!
HTML-Editor: Wenn du eine eigene HTML-Mail schreiben möchtest, kannst du diesen HTML-Editor als Spielwiese nutzen. Nachteil: Du musst gute HTML-Kenntnisse haben.
Vorlage wählen unter „Design“
Für eine Optin-Mail erstelle am besten eine Vorlage ohne großartiges Layout. Ohne Schnickschnack, nur mit einem Button und wenig Text. Denn Anna soll ja nur bestätigen und nicht abgelenkt werden. Dazu wähle ich eine der 6 Kästen (Vorlagen), die ich unter „Design“ finde. Ich wähle die Vorlage „Von Grund auf beginnen“. Hier die Auflistung der Vorlagen, die du auch alle nutzen kannst:
- Standart-Template
- Produkt verkaufen
- Geschichte erzählen
- Für eine Veranstaltung anmelden
- Von Grund auf beginnen
- Einfach

E-Mail-Vorlage in Brevo einrichten
Hast du die leere Vorlage gewählt?
Dann kann’s mit der Gestaltung weitergehen. Oder besser gesagt: Du setzt ein paar Zeilen Text und den Button zur Bestätigung. Nachdem du die Vorlage ausgewählt hast, erscheint in Brevo ein neuer Arbeitsbereich. Dieser Arbeitsbereich ist in 3 Teile gegliedert. Du findest
ganz links
ein vertikales Menü, das aus Icons besteht. Das erste in dieser Spalte ist das Icon „Blöcke“, gefolgt von „Style“, darunter „AI“.
Rechts daneben
findest du quadratische Felder mit Icons. Das sind die Blöcke mit verschiedenen Inhaltselementen.
Im ganz rechten Bereich
findest du den Editor mit Punktraster, in dem du deine Mail aufbaust und gestaltest. Der Bereich beginnt oben mit einem Rahmen und dem Hinweis „Inhalt hier einfügen“. In diesen Rahmen ziehst du deine Blöcke rein. Einfacher geht’s nicht. Über den Blöcken findest du noch ein kleines, horizontales Menü mit den Reitern
- Blöcke
- Abschnitte
- Gespeichert

Was sind Blöcke?
Die Blöcke sind die Elemente, mit denen du deine E-Mail mit Inhalt füllst. Also z.B. „Titel“, „Text“, „Bild“ oder „Button“.Dazu klickst du auf einen Block und ziehst das Ganz mit gedrückter Maustaste in den rechten Inhaltsbereich.
Was sind Abschnitte?
Abschnitte sind eine Zusammenstellung verschiedener Blöcke. Als Beispiel: Du möchtest einen kleinen Kasten mit einem Bild, einem Text und einem Call to Action-Button in immer derselben Gestaltung in verschiedenen Mails verwenden. Dann kannst du so einen kleinen Kasten einfach als Abschnitt speichern. Ein Anwendungsbeispiel: Ich setze unter meine E-Mails immer einen kleinen Autorenkasten. Darin ist ein Bild von mir, mein Name und ein kurzer Pitch zu meinem Angebot.
Im Bereich Abschnitte findest du fertig layoutete Abschnitte, die bereits Bilder und Blindtext enthalten. Die kannst du natürlich auch nehmen. Doch, wie gesagt: Halte die Optin-Mail so einfach wie möglich.
Unter dem Reiter „Gespeichert“ findest du deine gespeicherten Abschnitte.
Die Optin-Mail mit Inhalt füllen
Du klickst auf die jeweiligen Blöcke und ziehst sie mit gedrückter Maustaste ins Editorfeld „Inhalt hier einfügen“. Die Elemente (Text oder Button) können beliebig bearbeitet werden. Du kannst den Schrifttyp wählen, die Farbe, den Hintergrund, die Größe der Schrift usw. Wenn du das Element (den Block im Editorfenster) anklickst, wird auf der linken Seite ein neues Fenster gezeigt. Hier kannst du deine Gestaltung anpassen: Schrift anpassen, Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand, Textausrichtung (linksbündig, mittig), den Hintergrund und vieles mehr.
Dieselben Anpassungen kannst du mit dem Button machen. Du kannst Rundungen hinzufügen (so dass er fast oval ist), die Hintergrundfarbe ändern, die Schriftfarbe ändern und einiges mehr. Dieser Text muss unbedingt in die Optin-Mail Was du in der Optin-Mail schreibst bleibt dir überlassen. Wichtig: Der Hinweis auf dem Button sollte so eindeutig wie möglich sein. Was auch wichtig ist: Du solltest erwähnen, dass der Kontakt sich mit der Bestätigung zum Newsletter anmeldet. Dem Kontakt muss klar sein, dass er seine Einwilligung zum Newsletter gibt, wenn er den Bestätigungsbutton klickt.
Den Link einfügen, damit der Kontakt in die Liste kommt
Zum Schluß kommt das wichtigste: der Link des Buttons. Denn wenn der neue Kontakt auf den Button geklickt hat, soll das System die E-Mailadresse und den Vornamen der Person in deine Liste für das Newsletter Marketing eintragen. Deshalb machst du noch folgendes: Du klickst mit dem Mauszeiger auf den Button. Es erscheint ein Kettensymbol.
- Auf das Kettensymbol klicken.
- Es öffnet sich ein > Kontextfenster:
- Hier „Double-Opt-in-Link“ auswählen


Testen und Layout responsiv anpassen
Jetzt ist es sinnvoll, dein Layout für Smartphones anzupassen und zu testen. Oben rechts findest du dafür 2 Symbole. Das sind links neben dem Speichern-Button die Icons für die Desktop-Ansicht und die Smartphone-Ansicht. Das ist nämlich das schicke hier: Du kannst direkt prüfen, wie das Layout der E-Mail auf dem Desktop aussieht und wie auf dem Smartphone. Und, richtig grandios:
Wenn du das Smartphone-Icon aktivierst und Änderungen am Layout machst, dann wirken sich die Änderungen ausschließlich fürs Smartphone aus. Super responsiv! Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten, um globale Styles für deine Vorlage einzustellen. Dazu gehst du auf das Icon „Style“ (ganz links). Hier kannst du dir global deine Markenbibliothek anlegen (Farben, Schriften, Abstände).
Letzter Schritt: Vorlage aktivieren Jetzt muss die Vorlage noch aktiviert werden. Sonst kann sie nicht eingesetzt werden. Dafür gibt es rechts oben den Button „Speichern und aktivieren“. Falls du nur zum Test gespeichert hast, kannst du auch in der Vorlagenliste aktivieren: Dazu klickst du auf die 3 Punkte in der Zeile der jeweiligen Vorlage. Im Kontextfenster einfach auf „Aktivieren“ klicken. Ist die Vorlage aktiv, steht dort ein grüner Punkt.
Vorlage erstellen für die Schlußmail
Hier gehst du genauso vor wie bei der Optin-Vorlage. Bei den Einstellungen kannst du die erweiterten Optionen anklicken. Hier gibt es nämlich die Möglichkeit, der Mail einen Anhang anzufügen (zum Beispiel ein Freebie). Oder du kannst dem Empfänger ein Tag vergeben.
Was ist ein Tag?
Ein Tag ist eine Art Etikett. Damit kannst du diesen Kontakt kennzeichnen. Ein Anwendungsbeispiel: Du hast mehrere Freebies. Damit du später in deinen Listen weißt, für welches Freebie sich der Kontakt angemeldet hat, gibst du ihm ein Tag mit der Beschreibung des Freebies. Alle anderen Schritte machst du wie oben erklärt.
Ein wichtiger Hinweis, wenn du deine Templates suchst:
Wenn du fertig bist mit deinen Vorlagen und zum Menüpunkt „Vorlagen“ zurückkehrst, kann es passieren, dass du dich wunderst: Wo sind meine gespeicherten Vorlagen? Brevo zeigt nämlich zuerst die Templates an, die zwar gespeichert, aber noch nicht aktiviert worden sind.
Das bedeutet: Wenn du im Fenster „Templates“ bist, gehe auf das Auswahlfenster „Nicht aktiv“. Hier wählst du aus: Alle Status. Und schwups: Nun siehst du alle deine gespeicherten Vorlagen. Die aktiven genauso wie die, die du nur testen willst und die deshalb „Nicht aktiv“ sind.
6. Schritt: Formular erstellen
Jetzt kommt der wesentlichste Teil des ganzen Prozedere: das Formularfeld. Das Ding, mit dem sich deine Besucher bei dir zum Newsletter anmelden. Gleichzeitig ist das eigentlich die geringste Arbeit. Also legen wir los: Den Menüpunkt Formulare findest du im Hauptmenü, wenn du Kontakte anklickst. Die nächsten Schritte sind also:
- Kontakte anklicken (ein Untermenü öffnet sich)
- Du klickst auf den Button oben rechts „Ein neues Anmeldeformular erstellen“
- Erstellen Sie ein Anmeldeformular

6.1) Die Einrichtung
Es erscheint ein Fenster, in dem du nun Schritt für Schritt weitergeleitet wirst. Der erste Punkt ist die Einrichtung. Hier machst du folgendes
Oben vergibst du einen Formularname.
Darunter kannst du anklicken, ob du DSGVO-Felder aktivieren möchtest.
Jetzt Achtung:
Wenn du diesen Kasten anklickst, erscheint unter deinen Formularfeldern folgender Text und ein Kasten zum anklicken: „Ich möchte Ihren Newsletter erhalten und akzeptiere die Datenschutzerklärung“
Dieser Punkt ist für Anfänger und Rechtslaien verwirrend. Die Besucher deiner Website brauchen dieses Feld zum Anklicken nicht. Denn du verschickst ja eine Optin-Mail, mit der die Besucher dem Erhalt des Newsletters explizit zustimmen. Damit, mit dieser Optin-Mail, ist dein Newsletter datenschutzkonform eingerichtet. Double Optin heißt: Nachdem der neue Kontakt deinen Newsletter bestellt hat, muss er erst in einer separaten Mail bestätigen, dass er damit einverstanden ist, den Newsletter zu erhalten.
Das heißt für dich an diesem Punkt: die DSGVO-Felder deaktiviert lassen! Du klickst also auf Weiter.
6.2) So gestaltest du das Formular
Im nächsten Schritt siehst du 2 Arbeitsbereiche: Auf der linken Seite findest du den oben Bereich mit mehreren Blöcken (Inhaltsblöcke wie Text oder Bild) und unten den Bereich mit Feldern (Attribut, Mehrere Listen, Single Choice u.s.w.). Auf der rechten Seite siehst du ein bereits fertiges Formular mit dem Anmeldebutton. Das kannst du mit den Blöcken und Feldern für deine Bedürfnisse anpassen.
Über dem Bereich mit den Blöcken und Feldern findest du ein horizontales Menü: Formulardesign erstellen Im Bereich Erstellen findest du den Inhalt des Formularfelds. Das sind Text, Bild, Listen, Single Choice Felder und viele mehr. Die Blöcke werden einfach mit gedrückter Maustaste in den Formularbereich gezogen. Wenn du deine Newsletteranmeldung auf deiner Website gestaltet hast (ich mache das immer so), dann brauchst du für dein Anmeldeformular nur die relevanten Felder auswählen: E-Mail, Vorname und Absende-Button. Diese drei Felder sind unverzichtbar, wenn du deinen ersten Newsletter versenden möchtest.


Das heißt für dich: Den gesamten oberen Text über dem E-Mail-Feld kannst du löschen.
Das funktioniert so: Geh mit dem Mauszeiger über den jeweiligen Text, das Textfeld wird blau umrandet und an der rechten Ecke erscheint ein Papierkorb-Symbol.
Jetzt fehlt noch das Feld für den Vornamen. Dazu gehst du in den Feldern links auf „Attribut“. Das ziehst du nach rechts auf das Newsletterfeld. Nun ändert sich im linken Feld die Ansicht in „Attribut-Datenbank“. Im Auswahlfeld steht SMS. Das willst du natürlich nicht haben. Also gehst du dort ins Feld und wählst „Vorname“ aus. Von den lilafarbenen Haken kannst du folgende deaktiveren:
- Name des Labels
- Hilfetext
- Pflichtfeld

Das Pflichtfeld ist Geschmacksache. Ich hab erfahren, dass viele ihren Vornamen nicht angeben möchten. Ist zwar doof, aber warum soll ich die Leute vergrätzen. Also würde ich den Haken bei Pflichtfeld deaktiveren. Dasselbe machst du mit dem E-Mailfeld:
- Auf das E-Mailfeld klicken
- Es öffnet sich wieder links die Attribut-Datenbank
- Name des Labels deaktivieren
- Hilfetext deaktivieren.
Das Pflichtfeld kannst du nicht deaktivieren. Was ja logisch ist, denn die E-Mailadresse ist zwingend notwendig, sonst kann sich der Mensch ja nicht anmelden.
Fertig. Jetzt kannst du noch ein wenig gestalten. Wenn du nicht möchtest, dass der Button schwarz ist, sondern vielleicht ein schickes Pink hat, dann machst du folgendes:
- Du klickst auf den Button.
- Links öffnet sich der Bereich „Formulardesign“.
- Klick auf den Button
- Hier kannst du die Schriftart auswählen (vorausgewählt: Helvetica)
- Du kannst die Hintergrundfarbe ändern
- du kannst Rundungen einfügen
Fertig. Klick auf Weiter.
Im nächsten Schritt wird dir empfohlen, die reCaptcha-Bestätigung zu nutzen. Das würde ich nicht machen, weil es für den Spamschutz bessere Möglichkeiten gibt. Das aber anderer Stelle.
6.3) Liste auswählen
Das ist einfach: Du musst nur deine gewünschte Liste auswählen.
6.4) Einstellungen für deine automatisierten E-Mails
Die ersten Einstellungen sind einfach:
- Double-Opt-in-E-Mail anklicken
- Eine Vorlage auswählen
- Deine Optin-Vorlage auswählen
Jetzt bewährt sich, dass du deine Mails bereits angelegt hast und dass du deine Fast-geschafft und die Danke-Seite erstellt hast. Im folgenden Schritt kannst du aus den 3 runden Radio-Buttons auswählen:
- Double-Opt-In-E-Mail
- Einfache Bestätigungs-E-Mail (Nach der Einsendung des Formulars wird eine einzige Bestätigungs-E-Mail versandt.)
- Keine Bestätigungs-E-Mail (Nach der Einsendung des Formulars wird keine Bestätigungs-E-Mail versandt.)

Double-Opt-in-E-Mail wählen
Wir wählen natürlich den ersten Radio-Button: Double-Opt-in-E-Mail. Die anderen 3 Buttons sind nicht DSGVO-konform. Wenn du Double-Opt-In-E-Mail aktiviert hast, werden weitere Optionen geöffnet. Die Optionen haben jeweils ein Kästchen zum Aktivieren. Links davon befindet sich ein senkrechter Strich. Diesen Strich ist super sinnvoll, weil der visualisiert, dass diese 3 Schritte zur Automation zusammengehören.
Bestätigungsseite nach Absenden des Formulars
Bestätigungsseite nach Klicken auf den Bestätigungslink in der E-Mail
Finale Bestätigungs-E-Mail
Automation festlegen
Spätestens jetzt bewährt sich dein Plan, den du oben gemacht hast. Und nun wird dir vielleicht klar, warum es sinnvoll war, zuerst die Fast-geschafft-Seite, die Danke-Seite und die Bestätigungsmail anzulegen.
Bestätigungsseite nach Absenden des Formulars
Es öffnen sich 2 Felder
Feld 1) Wählen Sie eine Bestätigungsseite aus (das sind die Standardseiten von Brevo)
Feld 2) Ein leeres Feld, in der du deine URL eintragen kannst.
Du wählst natürlich die 2. Option. Kopiere die URL deiner Fast-geschafft-Seite und füge sie in das 2. Feld ein.
Bestätigungsseite nach Klicken auf den Bestätigungslink in der E-Mail
Das geht genauso wie oben:
Feld 1) Wählen Sie eine Bestätigungsseite aus (das sind die Standardseiten von Brevo)
Feld 2) Ein leeres Feld, in der du deine URL eintragen kannst.
Du wählst wiederh die 2. Option. Kopiere die URL deiner Danke-Seite und füge sie in das 2. Feld ein.
„Finale Bestätigungs-E-Mail“ wählen
Hier wählst du deine letzte Bestätigungsmail aus. Wenn du alles gemacht hast wie in dieser Anleitung, dann hast du die Vorlage für die Begrüßungsmail bereits erstellt und aktiviert.
Klick also auf Weiter
6.5) Nachrichten anpassen
Nachrichten können u.a. Fehlermeldungen sein. Beispiel: Wenn der Kontakt seine E-Mailadresse falsch geschrieben hat (so dass sie als Mailadresse nicht erkannt wird). Dann muss eine Fehlermeldung ausgegeben werden. Oder wenn er vergißt, das Mailfeld auszufüllen.
6.6) Formular Teilen
Brevo stellt mehrere Möglichkeiten vor, wie du dein Formular teilen kannst. Die 1. Möglichkeit ist ein „Quick Share“. Das heißt: Du kannst einfach per Social Media und per E-Mail den Code für das Formular weiterleiten. In diesem Fall möchtest du das Formular auf deiner Website einbinden. Dafür hast du drei Möglichkeiten
- Per iFrame
- Per HTML oder
- per einfaches HTML
Ich habe iFrame und HTML versucht.
IFrames finde ich etwas problemetisch. Sie sind nicht sehr responsiv und sie können einige Nachteile haben. Es kann sein, dass bei einem serverseitigen Cache der Code nicht geladen wird. Dann musst du die URL des Formulars im Cache ausschließen. Und du musst die URL in deinem Cookie-Plugin ausschließen.
Der Nachteil bei der HTML-Einbettung: Hier kann es passieren, dass das Formular nicht so angezeigt wird, wie du es gestaltet hast. Das passiert dann, wenn die Styles deiner Website die Styles des Formulars überschreiben. Bei mir ist genau DAS passiert.
Deshalb habe ich die iFrame-Lösung gewählt.

7. Schritt: So fügst du den Formular-Code in deine Webseite ein
Das ist jetzt einfacher als du denkst. Du kopierst den Code (ich habe wie gesagt den iFrame kopiert).
Auf deiner Website musst du ein „Code-Modul“ wählen. Je nachdem, mit welchem Theme du arbeitest. Für das Theme Divi oder für Elementor gibt es so ein Code-Modul. Das wählst du aus und setzt es an die Stelle in deinem Newsletter-Feld, wo das Formular stehen soll. In das Code-Modul setzt du deinen kopierten Code ein.
Fertig.
Wenn du alles richtig gemacht hast, dann kann Anna sich jetzt bei deinem Newsletter anmelden.
Mach am besten ein Test.
Hast du Fragen? Dann melde dich gern bei mir. Für Support kannst du dich gern im Kalender eintragen.
Oder schreib mir einfach eine Mail.
von ConstanzeStraub | Dez. 13, 2022 | Anleitungen, WordPress
Bilder optimieren für WordPress – wie du in 5 Schritten die Bilder für deine Website verkleinerst.
Schritt 1: Verkleinere das Bild auf die richtigen Pixelmaße
Hat dein Foto mehr als 2.000 Pixel Seitenbreite?
Die meisten Fotos, die du vom Handy oder der Kamera aufnimmst, haben eine ziemlich hohe Pixeldichte. Die Breite der Fotos beträgt oft mehr als 4.000 Pixel. Diese Pixelzahl brauchst du nur, wenn du das Foto ausdrucken möchtest. Für eine Website reichen kleinere Pixelzahlen.
Aber Achtung: Die Pixelzahl ist abhängig vom Einsatzort auf deiner Website. Wenn du nur ein kleines Begleitbild zum Text brauchst, reichen 300 bis 600 Pixel in der Breite. Anders Bilder für dein Herobild. Herobilder oder auch Headerbilder sind die Fotos, die man am Kopf vieler Webseiten sieht und die über die ganze Breite des Displays laufen. Die sollten mindestens 1.920 Pixel breit sein, damit das Bild auf großen Monitoren nicht unscharf (pixelig) wird.
Schritt 2: Verringere die Dateigröße
Ist dein Foto mehr als 200 KB oder sogar 1 MB groß?
Selbst wenn du die Pixelzahl reduziert hast: Meistens hast du danach immer noch eine relativ hohe Dateigröße. Willst du also deiner Website Beine machen, muss du nochmal an deine Bilder ran: Die Bytes müssen verringert werden. Das nennt sich Komprimierung. So kann ein Foto mit ehemals 330 KB auf 70 KB gebracht werden. Das macht im Endeffekt bei vielen Fotos auf der Seite wertvolle Sekunden aus, die die Website schneller lädt.
Schritt 3: Wähle das richtige Dateiformat
Ist jpg immer das richtige Dateiformat für mein Bild?
Beim Dateiformat hast du die Qual der Wahl. Einige Programme zeigen dir beim Speichern deiner Bilder gleich eine ganze Anzahl an möglichen Formaten an: JPG, Tiff, PNG, ICO, PICS, PICT, RAW, EPS, PSD, BMP, heic, Gif, Webp, SVG, PDF… Aber was unübersichtlich aussieht, ist recht einfach.
Du musst nur wissen, welche Formate dafür geeignet sind, auf Internetseiten dargestellt zu werden, also welche Formate von einem Browser gelesen werden können. Außerdem müssen die Formate auf verschiedenen Betriebssystemen ausgetauscht werden können.
Und damit wird die Wahl schon enger:
JPG,
PNG,
GIF,
Webp
SVG
sind die einzigen 5 Formate, die du dir für deine Website merken musst. Da du in der Regel nur Fotografien auf deine Website lädst, kommen für dich überwiegend JPG und Webp infrage.
JPG und Webp
sind die Formate für Fotografien. Warum? Weil sie einen hohen Farbumfang haben (über 16 Millionen Farben). Anders als PNG, GIF oder SVG. Das GIF kann nur 256 Farben abbilden.
PNG
Das PNG brauchst du, wenn dein Bild eine Transparenz hat.
Transparenzen bei Bildern – was ist das nun wieder? Das ist schnell erklärt:
Ich erkläre es am Beispiel von JPGs. Die haben immer einen weißen, rechteckigen Hintergrund. Da dein Foto normalerweise ein rechteckiges Motiv ist, siehst du den Hintergrund nicht. Das siehst du erst, wenn du das Motiv ausschneidest. Beim Freistellern nämlich. Es gibt Programme – oder auch Online-Tools – mit denen du Motive freistellen kannst, also ohne Hintergrund.
Dumm nur: Wenn du dieses freigestellte Motiv als JPG abspeicherst, ist der Hintergrund hinter dem freigestellten Motiv: ein weißer Kasten. Du siehst es am Beispiel der Fotoreihe unten: das verwelkte Blattmotiv. Vom Originalfoto hab ich das Blatt freigestellt. So nennt man das, wenn man den Hintergrund ausschneidet. Als JPG kann ich das Blatt nur mit einem weißen Kasten als Hintergrund speichern.
Das PNG dagegen kann ich vor einem beliebigen Hintergrund stellen, ohne weißen Kasten um das Blatt. (Im Beispiel hier hab ich das Blatt vor einem anderen Hintergrund gesetzt und als JPG abgespeichert, da das PNG zu groß ist. Aber der Effekt sollte deutlich sein.)
GIF
Das GIF brauchst du nur, wenn du eine Animation auf deiner Website zeigen möchtest. Das kann eine winkende Katze sein oder ein Bild mit einem blinkenden Text – kennst du bestimmt von diesen nervigen Werbebanner. Das sind GIFs.
SVG
Als letztes hast du noch das SVG. Das ist eine Besonderheit, weil es kein Rasterformat ist (wie JPG, GIF, PNG oder Webp), sondern ein Vektorformat. Vektoren bilden Grafiken immer messerscharf ab, Pixel gibt es nicht (hier kannst du mehr lesen über Raster- und Vektorformate).
Das SVG eignet sich deshalb besonders für dein Logo.
Zusammenfassung: Welche Formate setzt du wann ein?
- Deine Fotos speicherst du als JPG oder WebP ab.
- Bilder mit Transparenzen speicherst du als PNG ab.
- Dein Logo speicherst du als SVG (allerdings muss es vorher in einem Vektorprogramm erstellt werden, ansonsten speicherst du es als PNG ab).
- Hast du animierte Bilder? Die speicherst du als GIF ab.
Schritt 4: Gib dem Bild den richtigen Dateinamen
Falsche Zeichen innerhalb des Dateinamens können verheerende Folgen haben: Die Bilder werden vom Server, Betriebssystem oder Browser nicht erkannt. Dann können sie nicht angezeigt werden. Und dein Besucher sieht nichts. Deshalb musst du sehr genau darauf achten, welche Zeichen du im Dateinamen anwendest.
Hier die Grundregeln für richtige Dateinamen:
- Keine Umlaute (ö, ü, ä, auch nicht das ß)
- Keine Sonderzeichen (außer Binde- oder Unterstrich)
- Keine Leerzeichen
- Keine Großbuchstaben
- Beispiel für einen falschen Dateinamen:
Schneider Müller-nimmt Maß.jpg
Fallen dir die 4 Fehler auf?
Lösung: 3 x Großbuchstaben, 2 x Leerzeichen, 1 Umlaut und 1 ß sind falsch.
Dies ist die richtige Schreibweise:
schneider-mueller-nimmt-mass.jpg
Der Grund ist, dass diese Schreibweise der kleinste gemeinsame Nenner ist für alle Betriebssysteme und Programme, um das Bild wirklich anzeigen zu können. Nicht alle Systeme und Programme können z.B. mit Großbuchstaben oder Leerzeichen etwas anfangen. Ergebnis: Einigen Benutzern wird dein Bild nicht gezeigt.
Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, achtest du also auf diese Schreibregeln für Dateinamen.
Der richtige Dateiname ist auch für Google wichtig
Der richtige Dateiname hat nichts mit der Ladezeit deiner Website zu tun. Und neuesten SEO-Erkenntnissen zufolge ist der Dateiname eines Bildes eher unwesentlich für eine gutes Ranking. Das aber trifft vor allem zu, wenn das Bild keinen Alt-Titel hat. Fehlt der Alt-Titel, dann ist der Dateiname wieder relevanter.
SEO-Experten raten, der URL des Bildes (also dem Dateinamen) Keywords aus dem umliegenden Text zu geben. By the way: Auch die Nähe zum umliegenden Text ist für das SEO wichtig. Je kleiner der Abstand zwischen Bild und dem umliegenden Text mit Keyword ist, desto eher wird das Bild von Google berücksichtigt.
Ich sehe den Dateinamen vor allem für mich wichtig. Wenn ich nämlich auf meinem Desktop ein bestimmtes Bild suche, brauche ich nur ein Schlagwort eingeben. Eine Bezeichnung wie img-2537.jpg hilft mir wenig, das Selfie vom letzten Waldspaziergang zu finden.
Schritt 5: Nach dem Upload: Gib dem Bild einen Alt-Text.
Dieser Punkt gehört nicht mehr zu den Vorbereitungen, denn du kannst ihn erst umsetzen, wenn du das Bild in WordPress hochgeladen hast. Erst in der Mediathek von WordPress vergibst du dem Bild einen Alt-Text.
Der Alttext ist aus 2 Gründen wichtig: Zum einen kann das Bild so von blinden Menschen gelesen werden. Der Screenreader liest den Alt-Text vor – und der Mensch hört so, was sich auf dem Bild befindet.
Der andere Grund ist: Der Alt-Text in Verbindung mit dem umliegenden Text deiner Website und einem Keyword im Text und im Alt-Text liefert einen kleinen Schub in Richtung SEO.
Ein richtig verständlicher Fahrplan, den du sofort umsetzen kannst. Hol dir meinen Newsletter und erhalte den Fahrplan geschenkt.
Diese Bildbreiten und Dateigrößen sind optimal für deine Website
So wählst du die richtige Pixel-Breite
Oben hab ich‘s schon erwähnt: Für die Texte reichen kleine Bilder, für den Header ganz oben auf den Seiten brauchst du breitere Formate mit höheren Pixelzahlen.
Für jeden Einsatzort auf deiner Website solltest du die richtige Größe parat haben. Und jedes Bild sollte nur so breit sein, wie es tatsächlich angezeigt wird, um Ladezeiten zu optimieren.
Die Größe der Bilder hängt von der Layoutgröße deiner Seiten ab.
Was ist die Layoutgröße?
Die Layoutgröße ist die Breite deiner Website. Genauer: Die Breite, innerhalb derer deine Inhalte wie Texte und Bilder dargestellt werden. Und diese Breite kannst du einstellen. Wo? In WordPress bzw. im Theme deiner WordPress-Installation stellst du das Layout ein.
Bei mir beträgt die Breite des Layouts 1.120 Pixel. Die weiße Fläche, auf der dieser Text steht, den du gerade liest, ist 1.120 Pixel breit.
Wie komme ich jetzt zur Bildbreite?
Angenommen, du hast wie ich eine Layoutbreite von 1.120 Pixel und dein Bild soll über diese ganze Breite der weißen Fläche gehen. Dann muss dein Bild 1.120 Pixel breit sein, wenn es nicht verpixelt sein soll.
Meine Bilder sind schmaler, wie du siehst, weil ich einen „inneren“ Abstand zu den Texten und zu den Bildern eingebaut habe. Auf beiden Seiten dieser weißen Fläche ist ein Abstand von 70 Pixel.
Das heißt:
1120 Pixel – 2 x 70 Pixel = 980 Pixel.
Die Bilder auf dieser Seiten brauchen also nur eine Breite von 980 Pixel.
So einfach ist das 😉
Das Headerbild
Das Headerbild ist das breite Bild (auch Herobild genannt), das über die gesamte Displaybreite geht.
Hier im Beispiel die Website von Carmen Putschky. Für das Headerbild wählst du 1.920 Pixel in der Breite.
Die Höhe des Headerbildes kannst du so wählen, wie du es haben möchtest. Ich verwende meistens Panoramaformate, also z.B. 1980 x 600 Pixel.
Für Bilder im Text wählst du zwischen 1080 und 250 Pixel Seitenbreite. Je nachdem, wie groß die Bilder angezeigt werden sollen.
Das heißt im Endeffekt: Wenn du ein und dasselbe Motiv mehrfach in unterschiedlichen kleinen und großen Breiten auf deiner Website darstellst, dann solltest du das Bild in unterschiedlichen Größen in WordPress parat haben.
Übrigens: WordPress selber legt von jedem Bild, das du in die Mediathek lädst, drei unterschiedliche Größen an. Das hat den Effekt, dass für jeden Zweck und jedes Display die richtige Bildgröße dem Besucher der Seite angezeigt wird. Und nicht etwa ein 1080 breites Bild, wenn nur 150 Pixel gebraucht werden.
Allerdings sind die voreingestellten Größen in WordPress nicht mehr zeitgemäß und passen nicht zu den modernen Themes. Deshalb kannst du hier die Größen für deine Zwecke einstellen. Das machst du in WordPress im Dashboard unter > Einstellungen > Medien.
Und noch etwas: Aus SEO-Sicht sind eher größere Bilder optimal. Hier musst du also den Kompromiss finden zwischen Dateigröße und Ladezeit.
Speicher die richtige Größe der Datei:
Eine kleine Dateigröße ist bei großen Headerbildern nicht ganz einfach. Aber es kommt auch auf das Motiv an. Je detailreicher ein Motiv ist, je stärker die Farbtiefe, desto größer kann die Datenmenge ausfallen. Schwarzweiß-Bilder sind meist kleiner als Farbbilder desselben Motivs.
Mehr als 150 KB sollte ein Bild jedoch nicht haben.
Tipp: Mit diesen Tools optimierst du deine Bilder vor dem Upload.
Bildoptimierung per App
Es gibt unterschiedlich Möglichkeiten, Bilder zu beareiten: Online oder mit einer App.
Ich arbeite mit dem Programm Photoshop von Adobe. Damit kann ich alle Fliegen mit einer Klappe schlagen:
- das Bild zuschneiden,
- die Pixelzahl reduzieren,
- die Dateigröße reduzieren (komprimieren)
- als JPG oder PNG abspeichern und schließlich
- den richtigen Dateinamen vergeben.
Zugegeben, die wengsten Laien arbeiten mit Photoshop, denn es ist ein teures Profiprogramm. Aber das ist auch nicht nötig, denn es gibt andere Programme:
- Gimp – das ist soweit ich weiß sogar kostenlos
- Grafic Converter – ein sehr gutes Programm, mit dem ich gelegentlich arbeite. Das gibt es allerdings nur für Apple-Geräte
- Affinity Photo
Daneben gibt es jede Menge Apps für das Smartphone. Dies erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, denn das Bearbeiten von Bildern auf dem Handy finde ich sehr mühsam – kann aber für dich eine Alternative sein.
Bildoptimierung per Online-Tool
Gute Möglichkeiten der Bildbearbeitung sind einige Online-Tools.
Das meiner Meinung nach beste Online-Tool heißt iLoveIMG. Ich hab’s selbst ausprobiert:
- Ausschneiden,
- Pixel reduzieren,
- Dateigröße verringern,
- in jpg oder webp konvertieren,
- Bild drehen –
fast alles ist möglich. Du kannst das Bild sogar mit Text versehen – etwa als Wasserzeichen oder als kleine Botschaft.
Tipp: Mit diesen Plugins optimierst du die Bilder für WordPress während des Uploads
Wie oben erwähnt kannst du alle Arbeiten zur Bildoptimierung vor dem Upload auf dem Desktop oder dem Handy machen.
Aber WordPress wäre nicht WordPress, wenn es nicht auch dafür ein Plugin gäbe. Mit dem richtigen Plugin kannst du während des Hochladens die Bilder zuschneiden, auf das richtige Pixelmaß bringen, die Dateigröße optimieren und einen Dateinamen vergeben. Alles in einem Aufwisch. Dafür eignet sich
Shortpixel Optimizer – automatische Bildoptimierung
Bonus: So behältst du die Übersicht über deine Bilder – meine 3 besten Tipps.
Ordnung auf dem PC:
Ordnung? Was hat das mit Bildoptimierung zu tun? Naja, erstmal nichts. Ordnung hilft dir aber, immer sofort die richtigen Bilder zu finden. Das spart Zeit und Nerven.
Damit kein Bilderwust und Kuddelmuddel entsteht, finde ich es innvoll, eine gute Ordnerstruktur für deine Bilder schon auf dem PC anzulegen. Ich sortiere meine Bilder für die Website zum Beispiel nach Einsatz:
- für den Header,
- für Beiträge,
- für Anleitungen,
- private Fotos,
- Selfies usw.
Sinnvoll kann auch die Sortierung nach Pixelgröße sein.
Wenn man möchte, kann man noch Unterordner erstellen, um die Bilder z.B. nach Ausrichtung zu sortieren (Hochformat, Querformat). Was auch immer du für Ordner anlegst: Eine gute Struktur ist die halbe Miete.
Für die Verwaltung von Bildern gibt es natürlich auch Tools, wie Photoshop Lightroom von Adobe.
Ordnung in der Mediathek von WordPress:
WordPress bietet leider keine Bildverwaltung. Die Mediathek in WordPress ist meiner Meinung nach ziemlich grottig. Es gibt nur zwei Möglichkeiten der „Ordnung“: Entweder man ordnet per Voreinstellung die Bilder nach Monaten (sie werden dann in monatsbasierten Ordnern im System abgelegt). Oder man läd alle Bilder zusammen in der Mediathek. So oder so wird man sich schon nach kurzer Zeit einen Wolf suchen, wenn man ein konkretes Bild finden möchte.
Deshalb empfehle ich Plugins, die dir das Auffinden von Bildern erleichtert. Es gibt Plugins, die die Bilder innerhalb von WordPress ordnen. So kann man die Bilder nach unterschiedlichen Themen sortieren und behält den Überblick.
Ein gutes Plugin zur Bilderverwaltung in WordPress ist:
Real Media Library
Und falls deine Mediathek bereits ein gewisses Maß an Unordnung erreicht hat, gibts auch dafür Plugins:
Enable Media Replace
Damit kannst du Bilder ersetzen und alte löschen, ungenutzte Bilder finden und löschen und vieles mehr.
von ConstanzeStraub | Nov. 10, 2022 | Anleitungen, Startseite, WordPress
Was ist ein Pagebuilder?
Was sind Plugins?
Meine Antworten, wenn es schnell gehen soll:
- WordPress ist das Programm, mit dem du eine Website baust. Dafür hat WordPress alle grundlegenden Funktionen „an Bord“.
- Das Theme legt das Design und die Optik deiner Website fest und beeinflusst einige Funktionen von WordPress.
- Ein Pagebuilder ist ein Tool, das den Aufbau einer Website leichter macht. Manche Themes haben einen Pagebuilder integriert (so wie „Divi“)
- Plugins erweitern WordPress um zusätzliche Funktionen. Manche Funktionen sind wichtig. Sie sorgen u.a. für die Sicherheit und Ladegeschwindigkeit der Website.
Keine besonders originellen Antworten.
Und irgendwie etwas trocken und abstrakt.
Nichts für visuell denkende Menschen.
Deshalb hab ich eine Art Übersetzung überlegt.
Eine, die das Thema verständlich macht, ohne mit Technik zu langweilen.
Falls du jetzt die Stirn runzelst: Keine Sorge, der Titel diese Artikels soll dich nicht in die Irre führen. Am Ende der Geschichte sage ich dir, mit welchem Theme ich arbeite und welche Plugins du WIRKLICH brauchst.
Lass mich dir ein Bild malen
Stell dir drei neu gebaute Häuser vor.
In eines der Häuser möchtest du einziehen.
Dazu schaust du dir Haus für Haus an.
Du schließt die Haustür von Haus Nummer eins auf.
Schon im Flur siehst du, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt:
Der Fußboden ist ein grauer, kalter Betonboden.
Das Haus ist kalt, denn im Haus gibt es keinen einzigen Heizkörper.
Die Küche ist leer. Aus den nüchternen Wänden ragen die nackten Wasserrohre. Wasseranschluss, Stromanschluss und Rohre sind zwar verlegt, aber die Einrichtungen und Anschlüsse fehlen: Spülbecken, Herd, Kühlschrank und Schränke gibt es nicht.
Auch das Bad hat nur die offenen Wasseranschlüsse und einen Ablauf für die Toilette. Waschbecken, Dusche und ein WC: Fehlanzeige.
Licht gibt es natürlich auch nicht: An der Decke baumeln die nackten Stromkabel.
Ziemlich unwohnlich also.
Du ahnst es vielleicht:
Dieses leere Haus ist deine WordPress-Installation.
Ohne Theme, ohne Plugins.
Nur das nackte WordPress.
Du kannst dich in diesem Haus aufhalten, du hast sogar einen Schlüssel für die Haustür, die du abschließen kannst. Du kannst deine Sachen mitbringen und in den Räumen ablegen.
Aber wohnen kann man diesen Aufenthalt nicht nennen.
Diesem Haus fehlt die Grundausstattung:
Heizkörper, Küchenschränke, Herd, Spülbecken, WC, Dusche, Waschbecken.
Erst mit dieser Grundausstattung kann das Haus als „Wohnung“ bezeichnet werden.
Das sagt sogar Wikipedia 😉
So machst du WordPress „wohnlich“: mit einem Theme
Also schaust du dir das zweite Haus an.
Du schließt wieder die Tür auf.
Dieses Haus sieht schon ganz anders aus:
Auf dem Fußboden wurde ein einfaches, aber schickes Klicklaminat verlegt. Das macht einen warmen und gepflegten Eindruck.
Die Küche ist vollständig eingerichtet. Mit Küchenschränken, Arbeitsplatte, Spüle, Herd und sogar einen Kühlschrank gibt es. In den Schränken findest du Tassen, Gläser und Teller.
Auch das Bad ist vollständig: Darin findest du eine Dusche mit Schiebetüren, ein Waschbecken und nebenan ein Stand-WC. Die Wände und der Fußboden sind mit weißen Fliesen bedeckt.
Und natürlich hat das gesamten Haus moderne Flachheizkörper unter den Fenstern.
Die Grundausstattung einer Wohnung ist also schon mal da.
Doch nicht nur das: Mittlerweile dämmert es und du siehst keine Details mehr. Du tippst auf den Lichtschalter und siehe da: Licht. In diesem Haus hängt in jedem Raum eine flache Deckenleuchte. Elegant geht anders, aber du kannst alles sehen. Das ist ja die Hauptsache.
Du gehst weiter:
In einem Raum findest du ein Bett und daneben ein Nachttisch mit einer kleinen LED-Lampe drauf. Im nächsten Raum stehen zwei Sessel, ein kleiner Hocker als Beistelltisch und eine Stehlampe. Im dritten Raum steht ein kleiner Esstisch mit zwei Stühlen.
Zwar ist dieses Haus immer noch nicht der Knaller. Aber wenn du Purist bist, reicht diese Einrichtung völlig: Du kannst dir einen Tee machen, dich auf dem Sessel ausruhen, im Bett die Nächte verbringen und für’s Frühstück setzt du dich an den Tisch.
So, jetzt kommt das Theme ins Spiel:
Dieses rudimentär eingerichtete Haus ist dein kostenloses Standard-Theme.
Nicht besonders schick und sehr einfach gestrickt.
Wenn du dein individuelles Design hinbekommen möchtest, brauchst du Zeit, Geduld und musst vielleicht etwas Technikkenntnisse haben, denn das Theme ist nicht so einfach zu handhaben.
Aber es reicht völlig aus, um damit einen einfach gestalteten Blog zu starten.
Jetzt denkst du sicher: Da geht natürlich mehr.
Und, weil wir ja malen wollen:
Du möchtest nicht nur „irgendwie“ wohnen.
Du möchtest es gemütlich haben, du möchtest deine Wohnung geniessen!
Also gehst du ins Haus Nummer drei.
In diesem Haus findest du das, was eine Wohnung erst so richtig behaglich macht: Teppiche auf den Fußböden, Bilder an den Wänden, Vorhänge an den Fenstern, passend zu den Sesseln eine gemütliche Coach, eine Musikanlage, um richtig schön zu chillen, weiche Kissen und ein hübsches Plaid auf dem Sofa, damit du dich wohlig zurücklehnen und dich einkuscheln kannst, während du dein Lieblingsbuch liest.
An der Wand steht ein cooles Echtholzregal für deine Bücher. Und gegenüber steht eine schicke Landhaus-Kommode, auf der eine stylische Tischlampe steht, die deinen Raum in warmes und gemütliches Licht taucht.
Die Wände haben einen Farbanstrich. Im Esszimmer steht ein einladender, großer Holztisch mit sechs gepolsterten Stühlen. Der Tisch bietet viel Platz und lädt dazu ein, mit Freunden stundenlang gemütlich zu brunchen.
Auch Küche und Bad sind tippitoppi: In der Küche sind moderne Einbaumöbel mit Schubladenelemente, in denen alles seinen festen Platz hat und die beim Schließen wie von Zauberhand leise zufahren. Hier findest du Küchenhelferchen, mit denen du ruckzuck deine Lieblingssachen machen kannst: Kaffee, Smoothies, Toast, Tee oder Kuchen. Eine Spülmaschine ist natürlich ebenfalls vorhanden – damit du deine Zeit nicht mit dem lästigen Abwasch verschwenden musst.
Diese Wohnung hat alles, wonach du dich sehnst, wenn du kaputt von der Arbeit kommst und dich einfach nur in den Kissen rekeln willst, um Vivaldis Vierjahreszeiten zu lauschen.
Das ist dein Premium-Theme, das viele zusätzliche Funktionen hat. Mit diesem Theme bekommst du deine Website schneller und einfacher nach deinem Geschmack hin als mit einem kostenlosen Standard-Theme.
Mit dem Pagebuilder baust du ruckzuck deine Seiten
Doch dieses 3. Haus hat noch mehr zu bieten.
Zu diesem Haus gehört ein Team von Helfern.
Du hast also nicht nur eine exquisite Wohnungseinrichtung, sondern zusätzlich Hilfe für deinen Haushalt:
eine Köchin, die dein Mittagessen zubereitet,
eine Haushaltshilfe, die deine Wohnung in Schuss hält und
eine Fachkraft, die deine Fenster putzt
Du hast endlich mehr Zeit für deine Hobbys.
Du brauchst keine lästige Hausarbeit machen.
Das ist dein Theme mit Pagebuilder
Der Pagebuilder nimmt dir viel Aufbau-Arbeit ab und hilft dir, Zeit zu sparen.
Die Entscheidung ist gefallen:
Haus Nummer 3 ist es. Hier ziehst du ein.
Nun fehlt dir fast nichts mehr zum Glück in deiner Wohnung.
Oder?
Plugins bringen wichtige Funktionen mit
Fast.
Denn dir fällt ein, dass du ein paar Erweiterungen für dein schickes Haus brauchst:
Du möchtest dich vor Einbruch absichern. Und du brauchst einen Schutz vor Sonneneinstrahlung, damit es im Sommer nicht zu heiß wird in der Wohnung. Also lässt du dir eine Aussenjalousie installieren.
Ein Gartenhäuschen fehlt dir auch noch. Damit du Rasenmäher, Werkzeuge und Fahrräder unterstellen kannst. Deshalb holst du dir vom Baumarkt eines der netten Holzhäuschen, die es als Bausatz gibt.
Außerdem fehlt noch ein gut sichtbares Nummerschild am Garteneingang, damit Besucher dich schnell finden und
ein großer Briefkasten, damit der Postbote mit einem Blick sieht, wo er deine Briefe einwerfen darf.
Und schwups: Schon hat deine WordPress-Installation 4 Plugins bekommen.
Du siehst: Es ist gar nicht soooo kompliziert 😉
Mein Empfehlung zu deinem „Haus“
Mit diesem Theme arbeite ich
Ich arbeite seit Jahren mit dem Theme Divi.
Divi stammt vom Anbieter „Element Themes“. Divi ist ein Theme mit integriertem PageBuilder und wird ständig weiterentwickelt.
Mit so einem PageBuilder kannst du die einzelnen Elemente einer Seite ruckzuck zusammen bauen. Denn der Pagebuilder hat fertig programmierte Module, die du nur noch „zusammenstecken“ brauchst. Wie die Steine eines Lego-Hauses.
Übrigens: Viele sagen mir, dass sie Divi getestet haben und damit nicht zurecht gekommen sind.
Ich fand die Arbeit am Divi zu Anfang auch holperig. Immer wieder bin ich gestolpert. Und tatsächlich: Noch vor wenigen Jahren war Divi etwas sperrig – Anfänger konnten schon mal ihre liebe Not mit dem Divi haben.
Inzwischen ist das Theme richtig gut geworden. Es wurde schneller und es wurden Funktionen eingebaut, die richtig Gold wert sind. Einmal das Theme kennengelernt, können Laien ihre Seitenelemente ohne Probleme ruckzuck zusammenbauen.
Diese 4 Plugins brauchst du wirklich
Was ist ein Plugin?
Ein Plugin ist eine technische Erweiterung der Grundprogrammierung von WordPress.
Leider stellen Plugins immer wieder DIE Schreckgespenster von WordPress dar. Ganz zu unrecht. Denn im Gegensatz zu anderen Systemen kannst du auswählen, welche Plugins du installierst und welche nicht. Das ist ein riesiger Vorteil. Denn je mehr Plugins im System installiert werden, desto „schwerer“ wird das System – die Ladezeit der Website wird immer langsamer. Das stört den Besucher der Website und ist deshalb auch ein Rankingfaktor von Google. Außerdem: Die Website wird anfälliger für Störungen.
Viele Websitebetreiber nutzen leider zu viele Plugins.
Hier also meine Empfehlungen. Du brauchst:
ein Plugin für die Ladegeschwindigkeit
ein Plugin, um Spams zu vermeiden
ein Plugin für deine BackUps
ein Plugin zur Suchmaschinenoptimierung
Vielleicht noch das ein oder andere Plugin zusätzlich. Als Beispiel: Falls du viele Bilder auf deiner Website hast, lohnt sich noch Smash, das den Ladevorgang von Bildern optimiert.
Die wichtigsten Plugins:
Ladezeit der Website:
Ein Caching-Plugin verringert die Ladezeit deiner Website. Und das honoriert Google mit einem besseren Ranking. Ich empfehle dafür WP Rocket oder WP Super Cache.
Kommentar-Spams:
Ein Spam-Plugin sorgt dafür, dass du nicht mit Spam-Kommentare deiner Beiträge überhäuft wirst. Ein gutes Plugin ist Antispam Bee. Vorinstalliert in WordPress ist Akismet – das aber würde ich löschen, da es datenschutzrechtlich bedenklich ist.
Backup des Systems:
Ein Backup-Plugin ist wohl eines der wichtigsten Plugins. Zwar machen gute Hoster von sich aus regelmäßige Backups deiner Website. Aber sicher ist sicher und du hast mit einem Plugin die volle Kontrolle deiner Sicherungen. Ein gutes Plugin ist Backup Draft. Aber auch andere funktionieren gut und machen, was sie sollen.
SEO (Suchmaschinenoptimierung)
Du brauchst ein Plugin für die Suchmaschinenoptimierung. Ich nutze auf unterschiedlichen Websites Yoast SEO und RankMath. Beide Plugins sind gut und richtig wertvoll für dich, um dein Ranking zu verbessern.
von ConstanzeStraub | Dez. 1, 2020 | Anleitungen, Startseite, Text
Ein schlaues Website Konzept ist die Blaupause für deine Online-Präsenz.
Du hängst fest. Deine Gedanken rotieren: Wie fange ich mit einer Website an?
Was ist wichtig für die Website? Was ist der erste Schritt für eine Website?
Oder du bist ganz mutig und denkst:
Ich leg einfach los. Ich hab im Kopf, was ich machen muss… Ich brauche kein Konzept für eine Website…
Ohne Plan eine Website zu starten ist so doof, wie ohne Navi zu fahren.
Mein Partner nutzt selbst auf kurzen Strecken das Navi. Ich finde das ständige Plappern der Navistimme ehrlich gesagt ziemlich nervig. Aber ich kann ihn verstehen: Er möchte sich ohne Ablenkung aufs Fahren konzentrieren.
Ich fahr gern ohne Navi. Ich mag es, mich den Herausforderungen der Leitsysteme zu stellen. Es macht mir auch deshalb Spaß, weil ich mir die Route vorher auf Google Maps ansehe und einpräge.
Das ist ein nettes Gehirnjogging.
Aber: „Aus dem Kopf fahren“ klappt nicht ganz ohne unfreiwillige Stopps. Denn regelmäßig passiert das: anhalten, Fahrzeug wenden und dieselbe Strecke bis zu letzten Kreuzung zurück… Entspannt reisen geht anders. Und wenn man ein fast idiotensicheres Navigationssystem hat, wärs doch blöd, hier falsche Eitelkeit zu zeigen.
Was hat ein Navi mit einem Website Konzept zu tun?
Ganz einfach: Für die Planung der Website brauchst du Leitlinien. Ein Fahrplan mit System, der dir jede einzelne Station auf dem Weg zu einer perfekten Website zeigt. Du brauchst ein Website Konzept, das dir sagt, was du wo wann und wie konkret machst.
Du brauchst einen eindeutigen Weg, der dich direkt zum Ziel führt. Ohne Umwege. Damit du nicht an jeder Kreuzung stehen bleibst oder sogar zu letzten Kreuzung zurückfahren musst.
Ein Website Konzept ist dein Navigationssystem zu deiner Website.
Warum?
Der Aufbau einer Website erfordert sehr unterschiedliche Arbeiten. Du bist als Texter, Designer und als Techniker unterwegs. Ohne Plan bist du völlig aufgeschmissen. Und wie bei allen Arbeiten ist es schlau, die unterschiedlichen Arbeitsbereiche voneinander zu trennen. Du kommst schneller voran, wenn du erst einen Arbeitsbereich abhaken kannst, bevor du den nächsten startest.
Website Konzept
Schritt 1
Teile die Arbeit an deiner Website in Arbeitsbereiche ein
Als ich vor 15 Jahren anfing, Websites umzusetzen, bin ich ziemlich intuitiv vorgegangen:
- Was brauche ich? Was hab ich?
- Eine kurze Skizze reicht.
- Das andere hab ich im Kopf.
- Ein Konzept für eine Website brauch ich nicht.
Dachte ich. Dann: Noch während der Arbeit an der Technik hatte ich ständig neue Ideen. Ergebnis: die Codierung der HTML-Bausteine musste geändert werden. Dann fiel mir eine Textänderung ein. Ein Bild hier, ein Textbaustein dort… Jetzt stimmte das Design nicht mehr. Die Folge: Ich musste wieder an den HTML-Code…
Du merkst was?
Ich bin hin und her gesprungen zwischen 3 Arbeitsbereichen, die komplett unterschiedlich sind. Mal war’s der Inhalt, mal die Technik, zwischendurch das Design, dann wieder der Inhalt…
Ergebnis: Stress.
Das ist alles andere als effektiv.
Zwar hast du es mit den heutigen WordPress-Versionen und den idiotensicheren Themes technisch sehr einfach. Dennoch: Der Weg bleibt derselbe.
Ein guter Plan für eine Website bedeutet: ähnliche Arbeiten bündeln.
Das heißt in deinem Fall:
- erst die Inhalte überlegen und strukturieren,
- dann die Gestaltung überlegen,
- dann die Technik umsetzen.
Viele haben eine ungefähre Idee, welche Inhalten sie haben. Und suchen dann ein Theme, also ein Layout. Aber Form follows Content. Und das im besonderen Maße auf Websites.
Erst wenn für dich der Inhalt glasklar ist, überleg dir Ideen für die Gestaltung. Notiere deine Ideen zum Layout. Aber leg dich noch nicht fest. Denn alles kann umgeschmissen werden, wenn du erst deine eindeutigen Texte und Bilder hast. Erst wenn du die Texte hast, mach dich an die Umsetzung. Wenn die Basisarbeit fertig ist, fällt es dir viel leichter, deine inhaltlichen Ideen und Vorstellungen technisch umzusetzen.
Du wirst dann nicht mehr abgelenkt.
Die Arbeit gelingt dir zügiger und leichter.
Website Konzept
Schritt 2
Dein Inhalt deiner Website: Diese Fragen solltest du dir stellen
Bevor du deinen Plan zeichnest, stellst du dir zuerst deine Keller-Fragen:
- Für wen schreibe ich?
- Wen will ich erreichen?
- Was will ich mit der Website erreichen?
- Wer ist meine Wunschkundin?
- Welche Probleme hat meine Wunschkundin?
- Was erwartet die Kundin auf meiner Website zu lesen?
- Wie kann ich dem Kunden/der Kundin helfen?
Erst wenn du diese Fragen beantwortet hast, wenn du dich in deine Kundin hineinversetzen kannst und für sie perfekte Texte geschrieben hast, solltest du loslegen. Erst jetzt weißt du, was auf deine Website soll – und was nicht. Sprich nicht darüber, was du kannst, sondern darüber, welches Problem du für deine Kundin löst.
So, irgendwann sind die Texte fertig.
Die Texte hast du am besten in einem Dokument wie Word zusammengefasst.
Die nächste Frage: Gibt es Bilder, mit denen du deine Texte auflockerst oder mit denen du Inhalte besser beschreibst? Menschen behalten Informationen am besten visuell. Oder sind Bilder ein wichtiger Bestandteil deiner Website?
Am besten sind eigene Fotos, sie sind unverwechselbar. Und du hast keine Rechte-Probleme. Ansonsten: Es gibt diverse Bilddatenbanken, auf denen du sogar kostenfreie Fotos erhältst. Wenn du vorsichtig und sparsam damit umgehst, sind sie durchaus eine Alternative. Abhängig von deinem Produkt. Nimm Bilder, die nicht zu perfekt sind. Perfekte Bilder sind schnell austauschbar und beliebig. Besser sind Bilder, die eher wie gute Schnappschüsse daherkommen und dadurch authentischer wirken – ohne dilettantisch zu sein. Hier musst du genau schauen. Es kann sich lohnen.
Wer weiß, dass ich ausgebildete Fotografin bin wird denken: Hm, das klingt jetzt etwas widersprüchlich… Schließlich will ich doch nur „gute“ und „professionelle“ Bilder auf meine Website. Ja, stimmt im Prinzip. Aber sehr gut ausgeleuchtete und perfekt gestylte Bilder mit gestochener Schärfe wirken schnell künstlich. Kommt natürlich auf die Branche an.
Zwei Beispiele, Nr. 1: ein Versicherungsmakler. Im Header hat er ein Bild, dass Büroarbeit, Kommunkation, Freundlichkeit, Kundenzugewandheit etc. darstellen soll. Als Bild hat er ein Stockfoto aus einer Bilddatenbank: 3 Personen, die miteinander sprechen, ein Laptop im Arm, alle lachen und zeigen ihre blendend weißen Zähne, alle sind zwischen 25 und 30… Ein schickes Bild, super fotografiert, tolle Ausleuchtung. Aber eine typische Arbeitssituation? Eher nicht.
Beispiel Nr. 2: eine Ernährungsberaterin. Im Header ein Bild von einem Markt. Die Sonne scheint, Gewusel von Menschen, hier und da sieht man leckeres Gemüse. Das Bild ist nicht super perfekt, manche Ecken sind unscharf – aber die Sonne scheint und man denkt sofort: Toll, ich möchte auch wieder auf den Markt. Frisches, gesundes Gemüse holen… Obwohl kein Profifoto, vielleicht ein Ausschußbild, würde ich eher so ein weniger perfektes Bild nehmen. Es ist eher authentisch. So ein Bild vermittelt das Gefühl, das die Ernährungsberaterin gern rüberbringen möchte: Frisches Gemüse einkaufen kann richtig Spaß machen. Und gesundes Essen beginnt beim Einkauf.
Website Konzept
Schritt 3
Fang mit einer groben Skizze an: als Basis für das Konzept deiner Website
Schnapp dir ein DinA4-Blatt und ein Stift.
Leg das Blatt quer. Du überlegst nun:
- Was ist dein Thema
- Welche Stichworte hast du?
- Unter welchen Themen können deine Inhalte zusammengefasst werden?
- Wie können deine Texte strukturiert werden?
Wie so eine Überlegung aussehen könnte zeige ich am Beispiel einer Ernährungsberatung:

Nun überlegst du:
Wie könnten die Seiten benannt werden?
Denk hier schon an das SEO, indem du im Titel wichtige Keywords für dein Thema einbaust.
Wie könnten die Menüpunkte lauten, die zu den jeweiligen Seiten führen?
Mach es deinen Besuchern so einfach und eindeutig wie möglich.
Auf welchen Seiten können deine Inhalte aufgeführt werden?
Sei bei der Benennung der Menüpunkte so kurz und konkret wie möglich.
Je kürzer, konkreter und eindeutiger der Menüpunkt, desto besser. Keine Phantasiebegriffe, sondern Bekanntes. Und wenn der Menüpunkt bereits ein Keyword ist – noch besser.
- Reicht ein Menü oder müssen Untermenüs erstellt werden?
- Welche Seiten bzw. Inhalte sind am wichtigsten, welche müssen zuerst gesehen werden?
- Welche Inhalte sind untergeordnet und können deshalb in ein Untermenü?
- Sieh dir andere Websites an.
Jetzt werden auf deinem Blatt wahrscheinlich einige Kästchen sein und Striche, die die einzelnen Kästchen verbinden. Die Skizze gleicht eher einer Mindmap.
In der folgenden Skizze siehst du ein Beispiel, wie die Website der Ernährungsberaterin grob strukturiert sein könnte. Was genau du hier schreibst hängt natürlich von deinem Angebot ab.

Wichtig ist: Oben hast du die wichtigsten Seiten. Sie sind gleichzeitig die Menüpunkte.
In dieser Skizze siehst du 5 Menüpunkte:
- Start (die Startseite)
- Leistungen
- Ablauf
- Über mich
- Kontakt
Drei der Seiten führen zu weiteren Seiten. Die blauen Kästchen im Bild (grün umrahmt) stehen für Seiten, die in einem sogenannten Submenü bzw. Pull-Down-Menü stehen. Dies ist sinnvoll, wenn nicht alle Links im obersten Menü passen. Hinweis: Mehr als 7 Menüpunkte sollte das Hauptmenü nicht haben.
Die Skizze zeigt:
- die Titel deiner Seiten,
- die Verteilung der Seiten auf deiner Website, also die Hierarchie der einzelnen Seiten,
- die Inhalte der einzelnen Seiten, stichwortartig.
Schritt 4
Strukturiere deine Texte in einzelne Elemente
Du hast jetzt eine Übersicht deiner gesamten Website.
Je nachdem, wie konkret du vorgehst, hast du bereits die einzelnen Seiten der Website.
Jetzt gehst du ins Detail:
Wie sollen die Seiten strukturiert werden?
Dazu musst du wissen:
Deine Texte sind nicht der einzige Inhalte auf deinen Seiten (hast du Bilder oder PDF-Dokumente?)
Es ist sinnvoll, wenn du deine Texte nochmal überprüfst: Gehört das, was ich „Über mich“ geschrieben habe, wirklich nur auf die Seite „Über mich“? Oder kann ein Teil bereits auf die Startseite? Wie kann ich die Texte gliedern?
Habe ich einen Newsletter? Wie sollen die KundInnen mit mir Kontakt aufnehmen?
Jede Seite hat ihre eigene Seitenarchitektur
Eine Startseite hat andere Anforderungen als eine Angebotsseite. Je nach Inhalten und Aufgabe der Seiten musst du die Texte anders strukturieren. Die unterschiedlichen Texte der Startseite sollten nur kurz sein und besonders übersichtlich sein. Auf der Startseite erhalten die BesucherInnen die erste Orientierung der gesamten Website.
Überlege: Was will ich mit der Startseite erreichen? Wenn du an E-Mailmarketing denkst: In dem Fall sollte auf die Startseite unbedingt mindestens 1 Call-to-Action (also ein Button, der zu einer Handlung aufruft), besser 2 oder 3 CtA. Und vielleicht auch auf anderen Seiten deiner Website.
Geh in dein Worddokument (oder wo auch immer du deine Texte hast) und schau sie in Ruhe an. Überlege, ob die Aufteilung so richtig ist, ob und wie du einzelne Texte inhaltlich gliedern kannst.
Sind deine Texte stellenweise sehr lang?
Teile sie auf in appetitliche und einfach zu verdauende Happen. Wir Menschen sind von Natur aus bequem, das Lesen langer Textpassagen auf dem PC ist eher die Ausnahme. So wie jetzt, weil du unbedingt meinen Plan kennenlernen möchtest 😉
Mit einer Strukturierung deiner Seite machst du es deinen Besuchern leichter, deine Inhalte zu lesen. Und mit einer ansprechenden Gestaltung und kurzen Textbrocken „führst“ du deine Besucher auf deiner Seite.
Website Konzept
Schritt 5
Die Strukturierung der Seiten ist das Finetuning in deinem Konzept
Jetzt kommt der Clou der Planung: Damit du bei der technischen Umsetzung nachher in WordPress (oder anderen Systemen) nicht ständig grübeln musst, welchen Text und welches Bild du wohin setzt, machst du dir nun eine schematische Struktur jeder einzelnen Seite.
Bei dieser Arbeit darfst du kreativ sein – doch nicht zu kreativ. Die Seiten sollten einem bekannten Schema folgen (Stichwort „Userbility“).
Die Strukturierung machst du entweder mit Papier und Stift. Oder, wenn du gut mit Grafik- oder Schreibprogrammen umgehst, kannst du diese Struktur auf dem PC machen.
Es ist wurscht, ob du einen Stift oder die Maus in die Hand nimmst.
Für die PC-Freaks erkläre ich weiter unten, wie das geht.
Nimm dir wieder ein Blatt Papier (DinA4) und deinen Stift.
Die Seite nimmst du diesmal im Hochformat.
Dann zeichnest du auf das Blatt mehrere Kästchen.
Zeichne die Kästen in der Breite deiner Papierseite.
Jeder Kasten steht für ein Seitenelement mit seinen Textbausteinen. Oder anderen Bausteinen, wie z.B. Produktbilder etc.
Plan
Aufbau und inhaltliches Konzept deiner Webseite: die Seitenelemente
Eine sehr einfache Seite einer Website kann sich in 3 Bereiche gliedern. Es gibt auch andere Möglichkeiten einer Gliederung. Hier zeig ich dir eine Strukturierung, wie sie am häufigsten für kleine Websites zu sehen ist. Nicht ohne Grund, denn diese Struktur hat sich bestens bewährt und ist tausendfach erprobt (Stichwort Usability, ein Artikel dazu folgt später).
Die Bereiche:
Und diese 3 Bereiche skizzierst du jetzt auf dein Blatt Papier, indem du ihnen Inhaltsbereiche zuordnest:
- 1 Kasten für den Header
- 3 bis 5 Kästen für den Content
- 1 Kasten für den Footer
In die einzelnen Kästen notierst du, welche Inhalte rein sollen.
Header:
Wie der Name Header andeutet: Dieser Bereich ist der Anfang einer Webseite.
Hast du bestimmt schon häufig gesehen: Am Anfang, ganz oben einer Seite, siehst du ein horizontales Menü, dass dich auf die Seiten führt. Hier steht meistens auch ein Logo.
Sinnvollerweise notierst du hier deine Menüpunkte.
Häufig sieht man unter dem eigentlichen Header (unter dem Menü) ein großes Bild. Derzeit gibt es den Trend, dieses Bild – das Headerbild oder auch Heroimage – in der gesamten Breite des Browserfensters anzulegen. Das Bild dient u.a. dazu, auf die Seite einzustimmen. Denn, wie du weißt: Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Gleichzeitig soll es eine grobe Orientierung bieten: Was wird auf dieser Website geboten?
Auf dem Bild steht eine Überschrift oder ein Slogan. Wichtig ist der Zweck dieser Headline: Sie soll in möglichst 3 Sekunden deutlich machen, was du anbietest. Vielleicht steht auf dem Bild auch ein Button mit einer Aufforderung (z.B. die Möglichkeit, sich zum Newsletter anzumelden). Natürlich kannst du den Kopfteil der Webseiten auch anders gestalten. Das horizontale Menü oben ist aber auf jeden Fall sinnvoll (abgesehen von Landingpages, die kein Menü erhalten sollten).
Content:
Hierhin kommt der eigentliche Content, dein Text und deine Bilder. Diesem Contentbereich kannst du mehrere Kästchen geben, damit du deine unterschiedlichen Bereiche hast. Die Appetithäppchen, du weißt schon…
Diese Elemente solltest du gut überlegt auf der Seite anordnen. Dazu später.
Footer:
Jeder Anfang hat ein Ende: Der Footer ist, wie der Name erahnen lässt, der Fuß, das Ende, der Abschluß einer Seite.
Hier steht häufig eine Kontaktangabe, die Wiederholung des Menüs von oben (häufig ein reduziertes Menü mit den wichtigsten Seiten), ein Kontaktformular, eine Handlungsaufforderung. Oder was auch immer, das entscheidest du. Hierhin stellst du, was du „zum Abschied“ sagen möchtest.
Sinnvoll sind hier Impressum und Datenschutzhinweis. Denn beides ist eine Pflichtangabe und darf auf keinen Fall fehlen. Diese Angaben sind mehr für die Anwälte und Datenschützer wichtig, weniger für deine Besucher. Deshalb sind diese Angaben gut im Footer aufgehoben. Du kannst das Impressum auch in die sogenannte Fußleiste stellen, das ist eine schmale bzw. niedrige Leiste unter dem eigentlichen Footer.
Dein Content: Meine Tipps zur Aufteilung deiner Seiten
Wo Header und Footer erscheinen ist klar.
Wie du gelernt hast kann dein Content unterschiedliche Aussagen und Aufgaben haben. Deshalb ist es sinnvoll, sich über eine Aufteilung des Contents (Texte und Bilder) Gedanken zu machen.
Die Reihenfolge der Elemente
Für den Inhalt deiner Kästchen im Contentbereich stellst du dir vor, was deine Besucher zuerst lesen sollen. Die Reihenfolge ist nicht unwichtig, denn du möchtest, dass deine Besucher neugierig sind, auf deiner Seite bleiben und ganz nach unten scrollen.
Wie bringe ich Abwechslung auf meine Seite
Stell dir die Frage: Mit welchen Inhalten kann ich meine Besucherin so neugierig machen, dass sie auf meiner Seite bleibt? Mit welchen Inhalten bring ich die Besucherin dazu, nach unten zu scrollen, also die nicht sichtbaren Bereiche meiner Seite anzusehen?
Gibt es Inhalte, die auf jeden Fall im Viewport zu sehen sein sollen? (Viewport ist das, was dein Browserfenster von einer Website zeigt, ohne dass du scrollen musst).
Du findest heraus: Hab ich für meine Besucherin ein Versprechen, eine Lösung eines Problems? Wie gewinne ich das Vertrauen der Besucherin?
Und wenn der Besucher nach unten scrollt: Welche Inhalte haben Priorität? Was kann ganz nach unten, was sollte möglichst oben zu sehen sein, also ohne langes Scrollen? Wo sollte eine Handlungsaufforderung stehen?
Sei kreativ. Aber nicht nur kreativ. Auch ein wenig Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Lesegewohnheiten von Menschen ist wichtig. Und ein wenig Psychologie kann an dieser Stelle sowieso nicht schaden.
Zusätzlich zum Text überlegst du, ob und wo du Fotos oder Grafiken einsetzt. Damit kannst du deine Seiten aufpeppen: Abhängig natürlich von deinem Angebot, von deinem Produkt. So machst du es deinen Besuchern leichter. Und sie werden es dir danken, indem sie bis an Ende der Seite scrollen und alles lesen.
Wichtig auch für Suchmaschinen bzw. für die Auffindbarkeit deiner Site in Google: Je länger deine Besucher auf deiner Seite sind, desto wichtiger ist deine Seite für Google, umso besser dein Ranking in Google…
Wie oben beschrieben gehst du Seitenelement für Seitenelement vor.
Und du schreibst in jedes Kästchen die wichtigsten Aufgaben des Elements. Soll oben z.B. ein Header mit Hintergrundbild, etwas Text und ein Button, dann schreib das in das Kästchen.
Hat dein Contentbereich ein großes, wichtiges Bild: aufschreiben.
Soll unter das große Bild ein Text: aufschreiben.
Das machst du für jede Seite.
Damit hast du eine gute Struktur und Übersicht.
Diese Struktur ist quasi die Blaupause für deine Webseite.
Statt einer Handzeichnung kannst du die Struktur wie gesagt in einem Programm machen. Sieht schicker aus und du kannst immer wieder ändern, falls du eine andere Idee hast.
Wie du das am PC machst erkläre ich am Schreibprogramm Page (das geht auch mit Word oder Excel):
In Page erstellst du ein neues Dokument.
Auf der leeren Seite fügst du jetzt mehrere Tabellen untereinander ein. Jede Tabelle entspricht einem Seitenelement. Den Tabellen gibst du einen Rahmen (damit du die „Elemente“ siehst).
Die Tabelle kann aus nur einer Zeile und einer Zelle bestehen. Falls ein Element unterschiedliche Text- oder Bildelemente haben soll, gibst du der Tabelle einfach mehrere Zellen und Zeilen.
Seitenplan ConstanzeStraub
Falls du gern bastelts ein weiterer super Tipp:
- Druck die einzelenen Elemente deines Contens aus.
- Schneide dann die Elemte aus
- Lege die Elemente auf den Fußboden (oder Tisch)
- Nun kannst du spielerisch und frei deine Elemente so lange schieben, bis du damit zufrieden bist.
Und wenn du fertig bist, schnappst du dir einen Klebestift und klebst die Elemente aneinander. Bis du eine „gescrollte“ Website als Ansicht hast. Das hilft ungemein, denn auf dem PC siehst du ja immer nur ein Teil der Website bzw. des Entwurfs. Was ziemlich schnell verwirren kann.
Ich spreche aus eigener Erfahrung. Du hast jetzt ein Konzept für deine Website, einen konkreten Plan, der dich sicher durch die Arbeit an deiner Website führt. Wenn du mal nicht weiter weist, schau dir einfach deinen Plan an.
Das ist die wichtigste Basis deiner Website.
Wenn du Fragen zur Gestaltung deiner Website hast lies hier:
9 Fehler bei der Gestaltung einer Website
von ConstanzeStraub | Dez. 1, 2020 | Allgemein, Anleitungen, WordPress
Den Aufbau einer Website zu starten ist einfacher als du denkst.
Diese Tipps helfen dir, dein Business online zu stellen
Du möchtest deine Website selber machen.
Du weißt, dass du mit einer Website noch mehr Kunden gewinnt.
Noch mehr Reichweite aufbaust.
Super, eine gute Idee.
Wenn du noch grübelst: Das schaff ich nie, ich bin technisch unbegabt…
Vergiß deine Glaubenssätze.
Was ich vor 15 Jahren dachte:
Eine Website selber machen? Nie im Leben! Ist mir viel zu technisch…
In dieselbe Posaune pustete mein ehemaliger Chef aus der Werbeagentur. Er und sein Partner hatten die Agentur an den Nagel gehängt. Ich wurde arbeitslos und mein Chef hat in seiner Wohnung allein weitergemacht.
Tja, wohl eins der ersten Home-Offices.
Kurze Zeit später hab ich ihn nach seiner Website gefragt: „Ich brauch keine“, so seine Antwort.
Okay, dann brauch ich sowas auch nicht. Schließlich stand das Internet noch in den Kinderschuhen. So hab ich mich in meiner bequemen Verweigerungshaltung ausgeruht.
Aber irgendwie mussten Kunden her.
Also hab ich mich einige Zeit später bei einem VHS-Kurs angemeldet: HTML für Anfänger. Ich hab Sachen gelernt wie HTML und CSS und viele Buchstaben in spitzen Klammern. Alles böhmische Dörfer für mich, ich war genervt.
Wo ist das denn bitte schön kreativ?
Hartnäckig wie ich bin hab ich unzählige Fachbücher durchstöbert. Las auf schlauen Internetseiten (das Internet wurde mit mir nicht nur älter, sondern auch schlauer) und bald war sie online: meine 1. Website.
Grauenhaft. Aus heutiger Sicht.
Mach es einfacher als ich und bau spielerisch deine Website selber
Nie war es so einfach wie heute, eine eigene Website selber zu machen! Du brauchst keine HTML-Kenntnisse (wie ich damals), du musst nichts programmieren.
Heute gibt es solche Systeme wie WordPress.
Was ist WordPress?
Einfach gesagt ist WordPress ein Haufen von Dateien, in die nette Menschen Programmierzeilen geschrieben haben, damit andere nette Menschen ohne Programmierkenntnisse daraus eine eigene Website bauen können. Bei WordPress ist die Programmiersprache PHP.
PHP kann man lernen und es ist nicht soooo schwierig. Da das aber kaum jemand möchte, wurde das System so gebaut, dass du dich im System anmelden kannst, um dort deine Inhalte zu verbreiten (Texte, Bilder und Videos, deine Dateien eben).
Viel brauchst du nicht für deine eigene Website: Du brauchst vor allem ein PC (oder ein Notebook), ein Internetzugang und ein Provider bzw. Hoster. Ein Hoster ist die Firma, die die Dateien deiner Website auf einem Rechner (Server) speichert und veröffentlicht, also im Internet für alle erreichbar macht.
Dann brauchst du natürlich die Software WordPress, ein gutes Theme und ein Programm, mit dem du deine Dateien auf deinen Hoster hochladen kannst. Das ist alles.
Du bekommst jetzt Schweißperlen auf der Stirn? Immer mit der Ruhe – schließlich fährst du Auto, ohne zu wissen, wie du den Motor austauschen kannst… Lies weiter, ich erkläre alles Schritt für Schritt.
Die verdammte Angst vor der Technik – alles Mumpitz
Schritt 1
Hoster suchen
Am besten wählst du einen Hoster, der für WordPress geeignet ist. Denn nicht jeder bringt alle sinnvollen Voraussetzungen mit. Zu dem Thema gibt es reichlich Empfehlungen und unterschiedliche Meinungen, die ich in meinem Kurs und dem Workshop ausführlich erläutere. Ich mache es hier kurz:
Mein Hoster ist allinkl.
Viele Webautoren empfehlen allinkl wegen des super Preis-Leistung Verhältnis und dem kundenfreundlichen Support.
Schritt 2
Domain überlegen
Überlege dir eine sinnvolle Domain. Ob du deinen eigenen Namen nimmst oder einen Fantasienamen bleibt dir überlassen. Meine Grafikdesign-Seite heißt consenza-design. Manche Marketingexperten raten dazu, einen Kunstnamen zu wählen, andere wiederum dazu, den eigenen Namen zu nehmen.
Darauf kann ich an dieser Stelle nicht eingehen. Ist sicher Geschmacksache.
Update 2022: Heute würde ich auf jeden Fall den Eigennamen wählen.
Welche Domainendung?
Als Domainendung nehme ich grundsätzlich de. Natürlich ist auch com möglich, für de gibt es aber einige gute Gründe. Da ich in Deutschland lebe, werden wahrscheinlich die meisten davon ausgehen, dass ich eine de-Domain habe. Und eine Länderdomain ist vertrauenswürdiger als .net oder .info oder was auch immer.
Wenn du Müller oder Schröder heißt: Nimm auf keinen Fall eine Domain mit Umlauten. Also bitte mueller. Oder schroeder. Seit 2002 sind Umlaute zwar möglich – trotzdem sieht man sie selten. Nicht ohne Grund: Umlautdomains haben einige Nachteile – technische, psychologische und marketingstrategische Nachteile.
Okay, weiter:
Schritt 3
Datenbank, Subdomain und FTP-Zugang anlegen
Vorweg: allinkl bietet wie viele andere WordPress-Hoster die sogenannte 1-Klick-Installation von WordPress an. Das heißt: Die Installation funkioniert quasi automatisch. Meine Empfehlung: Mach die Installation manuell. Dann lernst du von Anfang an, wie alles läuft (später wirst du eh auf deine Dateien manuell zugreifen müssen). Du siehst, welche Dateien WordPress umfasst. Du weißt, was alles in deiner manuellen Installation enthalten ist. Es kann auch sein, dass du später mal die ein oder andere Datei öffnen musst. Dann hast du schon mal einen Blick dafür.
Weiter mit allinkl: einloggen. Leg dir hier eine Datenbank an, eine Subdomain und einen FTP-Zugang. Alle Daten (Benutzername, Passwörter, vom Provider vorgegebene Daten etc.) schön ordentlich aufschreiben. Und ich meine ORDENTLICH!
Wenn man beim Notieren der Daten schludert, verliert man schnell die Übersicht. Ergebnis: Frust.
Hab ich selbst erlebt. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich: Wenn du hier nicht gewissenhaft bist, passieren schnell Fehler. Eher als dir lieb ist liest du deine schnellen Skizzen falsch ab und zack – eine Fehlermeldung. Dann kommt dieses doofe weiße Fenster von WordPress mit dem gefühlten Mittelfinger…
Oder alles war auf einem kleinen Zettel notiert. Der natürlich, kennt man ja, sich irgendwann selbständig macht.
Und unter das Sofa flattert… Das Geschrei ist groß…
Datenbank anlegen
Datenbank, uuuh, was ist das denn nun wieder…
Hier werden einfach gesagt alle Informationen gespeichert, also alles, was du in deiner WordPress-Website schreibst und tust. Ohne Datenbank kein WordPress.
Keine Sorge: Das Anlegen der Datenbank ist kinderleicht.
Die Datenbank befindet sich bei allinkl in der technischen Verwaltung. Im sogenannten KAS. Wie die Bezeichnungen bei anderen Hostern sind ist meist unterschiedlich. Manchmal muss man etwas suchen, dann könnte dieser Punkt im Bereich „Hosting“ oder „Webspace“ liegen. Einfach etwas schauen. Hast du den Link „Datenbank“ gefunden, gehst du einfach auf „Datenbank anlegen“ oder „neue Datenbank“ (je nach Hoster). Dort erhältst du meist vom Hoster den Datenbanknamen.
Das Passwort vergibst du selber. Speichern, fertig.
Datenbankname, Benutzername und Passwort gut notieren, das brauchst du nachher, wenn du Datenbank und WordPress verbindest (die eigentliche Installation von WordPress).
Und was ist nun eine Datenbank?
Stell dir eine Datenbank vor wie ein Regal voller Bücher. Und immer, wenn jemand eine deiner Seiten auf deiner Website besucht, greift er oder sie quasi ins Regal, holt sich ein Buch raus und liest darin…
Subdomain anlegen
Warum Subdomain?
Ich installiere mein WordPress immer auf eine Subdomain und leite dann später auf die richtige Domain weiter. Auf der Subdomain kann ich in Ruhe alles ausprobieren, ohne eine Baustellenseite vorzuschalten, was ich lästig finde.
Wie gesagt, das ist meine Vorgehensweise, du kannst es selbstverständlich auch mit einer Baustelle machen und direkt auf deiner richtigen Domain alles installieren. Besucher sehen dann nur eine Platzhalterseite. Was du an der Website machst, siehst hier nur du.
Was ist eine Subdomain?
Ein Subdomain ist ein zusätzliches Verzeichnis (Speicherplatz) auf deinem Webspace. Sie ist ein Teil der Domain, wird von Google aber als eigenständige URL betrachtet (darum sollte man bei einer Subdomain immer überlegen, ob sie aus SEO-Gründen sinnvoll ist). Eine eigenständige URL ist zum Beispiel sinnvoll, wenn ein Shop von der Website ausgegliedert werden soll.
Eine Subdomain erkennst du daran, dass vor der Domain (vor dem 1. Punkt von links gelesen) eine weitere Bezeichnung steht (die du frei wählen kannst).
Beispiele:
shop.meinedomain.de
angebot.meinedomain.de
kurs.meinedomain.de.
FTP-Zugang anlegen
Warum FTP-Zugang?
Einen FTP-Zugang brauchst du, um deine WordPress-Dateien auf deinen Webspace bei allinkl hochzuladen. Wie das Hochladen geht, erkläre ich in Schritt 4. Den FTP-Zugang richtest du ebenso wie Datenbank und Subdomain bei deinem Hoster ein. Das ist ebenso einfach wie das Anlegen einer Datenbank.
Diese Schritte sind deine Grundlagen für die WordPress-Installation. Sei hier bitte gewissenhaft und notiere alle Zugangsdaten, Benutzernamen, Passwörter usw. gut lesbar. Siehe oben.
Mein Tipp:
Leg dir ein Dokument an, meinetwegen Word oder Excel oder eine Google-Tabelle (kann ich sehr empfehlen). Und tipp hier all deine Daten rein. Dann hast du sie immer griffbereit und kannst per Copy & Paste deine Daten während des Installationsprozesses eingeben. So gibts kein Geschrei, wenn wegen eines blöden Tippfehlers irgendwas nicht klappt. Oder wenn sich der Notizzettel in Luft aufgelöst hat…
Schritt 4
FTP-Programm einrichten
Du brauchst ein Programm, mit dem du dich auf dein Webspace einloggst, damit du deine Daten hochladen kannst.
Es gibt verschiedene FTP-Programme. Gute sind FileZilla und Cyberduck. Ich nutze FileZilla. Den gibts kostenlos für Windows und Mac.
Wenn du das Programm auf deinem Rechner installiert hast, öffnest du das Programm. Unter >Datei >Servermanager öffnet sich ein Fenster – der Servermanager eben. Hier klickst du links auf >Neuer Server. Du legst also einen Server an. Im Feld rechts tippst du die Daten ein, die du von deinem Hoster erhalten hast bzw. dein Passwort, dass du wahrscheinlich selber erstellt hast.
Schritt 5
WordPress herunterladen und Dateien auf Webspace laden
Nun ist WordPress an der Reihe. Hol dir die aktuellste Version direkt von wordpress.org (hier die deutsche Seite). Bitte nicht WordPress.com, das ist eine andere Geschichte. Ist jetzt nicht wichtig, erwähn ich nur der Vollständigkeit halber.
Lad dir also dein WordPress runter.
Endpacke die gezippte Datei.
WordPress installieren ist wirklich einfach und auch für Einsteiger kein Problem. Ganz ehrlich: Das größte Problem ist immer die eigene Einstellung. Das häufigste Hindernis, etwas anzugehen, was wir nicht gewohnt sind, ist die eigene Angst vor etwas Neuem.
Kopfkino eben.
Ich weiß, wovon ich spreche: Jahrelang habe ich mich mit Blockaden herumgequält. Bis es eines Tages bei mir „Pling“ machte. Von einer Minute zu anderen wurde mir klar, dass ich die Blockade über Jahre selber aufgebaut hab. Aber das ist ein anderes Thema, wenn du Lust hast mehr zu lesen: Darüber schreibe ich bestimmt ein Artikel.
Nun öffnest du dein FTP-Programm und stellst die Verbindung zu deinem Hoster her (hier: allinkl). Oben links kannst du den Server auswählen, gehst auf „Verbinden“, nun siehst du im Fenster unten rechts das Ordnerverzeichnis von deinem Webspace. Nun machst du folgendes:
du wählst auf der rechten Seite des Fensters den Ordner aus, der den Namen deiner angelegten Subdomain hat
auf der linken Seite vom FileZilla-Fenster wählst du dein WordPress-Ordner aus, klickst ihn an, damit du die Dateien darin siehst, wählst alle Dateien darin aus und klickst „hochladen“ an (im Kontextmenü, das sich mit der rechten Maustaste öffnet). Achte darauf, dass du alle Dateien auswählst.
Die Dateien werden hochgeladen, das dauert jetzt ein paar Minuten, je nach Schnelligkeit deiner Internetverbindung.
Schritt 6
WordPress installieren
Die WordPress-Dateien sind hochgeladen. Damit ist WordPress aber noch nicht fertig installiert. Nun muss die Verbindung zur Datenbank hergestellt werden.
WordPress ist berühmt für seine einfache Installation. Denn du wirst Schritt für Schritt durch den Prozess geleitet. Alles, was du jetzt tun musst: stur deine Zugangsdaten eintragen, die du bei allinkl erhalten bzw. gewählt hast. Und wenn du keinen Tippfehler machst, sollte dies ganz einfach klappen.
gib den Namen deiner Subdomain im Browser ein (also z.B. test.majameier.de)
Hinter dem .de gib ein Schrägstrich ein (Slash: /), anschließend „admin“. Falls du den wordpress-Ordner direkt hochgeladen hast, ohne ihn zu öffnen, muss du noch „wordpress“ eintippen. Also „test.majameier.de/wordpress/admin.
es öffnet sich das selbsterklärende Fenster, in denen du deine Daten eingibst. Jetzt wird dir auch klar, warum ich dir empfohlen habe, alles fein säuberlich in einem Dokument zu notieren 😉
War alles erfolgreich, gratuliert dir WordPress und du kannst dich mit einem selbstgewählten Passwort einloggen.
Schritt 7
Theme installieren
Damit WordPress für dich anwendbar ist, brauchst du noch ein Theme. Ein Theme ist quasi Werkzeugkasten und schicke Vitrine in einem. Beides macht deine WordPressinstallation erst zu dem, was du später siehst: zu einer schicken und funktionsfähigen Website mit allem Zipp und Zapp.
Mein Tipp: Such dir ein Premium-Theme.
Der Nachteil: Es gibt tausende Themes. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Die meisten gibt es kostenlos. Investiere ein paar Euro und nimm ein Premiumtheme. Diese kostenpflichtigen Themes werden regelmäßig gewartet und erhalten ständig Updates. Das ist wichtig, damit deine Website immer auf dem neuesten technischen Stand ist. Das betrifft vor allem die Sicherheit deiner Website.
Außerdem gibt es Themes mit einem sogenannten PageBuilder. Diese Builder erleichtern dir den Bau deiner Website erheblich, weil du auf der Oberfläche deiner Website arbeiten kannst. Du siehts also live während der Eingabe, was sich auf deiner Website ändert.
Klare Empfehlung: Das Thema Divi
Ich nutze das bekannte Theme Divi von Elegante Themes, ein bekannter US-amerikanischer Themehersteller. Das Theme ist technisch ausgereift und hervorragend, arbeitet mit allen wichtigen Plugins (Erweiterungen) zusammen und macht deine Website damit enorm leistungsfähig.
Aber das beste: Der Bau deiner Website wird damit zum Kinderspiel.
Fertige Layoutvorlagen bietet das Theme ausserdem, du kannst also sofort loslegen.
Ein Wort zum „sofort loslegen“: Der Aufbau einer Website erfordert schon einige Vorüberlegungen. Es ist sinnvoll, schon um sich nicht zu verzetteln, sich vor dem Bau einer Website ein Konzept zu machen. Das spart jede Menge Zeit und Nerven.
Ich spreche aus Erfahrung.
Schau hier. Lies meine Anleitung, wie du ganz unkompliziert ein Konzept für deine Website erstellst.
Wenn du bis hierhin gelesen hast, bist du schon ein ganzes Stück weiter. Hau rein und vergiss nicht:
Es gibt nix Gutes, ausser man tut es.
Falls du noch mehr Hilfe brauchst: Ich biete ein Workshop an, in dem ich mit dir zusammen WordPress und das Theme installiere. Außerdem bauen wir darin das Grundgerüst deiner Startseite. Schau hier: